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  1. Inaktiver User

    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von Kholja Beitrag anzeigen
    Es ist die Partei, die Mitglieder, die Gabriel & Co. an die Macht gebracht und an der Macht gehalten haben, und TTIP und CETA etc. ermöglicht haben. Und diese Parteimitglieder bleiben ja wohl die selben.
    Es gibt auch 'ne Menge Bürger, die NICHT gegen die Freihandelsabkommen waren. Bei CETA gehöre ich zu diesen Bürgern.

    Keine Ahnung, was diese Gegen-Alles-Und-Jeden-Mentalität bringen soll.

  2. gesperrt
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Alle lauern gespannt darauf, was die Merkel oder der Gabriel sagt.

    ???

    Es ist kaum jemand weit und breit in Sicht, der aufgebaut wird oder sich gar neben den Gallionsfiguren positionieren kann.
    Dein Statement kann ich nachvollziehen für die CDU (evtl. ist da noch Klöckner...aber ansonsten niemand)

    Bei der SPD sehe ich einige Politiker in den 30ern/40ern und die SPD ist auch an Mitgliedern gewachsen. Nur weil sie auf Bundesebene durch Gabriel an Glanz verloren hat mit den mageren 20%-25% heißt das noch lange nicht, dass sie auf Landesebene teils sehr erfolgreich ist. Dass NRW nicht an die afd fällt finde ich immer wieder erstaunlich. Die afd hat dort 9% fallend (!) obwohl traditionell Arbeitermileu. Finde ich erstaunlich, denn die Zahlen waren mal höher dort für die afd.
    Geändert von Nicole1965 (16.11.2016 um 14:26 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung, was diese Gegen-Alles-Und-Jeden-Mentalität bringen soll.
    Vertrauen untergraben, Umsturz von rechts.

  4. Inaktiver User

    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vertrauen untergraben, Umsturz von rechts.
    Oder kollektiver Amoklauf.

  5. gesperrt
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Ist das nicht das selbe?

  6. Avatar von VanDyck
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist bei beiden Volksparteien ein Problem.
    Es ist kaum jemand weit und breit in Sicht, der aufgebaut wird oder sich gar neben den Gallionsfiguren positionieren kann.
    Na ja, und wenn dieser 'jemand', der dann "aufgebaut" wurde (von wem eigentlich?) ... der ist dann keine Gallionsfigur?
    Oder anders gesagt: es führt zu nichts, Politik und ihre Personalentscheidungen auf der Diskussionsebene von 'Gallionsfiguren' zu betrachten.
    Oder nochmal anders: es wird immer Gallionsfiguren geben in der Politik, und das muss auch gar nichts schlechtes sein - die Frage ist immer nur, ob diese Gallionsfiguren hinreichend demokratisch legitimiert sind.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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    Ich habe das Maus zurück geholt.
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  7. Avatar von Lukulla
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Gabriel als Gallionsfigur zu bezeichnen ist fast schon lustig. Er ist mit Abstand der unbeliebteste Vorsitzende, den die SPD hatte und ob er Kanzlerkandidat wird, hängt wenig damit zusammen, dass die Mitglieder ihn so toll finden, als nur damit, dass er "Zugriffsrecht" hat.

    Was richtig ist, dass momentan niemand aus der Deckung kommt und sagt: ich mach's, ich steh zur Verfügung.
    You'd have to be here
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    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

    Stoppt den Krieg in Kurdistan - Rojava zur No-Fly-Zone!
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  8. gesperrt
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Vielleicht gibts ja eine Meuterei. Ich hoffe drauf.
    Es wäre die Pflicht, wenn sie die afd verhindern wollen.


  9. Registriert seit
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    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Gabriel als Gallionsfigur zu bezeichnen ist fast schon lustig. Er ist mit Abstand der unbeliebteste Vorsitzende, den die SPD hatte und ob er Kanzlerkandidat wird, hängt wenig damit zusammen, dass die Mitglieder ihn so toll finden, als nur damit, dass er "Zugriffsrecht" hat.

    Was richtig ist, dass momentan niemand aus der Deckung kommt und sagt: ich mach's, ich steh zur Verfügung.
    Du meinst (nur um mal ein Beispiel zu nennen), die Mitglieder, die über CETA abgestimmt haben, haben alle dagegen gestimmt, und Gabriel hat sich über sie hinweggesetzt?
    Extraordinary claims require extraordinary evidence.
    "Good people are doing good things and evil people are doing evil things.
    But for good people to do evil things, that takes religion." (Steven Weinberg)

    People deserve respect. Ideologies, ideas, opinions and beliefs do NOT.
    Da man nicht entscheiden kann, was man glaubt, ist Glaube moralisch bedeutungslos.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  10. Inaktiver User

    AW: SPD: Ende, Neuanfang oder Desaster?

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Na ja, und wenn dieser 'jemand', der dann "aufgebaut" wurde (von wem eigentlich?) ... der ist dann keine Gallionsfigur?
    Oder anders gesagt: es führt zu nichts, Politik und ihre Personalentscheidungen auf der Diskussionsebene von 'Gallionsfiguren' zu betrachten.
    Oder nochmal anders: es wird immer Gallionsfiguren geben in der Politik, und das muss auch gar nichts schlechtes sein - die Frage ist immer nur, ob diese Gallionsfiguren hinreichend demokratisch legitimiert sind.
    Aufgebaut heißt soviel wie nicht weggebissen oder in Skandale verwickelt, und mit Rückhalt bei der Basis.
    Schaut man sich das Gespann Schmidt/Brandt/Wehner an. Oder bei den Linken Gysi/Wagenknecht.
    Es war Wehner das in der SPD, was Wagenknecht bei den Linken ist. Es waren mehrere Leute, die durch Reden oder allein ihre Ausstrahlung wirkten.
    Es waren nicht nur Gallionsfiguren, die das "durften".

    Was hat man derzeit in der SPD intern; Oppermann, durch den Edathy beschädigt und man hört nichts Gutes.
    Steinmeier wollte nicht erneut antreten, in dem Fall leider. Angesichts 4 Jahren zukünftigen Rautegrauens leider.

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Gabriel als Gallionsfigur zu bezeichnen ist fast schon lustig. Er ist mit Abstand der unbeliebteste Vorsitzende, den die SPD hatte und ob er Kanzlerkandidat wird, hängt wenig damit zusammen, dass die Mitglieder ihn so toll finden, als nur damit, dass er "Zugriffsrecht" hat.

    Was richtig ist, dass momentan niemand aus der Deckung kommt und sagt: ich mach's, ich steh zur Verfügung.
    Wieso, es gibt auch negativ wirkende Gallionsfiguren. Tatsache ist, er verkündet halt, was geplant ist (meist hinterlegt mit zweifelhaften Gutachten - deshalb negativ), und andere Stimmen hört man kaum.
    Irgendwann mal habe ich neulich was von Oppermann gelesen, ansonsten an medialer Präsenz oder Transparenz - kaum was. Steinmeier kümmert sich präsent um die Aussenpolitik, das war's.

    In der CDU geht es tatsächlich etwas anders zu, Schäuble vernimmt man gelegentlich, Kauder, leider auch Tauber oder Röttgen haben ab und zu etwas zur Innenpolitik zu sagen, und wirken in der Linienführung geradezu transparent gegenüber der SPD.

    Von mir aus kann auch der Schulz ran. Allerdings unter der Voraussetzung keine Groko. Und R2G wird nicht funktionieren bis 2017, also auch wurscht.

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