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  1. Inaktiver User

    AW: Kinderehen und (Sex-)Beziehungen von Erwachsenen zu Minderjährigen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Und bevor Jugendämter- die für den Schutz von Minderjährigen zuständig sind- nicht der Meinung sind, die Bevölkerungsgruppe "Flüchtlinge" näher ins Visier nehmen zu wollen- was sie derzeit aus Überlastungsgründen nicht tun. Zudem sind sie meist erst zuständig, wenn der Aufenthaltsstatus geklärt ist- braucht man gar nicht rumgrübeln, was soll man mit einem Gesetz, was aus "Kapazitätsgründen"nicht umsetzbar ist.

    Für deine Bodenhaftung.
    Ihr meint also, wir schaffen es nicht.

  2. Inaktiver User

    AW: Kinderehen und (Sex-)Beziehungen von Erwachsenen zu Minderjährigen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn du das schon immer wieder behauptest, dann verrate uns doch bitte auch, wer so etwas vorhat. Mein Sachstand ist, dass über eine Verschärfung bestehenden Rechts diskutiert wird, nicht über eine Lockerung.
    Hatte ich doch verlinkt. Hier z.B. nochmal:
    Zoff um Kinderehe | Boss der Polizeigewerkschaft fordert Rauswurf von Ministerin - Politik Inland - Bild.de

    Hier:
    Eine Rechtsverschärfung könne junge Frauen ins Abseits drängen.
    http://www.zeit.de/politik/deutschla...gte-kinderehen

    Und auch hier im Strang. (keine Politiker, ich weiß)

    EineLeserzuschrift zu dem zweiten Link, der die Absurdität dieser Argumentation klarmacht:
    Wir sollten auch das generelle Verbot weiblicher Beschneidung nochmal überdenken. Viele Mädchen geraten auch dadurch ins soziale Abseits, manche werden gar von ihrer Familie verstoßen deswegen. Die armen Kinder.

    Wo gibt es in Deutschland überhaupt soziales Abseits, weil ein junges Mädchen noch nicht verheiratet wäre? Das gibt es doch gar nicht, nicht mal im Ansatz.
    Geändert von Inaktiver User (05.11.2016 um 19:29 Uhr)

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    AW: Kinderehen und (Sex-)Beziehungen von Erwachsenen zu Minderjährigen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ihr meint also, wir schaffen es nicht.
    Nein, ich gehe davon aus, wir schaffen das nicht.

    Das Jugendhilfesystem schafft es schon seit Jahren nicht, wenn nicht Jahrzehnten, mit den Problemen fertig zu werden, die schon lange bekannt sind.
    Und aus der Betreuung der Flüchtlingsfamilien halten sich die Jugendämter so ziemlich raus. Was verständlich ist, warum sollen sie sich mehr aufladen, wenn sie ohnehin schon überfordert sind.

  4. Inaktiver User

    AW: Kinderehen und (Sex-)Beziehungen von Erwachsenen zu Minderjährigen

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Nein, ich gehe davon aus, wir schaffen das nicht.

    Das Jugendhilfesystem schafft es schon seit Jahren nicht, wenn nicht Jahrzehnten, mit den Problemen fertig zu werden, die schon lange bekannt sind.
    Und aus der Betreuung der Flüchtlingsfamilien halten sich die Jugendämter so ziemlich raus. Was verständlich ist, warum sollen sie sich mehr aufladen, wenn sie ohnehin schon überfordert sind.
    Das ist natürlich schlimm, wenn es so ist. Aber der Argumentation kann ich dennoch nichts abgewinnen. Die Polizei ist ja z.B. auch völlig überlastet. Sollen wir deshalb jetzt Messerattacken und Busengrapschen sowie Vergewaltigungen und Überfälle, Dealen und was es nicht alles an Straftaten so gibt erlauben?

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    AW: Kinderehen und (Sex-)Beziehungen von Erwachsenen zu Minderjährigen

    Nein.
    Es ist ja auch keine Rede davon, dass hier irgendwas "erlaubt" werden soll.

    Ich finde es schwierig, mit Dir zu diskutieren, es wirkt auf mich, als argumentierst Du aus dem Elfenbeinturm heraus.

    Die Mädchen, um die es hier geht, sind 14-16 Jahre alt. Was glaubst Du denn, was mit hier geborenen Mädchen im gleichen Alter passiert, die bereits seit Jahren im Jugendhilfesystem "sitzen"? Da wird rückwärts gezählt, denn mit Gongschlag 18 ist der Job getan.

