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    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @Yana:
    Ich halte Deine Schilderung, ehrlich gesagt, für völlig untypisch. Ich kenne es eigentlich so, daß die meisten Väter nach Feierabend und am Wochenende genauso für ihre Kinder da sind wie ihre Frauen - die im Gegenteil sich zu diesen Zeiten oft praktisch nicht mehr kümmern, es sei denn, sie sind auch berufstätig.
    mnn,

    welche Schilderung (Posting-Nr.) von mir meinst du?

    Dass Mütter, die zu hause sind, den Nachwuchs nach Feierabend des Mannes, gerne diesem überlassen, kenne ich aus der Schilderung einiger Freundinnen.
    Das liegt daran, sagen sie, dass sie nach einem ganzen Tag mit einem Kleinkind ziemlich angenervt sind.
    Eine erzählte mir, sie habe regelrecht jeden Abend an der Haustüre mit dem Baby gewartet, um es dem Papa bei seinem Erscheinen in die Hand zu drücken. Sie selbst sei dann erst mal eine Stunde alleine im Park herumgelaufen, um sich zu erholen.
    Tja, es ist halt nicht immer ein Zuckerschlecken, so ein Baby.
    Der Papa hat sich dann liebevoll um das Kind gekümmert.
    Ich hab ja nicht behauptet, dass es keine liebevollen Väter gibt.

    Die Situation hat sich gebessert, als sie nach einem Jahr wieder Teilzeit gearbeitet hat.

    Haushaltsarbeit ist bei den beiden kein Problem, da sie dafür sie eine Putzperle haben.

  2. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    @Yana,

    Zitat Zitat von Yana
    mnn,

    welche Schilderung (Posting-Nr.) von mir meinst du?
    Nun, ich meinte Posting #219.

    Und ich habe eigentlich nicht so sehr an die ja doch normalerweise ziemlich stressige Babyzeit gedacht, sondern mehr so an die restlichen zwanzig Jahre - wie gesagt, in meinem Stadtteil gibt es viele Familien mit Kindern und ich kenne auch viele.

    Die Männer, die meinen, nach Feierabend die Füße hochlegen zu können, kenne ich eigentlich immer nur aus den Erzählungen alleinerziehender geschiedener Frauen, ehrlich gesagt. Und aus enigen Aussiedlerfamilien, vielleicht noch.

    Und weiss aus den wenigen Fällen, die ich nicht nur aus Erzählungen der Frauen kenne, daß diese sich da definitiv was vormachen und teilweise schlicht nicht bereit sind, anzuerkennen, daß ihre Ex sehr wohl eine gute und auch väterliche Beziehung zum Kind hatten - wieso eigentlich ?

    Normalerweise haben Frauen da schlicht bestimmte Vorstellungen im Kopf, die es ihnen unmöglich machen, zu sehen, was ihre Männer TATSÄCHLICH leisten, genauso, wie umgekehrt übrigens, dann gibt es finanzielle Gründe - wegfallender Unterhalt - und sie müssen sich auch selbst belügen, um die entsprechende "Schuld" auszuhalten, die Beziehungen ihrer Kinder niederzutrampeln.

    Auf jeden Fall halte ich die Meinungen von Frauen über ihre Männer für alles andere als objektiv !

    Kenne aber wenig Arbeiten, hier ein Bericht über eine, br-online.

    Grüße, mnn
    Geändert von Inaktiver User (08.01.2007 um 11:56 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Männer, die meinen, nach Feierabend die Füße hochlegen zu können, kenne ich eigentlich immer nur aus den Erzählungen ...
    Ich kenne es auch nur aus Erzählungen, aber dass Frauen ab diesem Zeitpunkt sämtliche Aktivitäten mit dem/den Kind/ern einstellen ... das hab ich bisher nichtmal aus Erzählungen gehört.
    Dass die Frau durchaus sagt, passt Du mal bitte direkt auf sie auf, sie waren heut so stressig, ich muss mal kurz durchatmen, ist vollkommen normal. Aber das als Regel, sozusagen: Feierabend für Mutti ... nä, kenn ich nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich kenne es auch nur aus Erzählungen, aber dass Frauen ab diesem Zeitpunkt sämtliche Aktivitäten mit dem/den Kind/ern einstellen ... das hab ich bisher nichtmal aus Erzählungen gehört.
    Dass die Frau durchaus sagt, passt Du mal bitte direkt auf sie auf, sie waren heut so stressig, ich muss mal kurz durchatmen, ist vollkommen normal. Aber das als Regel, sozusagen: Feierabend für Mutti ... nä, kenn ich nicht.
    Na ja, sicher - ich kenne eigentlich auch mehr so den Typ, der morgens, wenn der Gatte arbeitet und die Kinder in der Schule sind, die Füße hochlegt - zumindest wirkt der Typ so entspannt, als ob er es tut.
    Aber vielleicht irre ich mich auch - und ich finde es ja auch OK, wenn alle zufrieden sind, warum nicht. Jedem nach seiner Art !

