Doch man kann sehr wohl zu Judentum konvertieren - es ist allerdings nicht so einfach und die Absichten des künftigen Juden werden genau überprüft. Und er/sie muss sehr lange lernen dafür - aber möglich ist es. Und selbstverständlich gibt es das auch.
Und Kinder einer hellhäutigen jüdischen Frau mit einem dunkelhäutigen Mann egal welcher Religion sind - so sieht es der jüdische Glaube - Juden.
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Thema: Hollywoods Quoten-Niggahz
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13.01.2007, 15:31
AW: Hollywoods Quoten-Niggahz
asa nisi masa
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13.01.2007, 15:55
AW: Hollywoods Quoten-Niggahz
Judentum ist ja nun wirklich nicht meine Welt, aber der letzte Satz klingt interessant. Spielt es eine Rolle wer von den beiden Elternteilen jüdisch und wer dunkelhäutig ist?!
Zitat von Leeremick
Deiner Aussage nach kann man also zugleich Jude und Hindu sein, cool
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13.01.2007, 16:02
AW: Hollywoods Quoten-Niggahz
Gerade in der islamischen Welt sehe ich das gar nicht bestätigt.
Zitat von WTurner
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13.01.2007, 16:20
AW: Hollywoods Quoten-Niggahz
"Viele Juden" sehen sich als auserwähltes Volk ist gut. Ein winziger Bruchteil, die, die orthodox leben nämlich.
Zitat von aussenseiter
Ich kenne nun Juden in den USA, in Israel, und in Deutschland lebende. Keiner von denen nimmt das mit dem auserwählten Volk ernst oder wörtlich.
Es ist zwar biblisch - und zwar der Bund mit Gott durch die Zehn Gebote, die Moses offenbart wurden, und weit davor die Geschichte wie Abraham seinen Sohn Isaak, den Stammvater der Juden, nicht geopfert hat sondern stattdessen den Widder - aber deswegen denken Juden es doch nicht, genausowenig, wie Leute mit einem christlichen Background heutzutage denken, sie müssten... ach, setzt irgendwas aus dem Neuen Testament ein...
Das einzige Mal, wo ich es ganz im Ernst gelesen habe, war ein ernst gemeinter orthodoxer Artikel darüber, warum Juden keine Shrimps essen sollen
Orthodox lebt aber nur eine ganz kleine Minderheit innerhalb der Juden. Mit denen hat Otto Normalbürger keinen Kontakt, weil sie innerhalb einer ganz abgeschotteten Welt leben.
In den ganzen "normalen" oder gar reformierten jüdischen Gemeinden kann man selbstverständlich zum Judentum konvertieren.
Auch wenn man normalerweise als Jude geboren wird, durch eine jüdische Mutter.
Ich finde es, wie Cassis schreibt, sehr lebensfern, die Leute als "Blöcke" darzustellen.
Man sollte doch eigentlich immer überprüfen, was so als "Ansichten" von außen an einen herangetragen wird, und was man davon wirklich persönlich bestätigen kann.
Abgesehen davon, weil hier Rap als das ultimativ Schlimme dargestellt wird, oute ich mich jetzt mal an dieser Stelle, dass ich bis vor vielleicht 3 Jahren großer Busta Rhymes Fan war und sogar auf einem Konzert
Und für viele Jugendliche in den 80ern, also meine Generation, waren Run DMC "Götter". Das sieht man ja auch daran, wie oft sie heute noch gesampelt und zitiert werden.
Also, wenn ich nochmal auf die Sache mit der eigenen Kultur zurückkommen darf, bin ich der US- (existierenden oder nicht existierenden
) schwarzen Kultur ziemlich positiv gegenüber eingestellt und kann diese einseitige Übertreibung ins Negative nicht nachvollziehen.
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13.01.2007, 16:22
AW: Hollywoods Quoten-Niggahz
@aussenseiter
Das ist richtig, aber wir reden doch hier insbesondere über Amerika."Wenn Sie an Müll denken, denken Sie an Akeem!"
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13.01.2007, 16:27
AW: Hollywoods Quoten-Niggahz
PS - habe gerade Eure letzten posts gesehen.
Ja, das Judentum ist insofern "matriarchalisch", als dass eine jüdische Mutter automatisch jüdische Kinder bekommt, egal, wer ihr Mann ist, und wenn er Moslem oder Shinto wäre.
Hautfarben sind nicht von Belang.
Es gibt zum Beispiel einen äthiopischen jüdischen "Stamm" (Stamm bitte nicht in dem Sinne von Häuptling etc. verstehen, sondern im Sinne von den "12 Stämmen Israels").
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13.01.2007, 17:17
AW: Hollywoods Quoten-Niggahz
Dazu fällt mir nur ein: Sind wir nicht alle ein bisschen jüdisch?
Zitat von neko
Ich finde die Abgrenzungen sowieso albern, denn es gibt ja gar keine "reinen" Menschen mehr, und das ist auch gut so. Außer vielleicht Stämme wie derjenige, von dem ich neulich in einer Doku erfuhr. Dieses Volk lebt seit mindestens 74.000 Jahren auf einer einsamen Insel und hat laut Genanalysen dermaßene Abweichungen von allen anderen Menschen, dass nun die Out-of-Africa-Theorie in Frage gestellt wird.
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13.01.2007, 17:19
AW: Hollywoods Quoten-Niggahz
Wahrscheinlich wird Judentum per Mitochondrien-DNA weitergegeben

Und, sehen diese äthiopischen Juden auch aus wie ganz normale Äthiopier oder sind das die Nachfahren von irgendwelchen Semiten, die vor Urzeiten nach Äthiopien kamen?
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13.01.2007, 23:05
AW: Hollywoods Quoten-Niggahz
Zitat von aussenseiter
Der Vorlaeufer von Farsi, das Persisch dass unter den Sassanidischen Koenigen geschrieben wurde benutzte das syrische Alphabet und eine Art Piktogram/ Buchstabenkombination um bestimmte Begriffe darzustellen. Die Schreiber waren hochqualifiziert und gehoerten der Oberschicht an. Wissen jeder Art war dadurch allgemein der Oberschicht vorbehalten. Die Arbeitserleichterung und Demokratisierung des Wissen muss aehnlich gewesen sein wie bei uns als roemische Zahlen durch arabische abgeloest wurden
Die arabische Schrift war in dem Zusammenhang eine ungeheure Arbeitserleichterung weil sie schnell zu lernen ist und kein jahrelanges Studium vorraussetzt. Ausserdem war Arabisch bis zum 11 Jahrhundert die lingua franca der Region und die Sprache der Wissenschaft und Religion.
Das aenderte sich erst als die turkstaemmigen Seljuken im 11 Jahrhundert den Iran eroberten, sich in Isfahan ansiedelten und Farsi die Hofsprache wurde. Waehrend dieser Zeit gab es auch Bestrebungen das Persische als Sprache wieder zu etablieren, Firdausi schuf im 10 Jahrhundert (?) sein Heldenepos die 'Shahname' die von den grossen vorislamischen Helden handelt.
Geschrieben wurde es allerdings in der arabischen Schrift um es einfacher unter die Leute bringen zukoennen
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13.01.2007, 23:12
AW: Hollywoods Quoten-Niggahz
Ja, ich verwechsel auch immer Marokko, Bosnien, Kasachstan und Indonesien.
Zitat von aussenseiter
Menschen, Haeuser, Strassen schauen zum verwechseln gleich aus.


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