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  1. Inaktiver User

    AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Sich "Vollgeld" zu leihen dürfte aber auch kein Problem sein, wenn ich es richtig verstehe.
    wenn genug vorhanden ist, aber das Gelddrucken wie zur Zeit wäre nicht möglich, die Nachfrage und Zinsen dementsprechend.

    die Bedingung zur Finanzierung der Brennerautobahn war übrigens die Einführung der Maut, Ö aktzeptierte diese. ( D Banken)

    der Brenner Basis Tunnel verzögerte sich wegen den Finanzen um einige Jahre, Ö hat nicht die finanziellen Möglichkeiten (Banken) wie zb die CH.

  2. gesperrt

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    AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Sich "Vollgeld" zu leihen dürfte aber auch kein Problem sein, wenn ich es richtig verstehe.

    nein, ist es nicht.

    Kannst es heute ja schon probieren und von jemandem eine Zwanzigernote leihen. Bargeld ist heute schon Vollgeld; also richtiges Geld von der Notenbank, nicht bloss ein Versprechen auf Geld, wie das Versprechen der Bank, dir gegebenenfalls dein Guthaben in bar auszuzahlen, wenn du das wünschst. :-)

    gruss, barbara

  3. Inaktiver User

    AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nein, ist es nicht.

    Kannst es heute ja schon probieren und von jemandem eine Zwanzigernote leihen. Bargeld ist heute schon Vollgeld; also richtiges Geld von der Notenbank, nicht bloss ein Versprechen auf Geld, wie das Versprechen der Bank, dir gegebenenfalls dein Guthaben in bar auszuzahlen, wenn du das wünschst. :-)

    gruss, barbara
    wobei dir die National Bank den Wert garantiert, mit Devisen und Gold Beständen. (einen Teil zumindest)

  4. gesperrt

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    AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wobei dir die National Bank den Wert garantiert, mit Devisen und Gold Beständen. (einen Teil zumindest)
    nein, tut sie nicht. Die Kaufkraft einer Zwanzigernote kann sich sehr wohl verändern, die Nationalbanken garantieren keinen Kaufkrafterhalt. Goldbindung gibt's auch nicht mehr, an den meisten Orten.

    Grundsätzlich sollte die Geldmenge dem Wert der Volkswirtschaft entsprechen, den die Währung repräsentiert.

    gruss, barbara

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    AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    diese Weichwährungsländer, von dir Saftläden genannt haben meist ganz andere Strukturen, durch den für sie zu harten € , keine nationalen Regelierungsmaßnahmen (Abwertung), dadurch ein Budgetdefizit durch zu hohe Importe und gleichzeitiger billigst Exporte.

    Italien ist das beste Beispiel, nach jeder Abwertung setzte ein Wirtschaftsboom ein, international wurden Leistungen billiger, für die eigene Bevölkerung nur die Importe.
    Nur im Ansatz richtig, deren Lebensstandard passte zur Nachfrage ihrer Produkte und entsprechender Weichwährung.
    Schau dir mal den Lebensstandard Portugals zum Zeitpunkt des Eurobeitritts an und vergleiche mit heute. Mit dem Fleiß der Portugiesen hat das weniger zu tun.

    Oder mal andersherum, sozusagen von hinten
    Was würde eine Woche Urlaub in Portugal für den Bundesbürger kosten, wenn es die noch die DM-Mark gäbe und in Portugal den Escudo?
    Ich denke, du müsstest 1 – 2 Tage als Deutscher in Deutschland dafür arbeiten, um ein Woche Urlaub in Portugal zu finanzieren.

  6. Inaktiver User

    AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nein, tut sie nicht. Die Kaufkraft einer Zwanzigernote kann sich sehr wohl verändern, die Nationalbanken garantieren keinen Kaufkrafterhalt. Goldbindung gibt's auch nicht mehr, an den meisten Orten.

    Grundsätzlich sollte die Geldmenge dem Wert der Volkswirtschaft entsprechen, den die Währung repräsentiert.

    gruss, barbara
    der Wert was draufsteht und zu anderen Währungen, die Kaufkraft ist was ich dafür bekomme.

    . Ständige US-Leistungsbilanzdefizite mussten jedoch irgendwann das Vertrauen in den Dollar untergraben.[1] Dieses System endete 1973. Am 15. August 1971 kündigte US-Präsident Richard Nixon die Bindung des Dollar an Gold auf (Nixon-Schock). 1973 wurden die Wechselkurse freigegeben.
    Heute
    1976 empfahl der Internationale Währungsfonds seinen Mitgliedern die Aufhebung der Goldbindung der Währungen. Nach wie vor unterhalten viele Staaten Goldreserven, ein bestimmter Goldwert der Währung wird aber nicht mehr garantiert.


    dadurch wurde das heutige Gelddrucken erst möglich. ( kein Mindestanteil an Goldsicherheit,)
    es ist heute ein Vertrauen, das die Wirtschaftskraft erhalten bleibt und der Staat seine Schulden bezahlen kann, was ist wenn die Volkswirtschaft den Bach runtergeht, oder wie in GB durch einen erheblichen Anteil an Finanzgeschäften erwirtschaftet wird.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Goldstandard

  7. Inaktiver User

    AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Nur im Ansatz richtig, deren Lebensstandard passte zur Nachfrage ihrer Produkte und entsprechender Weichwährung.

