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13.09.2017, 10:34Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
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13.09.2017, 10:46Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Wenn Dir das Dilemma trotz Mitlesen in diesem Strang nicht klar ist, ist Dir leider nicht zu helfen. Egal, was man wählt - mit Ausnahme der AfD- man wählt Merkel. Es gibt keine andere Wahl.
Auch die Partei, die ich bereits per Briefwahl gewählt habe, würde liebend gerne mit der CDU koalieren, würde es reichen, was also absolut nicht in meinem Sinne wäre. Aber es wird nicht reichen, insofern hoffe ich, dass es mal wieder eine wirkliche Oppositionspartei im Bundestag gibt, abgesehen von Linken und AfD. Zumal die Linken ja Merkels Kurs bzgl Migranten mit tragen, bzw. für ein noch schlimmeres Desaster wären, als wir es jetzt schon haben.
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13.09.2017, 10:53Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Ich wundere mich immer wieder über diesen Eindruck, den Du hast. Anfang letzten Jahren hat die AfD beunruhigt, jetzt wurde sie demontiert bzw. tut das selbst und wird nicht mehr ernst genommen.
Merkel und Co sind nicht beunruhigt oder verängstigt wie das Kaninchen , sondern wie ein Bär im tiefsten Winterschlaf. Beim "Duett" mit Schulz hatte man ja schon fast den Eindruck, dass ihr jeden Moment die Augen zufallen. Denn sie weiß, ihr droht keinerlei Gefahr und sie kann ihren Stiefel die nächsten 4 (oder 8 ?
) Jahre unbehelligt weiter durch ziehen. Das hat sie ja auch wunderbar klar bei der Frage des jungen CSU-Wählers zum Ausdruck gebracht.
Wie es jemand schon schrieb: Wenn CDU und SPD fusionieren würden, würde das schon nicht mehr wundern.
Die AfD wird mit um die 10 % in den Bundestag einziehen, und kann dort nichts bewirken. Und da wird sie bleiben, oder wieder auf weniger % abfallen. Oder verschwinden.
Ähnlich, wie es der Linken seit Jahr und Tag ergeht.Geändert von Inaktiver User (13.09.2017 um 11:03 Uhr)
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13.09.2017, 11:17Inaktiver User
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13.09.2017, 11:23Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Ich habe vor kurzen einen ganz witzigen, aber halb ernst gemeinten Artikel gelesen, warum man unbedingt FDP wählen muß, egal, wo man politisch steht.
Für SPD-Wähler war das, um die SPD in die Opposition zu bringen, wo sie sich wieder regenerieren kann. Ansonsten wird sie weiter ausbluten. Da ist wirklich etwas dran.
Hier ist er:
Bundestagswahl: FDP - fur alle wahlbarGeändert von Inaktiver User (13.09.2017 um 11:44 Uhr)
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13.09.2017, 11:26Inaktiver User
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13.09.2017, 11:39Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Ja, Guttenberg wird als Ersatz für Dobrindt aufgebaut.
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13.09.2017, 11:41
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Passt. Der eine nimmt's mit dem Abschreiben nicht so genau, der andere mit Abgaswerten ...
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13.09.2017, 11:46Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Dieser Eindruck wird erweckt, ja. Aber ich denke, dass viel davon nur Show ist.
Im Vorfeld machte das Kanzleramt Druck, dass entweder ein solch langweiliges Format gemacht werden muss oder die Kanzlerin nicht kommt. Fast alle Medien benehmen sich wie brave Schoßhündchen und stellen keine kritischen Fragen. Es ist einfach, gelassen zu wirken, wenn man weiss, dass niemand wirklich kritische Fragen stellen wird.
Das wird davon abhängen, ob sich die Partei weiterhin laufend selbst demontiert oder ob sie irgendwann eine vernünftige Führung bekommt.
Die Stärke der Rechtspopulisten (überall in der EU) ist die Kritik an den Regierenden. Und gerade in der Flüchtlingspolitik gibt es in D viel zu kritisieren.
Rechtspopulisten wollen ins Parlament und dort die Regierung aufmischen. Wie man in anderen Ländern sieht, klappt das sehr gut. Fast überall sind die Rechtpopulisten auf diese Weise stark geworden. Das kann auch der AfD gelingen, wenn sie sich nicht zu dumm anstellt.
Die Angst der anderen Parteien vor dem Einzug der AfD ist durchaus spürbar. Lammert warnte vor dem "Scheitern der Demokratie" und wünscht sich ein Parlament "in dem Debatte und nicht Pöbelei auf der Tagesordnung stehen". Schon bevor die AfD überhaupt drin ist, wird vor ihren "Pöbeleien" gewarnt.
Pöbeleien kann man abstellen, Abgeordnete werden im Parlament sofort zur Ordnung gerufen, wenn sie das machen.
Ich halte es für wahrscheinlicher, dass die anderen Parteien im Parlament kritische Fragen fürchten. Sie alle haben die Flüchtlingspolitik mit getragen (außer Seehofer motzte keiner). Die AfD ist die einzige Partei, die daran nicht beteiligt war - und entsprechend kritisch und giftig wird sie auftreten.
Der Grünen-Abgeordnete Cem Özdemir verwies in seiner Rede darauf, dass das "Hohe Haus durch den Einzug einer anderen Partei entscheidend verändert werden" könne.
Das wäre vielleicht nicht die schlechteste Entwicklung. Denn ein Parlament, in dem nur noch Einheitsbrei herrscht, ist für die Demokratie schädlicher als eine neue Oppositionspartei.Geändert von Inaktiver User (13.09.2017 um 11:54 Uhr)
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13.09.2017, 11:51Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Da bin ich mir nicht sicher. Ob die AfD dann noch so heißt oder irgendein anderer Club deren Weltbild weiterträgt, lässt sich natürlich nicht voraussagen. Dass sich aber das diffuse Ohnmachtsgefühl der Bevölkerung verstärken wird, wenn diese Menschen politisch nicht mitgenommen werden, ist keine so ganz überzogene Zukunfstprognose.




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