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Thema: Die Presse

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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Was soll an den Bildern verfälscht sein?
    Das Marschbild will zeigen, dass viele und bekannte Politiker vieler Länder daran teilgenommen haben - und ihre Gesichter sind zu erkennen. Die Aufnahme von oben zeigt, dass der Marsch nicht so groß war (vielleicht aus Sicherheitsgründen).

    Es gibt in der Tat schlimmere und wirkliche Fälschungen. siehe Fotomanipulation

    Dass man Frau Merkel mal eben entfernt hat, finde ich schon verfälscht.

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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von LucyAnn Beitrag anzeigen
    Dass man Frau Merkel mal eben entfernt hat, finde ich schon verfälscht.
    Das geschah in einer ultraorthodoxen israelischen Zeitung.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Die Presse

    was mich nervt, oder auch genervt hat (momentan wird es hoffentlich besser) ist dieser Erziehungsjournalismus. Es gab im Zuge der Flüchtlingskrise durchaus die Tendenz, positives breit darzustellen, und negatives möglichst klein bzw Details in Nebensätzen verschwinden zu lassen.

    Dadurch wurde zwar nicht direkt gelogen aber doch ein erstaunlicher medialer Gleichklang erzielt.

    Ich möchte - neben neutralen Fakten - auch verschiedene Ansichten in Kommentaren lesen, um mir meine eigene Meinung bilden zu können. Und ich mag nicht den Eindruck haben, die heimische Presse sei der erweiterte Arm des Bundespresseamtes. Den Eindruck konnte man aber durchaus haben, wenn man die Zeit oder die Süddeutsche las.

    In der neuen Züricher haben sich die Dinge schon lange ganz anders gelesen.

    Die Ereignisse von Köln haben glücklciherweise eine Trendwende eingeläutet.

    Die Kolumne überspitzt natürlich, trifft aber die Grundproblematik ganz gut

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1070501.html

  4. Inaktiver User

    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    was mich nervt, oder auch genervt hat (momentan wird es hoffentlich besser) ist dieser Erziehungsjournalismus. Es gab im Zuge der Flüchtlingskrise durchaus die Tendenz, positives breit darzustellen, und negatives möglichst klein bzw Details in Nebensätzen verschwinden zu lassen.

    Dadurch wurde zwar nicht direkt gelogen aber doch ein erstaunlicher medialer Gleichklang erzielt.

    Ich möchte - neben neutralen Fakten - auch verschiedene Ansichten in Kommentaren lesen, um mir meine eigene Meinung bilden zu können. Und ich mag nicht den Eindruck haben, die heimische Presse sei der erweiterte Arm des Bundespresseamtes. Den Eindruck konnte man aber durchaus haben, wenn man die Zeit oder die Süddeutsche las.[...]
    Die Sueddeutsche geht ja noch. Die Zeit schreibt für eine ganz bestimmte Leserschaft.

    In der neuen Züricher haben sich die Dinge schon lange ganz anders gelesen.
    Die Welt wäre doch auch akzeptabel, genauso wie fast alle Wirtschaftsblätter, die einen inhärenten Anreiz zur Suche nach politischen Risiken haben.

    Die Ereignisse von Köln haben glücklciherweise eine Trendwende eingeläutet.

    Die Kolumne überspitzt natürlich, trifft aber die Grundproblematik ganz gut

    Flüchtlinge und Medien: Erziehungs-Rundfunk - Kolumne - SPIEGEL ONLINE
    Köln hat eine Trendwende bei der Bewertung der Ereignisse eingeläutet, von den Attentaten der letzten Woche ganz zu schweigen.

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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Köln hat eine Trendwende bei der Bewertung der Ereignisse eingeläutet, von den Attentaten der letzten Woche ganz zu schweigen.
    Na ja, aber höchstens nur eine leichte Trendwende.

