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  1. Inaktiver User

    AW: Was ist eigentlich Populismus?

    Zitat Zitat von Nicole1965 Beitrag anzeigen
    Dieses Netzwerk proklamiert allerdings den Nationalstaat und die Zerschlagung Europas als Lösung. Das tun leider einige der linkspopulisten auch. Das halte ich für einen Fehler.
    Korrekt: Sie setzen auf den Nationalsstaat, da er Vorraussetzung für eine lebendige Demokratie ist.

    Nicht korrekt: Sie setzen _nicht_ auf die Zerschlagung Europas, sondern auf den Rückbau der EU hin zu Kernkompetenzen.

    -> Europa der Vaterländer

    Kann man als ewig-gestrig bezeichnen, aber offensichtlich hat es jahrzehnte lang besser funktioniert.

  2. gesperrt
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    AW: Was ist eigentlich Populismus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann man als ewig-gestrig bezeichnen, aber offensichtlich hat es jahrzehnte lang besser funktioniert.

    Meinst du die Nationalstaat-Jahrzehnte mit den zwei Weltkriegen und über 100 Mio Toten oder die Jahrzehnte in denen Atomwaffen aufeinander gerichtet waren (die mehrheitlich in Europa gelandet wären) ?


    Korrekt: Sie setzen auf den Nationalsstaat, da er Vorraussetzung für eine lebendige Demokratie ist.

    Was du hier z.B. als Narrativ für lebendige Demokratie benutzt ist bei genauerem Hinschauen schlichter Meinungsdarwinismus alá Trump (mir egal, was ich gestern erzählt habe, hauptsache die Leute habens geglaubt).

    Auch typisch für den rechten Populismus: sozialen Darwinismus. "damit du dich besser fühlst gebe ich dir jemanden auf den du dich draufstellen kannst: unseren Feind der Ausländer/Flüchtling/andere" Der ist auf jeden Fall "unter dir" und du nicht ganz unten

    (aber leider bist du dennoch unsere Wähler-Marionette, denn sozial wird absolut nichts besser für dich, außer dass du dich besser fühlen kannst als jemand anderes. Wir machen demnach einfach weiter mit unserem NeoHyperliberalismus)


    -> Europa der Vaterländer
    So ein Unsinn, die Parteien von denen du sprichst möchten kein Europa.
    Oder nenne mir eine Partei der rechten Populisten, die sich im EU Parlament konstruktiv mit Vorschlägen einbringt?

    Alle möchten eine Zerschlagung Europas.

  3. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Was ist eigentlich Populismus?

    Zitat Zitat von Kholja Beitrag anzeigen
    Fragen:
    [1] Wer sind „die Massen“, und warum ist es schlecht „die Massen“ gewinnen zu wollen?
    [2] Warum sind unsere etablierten Parteien angeblich keine Populisten?
    [3] Welche Funktion hat eine Regierung, für wen ist sie eigentlich da?
    [4] Welche Rolle spielen Medien, Lobbies, Geld- und Machteliten?
    Dann versuche ich mich mal an ein paar Antworten (dafuer habe ich Deine Fragen durchnumeriert), denn wie Populismus definiert wird, hast Du ja selbst schon hingeschrieben. Untenstehend also eher meine eigenen Gedanken.

    [1] Das Problem ist, dass eine "Masse" erstmal nur das ist: eine Masse, also eine grosse Anzahl. Als solche ist sie nicht organisiert und obwohl sie aus Individuen besteht, hat "die Masse" als solche weder Zielvorstellungen noch Problemloesungsstrategien. In dieser Formulierung wird also nicht kritisiert, dass ein Populist versucht "viele Waehler" hinter sich zu bringen, denn das waeren ja Individuen mit Aengsten, Sorgen, Anliegen und Zielen. Versuche ich "eine Masse" zu mobilisieren, so nehme ich eine Homogenisierung vor, die nicht real gegeben ist. Daher dann auch der Einsatz von Worthuelsen und Phrasen ohne konkrete Plaene oder Ziele, die ja eine inhomogene Masse gar nicht ansprechen koennen. Der allerkleinste gemeinsame Nenner sozusagen, der an sich meist insignifikant ist und dessen Wirkung darin verpufft, eben attraktiv zu wirken, ohne ein tatsaechlicher Zukunftsplan zu sein. Sowas wie "Make Britain great again", "geregelte Einwanderung", "gerechte Steuern" "Nein zu TTIP" usw. Das sind alles erstmal inhaltsleere Forderungen bzw. Selbstverstaendlichkeiten und als solche einem Programm, das konkrete Schritte zu einer Zielsetzung hin vorsieht, argumentativ unterlegen. Aber eben eingaengiger und "leicht zu verstehen", hauptsaechlich deswegen, weil es nichts zu verstehen gibt.

