Also ich bin dafür, dass ALLE (Selbständige, Angestellte, Anwälte, Beamte usw.) in ein Modell einzahlen und damit auch alle eine Art Grundstock erhalten, je nach Einzahlhöhe/Dauer. So eine Art Sparplan. Sollte jemand noch zusätzlich ansparen, geht das natürlich und dann ist das aber Privatsache.
Und wer halt wenig gearbeitet hat, aus allen erdenklichen Gründen, der bekommt eben diesen Mindeststandard, der der Grundsicherung entspricht.
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20.01.2017, 09:45Inaktiver User
AW: "Die Rente ist nicht sicher",
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20.01.2017, 10:35
AW: "Die Rente ist nicht sicher",
Das Schonvermögen ist in der Tat eher gering, abhängig vom Lebensalter. Es ist allerdings nicht ganz leicht für den Gesetzgeber hier ein gesundes Mittelmaß zu finden, wenn jegliche private Vorsorge unangetastet bliebe.
Sonst wäre es nach meinem laienhaften Verständnis möglich bis 58 ein akzeptables Vermögen zur Seite zu schaffen, anschließend auf arbeitslos zu machen und sein Hartz4 oder seine Grundsicherung mit ein paar hundert Euro Aufstockung aus privaten Vermögen monatlich zu versüßen. Wer es dann noch geschafft hätte, bis 58 eine belastungsfreie eigengenutzte Wohnung zu erarbeiten, könnte sich deutlich früher als andere einen schönen Lebensabend machen. Was nun auch nicht im Sinne der Allgemeinheit wäre."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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20.01.2017, 11:04
AW: "Die Rente ist nicht sicher",
Nein, ganz sicher nicht, Nocturna.
Allerdings bin ich der Meinung, dass das zulässige Schonvermögen etwas höher ausfallen könnte, als es das derzeit ist.
Außerdem finde ich es nicht gerecht, dass als Schonvermögen nur angerechnet wird, was vor der Hartz-IV-Bedürftigkeit bereits da war. Erbt ein Hartz-IV-Empfänger beispielsweise von seinen verstorbenen Eltern, reißt sich der Staat die gesamte Summe unter den Nagel (*), ohne dass der Betroffene auch nur einen Cent für sich behalten darf. Dass ein Teil abgegeben werden muss, finde ich richtig, immerhin ist der Staat für die Person aufgekommen, aber der Erbe sollte zumindest einen Teil behalten können.
(*) Erläuterung: Genau genommen ist es so, dass die Hartz-IV-Zahlung ausgesetzt wird, solange bis das Erbe aufgebraucht ist, kommt aber auf das Gleiche raus.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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20.01.2017, 11:55
AW: "Die Rente ist nicht sicher",
Da bin ich deiner Meinung, die derzeitigen Grenzen sind wirklich arg mickrig.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man Frust schiebt. Man ist unverschuldet in Hartz 4 gelandet, hat einen niedrigen Lebensstandard, dann kommen auf einmal ein paar Tausend Euro daher und dann wird alles angerechnet. Aber ist es nicht möglich sinnvolle Anschaffungen zu vorzunehmen wie neue Elektrogeräte, Wohnungseinrichtung oder beispielsweise eine Zahnsanierung?
Wenn ich, gesetzesmäßig inkorrekt, einen Ratschlag erteilen müsste, würde ich der Person mit Vermögen, die einen Hartz-4 Bezieher beschenken will, raten sich Gold in kleinen Chargen zuzulegen...."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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20.01.2017, 12:00
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20.01.2017, 14:46Inaktiver User
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20.01.2017, 19:07Inaktiver User
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20.01.2017, 19:27
AW: "Die Rente ist nicht sicher",
Machen wir uns nichts vor. Der Grund, warum viele Länder mittlerweile auf die Abschaffung von Bargeld drängen, liegt natürlich darin möglichen Missbrauch zu verhindern, nicht etwa aus Gründen der Bequemlichkeit des Zahlungsverkehrs. Die Abschaffung des 500 Euro-Scheins war der erste Schritt in diese Richtung.
Solange man noch ohne Spuren Bargeld oder Gold anonym von Person A nach Person B transferieren kann, wird es immer Möglichkeiten geben den Staat zu betrügen und das wird auch weiterhin passieren, von Schwarzarbeit bis zur nicht angemeldeten Putzfrau."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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20.01.2017, 22:24
AW: "Die Rente ist nicht sicher",
Tja, ich finde, dass so ein Konzept die Allgemeinheit rein gar nichts angeht und sie mitnichten unrechtmäßig belastet.
So eine Denke haben halt auf Lebenszeit Verbeamtete, würde ich mal sagen, weil: Die betrifft das eh nicht.
Wie du schon schreibst: Eine eigengenutzte Wohnung muss man sich normalerweise erarbeiten, da steht ganz einfach frühere Leistung (!) dahinter.
Denn wer macht (!) schon mit 58 auf arbeitslos?
Entweder man ist in diesem Alter noch fit:
Dann wollen die meisten gar nicht arbeitslos sein
oder
man ist in dem Alter nicht mehr fit:
Dann versucht der AG solche Leute auszumustern.
Mit nicht sehr gesundheitsfördernden Maßnahmen.
Mich macht es nicht sehr froh, dass durch miese Spielchen das Leben der babybommer eventuell verkürzt wird.
Haben wir - als schon immer Überzählige und deswegen teils kostenlos Zweckentfremdete - nicht verdient.
Das seh ich so und gehe nicht von dieser Meinung ab.Geändert von Zazu2 (20.01.2017 um 22:37 Uhr)
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22.01.2017, 11:42
AW: "Die Rente ist nicht sicher",
War es nicht die Regierung Schröder, die damals die Grenzen für das Schonvermögen festgesetzt hat?
Keine Ahnung, ob die SPD ihrer Bevölkerung derart misstraut hat, dass sie solche niedrigen Sätze ins Gesetz geschrieben haben oder ob es andere Gründe dafür gab. Ich persönliche wäre durchaus dafür das Schonvermögen anzuheben."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)


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