Die Menschen begreifen die Dimension des „Helikoptergeldes“ nicht. Mich interessiert auch, wohin das führen wird. Fakt ist, die „Geldmenge“ übersteigt rechnerisch bei weitem die Menge an verfügbaren Ressourcen. Offensichtlich werden diese Ressourcen nicht benötigt, andernfalls würden diese aufgekauft und wenn dann die verfügbaren Güter und Rohstoffe sich dem Ende neigen, entsprechend im Preis steigen.
Ich denke, dass in Zukunft weniger produziert wird und irgendwann die verfügbare Überproduktion durch die immensen Geldsummen abgebaut wird. Irgendwann wird die Schwelle des Überangebotes unterschritten, die Preise steigen. Das wird aufgrund der Globalität, Flexibilität und schnellen Zugriff auf alles recht schnell gehen. Danach beginnt eine Phase des Aufstiegs.
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31.08.2016, 05:47
AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?
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31.08.2016, 08:53
AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?
Das muss ja so sein, da Geld ausschliesslich als zinsbeladene Schuld entsteht.
Und natürlich jeder Anleger optimistisch ist und hofft, besser als der Schnitt abzuschneiden; was natürlich nicht funktioniert.
und dann wird wieder die Geldmenge steigen, es wird wieder eine Blase geben die platzt, mit allem Unglück und Leid, das dazu gehört...Ich denke, dass in Zukunft weniger produziert wird und irgendwann die verfügbare Überproduktion durch die immensen Geldsummen abgebaut wird. Irgendwann wird die Schwelle des Überangebotes unterschritten, die Preise steigen. Das wird aufgrund der Globalität, Flexibilität und schnellen Zugriff auf alles recht schnell gehen. Danach beginnt eine Phase des Aufstiegs.
Es wäre durchaus sinnvoll, ein Geldsystem zu entwickeln, das sein Vorbild nicht in der manisch-depressiven Krankheit findet, sondern etwas weniger extrem, stabiler, gleichmässiger ist.
gruss, barbara
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31.08.2016, 09:39Inaktiver User
AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?
also eine Rückkehr zum (Gold)basiertem Währungssystem ?
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31.08.2016, 09:52
AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?
nein!
eher zu Vollgeld, wie es zB die Schweizer Vollgeldinitiative vorschlägt.
http://www.vollgeld-initiative.ch/2-minuten-info/
ergänzt mit Regionalwährungen wie zB dem Sardex in Sardinien
http://derstandard.at/1381373591951/...uro-der-Sardex
... und das abgerundet mit Instrumenten der unmittelbaren Nachbarschafthilfe.
gruss, barbara
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31.08.2016, 10:37Inaktiver User
AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?
und wie will man dann wirklich Große Projekte finanzieren ?
das Schulden machen wird erschwert, Kredite fast unmöglich.
Geld ist ein Tauschmittel, damit man unterschiedliche Waren und Dienstleistungen bequem in der Hosentasche (Konto) mitführen kann.Das muss ja so sein, da Geld ausschliesslich als zinsbeladene Schuld entsteht.
Manche nehmen sich das Recht, Geld einfach zu erschaffen, welches dann abgesichert und zurückgezahlt werden muß, ob in Scheinen oder im Computer ist egal.
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31.08.2016, 10:48
AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?
nein, wird es nicht. Nur Blasen werden erschwert. Sprich, man kann grosse Projekte halt dann finanzieren, wenn man sie sich tatsächlich leisten kann.
Gerade Staaten sind dann besser in der Lage, grosse Projekte zu finanzieren mit einem Vollgeldsystem, da sie die Seigniorage direkt erhalten; das Teuerste sind ja eigentlich immer Infrastrukturprojekte, sprich klassische Staatsaufgabe.
Mal ein, zwei Gänge runterzuschalten, gut planen und sich auf das Wesentliche konzentrieren, schadet unserer über-hektischen und nervösen Welt auch nicht. Man muss nicht alles Machbare auch machen!
Heute nehmen sich die Banken grösstenteils (in Bezug auf ca 90% der Geldmenge) dieses Recht, das sie nutzen zur Maximierung privater Profite (und die sich dann aber auch ganz gern von der Allgemeinheit retten lassen, wenn sie es verkacken).Manche nehmen sich das Recht, Geld einfach zu erschaffen, welches dann abgesichert und zurückgezahlt werden muß, ob in Scheinen oder im Computer ist egal.
Ich bin der Auffassung, das Recht zur Geldschöpfung gehört der Allgemeinheit, sprich einer staatlichen Behörde unter demokratischer Kontrolle, im Dienste des Gemeinwohls.
Das Kreditgeschäft der Banken wird dadurch nicht angetastet; bloss können dann Banken tatsächlich nur jenes Geld verleihen, das sie in Form von Sparguthaben und ähnlichen Einlagen zur Verfügung gestellt bekommen haben, und nicht einfach neues Geld herstellen.
gruss, barbara
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31.08.2016, 11:48
AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?
Das ist jetzt aber ein schlechter Witz. Welche großen Projekte? Bankenkrise? Staatspleiten? Falls es dir entgangen ist, Griechenland, Portugal und die anderen Saftläden sind schon seit Jahren bankrott, regelmäßig geht denen angeblich das Geld aus und keiner merkt es, warum wohl?
Mal den Hirnschmalz aktivieren. Die drucken seit Jahren die Probleme weg und es geht trotzdem.
Ich fragte schon seit Jahren, was passiert, wenn alle Notenbanken gleichzeitig Fiatgeld ins System schleusen.
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31.08.2016, 12:09Inaktiver User
AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?
kleine Info, damals hatte der Staat Ö nicht die finanziellen Resourcen, die Brennerautobahn zu bauen, es wurden international Kreditgeber benötigt, aktuell der Gothard und Brennerbasistunnel, hat D für die Zulaufstrecken kein Geld oder will es dieses Großprojekt nicht.
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31.08.2016, 13:16
AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?
Sich "Vollgeld" zu leihen dürfte aber auch kein Problem sein, wenn ich es richtig verstehe.
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31.08.2016, 13:18Inaktiver User
AW: Sind unsere Strukturen/Systeme am Ende ?
diese Weichwährungsländer, von dir Saftläden genannt haben meist ganz andere Strukturen, durch den für sie zu harten € , keine nationalen Regelierungsmaßnahmen (Abwertung), dadurch ein Budgetdefizit durch zu hohe Importe und gleichzeitiger billigst Exporte.
Italien ist das beste Beispiel, nach jeder Abwertung setzte ein Wirtschaftsboom ein, international wurden Leistungen billiger, für die eigene Bevölkerung nur die Importe.


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