    Und den von mir geschilderten Fall kenne ich nicht aus einer Erzählung, den gibt es in meiner Nachbarschaft !


    Egal was - es bringt echte Vorteile, vom Gatten zu behaupten, daß er sich nicht kümmert, weswegen die Meinungen von Frauen schon per se nicht objektiv sein können, sie wollen sich nämlich auch die entsprechenden Vorteile sichern.

    Was ich jetzt nicht von Yana und Vita behaupte - aber sehr wohl auf alle Versuche erwidere, die die Erfahrungen von Yana und Vita als allgemeingültig hinstellen wollen.

    Sind sie nämlich absolut nicht - natürlich genauso wenig wie das, was ich hier zum Besten gebe !

  5. User Info Menu

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @Yana,

    Nun, ich meinte Posting #219.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Männer, die meinen, nach Feierabend die Füße hochlegen zu können, kenne ich eigentlich immer nur aus den Erzählungen alleinerziehender geschiedener Frauen, ehrlich gesagt. Und aus enigen Aussiedlerfamilien, vielleicht noch.
    In dem Posting habe ich doch gar nichts vom Füssehochlegen des Vaters nach Feierabend geschrieben, sondern davon dass sich so mancher (nicht jeder) Vater nur die Rosinen des "sich um die Kinder kümmern" herauspickt (egal zu welcher Tageszeit).
    Deshalb bin ich ja dafür, dass bei gemeinsamen Sorgerecht auch die Pflichten gleich verteilt sind.

    In deinem Link steht übrigens, dass sich auch so einige Väter überfordert fühlen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und weiss aus den wenigen Fällen, die ich nicht nur aus Erzählungen der Frauen kenne, daß diese sich da definitiv was vormachen und teilweise schlicht nicht bereit sind, anzuerkennen, daß ihre Ex sehr wohl eine gute und auch väterliche Beziehung zum Kind hatten - wieso eigentlich ?
    Wahrscheinlich vermischen diese Frauen, da zwei Dinge: nämlich die väterliche Beziehung an sich, die wahrscheinlich schon gut ist, mit dem "sich um das Kind sorgen", wenn es z.B. die falschen Schuhe anzieht.

    Vielleicht kam das in meinem Posting nicht so ganz rüber:
    Mein jetziger Mann ist wirklich ein guter Vater, er liebt sein Kind, sein Kind liebt ihn. Er beschäftigt sich mit dem Kind, wirklich alles hervorragend.
    Aber wenn z.B. eines der Kinder bei Regen Sandalen anzieht, dann fällt ihm das nicht auf.

    Solange man zusammenlebt, ist so etwas kein Problem, denn man macht ihn darauf aufmerksam (gerne auch mehrmals ).
    Nach einer Trennung aber, wenn das Kind zwei Wochen jeden Monat bei ihm verbringt, dann muss er das eigentlich selbst auf die Reihe bekommen.
    Es käme mir allerdings nie in den Sinn deswegen dem Vater seine Zeit mit dem Kind streitig zu machen, oder zu sagen "Du bekommst das Kind nicht mehr".


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und ich habe eigentlich nicht so sehr an die ja doch normalerweise ziemlich stressige Babyzeit gedacht, sondern mehr so an die restlichen zwanzig Jahre -
    Aber gerade in dieser Zeit fahren sich doch bestimmte Verhaltensmuster ein und genau das ist die Zeit, in der viele Frauen aus dem Beruf aussteigen, um vielleicht erst Jahre später oder nie wieder dorthin zurückzukehren.
    Ich denke, es wäre erstrebenswert bereits und gerade in der Babyzeit schon zu regeln, dass alles gleich verteilt ist (auch die Berufstätigkeit), dann gibt es auch danach sehr wenige oder keine Schwierigkeiten, sogar bei einer eventuellen Trennung.

    Allerdings gibt es auch nicht gerade wenig Paare, die gerade diese erste stressige Babyzeit nicht überstehen, weil das Leben von heute auf morgen plötzlich ganz anders ist.

  6. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von Yana
    In dem Posting habe ich doch gar nichts vom Füssehochlegen des Vaters nach Feierabend geschrieben, sondern davon dass sich so mancher (nicht jeder) Vater nur die Rosinen des "sich um die Kinder kümmern" herauspickt (egal zu welcher Tageszeit).
    Deshalb bin ich ja dafür, dass bei gemeinsamen Sorgerecht auch die Pflichten gleich verteilt sind.

