Antworten
Seite 832 von 1500 ErsteErste ... 3327327828228308318328338348428829321332 ... LetzteLetzte
Ergebnis 8.311 bis 8.320 von 14992
  1. User Info Menu

    AW: Flucht und Migration: Herausforderung, Chancen, Risiken

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass sie "abgewälzt" werden. Sie wollen von sich aus in die Länder mit den höchsten Sozialhilfesätzen. Und es wird kaum gelingen, sie davon abzuhalten.
    Mit „abwälzen“ meine ich, dass man sie im Grunde doch direkt durch den Zaun zurückschicken könnte. Ich fürchte aber eher, dass man sie auf das europäische Festland bringen wird. Von dort aus gelangen sie mit Sicherheit in erster Linie wieder einmal nach Deutschland. 1. Weil sie dorthin wollen. 2. Weil Deutschland so bescheuert ist, sie aufzunehmen.


    Danke für die Links, sehr interessant. Hier sickern, wenn auch verhalten und zäh, Zahlen durch. Schaut sich ähnlich betrüblich an.

    Auch in der medizinischen Versorgung schaut es bitter aus zum Beispiel in München. Wohl ähnlich wie in Wien, wie ich die Tage gelesen habe.

  2. VIP

    User Info Menu

    AW: Flucht und Migration: Herausforderung, Chancen, Risiken

    Vidrei, die mir bekannten Flüchtlinge waren alle in irgendeiner Form vom Tod bedroht- sie haben alle Kriegserfahrungen oder haben Folter, Gefangenschaft u.ä. Erfahren weil sie oder ein Familienmitglied irgendwas gemacht haben was dem Regime nicht gefällt oder sie haben einfach nichts zu essen. Letztere mögen Wirtschaftsflüchtlinge sein.

    Da ist alles in Europa vermeintlich besser und die Chance die Familien zu versorgen ist höher als in der Heimat.

    Ich glaube nicht, dass eine politische Änderung in Europa verhindern wird, dass Flüchtlinge hier her wollen.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  3. Inaktiver User

    AW: Flucht und Migration: Herausforderung, Chancen, Risiken

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Vidrei, die mir bekannten Flüchtlinge waren alle in irgendeiner Form vom Tod bedroht-
    Diese Gruppe meinte ich nicht, wie du dir sicher denken kannst.
    Die Anzahl der Menschen, die persönlich politisch verfolgt werden, ist jedoch recht klein.

    Menschen, die zuhause nichts zu essen haben, hilft man besser in ihrem Herkunftsland bzw. in Lagern in der Nähe. Es macht keinen Sinn, sie zu entwurzeln, wenn ihnen auch vor Ort geholfen werden kann.

    Ich halte es für fahrlässig, so zu tun, als ob es genüge, nur die finanziellen Bedürfnisse von Menschen zu befriedigen und nicht zu berücksichtigen, welche Folgen (oft für Generationen) eine Entwurzelung aus der eigenen Kultur hat.
    Wann immer möglich, sollte man Menschen in ihrer Heimat helfen.

    Und ich fände es fairer, unrealistische Illusionen über das tolle Leben in Europa nicht auch noch dadurch zu füttern, dass man so tut, als hätte jeder hier die Chance, zu Wohlstand zu kommen. Sehr viele Flüchtlinge werden ihre Träume begraben müssen.

  4. Inaktiver User

    AW: Flucht und Migration: Herausforderung, Chancen, Risiken

    .
    Geändert von Inaktiver User (21.02.2017 um 23:05 Uhr) Grund: ot

  5. User Info Menu

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Mal eine ganz andere Frage und falls sie schon gestellt und beantwortet wurde, bitte ich, mir das nachzusehen.

    Asyl nach dem Grundgesetz bekommen ja nur politisch Verfolgte, wenn ich das richtig verstehe. Dürften bei den Neuankömmlingen eher wenige sein. Die Menschen, die vor Krieg geflohen sind, erhalten ja nur vorübergehend Schutz und Bleiberecht. Und die Armuts- bez. Wirtschaftsmigranten, die hier illegal sind, haben ja im Prinzip gar kein Bleiberecht.

    Wozu dann eigentlich die immensen Integrationsbemühungen? Kostet eine Menge Geld mit zweifelhaften Erfolg.
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Werde, die du bist




  6. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Mal eine ganz andere Frage und falls sie schon gestellt und beantwortet wurde, bitte ich, mir das nachzusehen.

