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Thema: Die Presse


  1. Registriert seit
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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Die Studie habe ich mir über einen Kollegin (Journalistin) per Post und physisch zusenden lassen (waren glaube ich 89 Seiten insgesamt). Meines Wissens ist diese Studie komplett nicht im Internet eingestellt und dort auch nicht lesbar. Sie war als "interne Sprachregelung" für Mitarbeiter der ÖR Medien gedacht.
    Aber jetzt sei mal ehrlich.
    Andersherum würdest du doch wohl auch wissen wollen, worum es im Ganzen ging.
    Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"

    Erich Fromm

  2. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Das haben sich schon sehr viele gefragt …!
    Aber bei Dir funktioniert zumindest das positive Wording ja schon mal.
    bei der Bayrischen Verfassung auch:
    Art. 151 Abs. 1: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.“

    Ich bin immer wieder überrascht, wie du und andere nicht in die „rechte Ecke“ gestellt werden wollen, aber ohne Probleme das rechtspopulistische Narrativ verbreiten und die Wortwahl nutzen.
    Was ich über's Leben weiß, weiß ich aus Stand by Me
    Ich hab' einen Hund der Cujo heißt, und mein Auto heißt Christine
    Wenn du schreiben kannst, dann schreibe,
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    Und wenn du nicht mehr weiterweißt, frag
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    Thees Uhlmann "Danke für die Angst"

  3. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Die Studie habe ich mir über einen Kollegin (Journalistin) per Post und physisch zusenden lassen (waren glaube ich 89 Seiten insgesamt). Meines Wissens ist diese Studie komplett nicht im Internet eingestellt und dort auch nicht lesbar. Sie war als "interne Sprachregelung" für Mitarbeiter der ÖR Medien gedacht.
    Doch, sie ist im Internet lesbar - dank Netzpolitik.org - und ich hatte sie hier schon mal verlinkt und tue es erneut:

    https://cdn.netzpolitik.org/wp-uploa...achten_ard.pdf

    Ergänzend dazu ein Kommentar von Stefan Niggemeier
    Eine absurde Debatte um ein misslungenes Papier | Ubermedien
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  4. Registriert seit
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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    bei der Bayrischen Verfassung auch:
    Art. 151 Abs. 1: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.“

    Ich bin immer wieder überrascht, wie du und andere nicht in die „rechte Ecke“ gestellt werden wollen, aber ohne Probleme das rechtspopulistische Narrativ verbreiten und die Wortwahl nutzen.
    Wem dem wirklich so ist: Wie vertragen sich damit eine Finanzierung via Zwangsgebühren, wenn dennoch ständig auch mit kommerzieller Werbung ganz erhebliche Einnahmen generiert werden ? Und wie der "öffentlich-rechtliche Auftrag", wenn man auch in den ÖR-Medien beständig mit Daily-Soaps, Quizshows, Gewinnspielen, Talkshows, Volksmusiksendungen, Sportübertragungen etc. berieselt wird ? Und wie die nicht selten tendenziöse statt neutrale und sachliche Berichterstattung (Beispiel Maischberger und die US-Wahlnacht - das war aus journalistischer Sicht eigentlich unglaublich für eine TV- Wahlberichterstattung eines anderen Landes) ?

    Meine Conclusio: Die TV-Realität der ÖR-Medien steht o. g. Anspruch nicht selten diametral entgegen.

    Apropos: Ein Narrativ hat wohl eher das Berkeley-Institut mit dem Wording "Gemeinwohlmedien" gesetzt …?

    Welche rechtspopulistische Wortwahl habe ich genutzt ? Ist Kritik an den ÖR-Medien schon per se rechtspopulistisch ? Oder ist es schon rechtspopulistisch die Beauftragung einer solchen Framing-Studie mit Gebührengeldern zu kritisieren ? Das wäre zwar sehr erstaunlich - würde ich aber in Kauf nehmen.

    Denn: Mit irgendwelchen pauschalen Zuschreibungen habe ich leben und umgehen gelernt. Das war 1999/2000 übrigens exakt auch so. Wegen meiner Kritik an der Einführung der (nach meinem Dafürhalten völlig fehlkonstruierten) Einheitswährung mußte ich mir alle möglichen und auch böse Zuschreibungen anhören. Retrospektiv gesehen, habe ich aber mit allen damals vorgetragenen Punkten richtig gelegen. Muß man m. E. aushalten, wenn man nicht im Mainstream mit schwimmt, sondern seine eigenen Gedanken entwickelt.

    PS: Nichtsdestotrotz vielen Dank für das Einstellen der besagten Studie. Mir war nicht bekannt, daß diese komplett im Internet verfügbar ist. Nach damaliger Aussage meiner Bekannten "war den Verantwortlichen nicht unbedingt daran gelegen, daß der Vorgang und die Studie einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden". Erst nachdem darüber mehrfach berichtet wurde, gab es nach meiner Erinnerung dazu auch einige offizielle Stellungsnahmen.


  5. Registriert seit
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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    bei der Bayrischen Verfassung auch:
    [COLOR=#0000cd]Art. 151 Abs. 1: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.“ .
    Aller Volks-Schichten? Das Schichtenmodell plus Volk ist ganz schön viel in einem Wort.

    Schaue ich mir die Daten an, ist die Schere zwischen Unterschicht und Oberschicht ziemlich auseinander gegangen - zu Ungunsten der Unter(- und Mittel)schicht. Haben da etwa die ÖR ihre Finger im Spiel?

    Und Volk? Was soll denn jetzt dieser gestrige Begriff heute bedeuten? So pegidiös kann uns doch keiner mehr ernsthaft ansprechen.
    flying is the art of falling to the ground without touching

  6. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von Butterblume Beitrag anzeigen
    Aller Volks-Schichten? Das Schichtenmodell plus Volk ist ganz schön viel in einem Wort.

    Schaue ich mir die Daten an, ist die Schere zwischen Unterschicht und Oberschicht ziemlich auseinander gegangen - zu Ungunsten der Unter(- und Mittel)schicht. Haben da etwa die ÖR ihre Finger im Spiel?

    Und Volk? Was soll denn jetzt dieser gestrige Begriff heute bedeuten? So pegidiös kann uns doch keiner mehr ernsthaft ansprechen.
    Nun, das musst du mit der Verfassung des Freistaates Bayern ausmachen.
    Dort steht noch ein weiterer Artikel zum Thema "Gemeinwohl"

    Bayern ist ein Rechts-, Kultur- und Sozialstaat. Er dient dem Gemeinwohl.

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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    bei der Bayrischen Verfassung auch:
    [COLOR=#0000cd]Art. 151 Abs. 1: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.“
    Mir gefällt dieser Artikel sehr gut.

    Er stellt sehr unaufgeregt heraus, dass es immer verschiedene Schichten / Milieus / Gruppen in unserer Gesellschaft geben wird.

    Es wird niemals allen gleich gut gehen - aber dass es allen besser gehen kann, liegt in der Verantwortung aller.

  8. Avatar von mono17
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    AW: Die Presse

    Naja,immer mehr hat natürliche Grenzen. Für mich heisst Gemeinwohl,dass es allen dient und auch einen Ausgleich schafft.
    Inwiefern Presse dazu beitragen kann? Sie kann über Misstände berichten und der Politik auf die Finger gucken
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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