    In deinem Link steht übrigens, dass sich auch so einige Väter überfordert fühlen.
    Na ja, die merken es wenigstens - viele Mütter sind überfordert und merken es nicht oder es passt nicht zum Selbstbild.


    Wahrscheinlich vermischen diese Frauen, da zwei Dinge: nämlich die väterliche Beziehung an sich, die wahrscheinlich schon gut ist, mit dem "sich um das Kind sorgen", wenn es z.B. die falschen Schuhe anzieht.

    Vielleicht kam das in meinem Posting nicht so ganz rüber:
    Mein jetziger Mann ist wirklich ein guter Vater, er liebt sein Kind, sein Kind liebt ihn. Er beschäftigt sich mit dem Kind, wirklich alles hervorragend.
    Aber wenn z.B. eines der Kinder bei Regen Sandalen anzieht, dann fällt ihm das nicht auf.

    Solange man zusammenlebt, ist so etwas kein Problem, denn man macht ihn darauf aufmerksam (gerne auch mehrmals ).
    Nach einer Trennung aber, wenn das Kind zwei Wochen jeden Monat bei ihm verbringt, dann muss er das eigentlich selbst auf die Reihe bekommen.
    Nein, muss er nicht. Nach der Trennung muss halt die Frau merken, daß es Exens Sache ist, ob er seinem Kind zutrauen will, für sich die richtigen Entscheidungen zu treffen, oder lieber nicht.
    Ich denke, daß man/frau ziemlich viel schlucken muss, was man eigentlich nicht gut heisst - so ist das dann halt.


    Aber gerade in dieser Zeit fahren sich doch bestimmte Verhaltensmuster ein und genau das ist die Zeit, in der viele Frauen aus dem Beruf aussteigen, um vielleicht erst Jahre später oder nie wieder dorthin zurückzukehren.
    Ich denke, es wäre erstrebenswert bereits und gerade in der Babyzeit schon zu regeln, dass alles gleich verteilt ist (auch die Berufstätigkeit), dann gibt es auch danach sehr wenige oder keine Schwierigkeiten, sogar bei einer eventuellen Trennung.

    Allerdings gibt es auch nicht gerade wenig Paare, die gerade diese erste stressige Babyzeit nicht überstehen, weil das Leben von heute auf morgen plötzlich ganz anders ist.
    Wünschenswert ist das, was sich Leute wünschen, kann ja bei jedem anders aussehen - aber die Ursachen aller Schwierigkeiten werden häufig in dieser Zeit gelegt, ja.

    Und ob die Lösung der Schwierigkeiten so aussieht, daß sich Leute alles teilen, weiss ich nicht - das setzt ja voraus, daß die Probleme rein privater Natur sind.

    Tatsächlich scheint es aber so zu sein, daß die Lebensformen stabiler sind, die den besseren Support von ihrer Umgebung erhalten - also in der Schweiz scheitern zum Beispiel die Wir-teilen-alles-Beziehungen angeblich häufiger, in Schweden die Einer-bleibt-zu-Hause-Beziehungen.

    Aber, ehrlich gesagt, ich habe gerade das Gefühl, daß das alles schon ein- bis zehnmal diskutiert wurde ...

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    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Na ja, die merken es wenigstens - viele Mütter sind überfordert und merken es nicht oder es passt nicht zum Selbstbild.
    Da hast du allerdings recht, dass das nicht in das Selbstbild der Mutter passt. Manchmal werden aber Mütter geradezu gezwungen, dieses "Alles-Perfekt-Selbstbild" zu haben. Manche merken es aber wirklich nicht oder wollen es nicht merken.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nein, muss er nicht. Nach der Trennung muss halt die Frau merken, daß es Exens Sache ist, ob er seinem Kind zutrauen will, für sich die richtigen Entscheidungen zu treffen, oder lieber nicht.
    Ich denke, daß man/frau ziemlich viel schlucken muss, was man eigentlich nicht gut heisst - so ist das dann halt.
    Die Frage ist nur: Kann das Kind denn so manche Sachen schon entscheiden. Das ist natürlich vom Alter und von der zu treffenden Entscheidung abhängig.
    Als kleines Beispiel meines Ex: er hat unseren grossen Sohn (damals 10 Jahre) den Film "Herr der Ringe" ansehen lassen (nicht die Zeichentrickversion).
    Klar entscheidet da das Kind, dass es diesen coolen "Erwachsenenfilm" sehen will; die nächtlichen Albträume deswegen durfte dann ich tröstend ausbaden.
    Der Papa ist da fein aus dem Schneider, weil er das Kind erst ein paar Wochen später wieder sieht. Hätte er aber die gleiche zeitliche Verpflichtung, dann hätte er das weinende Kind des Nnachts an der Backe und würde sich vielleicht das nächste mal überlegen, ob er ihm die Entscheidung so einen Film zu sehen überlässt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und ob die Lösung der Schwierigkeiten so aussieht, daß sich Leute alles teilen, weiss ich nicht - das setzt ja voraus, daß die Probleme rein privater Natur sind.
    Welche Probleme, wenn nicht private, sollten es denn sonst sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Tatsächlich scheint es aber so zu sein, daß die Lebensformen stabiler sind, die den besseren Support von ihrer Umgebung erhalten - also in der Schweiz scheitern zum Beispiel die Wir-teilen-alles-Beziehungen angeblich häufiger, in Schweden die Einer-bleibt-zu-Hause-Beziehungen.
    Meinst du mit Support den regelmässigen Besuch eines Sozialarbeites in allen Familien?