    Wer sich als Eltern mit Kindern dieser Altersklasse hilfesuchend ans Jugendamt wendet, kann monatelang auf einen Beratungstermin warten- es sei denn, der Jugendliche wendet sich selbst ans Jugendamt und bittet um Inobhutnahme. Dann wird erstmal versucht, den Teen bei Verwandten, Freunden etc. unterzubringen und eine "Versöhnung" mit den Eltern zu erreichen.
    Es mangelt an Personal, es mangelt an Geld, und das schon ewig.

    Und dann sollen wir uns mit Ausnahmefälle auseinandersetzen? Aus Prinzip? Und ein völliges überlastestes System solls richten?

  6. Inaktiver User

    AW: Kinderehen und (Sex-)Beziehungen von Erwachsenen zu Minderjährigen

    Zitat Zitat von fritzi72 Beitrag anzeigen
    Sollen wir ihr von vornherein all diese Chancen nehmen und ihr zeigen, dass unsere Freiheiten nicht universal gelten?
    Nicht "nicht universal", sondern "nicht für sie". So wäre das ja.

  7. Inaktiver User

    AW: Kinderehen und (Sex-)Beziehungen von Erwachsenen zu Minderjährigen

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Nein.
    Es ist ja auch keine Rede davon, dass hier irgendwas "erlaubt" werden soll.
    Dann nenn es halt weggucken oder schönreden (so nach dem Motto, kann ja auch mal für die ein oder andere gut sein, und wenn nicht, kann sie ja sprechen, sie kann ja sprechen, so wird ja argumentiert)

    es wirkt auf mich, als argumentierst Du aus dem Elfenbeinturm heraus.
    Wo mach ich das denn?

  8. Inaktiver User

    AW: Kinderehen und (Sex-)Beziehungen von Erwachsenen zu Minderjährigen

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen

    Und dann sollen wir uns mit Ausnahmefälle auseinandersetzen? Aus Prinzip? Und ein völliges überlastestes System solls richten?
    Dann muß man eben mehr Leute einstellen.

    Mit halbgaren Sachen und gar nicht passenden Argumentationsketten löst man jedenfalls kein Problem. Es sind ja dann offenbar nur Ausreden ("soziales Abseits", dabei schafft man es nicht mit der Personaldecke usw...)

  9. User Info Menu

    AW: Kinderehen und (Sex-)Beziehungen von Erwachsenen zu Minderjährigen

    Es wirkt so auf mich.

    Die Argumentation "Die Polizei ist auch überlastet, sollen wir auch Vergewaltigungen erlauben" z.B.

    Es geht nicht darum, etwas zu erlauben, weil man überlastet ist, sondern darum, etwas zu "verschärfen".

    Nochmal- die gesetzlichen Regeln für Deutschland sind klar.

    Was in den Herkunftsländern geschieht, können wir eh nicht beeinflussen- nicht mit veränderter Gesetzgebung in Deutschland.

    Wir können nur beeinflussen, was in Deutschland passiert.

    Und da ist die Argumentation "Das Mädchen ( das als 14jährige Ehefrau hier einreist) gerät ins soziale Abseits)" gar nicht so falsch, wenn wir ehrlich sind.

    Wie integrieren wir denn so junge Mädchen in Deutschland, solange das Anerkennungsverfahren noch läuft? Gar nicht. Wie alle Flüchtlinge sitzen sie in ihrer Unterkunft, werden evtl. in Übergangswohnungen eingewiesen, bekommen finanzielle Mittel- fertig.
    Es gibt weder eine Verpflichtung zu Deutschkursen noch dazu, dass sie die Schule besucht. Für ihre Kinder gibt es keine Verpflichtung, einen Kindergarten zu besuchen.
    Wir nehmen sie auf, kümmern uns ums Notwendigste, mehr passiert nicht.

    Sie bleibt in ihrem gewohnten, sozialen Umfeld. Das tickt aber nun mal so, wie es tickt- wobei jugendliche Ehefrauen auch da nicht die Regel sind.

  10. Inaktiver User

    AW: Kinderehen und (Sex-)Beziehungen von Erwachsenen zu Minderjährigen

    Wenn eine dreizehnjährige aus Syrien kommt und verheiratet ist, dann ist das auch in Syrien illegal. Das offizielle Heiratsalter in Syrien liegt bei 17.
    Somit kann es sich nur um eine sogenannte Imamehe handeln. Warum sollte Deutschland diese anerkennen? Oder läuft das unter "freie Religionausübung"?

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