    Oder mal andersherum, sozusagen von hinten
    Was würde eine Woche Urlaub in Portugal für den Bundesbürger kosten, wenn es die noch die DM-Mark gäbe und in Portugal den Escudo?
    Ich denke, du müsstest 1 – 2 Tage als Deutscher in Deutschland dafür arbeiten, um ein Woche Urlaub in Portugal zu finanzieren.
    wenn die Importe teurer werden ziehen die Preise an, es ist eine Wechselwirkung, diese Währungsschwankungen auszuschalten, war der Grund für die ECU Einführung,
    der € war nur dazu da, dem Volk zu zeigen das eine gemeinsame Währung Vorteile hat.

    ganz hintenrum, wer hat mehr profitiert, der Importeur oder Exporteur, wo kein Geld ist kann nichts gekauft werden.

    und glaube mir Fleiß hat gar nichts mit Wertschöpfung zu tun.

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    AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wenn die Importe teurer werden ziehen die Preise an, es ist eine Wechselwirkung, diese Währungsschwankungen auszuschalten, war der Grund für die ECU Einführung,
    der € war nur dazu da, dem Volk zu zeigen das eine gemeinsame Währung Vorteile hat.

    ganz hintenrum, wer hat mehr profitiert, der Importeur oder Exporteur, wo kein Geld ist kann nichts gekauft werden.

    und glaube mir Fleiß hat gar nichts mit Wertschöpfung zu tun.
    Jetzt wir es witzig. Vor dem Import kommt immer noch der Export, andernfalls kann ich mir den Import nicht leisten.
    Portugal war ein Billiglohnland, die hatten eine Textilindustrie. Das bedeutet nix anderes, dass die Klamotten verkauft haben und mit den erzielten Verkaufserlös (DM-Mark) konnten die etwas bei uns kaufen, z. Bsp. einen Mercedes oder BMW.
    Oder wir haben denen ein paar Mercedes verkauft und die erlösten Escudos dafür verwandt, ihnen Klamotten anzukaufen.
    Mit ein bisschen Fantasie wird dir das Problem mit den Wechselkursen bewusst, oder?
    O.K. Rechenbeispiel, Pro Jeans herstellen 2,00 DM Arbeitslohn, Maschinenkosten, Arbeitsräume weg gerechnet, 1,60 DM Bruttoarbeitslohn pro Hose.

    Mercedes oder anderes Auto 25.000 DM ergeben 15.625 Arbeitsstunden oder 6,51 Jahre Arbeit.
    Durchschnittslohn Portugal heute 15.000 Euro. Wo kommt diese Steigerung her? Vom Export? Was denn? Ich verrate es dir, 25% der Bevölkerung arbeitet direkt oder indirekt für SEAT, Tochter von VW.

  9. Moderation

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    AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nein, ist es nicht.

    Kannst es heute ja schon probieren und von jemandem eine Zwanzigernote leihen. Bargeld ist heute schon Vollgeld; also richtiges Geld von der Notenbank, nicht bloss ein Versprechen auf Geld, wie das Versprechen der Bank, dir gegebenenfalls dein Guthaben in bar auszuzahlen, wenn du das wünschst. :-)

    gruss, barbara
    Pragmatix meinte die Finanzierung von Großprojekten, wo vielleicht die benötigte Summen beim Vollgeldsystem nicht zusammenkommen könnte.

    Danke für den Link zum Vollgeld. Ich finde das sinnvoll, den Gang rauszunehmen sowieso. Die Rückkehr zu alten Strukturen fände ich an manchen Stellen nicht verkehrt. Wirtschaftlich gesehen bisschen unpassendes Beispiel, aber im Zug der Entschleunigung und Verbesserung von Lebensqualität z.B. die Rückkehr zum G9 in deutschen Bundesländern, also Abi erst nach neun als nach acht Jahren.
    *
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    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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  10. Inaktiver User

    AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?

    Zitat Zitat von frank60 Beitrag anzeigen
    Jetzt wir es witzig. Vor dem Import kommt immer noch der Export, andernfalls kann ich mir den Import nicht leisten.
    Nein, man verkauft dem Exporteur im Gegenzug Anlagen, und wenn diese platzen, dann ruft man nach einem Schuldenschnitt. Hat der Exporteur seine Binnenwirtschaft vernachlässigt, so macht er das Spiel sogar mit.

    Die Beziehung ist niemals einseitig. Beide Seiten haben daran ein Interesse.

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