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  1. Registriert seit
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Der Satz liegt bei 42% + Soli + Gewerbesteuer, da sind die diversen leistungslosen Rechnungen von Kammern nicht eingerechnet. Sind für mich verdeckte Abgaben die einen anderen Namen haben.
    Meines Wissens gibt es ab einem gewissen Einkommen doch zusätzlich auch noch eine sog. Reichensteuer (ab dann werden statt 42% nämlich 45% fällig) …?

    Rechnet man Einkommens-Steuern, Sozialabgaben (für Selbständige in GRV und GKV in voller Höhe da ohne AG-Anteil), Soli, Gewerbesteuer bzw. Mehrwertsteuer sowie die vielen indirekten Steuern (!) mal zusammen (beim Benzin die Mineralölsteuer, bei Versicherungen die Versicherungssteuer, beim Auto die Kfz-Steuer, beim Strom die Stromsteuer, die Tabaksteuer, die Alkoholsteuer usw. usw.) dürfte man bei einem Single > 60% Abgaben insgesamt landen. Dies ist nach meinem Dafürhalten irrwitzig.

  2. Avatar von hillary
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Seit Jahren werden unliebsame und unbequeme Meinungen und Kritiken unterdrückt, diffamiert. Politiker die offen Kritik am System über werden medienwirksam „entsorgt“.
    Da wunderst du dich, dass es alle ganz toll finden, was hinter vorgehaltener Hand keiner versteht?
    Und genau gegen das sind die Bürgerrechtler 1989 auf die Straße gegangen, weil sie dachten im freiheitlich - demokratischem System gibts das nicht. Und wir sind's scheinbar nicht losgeworden.
    Ich gehe konform mit dir, das sich was ändern muss.
    Nur ob die Schocktherapie AfD dagegen hilft?
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


  3. Avatar von hillary
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    da sind die diversen leistungslosen Rechnungen von Kammern nicht eingerechnet. Sind für mich verdeckte Abgaben die einen anderen Namen haben.
    Das ist ein von Betroffenen und Experten zu diskutierendes Problem! Und hier komme ich wieder zu konservativ, im Sinne von bewahren... ist das wirklich zu bewahren? Ist das ein Thema für die SPD oder doch eher die FDP? Wen will die SPD ansprechen?
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


  4. Avatar von mono17
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Meines Wissens gibt es ab einem gewissen Einkommen doch zusätzlich auch noch eine sog. Reichensteuer (ab dann werden statt 42% nämlich 45% fällig) …?

    Rechnet man Einkommens-Steuern, Sozialabgaben (für Selbständige in GRV und GKV in voller Höhe da ohne AG-Anteil), Soli, Gewerbesteuer bzw. Mehrwertsteuer sowie die vielen indirekten Steuern (!) mal zusammen (beim Benzin die Mineralölsteuer, bei Versicherungen die Versicherungssteuer, beim Auto die Kfz-Steuer, beim Strom die Stromsteuer, die Tabaksteuer, die Alkoholsteuer usw. usw.) dürfte man bei einem Single > 60% Abgaben insgesamt landen. Dies ist nach meinem Dafürhalten irrwitzig.
    Das ist jetzt aber ein bisschen abenteuerlich. Mehrwertsteuer, und Mineralölsteuer betreffen ja alle in gleicher Höhe,daher Niedrigverdiener mehr. Tabak- und alkoholfreier kann jeder gut umgehen.
    Autoveesicherung hängt in der Höhe vom Auto ab und betrifft nur die Autofahrer.
    Das so bunt zusamnenzuwürfeln,halte ich schon für fragwürdig.
    Für Steuern und Abgaben bekomme ich außerdem etwas zurück,zu Infrastruktur, Bildung oder Gesundheitsfürsorge.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  5. Avatar von mono17
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von hillary Beitrag anzeigen
    Das ist ein von Betroffenen und Experten zu diskutierendes Problem! Und hier komme ich wieder zu konservativ, im Sinne von bewahren... ist das wirklich zu bewahren? Ist das ein Thema für die SPD oder doch eher die FDP? Wen will die SPD ansprechen?
    Steuern und Abgaben sind ein Thema für alle Parteien. Sie sind für die gesamte Gesellschaft relevant. Je nach "Klientel" / politischem Programm werden Parteien dazu unterschiedliche Standpunkte vertreten.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  6. Avatar von mono17
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von hillary Beitrag anzeigen
    Und genau gegen das sind die Bürgerrechtler 1989 auf die Straße gegangen, weil sie dachten im freiheitlich - demokratischem System gibts das nicht. Und wir sind's scheinbar nicht losgeworden.
    Ich gehe konform mit dir, das sich was ändern muss.
    Nur ob die Schocktherapie AfD dagegen hilft?
    Ich sehe das gar nicht so krass,wer fällt euch denn da als Beispiel ein?