    [2] Ich denke, etablierte Parteien sind deswegen etabliert, weil sie schon richtige "Regierungsarbeit" geleistet haben. Das moegen sie schlecht oder ineffizient getan haben, aber sie haben konkrete Probleme erfahren und konkrete Arbeit geleistet. Das ist eine Substanz - auch wenn man sie schlecht findet - die ueber reinen Populismus ("Phrasendrescherei") hinausgeht.
    Das soll nun nicht heissen, dass aus einer etablierten Partei keine populistischen Aeusserungen kommen, das passiert natuerlich regelmaessig. Herr Trump kandidiert(e) ja ebenfalls, trotz seines Marketings als "alternativer" und "unabhaengiger" Kandidat fuer eine der beiden etablierten US-Parteien.

    [3]Eine ideale Regierung sollte den Querschnitt der betreffenden Bevoelkerung repraesentieren und im Grunde ausbalancieren, so dass Rechte, Freiheiten und Pflichten aller soweit moeglich gewahrt bleiben. Dabei steht die Regierung selbst unter dem Gesetz bzw. der Verfassung. Diese Definition ist aber so allgemein, dass sie nicht viel weiterhilft. Denn genau darum geht es ja: Was sind Rechte, Freiheiten und Pflichten? Wer sind "alle", gibt es Minderheiten die so klein sind, dass sie vernachlaessigt werden duerfen? Ergeben sich aus der Definition der Rechte, Freiheiten und Pflichten Gruppen, die sich in ihrem eigenen Freiheits- und Rechtedenken versehrt sehen? Wie damit umgehen?
    Hierzu legt jede Partei eben ihr Programm vor, in denen sie, mehr oder weniger konkret und realistisch erklaert, wie sie die Aufgaben einer Regierung sieht und wie diese Werte fuer sie aussehen.

    [4] Das ist ein ganz besonders weites Feld, und natuerlich spielen alle diese Gruppen eine entscheidende Rolle im gesellschaftlichen Diskurs. Haeufig ist es so, dass politisch engagierte Gruppen mit viel Geld Lobbyarbeit bezahlen koennen, was Beeinflussung der medialen Berichterstattung einschliesst.
    Aber natuerlich kann, gerade mit den neuen Medien, auch Lobbyarbeit sehr erfolgreich und einflussreich sein, die kaum oder gar kein Geld kostet, z.B. durch freiwillige Mobilisierung in sozialen Netzwerken.

    Ich weise an dieser Stelle darauf hin, dass "Lobbyarbeit" erstmal ein neutrales Werkzeug ist, ebenso wie Medienberichterstattung. Haeufig wird Lobbyarbeit diffus mit finsteren Machenschaften assoziiert, aber tatsaechlich betreiben Wohltaetigkeitsorganisationen genauso Lobbyarbeit wie die Grossindustrie oder politische Kandidaten. Lobbyismus kann dann kontraproduktiv oder sogar schaedlich sein, wenn er sich auf Populismus beschraenkt, eben Image / Phrasen ohne Substanz und Handlung bzw. Handlungsziele. Wenn also z.B. einer Gruppe ein Privileg oder eine Hilfestellung zuteil wird, nicht weil es einem gesamtgesellschaftlichen Nutzen dient, sondern weil die Gruppe es so aussehen laesst, als diene es einem weiteren Nutzen.

    Zu weiteren Kommentaren muesste ich wissen, was Du unter "Eliten" verstehst.
    Individuen / Gruppen, die schon sehr lange einflussreich sind (auf welchem Gebiet)?
    Individuen/Gruppen, die eine Monopolstellung innehaben (auf welchem Gebiet)?
    Individuen/Gruppen, die eine herausragende Leistung erbracht haben?
    Individuen/Gruppen, die in eine privilegierte Stellung hineingeboren wurden?
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

  4. Inaktiver User

    AW: Was ist eigentlich Populismus?

    Ohne jetzt hier die Beiträge gelesen zu haben, hätte ich gesagt:
    Populismus ist, wenn ein Politiker einer bestimmten Zielgruppe "nach dem Mund redet", und zwar nur deshalb, um sie einzufangen, für sich zu gewinnen, unabhängig davon, was der Politiker tatsächlich denkt.
    Aber vielleicht liege ich falsch. Ich lese nachher noch die Beiträge, vielleicht gibt es noch ganz andere Überlegungen.


  5. Registriert seit
    07.08.2015
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    846

    AW: Was ist eigentlich Populismus?

    Hallo Flau,

    danke für Deine ausführlichen Gedanken zu meinem Posting!
    Leider kann ich aus Zeitgründen nur etappenweise auf Deinen Beitrag antworten.


