Weil sie (von den Deutschen selbst) ziemlich verunglimpft wurde (zum Beispiel: das klingt doch so, als ob Hunde bellen, in Liedern kann man Deutsch nicht singen, da es nicht melidiös ist und ähnliches). Und wenn man in der Sprache aufgewachsen ist, hat man keine Draufsicht. Man weiß nicht, wie das in "anderen Ohren" klingt.)
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Thema: Nationalstolz
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26.07.2016, 20:57Inaktiver User
AW: Nationalstolz
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26.07.2016, 21:06
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26.07.2016, 21:42
AW: Nationalstolz
Da bin ich 100% bei Dir, ganz genauso handhabe ich das auch. Leider habe ich aktuell wieder viel Anlass, "Wehret den Anfaengen, glaubt mir, mein Land hat das durch" zu predigen.
Ist aber eigentlich OT.
@Bamboo: Auch Dir vielen Dank, dass Du mir geantwortet hast. Ich hatte meine Frage aber falsch gestellt. Ich meinte: Was wuerdest Du als angemessene Reaktion empfinden, wenn jemand auf ein (in meinem Empfinden) harmloses Fahnenschwenken beim Fussballspiel o.ae. warnend einwirft, das stehe jetzt dem faschistischen "Nationalstolz" zu nahe?
Ist mir persoenlich auch noch nicht in genau der Form passiert, aber eine gewisse Ueberempfindlichkeit habe ich doch schon ab und zu beobachtet. Ich fuehle mich davon nicht massiv eingeschraenkt und argumentiere dann wie Famulus. Aber natuerlich fuehle ich mich dann - wie leni - schon auch erstmal ungerecht in eine Schublade gesteckt.Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne
"Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".Maxi Gstettenbauer
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26.07.2016, 21:44
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26.07.2016, 21:54
AW: Nationalstolz
Es gibt einige sehr tolle - und ziemlich einzigattige - deutsche Wörter. Feierabend, Sehnsucht, Heimat, Heimweh... gibt es mit diesen Anklägen woanders nicht, so viel ich weiss.
Allerdings gelten deutsche Artikel (der den des dessen dem deren... ) unter Fremdsprachigen als grausame Folterinstrumente, und das durchaus mit gewissem Recht *g*
gruss, barbara
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26.07.2016, 22:00Inaktiver User
AW: Nationalstolz
Ich finde das sehr übertrieben. Wem es nicht egal ist, ob sein Land nun gewinnt oder nicht, kann doch durchaus seine Flagge zeigen oder nicht? Andere Nationen tun das doch auch.
Wir würden uns im Gegenteil lächerlich machen, wenn wir das einzige Land sind, dass keine Flagge zeigt. Wir haben eine Flagge und wir haben eine Nationalhymne. Soll man jetzt auch nicht die deutsche Nationalhymne vor dem Spiel spielen und singen?
Ich finde es Quatsch. Totalen Quatsch.
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26.07.2016, 22:06
AW: Nationalstolz
Gutes Beispiel. Nationalhymne vor dem Spiel mitsingen. Hat keiner gemacht früher. Jetzt spult sich alles drüber auf.
Find ich unnötig.
Jeder kann gerne seine jeweilige Flagge verwenden. Ich hab.auch noch nie jemand gehört, der sich darüber beschwert. Nur die Reaktion darauf, siehe Beitrag über mir.
Ist wie mit dem Schuld-Thema. Man fühlt sich von etwas angegriffen, was einem niemand vorgeworfen hat.
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26.07.2016, 22:07
AW: Nationalstolz
Echt so Leute gibt es
Gut, manche sind mit bellenden Stimmen geschlagen, vielleicht haben sie sich selbst zugehört ?
Ich finde zwar auch, dass sich italienisch und französisch besser singt, als das deutsche. Aber dafür kann man damit wunderbar dichten, es gibt eine Unmenge Worte, die präzisen Ausdruck feinster Nunancen zulassen, zudem ist die Grammatik - zumindest wenn man sie beherrscht - so geschmeidig, dass man allein in der Art des Satzbaues eine Menge Effekte erzielen kann.
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26.07.2016, 22:36Inaktiver User
AW: Nationalstolz
„Nationalismus ist eine Form von Patriotismus. Wer sich als patriotisch definiert, grenzt Andere aus. Die Wirkung von Patriotismus hat immerzu Konsequenzen und wird besonders dort deutlich, wo er sich als aggressive Form darstellt und das Andere als Feind stigmatisiert. Zur Fußballeuropameisterschaft fordern wir alle Fans dazu auf, nationalistischem Gedankengut keinen Raum zu lassen! Fußballfans Fahnen runter!“
Quelle: https://www.bayernkurier.de/inland/1...-fahnen-runter
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26.07.2016, 22:53Inaktiver User



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