Ganz und gar nicht - daran muss ich auch ständig denken - ist doch eine pantastische Kasuistik für das Hormonpräperat.Zitat von meta1
Richtig schlimm finde ich übrigens das Argument, das Asley die Schmerzen einer Menstruation erspart bleiben.
(Heute morgen im Interview gesehen!)
Hallo???
Ich bin in den letzten 20 Jahren auch nicht daran gestorben und kaum eine Frau würde sich deswegen die Gebärmutter entfernen lassen.
Wenn DAS ethisch vertretbar ist - ist für mich jede Diskussion beendet.
Aber in den USA geht auch gerade ein 17 jähriger für 10 jahre in den Knast weil er Oralverkehr mit einer 15jährigen hatt.
Was soll man zu so einem Volk noch sagen?
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Thema: Ashley-Treatment
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09.01.2007, 10:27Inaktiver User
AW: Ashley-Treatment
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09.01.2007, 11:38Inaktiver User
AW: Ashley
Wie sieht denn die gesamtgesellschaftliche Verantwortung deiner Meinung nach denn aus ????
Zitat von Inaktiver User
Un zu deinem letzten Beitrag bzgl. Menstruation: Du bist eine gesunde, erwachsene Frau, die mit ihren "Tagen" auch normal umgehen kann. Hier ist das allerdings ganz anders!
Aber es ist müßig mit Leuten zu diskutieren, die mit solchen Menschen nie eine Berührungen hatten/haben werden.
Geändert von Inaktiver User (09.01.2007 um 11:44 Uhr)
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09.01.2007, 11:44Inaktiver User
AW: Ashley
Ich könnte allenfalls einen Vorschlag für unsere Gesellschaft in Deutschland machen - in USA laufen viele Dinge sehr anders als hier.
Zitat von Inaktiver User
Bin auch sicher, dass es diese Hormon-Behandlung in Deutschland nicht gäbe. Wir haben ein ganz anderes Rechts- und Gesellschaftssystem.
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09.01.2007, 11:52Inaktiver User
AW: Ashley
Du denkst, meinst....UND bringt der betroffenen Familie (auch denen hier in Deutschland) überhaupt nichts. Sie sind nach wie vor mit ihrer Situation ALLEIN und werden von der Gesellschaft auch ALLEINGELASSEN !!!!
Zitat von Inaktiver User
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09.01.2007, 11:58Inaktiver User
AW: Ashley
Das ist ein Risiko, dass JEDER bei der Familienplanung trägt.
Zitat von Inaktiver User
Früher viel mehr als heute.
Eltern haben auch eine Verantwortung der Gesellschaft gegenüber - das ist keine Einbahnstrasse.
Bringt es einem behinderten Menschen etwas, wenn wir sie verstümmeln, ihnen gesunde Organe entfernen?
Ich finde das fragwürdig.
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09.01.2007, 12:03
AW: Ashley-Treatment
Ich kann die familie sehr gut verstehen und wüßte nicht, wie ich in einer solchen Situation reagieren würde.
Ich finde es schon eher bedenklich, wenn vorschnell über die Familie geurteilt wird.
Fragwürdig ist für mich das Verhalten der Mediziner, aber da glaube ich nach wie vor daran, dass die das Mädel einfach für ihre Zwecke missbrauchten, vielleicht die Eltern sogar falsch oder mangelnd aufgeklrt haben.
Aber, das ist eher so mein Gefühl.da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba
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09.01.2007, 13:44Inaktiver User
AW: Ashley
@ Gyldensternchen,
entschuldige, aber ich klinke mich hier aus...Auf solchen Unfug möchte ich nicht mehr antworten. Schönen Tag noch.
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09.01.2007, 13:46Inaktiver User
AW: Ashley
Ich werd´s nicht vermissen!
Zitat von Inaktiver User
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09.01.2007, 16:47Inaktiver User
AW: Ashley-Treatment
Ob das nun ethisch vertretbar ist, ist Ansichtssache. Dass ein schwerstbehinderter Mensch, der sich auf dem geistigen Stand eines Kleinstkindes befindet und bei evtl. Menstruationsschmerzen eben nicht einfach zu Schmerzmitteln, Wärmflasche ect. greifen kann und der vor allem nicht weiß, dass diese Schmerzen lediglich von kurzer Dauer sind, ist wohl unbestritten.
Zitat von Inaktiver User
Gestorben wäre sicher auch Ashely nicht an diesen Schmerzen, aber warum soll man sie diesen ohne Grund aussetzen? Es ist doch wohl ein Unterschied, ob eine gesunde, erwachsene Frau, die die Ursache der Schmerzen kennt, einmal im Monat damit konfrontiert wird oder ein ohnehin schon von vielen Beschwerden geplagter, schwerkranker Mensch. Dass Ashley nie in ihrem Leben eigene Kinder bekommen hätte (auch ohne die Behandlung) steht ja zudem wohl auch ausser Diskussion.
Ich habe weiter oben ja bereits von der schwerstbehinderten Patentochter meiner Mutter geschrieben, die mit 12 ihre Regel bekommen hat. Ob sie dadurch zusätzliche Schmerzen hatte, weiß niemand von uns genau, da sich das Mädchen diesbezüglich nicht artikulieren konnte. An ihren Reaktionen zeigte sich jedoch, dass sie sich während der Regel oft nicht gut gefühlt haben muss.
Dass die zusätzlichen, während der Menstruation notwendigen pflegerischen Hygienmaßnahmen weder für die pflegende Mutter noch für das Mädchen selbst besonders angenehm waren, kann man sich zudem vorstellen.
Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Maßnahmen zur Unterdrückung der Regel ergriffen werden. Ob es gleich die Entfernung der Gebärmutter sein musste, bezweifle ich allerdings. Es hätte sicher auch andere Wege gegeben.
Gruß, Spellbound
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09.01.2007, 16:56Inaktiver User
AW: Ashley-Treatment
Gestorben wäre sicher auch Ashely nicht an diesen Schmerzen, aber warum soll man sie diesen ohne Grund aussetzen?
Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass Maßnahmen zur Unterdrückung der Regel ergriffen werden. Ob es gleich die Entfernung der Gebärmutter sein musste, bezweifle ich allerdings. Es hätte sicher auch andere Wege gegeben.
Exakt - man hat sie dem Risiko und den Schmerzen einer vergleichsweise grossen OP unterzogen.


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