  8. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von Yana
    Die Frage ist nur: Kann das Kind denn so manche Sachen schon entscheiden. Das ist natürlich vom Alter und von der zu treffenden Entscheidung abhängig.
    Als kleines Beispiel meines Ex: er hat unseren grossen Sohn (damals 10 Jahre) den Film "Herr der Ringe" ansehen lassen (nicht die Zeichentrickversion).
    Das Glückliche - ich musste das Buch mit zehn ( oder elf, weiss ich nicht mehr ), nachdem ich es von meiner Schwester geschenkt bekommen hatte, heimlich lesen.
    Und was war schöner, als mit Frodo von den Ringgespenstern verfolgt zu werden und nachts stundenlang wach zu liegen, weil man immer wieder schauen musste, ob nicht einer durch die Scheiben schaut ?
    Diese Zeiten bringt einem keiner zurück !

    Klar entscheidet da das Kind, dass es diesen coolen "Erwachsenenfilm" sehen will; die nächtlichen Albträume deswegen durfte dann ich tröstend ausbaden.
    Der Papa ist da fein aus dem Schneider, weil er das Kind erst ein paar Wochen später wieder sieht.
    Du solltest Dich revanchieren und dem Kind an dem Freitag, an dem Du es ablieferst, vielleicht das nächstemal einen echten Schocker zeigen ?
    Zum Beispiel "Hänsel und Gretel" ? "Die sieben Schweinchen" ? Oder "Der gestiefelte Kater ?"
    Dein Ex wird, wenn er Euer derart misshandeltes Kind sieht, mit Sicherheit sofort das alleinige Sorgerecht beantragen, was Du nutzen kannst, um diesem Deinem Ziel hier ....

    Hätte er aber die gleiche zeitliche Verpflichtung,
    ... näher zu kommen.

    dann hätte er das weinende Kind des Nnachts an der Backe und würde sich vielleicht das nächste mal überlegen, ob er ihm die Entscheidung so einen Film zu sehen überlässt.
    Mal Scherze beiseite, das fände ich auch nur fair, daß er sich dann selber um die Albträume kümmert ... und noch besser, sein Kind so gut kennen lernt, daß er weiss, was ihm besser nicht zu überlassen ist !



    Welche Probleme, wenn nicht private, sollten es denn sonst sein?

    Meinst du mit Support den regelmässigen Besuch eines Sozialarbeites in allen Familien?
    Oh Gott, dann würde wohl niemand mehr heiraten.
    Übrigens ignorierst Du gerade diffizile, von mir ausgesendete Signale a la Nicht-schon-wieder.
    Ich nehme an, Du machst das absichtlich.

    Mit Support meine ich natürlich so Dinge wie Steuersystem, Ausbau der Kinderbetreuung, allgemeine Erwartung an Erwerbstätigkeit, wie sie sich zum Beispiel im Unterhaltsrecht niederschlägt, Bereitschaft von Firmen, zeitlich begrenzte Kinderauszeiten ihrer Mitarbeiter positiv zu sehen, und zwar für Frauen UND für Männer, allgemeine Einstellung der Gesellschaft und des eigenen Personenumfeldes zu Rabenmüttern bzw. Hausmüttern, zu Karrieristen und Eimerträgern usf. ...