    Dass das kapitalistische System auch Beschiss ist und menschliche Verhaltensweisen in allen Systemen gleich sind, wollen viele nicht glauben. Blühende Landschaften und bunte Werbebilder sind attraktiver .
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.


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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt aber ein bisschen abenteuerlich ...

    Für Steuern und Abgaben bekomme ich außerdem etwas zurück,zu Infrastruktur, Bildung oder Gesundheitsfürsorge ...
    Für abenteuerlich halte ich die These, jeder könne dieses Thema (indirekte Steuern) "gut umgehen". Wenn man nur Tabak oder Alkohol anführt, ist dies eine absolute Verkürzung. Manche Versicherungen (Versicherungssteuer) sind existenziell und können eben nicht umgangen werden, Strom (Stromsteuer - übrigens die höchsten Strompreise in ganz Europa m. W.) ist für viele existenziell und kann nicht umgangen werden, ein Auto (Kfz-Steuer) ist für sehr viele Pendler eine zwingende Voraussetzung, um zur Arbeit zu kommen, auf das Tanken (Mineralölsteuer - übrigens auch absurd hoch) können viele gar nicht verzichten, selbst wenn sie wollten (Pendler, Berufskraftfahrer, Taxen, Außendienstmitarbeiter etc.) usw.

    Daß man "etwas" zurück bekommt, ist denknotwendig. Bei jeder Kosten/Nutzenrechnung stellt sich aber die Frage nach dem ganz konkreten "was" bekomme ich dafür zurück. Um konkret auf Deine drei Beispiele einzugehen: Wenn ich in meiner Umgebung auf die Infrastruktur schaue (vom schlechten Straßenzustand bis zum traurigen Ausbau des ÖPNV), auf den Zustand der öffentlichen Schulen (teilweise desolat) oder auf die mauen und kargen Leistungen meiner GKV (trotz meinen Höchstbeiträgen übrigens ohne AG-Anteil und daher in voller Höhe von mir alleine zu tragen), dann kann ich nicht glauben, daß unser Staat ein Jahr nach dem anderen neue Rekorde bei den Steuereinnahmen verzeichnet …


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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    @mono17

    Habe nicht die Zeit den Artikel zu suchen. Nach meiner Erinnerung hatte der Bund der Steuerzahler in 2019 mal für einige Muster-Haushaltsvarianten die konkrete Belastung mit direkten und indirekten Abgaben durchgerechnet. Bei dem Single-Haushalt lagen die Abzüge insgesamt bei > 60% vom Brutto (ich meine 61,9%). Generell: Deutschland liegt schon jetzt deutlich über dem, was in den meisten OECD-Staaten sonst üblich ist. Eine Steuerentlastung für den Bürger aber auch für die Unternehmen ist längst überfällig. Bei der SPD drängt sich aber der Eindruck auf, daß sie das genaue Gegenteil davon anstrebt, also eher noch mehr Steuern und Abgaben ?!

    PS: Auch meine ich mich zu erinnern, daß schon heute nur ein Zehntel der Steuerzahler für über 50% des gesamten Aufkommens aus der Einkommenssteuer steht ...
    Geändert von kurant (11.09.2019 um 13:29 Uhr)


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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen

    Dass das kapitalistische System auch Beschiss ist ...
    Sorry, habe diese Deine Aussage eben erst gesehen. Dann erübrigt sich eh die weitere Diskussion. Bitte streiche einfach gedanklich meinen letzten Beitrag, der damit überflüssig geworden ist.

    Eine finale Bemerkung noch: Das kapitalistische System ist ohne Frage lausig (wobei: Haben wir in Deutschland nicht das Modell einer Sozialen Marktwirtschaft als Leitbild und nicht den Kapitalismus ?). Er ist allerdings deutlich weniger lausig, als die anderen gescheiterten Versuche (Kommunismus, Sozialismus usw.).

    Deshalb bin ich ein Anhänger dieses Ansatzes.

  10. Avatar von mono17
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Das Adjektiv "soziale" vor "Marktwirtschaft" wird mir zu sehr vernachlässigt.

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