    Ansonsten geht es mit Erziehungs- und Vertuschungsjournalismus doch weiter wie gehabt. Hier nur ein paar kleine Beispiele der letzten Tage:

    Ermordung der Polin in Reutlingen: angeblich Beziehungstat, also nicht so schlimm. Hat nix mit nix zu tun. Glaubt das jemand? Wenn die Presse jetzt schon Stalking zur Beziehung erklärt, dann gab es in Köln auch nur Beziehungstaten. Männer wollen gewaltsamen Sex, Frauen nicht = Beziehungstaten.

    Amoklauf in München: Nazi, hat also nix mit nix zu tun. Tatsächlich hatte ein Muslim (Schiit) Wut auf Sunniten, von denen er gemobbt wurde, Dass viele Muslime und Nazis gedanklich nicht so weit voneinander entfernt sind schreibt die Presse natürlich nicht (siehe AKP, Antisemitismus, etc.). Und dass Schiiten und Sunniten sich bekriegen ist ja auch nicht so ungewöhnlich.

    Pegida: Es gab die Woche wohl eine Rekordbeteiligung an der Pegida-Demo. Berichterstattung in der Presse?

    Flüchtlingsströme 2016: Man muss wahrscheinlich mit etwa 500.000 neuen Flüchtlingen in diesem Jahr rechnen. Presse: starker Rückgang, alles im Griff, Merkel´s Türkei-Deal wirkt.

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    AW: Die Presse

    Falscher Strang
    Geändert von nur_so (28.07.2016 um 10:33 Uhr)

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    AW: Die Presse

    Hier geht es zwar um eine Facebook-Sperre, ich habe es aber auch schon bei renommierten Zeitungen gesehen, dass kritische - und nicht rassistische - Kommentare gelöscht werden.

    Facebook-Sperre - wenn Journalismus stumm gestellt wird - Tichys Einblick

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    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    "Beziehungstat" bedeutet auch nur, dass es eine persönliche Verbindung gibt zwischen Täter und Opfer. Während beim Würzburger Attentat die Opfer rein zufällig waren.
    Das stimmt, aber die deutsche Presse behauptet, die beiden waren ein Paar, die polnische Presse stellt es ganz anders da - und zwar genauso, wie es in Interviews nach der Tat geäußert wurde, eben dass der Mann sie gestalkt hat.

  9. Inaktiver User

    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Na ja, aber höchstens nur eine leichte Trendwende.[...]
    Nein, sogar ganz massiv. Jetzt wird jede Gewalttat erst einmal in der Hinsicht betrachtet, ob es sich um Terror handeln könnte.

    Die Tat in München als Rechtsextremismus zu betiteln halte ich nicht für richtig, da der Täter keine keine Kontakte zur rechtsextremen Szene hatte, und auch keine politischen Ziele verfolgte. Es als den traditionellen Konflikt zwischen Schiiten und Sinnigen darzustellen, ist meiner Meinung nach ebenso nicht richtig, denn dazu waren seine Vorbilder eben andere.

    Das über eine Pegida Demo in dieser Woche kaum oder wenig berichtet wird, wundert mich ebenso nicht.

    Was ich sehe, sind dass Massenmedien die Masse ansprechen, und zwangsweise auf einem Niveau, das diese Masse nicht verschreckt. Kritsche Publikationen sind jedoch verfügbar, so dass ich die Kritik an " der Presse" nicht nachvollziehen kann.

  10. Inaktiver User

    AW: Die Presse

    Zitat Zitat von LucyAnn Beitrag anzeigen
    Hier geht es zwar um eine Facebook-Sperre, ich habe es aber auch schon bei renommierten Zeitungen gesehen, dass kritische - und nicht rassistische - Kommentare gelöscht werden.

    Facebook-Sperre - wenn Journalismus stumm gestellt wird - Tichys Einblick
    Ja, hier hat jemand nicht so ganz verstanden, was Facebook eigentlich ist. Gerade weil es nicht zur Presse zählt, ist es fast weltweit vertreten.

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