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22.08.2017, 09:01Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
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22.08.2017, 09:02Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Ja. Das ist aber reine Dummheit, denn sobald die Rohstoffpreise sinken, ist es vorbei mit dem Wohlstand, s. Venezuela.
Hätten sie das Geld nicht nur in den Konsum gesteckt, sondern in den Aufbau einer breit gefächerten Industrie, stünden sie heute besser da.
Die Subventionierung der Lebensmittel führte dazu, dass es sich für Bauern nicht mehr lohnt, etwas anzubauen und zu verkaufen, weil sie nicht einmal ihre Kosten decken können.
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22.08.2017, 09:15Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Putin schafft es in Russland auch nicht, die russische Wirtschaft breiter aufzustellen. Russland ist ebenfalls enorm abhängig, von seinen Rohstoffen.
In Venezuela ist die Korruption ein sehr massives Problem und dass es eine kleine Elite gibt, die den Rest des Volkes einfach abgehängt hat, ist auch nicht hilfreich.
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22.08.2017, 09:24Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
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22.08.2017, 11:58
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22.08.2017, 12:22Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Was heißt "wären" ? Ich gehe tatsächlich davon aus, dass die meisten der - geschätzt 7 % - abgesprungenen AfD-Sympathisanten nun wieder die CDU wählen. Vielleicht auch ein paar SPD, aber das kommt ja aufs gleiche raus: Merkel bleibt Kais.... äh, Kanzlerin, und macht, was sie will.
Und ich WETTE, das ab Herbst die Migrantenströme wieder munter fließen. Leider scheint das Volk tatsächlich so dumm und vergeßlich zu sein, wie erhofft.
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22.08.2017, 12:45
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22.08.2017, 12:51
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Das es so ist, wusste man aber erst, als es soweit war.
Da war die Entscheidung, wohin ich mit meinen Produktonsmitteln "flüchte", aber bereits getroffen.
Realistisch betrachtet:... Bayern und BaWü betrieben ganz gezielt eine sinnvolle Wirtschaftspolitik. Man wollte keine "dreckige" Industrie wie im Ruhrgebiet, sondern setzte auf moderne, innovative Industrien, Stichwort: Laptop und Lederhose.
Dreckige Kohleförderung kann man nur dort betrieben, wo es Kohle gibt.
Eine Stahlindustrienaufzubauen, die es im Lande bereits gibt, ist unsinnig.
Und so innvoativ, bereits Ende der 1940er, Anfang der 1950er Jahre auf "Laptop" gesetzt zu haben, waren/sind nicht einmal die Bayern.
Zudem werden Unternehmensansiedlungen ja nicht von Politik(ern) gemacht, sondern höchstens begünstigt.
Denn neue Unternehmen siedeln sich ja nicht dort an, wo es schon ganz viel ähnliche oder gleiche Unternehmen gibt, sondern dort, wo sie nicht um Arbeitskräfte, Flächen, Infrastruktur etc. konkurrieren muss.
Das dürfte insbesondere auch den vielen Mittelständlern im Süden sehr genutzt haben.
Zudem hatten Bayern und BaWü seit dem erfolgreichen Umbau weg von mehheitlicher Agrarwirtschaft bisher keine großen Strukturwandel-Krisen zu meistern (wie andernorts bei Kohle, Stahl und Werften).
Da sehe ich bei Bayern und BaWü eben historische Vorteile, die gehabt zu haben ja auch nix Schlechtes oder Ehrenrühriges ist.
Ein Unternehmer schaut auch auf die (tatsächlichen oder erwartbaren) politischen Rahmenbedingungen, bevor er eine Standortentscheidung fällt.
Dass diese Vorteile insofern gut genutzt wurden, ist unstrittig.
Die daraus entstehende Überheblichkeit, die auch hier deutlich wird, missfällt mir allerdings.
Aber wir schweifen schwer ab.
Ich habe an zwei Beispielen gezeigt, warum ich die Wirtschafts- und Steuerkompetenz der C-Parteien anzweifele.
Die Tatsachenkombination, dass eine Region wirtschaftlich prosperiert und in der Längsbetrachtung meist konservativ-"nicht sozialistisch" regiert wurde, bereinigt diesen Zweifel nicht.
Wirtschaftlicher Erfolg wird aber nicht primär von oder in der Politik gemacht.... Der wirtschaftliche Erfolg gibt der Politik recht.
Und wirtschaftlicher Erfolg allein ist für mich auch nicht primäres Ziel von Politik.
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22.08.2017, 12:59
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Man kann jedes Land politisch ruinieren, egal, wie rohstoffreich es ist.
Das und wie man ein rohstoffreiches Land sinnvoll und zum wirklichen Nutzen der Mehrheitsbevölkerung regieren kann, zeigen auch Kanada und Norwegen.
Allerdings, und darum sollten wir auch weiter darauf achten, dass Rechtsunsicherheit, Korruption und sich abkapselnde Eliten nicht auch hier zum größeren Problem werden.... In Venezuela ist die Korruption ein sehr massives Problem und dass es eine kleine Elite gibt, die den Rest des Volkes einfach abgehängt hat, ist auch nicht hilfreich.
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22.08.2017, 13:05Inaktiver User
AW: Vierte Amtszeit von Angela Merkel -eine gute Aussicht für Deutschland?
Wirtschaftlicher Erfolg braucht auch politische Voraussetzungen. Planwirtschaft einerseits und Korruption anderseits bieten keine guten Grundlagen dafür.
Thüringen bzw. Mitteldeutschland ist beispielsweise eine alte Kulturlandschaft und hätte ähnliche Voraussetzungen gehabt wie Bayern und BaWü. In der DDR aber war eine solche Entwicklung nicht möglich - systembedingt.
Deswegen halte ich die Linken in Wirtschaftsfragen nicht für kompetent. Sie sind gut im Geldausgeben (am liebsten das anderer), aber nicht im Geldverdienen.



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