    Zu Deiner Antwort zu meiner Frage "Wer sind „die Massen“, und warum ist es schlecht „die Massen“ gewinnen zu wollen?" fällt mir Folgendes ein (korrigiere mich, wenn ich falsch interpretiere):

    (1) „viele (einzelne, individuelle) Wähler (mit berechtigten Sorgen) hinter sich bringen wollen“ das ist, was die (guten) etablierten Parteien offen und transparent in Form von konkreten Plänen und Lösungsansätzen tun, um das Beste für das Land und alle seine Bewohner zu erarbeiten; und

    (2) „die (dumpen) Massen“ (durch Triggern von irrationalen Sorgen) gewinnen wollen“ das ist, was die (schlechten) Populisten in manipulierender Absicht durch die Verwendung von Worthülsen und Phrasen und das Appelieren an negative Aspekte der menschlichen Natur tun, um ... was eigentlich ……

    ….. vielleicht um selber zu einer etablierten Partei zu werden, die durch die Tatsache, dass sie dann praktische Macht hat, keine populistischen Methoden mehr nötig hat. :-)



    Du stellst die These auf, dass eine Partei, die politisch Macht inne hat, also etablierst ist, eher nicht populistisch ist (auch wenn sie sich manchmal populistisch anhört), da sie ja „schon richtige "Regierungsarbeit" geleistet hat“, und basierend auf dieser Erfahrung eher weiß, was funktionieren kann und was nicht.

    Die Aussage einer etablierten Partei, dass eine neue Partei Blödsinn redet oder nur populistisch manipuliert, ist durch daher ernst zu nehmen.

    (Frage: woher wissen die Medien, die ja die Etablierten und die Neuen kommentieren, dass ein Lösungsansatz funktionieren kann oder eher nicht. Medienvertreter/Journalisten haben doch auch keine „echte Regierungserfahrung“?)

    Auf der anderen Seite bleibt neuen Parteien ja offensichtlich nur Populismus, um an die Macht zu kommen, denn sie wissen ja noch nichts. Dadurch dass eine neue Partei noch keine Regierungserfahrung hat sind auch Pläne und Lösungsansätze einer solchen Partei (sollte sie denn welche machen, und nicht nur populistische Phrasen dreschen) nicht ernst zu nehmen.


    Schlussfolgerung:

    Man sollte generell nur eine etablierte Partei wählen.
    Extraordinary claims require extraordinary evidence.
    "Good people are doing good things and evil people are doing evil things.
    But for good people to do evil things, that takes religion." (Steven Weinberg)

    People deserve respect. Ideologies, ideas, opinions and beliefs do NOT.
    Da man nicht entscheiden kann, was man glaubt, ist Glaube moralisch bedeutungslos.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  6. Moderation Avatar von Flau
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    AW: Was ist eigentlich Populismus?

    Hallo Kholja

    Ja, es ist ein weites Feld. Aber nochmal was zu dem "etabliert" vs. "populistisch". Da habe ich mich nicht gut ausgedrueckt. Also, erstmal glaube ich nicht, dass "etabliert" und "populistisch" ein Gegensatzpaar sind. Deine Frage war, warum etablierte Parteien (dabei dachte ich an die aktuell etablierten Parteien in Deutschland) nicht als populistisch gelten. Da war meine Theorie eben, dass die Parteien allen moeglichen Schmarrn machen und auch durchaus individuelle Populisten hervorbringen, aber - momentan - doch etwas mehr zu bieten haben als ganz inhaltsleere Worthuelsen. Durch ihre Erfahrung oder Arbeit. Dass dieses "mehr" nicht unbedingt "gut" ist, steht auf einem anderen Blatt. Ausserdem sprechen die etablierten Parteien in Deutschland zumeist durchaus bestimmte Gruppen an - das ist z.T. ja auch eher ihr Problem.

    Das Gegensatzpaar "etabliert" - "neu" existiert natuerlich, aber da eben "etaliert" - "populistisch" kein Gegensatzpaar ist, kann man nicht schlussfolgern, dass neue Parteien grundsaetzlich populistisch seien. Ein Beispiel ist z.B. die Piratenpartei, der ich mich nicht nahe fuehle, aber die sicherlich keine Populisten sind und waren. Sie hatten und haben sehr konkrete Ziele und Vorstellungen, wie sie diese umsetzen wollten.