    Asyl nach dem Grundgesetz bekommen ja nur politisch Verfolgte, wenn ich das richtig verstehe. Dürften bei den Neuankömmlingen eher wenige sein. Die Menschen, die vor Krieg geflohen sind, erhalten ja nur vorübergehend Schutz und Bleiberecht. Und die Armuts- bez. Wirtschaftsmigranten, die hier illegal sind, haben ja im Prinzip gar kein Bleiberecht.

    Wozu dann eigentlich die immensen Integrationsbemühungen? Kostet eine Menge Geld mit zweifelhaften Erfolg.
    Weil nur so um die 10 Prozent der abgelehnten Asylbewerber auch ausreisepflichtig werden. Diese zur Zeit etwa eine halbe Million Personen sollte man nicht vergessen. Sie werden geduldet, die Mehrheit bekommt dann eine Aufenthaltserlaubnis, manche (erst mal?) nur vorübergehend, fast die Hälfte dauerhaft:
    Härtere Regeln gefordert: In Deutschland leben mehr als 500.000 abgelehnte Asylbewerber
    Die Zahl ist übrigens nicht durch die aktuelle Flüchtlingskrise so hoch, steht in dem Artikel. Diese machen "nur" ca. 150.000 Personen aus.

    Da es so ist, bleibt nur, die Integrationsbemühungen bei einfach allen zu machen. Ausreisepflichtig sind "nur" 55.000, die trotzdem hier sind. Da wird sich vielleicht auch nicht mehr hinsichtlich Integration bemüht, möglicherweise sind sie eh nur noch hier, weil sie untergetaucht sind, sonst wären sie vielleicht ja bereits abgeschoben.
    Bundesländer-Vergleich: Wer schiebt am schnellsten ab? - n-tv.de

  7. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Nach der Statistik des BaMF wurden 2016 36,8% der Asylanträge mit einer Anerkennung als Flüchtling positiv verbeschieden (2015 sogar 48,5%), allerdings wurde tatsächlich nur in unter 1% der Fälle politisches Asyl gewährt. Die Anerkennung als Flüchtling gibt aber (zunächst) ein Bleiberecht. 22,1 % der Anträge endete mit Gewährung von subsidiärem Schutz. Auch diese Menschen bleiben längerfristig oder dauerhaft im Land. Bei weiteren 5,7 % bestand ein Abschiebungshindernis. Also ein hoher Anteil von Menschen, die eine längerfristige oder dauerhafte Bleibeperspektive haben.

    Abzurufen hier: BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - Aktuelle Zahlen zu Asyl - Aktuelle Zahlen zu Asyl (01/2017)

  8. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von donnamobile Beitrag anzeigen
    Mal eine ganz andere Frage und falls sie schon gestellt und beantwortet wurde, bitte ich, mir das nachzusehen.

    Asyl nach dem Grundgesetz bekommen ja nur politisch Verfolgte, wenn ich das richtig verstehe. Dürften bei den Neuankömmlingen eher wenige sein. Die Menschen, die vor Krieg geflohen sind, erhalten ja nur vorübergehend Schutz und Bleiberecht. Und die Armuts- bez. Wirtschaftsmigranten, die hier illegal sind, haben ja im Prinzip gar kein Bleiberecht.

    Wozu dann eigentlich die immensen Integrationsbemühungen? Kostet eine Menge Geld mit zweifelhaften Erfolg.
    Ich kann jetzt nur von syrischen Flüchtlingen schreiben. Sie wurden im vergangenen Jahr automatisch unzer subsidiären Schutz als Kriegsflüchtlinge gestellt, um den Familiennachzug zu erschweren.

    Wie lange der Krieg in Syrien noch dauern wird, weiß kein Mensch. Sollte sich das Assad-Regime halten, würden alle syrischen Männer im wehrpflichtigen Alter nach ihrer Rückkehr politisch verfolgt und von Folter und Tod bedroht. Ebenso all die Frauen, Männer und Jugendlichen, die z. B. an Demonstrationen gegen das Regime teilgenommen haben. Der subsidiäre Schutz bedeutet nicht automatisch keine politische Verfolgung im Heimatland, diese ist lediglich nicht (mehr) geprüft worden.

    Mal angenommen, die Syrer hätten in den nächsten zehn Jahren keine Rückkehr-Perspektive, was wäre besser? Keine Integrationsmaßnahmen und dafür die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf Staatskosten leben, oder Integrationsmaßnahmen und die Aussicht, das viele von ihnen ihr eigenes Geld verdienen und Steuern zahlen?