    Grüße, mnn
    Geändert von Inaktiver User (08.01.2007 um 15:17 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und was war schöner, als mit Frodo von den Ringgespenstern verfolgt zu werden und nachts stundenlang wach zu liegen, weil man immer wieder schauen musste, ob nicht einer durch die Scheiben schaut ?
    Diese Zeiten bringt einem keiner zurück !
    Wem sagst du das? Ich habe es auch genossen die eisigen Schauer den Rücken rauf- und runterlaufen zu sprüren. Lesen ist einfach viel besser als sich nur den Film anzusehen.
    Lesen hätte ich es meinen Sohn schon lassen, denn die eigene Vorstellungskraft ist nicht gar so grausam wie der Film, dafür aber viel prickelnder.
    Ich hatte meinem Sohn das Buch sogar gegeben und ihm versprochen, dass er den Film sehen darf, sobald er es gelesen hat. (Wohl wissend, dass der Lesemuffel bis zu seinem 18ten Geburtstag gebraucht hätte, um es zu lesen ).


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Oh Gott, dann würde wohl niemand mehr heiraten.
    Übrigens ignorierst Du gerade diffizile, von mir ausgesendete Signale a la Nicht-schon-wieder.
    Ich nehme an, Du machst das absichtlich.
    War keine Absicht. Ich hatte nur die Ausgangsfrage des Strangs vor Augen und mich gefragt, wie der Support für derart emotional überforderte Eltern aussehen müsste, damit sie nicht ihre Kinder töten. Denn die Sachen, die du ansprichst, wie z.B. Kinderbetreuung würden wohl einem überforderten Elternteil, dar den Tod des Kindes ins Auge fasst, wohl eher wenig helfen.

    Ich hatte mal eine Sendung gesehen, in der eine Stadt oder Gemeinde vorgestellt wurde, in der in jeden Haushalt nach der Geburt eines Kindes regelmässig ein Sozialpädagoge vorbeikam.
    Das wurde von allen Eltern als sehr hilfreich empfunden und da kam sich auch niemand an den Pranger gestellt (à la "ich werde überwacht, bin ich asozial?") vor, weil eben jede Familie Besuch bekam.

    Klar, die anderen Dinge, die du anführst, sollten auch verbessert werden. Da sind wir uns ja einig.

  10. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von Yana
    Wem sagst du das? Ich habe es auch genossen die eisigen Schauer den Rücken rauf- und runterlaufen zu sprüren. Lesen ist einfach viel besser als sich nur den Film anzusehen.
    Lesen hätte ich es meinen Sohn schon lassen, denn die eigene Vorstellungskraft ist nicht gar so grausam wie der Film, dafür aber viel prickelnder.
    Ich hatte meinem Sohn das Buch sogar gegeben und ihm versprochen, dass er den Film sehen darf, sobald er es gelesen hat. (Wohl wissend, dass der Lesemuffel bis zu seinem 18ten Geburtstag gebraucht hätte, um es zu lesen ).
    Oh, dann hatte Dein Ex ja sogar - unabsichtlich ? - Deine Absicht unterlaufen !

    Na ja, alles in allem ist es wohl kaum möglich, das Kind jeweils so an den Partner zu übergeben, als hätte es die gerade abgelaufene Zeit nicht gegeben.

    Aber ich weiss aus eigener Erfahrung mit meiner Frau, daß Unterschiede im Umgang mit den Kindern extrem nervig sein können, wenn man keine Verständigung hierüber hinbekommt.

    Hab' leider auch kein Patentrezept - immer wieder reden, zuhören, reden, zuhören ....

    War keine Absicht. Ich hatte nur die Ausgangsfrage des Strangs vor Augen und mich gefragt, wie der Support für derart emotional überforderte Eltern aussehen müsste, damit sie nicht ihre Kinder töten. Denn die Sachen, die du ansprichst, wie z.B. Kinderbetreuung würden wohl einem überforderten Elternteil, dar den Tod des Kindes ins Auge fasst, wohl eher wenig helfen.

    Ich hatte mal eine Sendung gesehen, in der eine Stadt oder Gemeinde vorgestellt wurde, in der in jeden Haushalt nach der Geburt eines Kindes regelmässig ein Sozialpädagoge vorbeikam.
    Das wurde von allen Eltern als sehr hilfreich empfunden und da kam sich auch niemand an den Pranger gestellt (à la "ich werde überwacht, bin ich asozial?") vor, weil eben jede Familie Besuch bekam.
    Verstehe - die Ausgangsfrage hatte ich bei den letzten Postings nicht mehr im Hinterkopf.

    Mal abgesehen davon, daß die Zuteilung des Sozialpädagogen kaum eine nicht von Seiten der teilnehmenden Familien freiwillig zugelassene Maßnahme gewesen sein kann - welcher Art waren denn die messbaren Erfolge ?

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