    Das ist jetzt keine wissenschaftlich-korrekte Definition, aber fuer mich (!) schaue ich immer gerne darauf, ob eine Partei / Gruppe / Person nur "dagegen" ist, oder tatsaechlich fuer etwas. Die Brexit-Befuerworter, das wird ja nun auch den Letzten klar, waren nur gegen die EU-Mitgliedschaft und hatten und haben tatsaechlich keine Ahnung (und vielfach auch kein Interesse) daran, was das Land denn positiv, aktiv tun sollte. Das ist fuer mich auf jeden Fall eine schrille Alarmglocke, die auf Populismus hinweist, diese Leere hinter den Angst-Szenarien.
    Bei Trump ist das ja vielfach sehr aehnlich: Er ist gegen ganz vieles, hat dem, was er ablehnt, aber relativ wenig konkrete positive Plaene entgegenzusetzen. ("Positiv" jetzt im Sinne von etwas tun, fuer etwas kaempfen oder einstehen, anstatt nur - negativ - gegen etwas zu sein.)
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

  7. Inaktiver User

    AW: Was ist eigentlich Populismus?

    .
    gelöscht, weil, sehe gerade selbst, da ist einiges falsch in meinen Ausführungen, und möchte nicht den Strang verwirren. Ich muß wohl erst mal lesen, mich mit dem Thema näher befassen.
    Geändert von Inaktiver User (17.11.2016 um 11:38 Uhr)

  8. gesperrt
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    AW: Was ist eigentlich Populismus?

    In Österreich hat der Falter einmal Hofers Rhetorik auseinander genommen. Im Link sind die Beispiele als Video zu sehen.

    Folge 1: Der Meister

    In seinem Lebenslauf verschweigt Hofer, dass er sechs Jahre als Kommunikations- und Verhaltenstrainer arbeitete. Im Wahlkampf führt er lehrbuchmäßig vor, was die FPÖ-Parteiakademie in Rhetorikkursen unterrichtet: Provokation, Polemik, Killerphrasen und Eristik – die Kunst des Zwietrachtsäens

    Folge 2: Der Falschspieler

    In der Zweiten Republik hatten bislang ausschließlich ältere, erfahrene Männer das Amt des Bundespräsidenten inne. Kein Wunder, dass Hofer anfangs gar nicht kandidieren wollte – er fühlte sich zu jung für das Amt. Mit strategischen Untergriffen gelang es ihm dennoch, aus dem Alter seines erfahrenen Gegners ein Problem zu machen.

    Folge 3: Der Zerstreuer

    Wenn es für ihn brenzlig wird, zerstört Norbert Hofer bewusst eine inhaltliche Diskussion. Kritisiert der Gegner ihn oder findet er ein gutes inhaltliches Argument, bringt Hofer ihn mit geschickten Ablenkungsmanövern aus dem Konzept und verwirrt zugleich das Publikum.

    Folge 4: Das Opfer

    Norbert Hofer spielt im Wahlkampf den Märtyrer gegen “das System”. Wie Jörg Haider in den 1990er-Jahren konstruiert der FPÖ-Präsidentschaftskandidat die Formel “Wir” gegen “Die”. Hofer erklärt alle anderen außer die FPÖ zum “System”, auch wenn seine Partei schon drei Mal in der Bundesregierung saß und derzeit in seinem Heimatbundesland Burgenland und in Oberösterreich mitregiert.

    Folge 5: Der Held

    Österreich ist das drittsicherste Land der Welt. Dennoch gelingt es dem Rhetorikprofi Hofer, den Menschen Angst einzujagen und erklärt ihnen, nur er könne sie aus den unsicheren Zeiten retten. Während er selbst den Tugendmenschen spielt, wertet er gleichzeitig seinen Gegner moralisch ab.


    https://cms.falter.at/falter/hofers-spiel-eine-videoserie-ueber-rhetorische-tricks/

  9. Inaktiver User

    AW: Was ist eigentlich Populismus?

    M.E. gehört als Merkmal zum Populismus der Alleinvertretungsanspruch herausgehoben , beispielhaft anhand der AfD aufgezeigt :
    "Wir sind das Volk" (alle anderen nicht) und "Lügenpresse" (ausschließlich wir vertreten die Wahrheit und haben die Deutungshoheit)


  10. Registriert seit
    03.07.2005
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    35.998

    AW: Was ist eigentlich Populismus?

    Zitat Zitat von Nicole1965 Beitrag anzeigen
    Die Rechten Populismusgruppen haben eine, meist sind es die selben Erzählweisen: Feind von außen (Migranten, Ausländer, sowieso...pick one), du hast Angst (meist noch untermalt mit Horrorszenarien), "wir führen dich und werden dich leiten und beschützen gegen den Feind, den wir in Schritt eins aufgebaut haben.

    Das ist eine emotionale Erzählung des rechten Populismus: Angst (Emotion) und Sicherheit.
    in der aktuellen Weltlage sind das in der Tat brennende Themen.

    Wenn die Linken zu blöd sind, das zu verstehen, sind sie auch selbst schuld, wenn sie keiner mehr wählt.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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