  9. Inaktiver User

    AW: Flüchtlinge - Wie kann Integration gelingen?

    Zitat Zitat von knirrsch Beitrag anzeigen
    Keine Integrationsmaßnahmen und dafür die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf Staatskosten leben, oder Integrationsmaßnahmen und die Aussicht, das viele von ihnen ihr eigenes Geld verdienen und Steuern zahlen?
    Das ist das eine. Das andere ist das Nahebringen der hiesigen gesellschaftlichen Werte:
    ob die übergriffigen Strolche von Köln denn auch Zugang zu Integrationsmaßnahmen gehabt hätten?
    Der ARD-Reporter wundert sich: „Wieso muss man einen Integrationskurs machen, um zu lernen, dass man mit Frauen nicht so umgehen darf?“

    Sex und Integration bei „Maischberger“ | Das Schwarzer-Pulver explodiert - Politik Inland - Bild.de

    Das ist aber offenbar schon richtig, was Frau Peter da anmerkte (auch wenn man im ersten Moment zuckt, wenn man es hört ), und am Besten handelt man eben präventiv. Hat auch Zuckerbäckerin hier mal geschildert, und daß es erfolgreich sei. Hier Belgien:
    Belgien plant Kurse für Flüchtlinge zum Umgang mit Frauen
    Sexuelle Belästigung: Belgien plant Kurse für Flüchtlinge zum Umgang mit Frauen |*ZEIT ONLINE

    Es gibt nunmal Unterschiede in den gesellschaftlichen Sichtweisen:
    Integration von Flüchtlingen: Frauenbilder und Männerfantasien - Kultur - Stuttgarter Zeitung

    Man weiß ja nicht, wer letztlich für länger oder sogar für immer bleibt. Es bleiben jedenfalls doch ziemlich Viele für länger oder sogar für immer. Daher: Integrationsmaßnahmen für alle Ankommenden sind sinnvoll. Nicht nur für die mit anerkanntem Asyl.
    Geändert von Inaktiver User (22.02.2017 um 13:40 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Flucht und Migration: Herausforderung, Chancen, Risiken

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist das eine. Das andere ist das Nahebringen der hiesigen gesellschaftlichen Werte:

    (..)

    Man weiß ja nicht, wer letztlich für länger oder sogar für immer bleibt. Es bleiben jedenfalls doch ziemlich Viele für länger oder sogar für immer. Daher: Integrationsmaßnahmen für alle Ankommenden sind sinnvoll, weil integrationsfördernd. Nicht nur für die mit anerkanntem Asyl.
    Ich glaube überhaupt nicht daran, dass man gesellschaftliche Werte mit Integrationskursen vermitteln kann. Da bräuchte es schon Gehirnwäsche, um manche Denke, zum Großteil bei den Männern, zu verändern. Alle haben ein Smsrtphone, können sich also, sofern sie wollen, über die Gesellschaft hier informieren.

    Ich kenne einige Menschen, die vor 20,30 Jahren aus dem Ausland nach D. Die meisten aus dem europ. Ausland, aber es ist auch eine afghanische und russische Familie darunter. Die haben sich alle super integriert, ohne jegliche Kurse. Und auch ohne sonstige große Förderung. Die beste Integration wäre m.E., die Rundumversorgung zu überdenken und den Neuankömmlingen in unserer Gesellschaft klar machen, dass nur diejenigen bleiben können, die mit unseren Werten konform gehen.

    Dieses Gießkannenprinzip, mit dem die Integrationsmaßnahmen über alle ausgeschüttet werden, halte ich für das falsche Signal. Die, die wirklich wollen, schaffen es auch ohne, bei den anderen ist jede Mühe vergebens.

    Es kostet uns Steuerzahlern eine Menge Geld und ich habe aber den Eindruck, dass mit den Integrationsangeboten eher eine Hilflosigkeit unserer Regierung zum Ausdruck gebracht wird. Eine Grünenpolitikerin gab mal in einer Talkshow, als sie zum übergriffigen Verhaltens eines Migranten gefragt wurde, die Antwort, dass er vermutlich noch keinen Integrationskurs besucht hätte.
    Geändert von ganda55 (22.02.2017 um 14:01 Uhr) Grund: Strangtitel geändert
    bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb

    Werde, die du bist




Antworten
Seite 832 von 1500 ErsteErste ... 3327327828228308318328338348428829321332 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •