Antworten
Seite 23 von 25 ErsteErste ... 132122232425 LetzteLetzte
Ergebnis 221 bis 230 von 245
  1. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Soviel geballter Mütterkult auf einem Haufen...
    Der Fehler in Deiner Denkweise ist, daß Du Männern nicht von vornherein zutraust daß sie auch gute Väter sein können. Sie müssen es erst "beweisen", z.B. durch Heirat. Erinnert mich irgendwie doch stark an das 18. Jahrhundert.
    Der Fehler in deiner Denkweise ist, das du jedem dahergelaufenen Vergewaltiger das gleiche Recht am Kind zubilligen möchtest wie ein Mann, der Verantwortung bewiesen hat.

    Und mit "von vornherein zutrauen" hat die Sache nichts zu tun. Ich kenne diverse unverheiratete Paare mit Kindern, wo der Vater nichts zu wünschen übrig lässt und auch im Falle einer Trennung seine Kinder weiter sehen darf, weil allen Beteiligten klar ist, dass das für die Kinder wichtig ist.

  2. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Der Fehler in deiner Denkweise ist, das du jedem dahergelaufenen Vergewaltiger das gleiche Recht am Kind zubilligen möchtest wie ein Mann, der Verantwortung bewiesen hat.

    Und mit "von vornherein zutrauen" hat die Sache nichts zu tun. Ich kenne diverse unverheiratete Paare mit Kindern, wo der Vater nichts zu wünschen übrig lässt und auch im Falle einer Trennung seine Kinder weiter sehen darf, weil allen Beteiligten klar ist, dass das für die Kinder wichtig ist.
    Wer redet denn hier von Vergewaltigern???
    Mit Deinem Argument könnte man auch jeder Prostituierten oder jeder Schlampe erst einmal das Sorgerecht verweigern.

    Wie bereits geschrieben: Wer Väter nur Elternteil 2. Klasse sein läßt, darf sich nicht wundern, wenn der Vater dann auch zweitklassig handelt.

    Und, um auf das Thema des Threads zurückzukommen:
    http://www.spiegel.de/panorama/justi...457877,00.html

  3. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Wer redet denn hier von Vergewaltigern???
    Können doch auch Väter sein, oder? Meinst du etwa, nur moralisch einwandfreie Männer pflanzen sich fort?
    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Mit Deinem Argument könnte man auch jeder Prostituierten oder jeder Schlampe erst einmal das Sorgerecht verweigern.
    Gegen wen haben die Gewalt ausgeübt?
    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Wie bereits geschrieben: Wer Väter nur Elternteil 2. Klasse sein läßt, darf sich nicht wundern, wenn der Vater dann auch zweitklassig handelt.
    Differenzierung ist nicht so dein Ding, gell?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Und, um auf das Thema des Threads zurückzukommen:
    http://www.spiegel.de/panorama/justi...457877,00.html
    Ich könnte jetzt natürlich auch einen neuen Link suchen, wo ein Vater sein Kind umgebracht hat. Aber ich halte nichts von derartig unapettitilichem Pingpong.

  4. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Können doch auch Väter sein, oder? Meinst du etwa, nur moralisch einwandfreie Männer pflanzen sich fort?

    Nö, mir geht es um den Regelfall. Und das sind im Allgemeinen weder Vergewaltiger noch Prostituierte.
    Bei Dir ist jede Mutter erst einmal für das Sorgerecht qualifiziert, während sich ein jeder Vater diese Qualifikation erst durch eine Heirat (die zudem noch vom Willen der Mutter abhängig ist) erwerben muß. Gleiches Recht für alle kann ich da nicht erkennen, sondern genau das Gegenteil: Die Rechtssituation des Vaters ist nämlich abhängig von der Mutter.

    Nun ja, viele Väter haben ja bereits still und heimlich (im Gegensatz zur lärmenden Frauenbewegung) ihre Konsequenzen aus den Folgen einer derartigen Haltung übernommen und zeugen immer weniger Kinder. Ohne Kinder - kein Familien(un)recht. Der einzige Weg einer menschenrechtswidrigen Entrechtung aus dem Weg zu gehen. Offensichtlich muß der Karren erst vollends an die Wand fahren, damit sich was ändert.

    02. Mai 2005 Umfrage (FAZ.NET) Eine wachsende Zahl junger Menschen in Deutschland will keine eigenen Kinder haben.

    Das ergab eine am Montag veröffentlichte Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden, die im Auftrag des Bundesinnenministeriums die Ursachen und Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung erforscht.

    Während sich nach einer Befragung im Jahre 1992 nur 9,9 Prozent der Frauen und 11,8 Prozent der Männer keine Kinder wünschten, sind es inzwischen bei den Frauen 14,6 Prozent und bei den Männern sogar 26,3 Prozent.



    Gegen wen haben die Gewalt ausgeübt?

    Dir geht´s nur um Gewalt?


    Differenzierung ist nicht so dein Ding, gell?


  5. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Ja, die Frauen, insb. Mütter - die Inkarnation des Bösen. Schon Eva war ja die Böse und Adam der Trottel. Insofern bekommen wir Frauen anscheinend nur die Männer als Väter unserer Kinder, die wir verdienen, Trottel eben.

    Andersrum genauso.

    In Frankreich wird jetzt übrigens das "abwechselnde Sorgerecht" als der Weisheit letzter Schluss propagiert. Da das Kind beide Eltern braucht, soll es auch zwischen beiden hin- und hergeschoben werden. Gesetzlich verordnet (zum Glück erstmal nur freiwillig).

    Das heißt, beide Eltern brauchen eine größere Wohnung mit je ausreichend Kinderzimmern. Kann sich bestimmt jeder problemlos leisten. Wenn die Eltern in verschiedenen Städten wohnen, das gibt Hin- und Hergependel und soll das Kind auch in zwei verschiedenen Schulen angemeldet werden? Was ist denn plötzlich mit dem Prinzip der Kontinuität?

    Sollen sich die Männer der Zeugung von Kindern ruhig verweigern. Mich stört's nicht. Eh nur Trottel unterwegs, mit denen Frau ihr Erbgut lieber nicht mischen sollte.

  6. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    In Frankreich wird jetzt übrigens das "abwechselnde Sorgerecht" als der Weisheit letzter Schluss propagiert. Da das Kind beide Eltern braucht, soll es auch zwischen beiden hin- und hergeschoben werden. Gesetzlich verordnet (zum Glück erstmal nur freiwillig). Das heißt, beide Eltern brauchen eine größere Wohnung mit je ausreichend Kinderzimmern. Kann sich bestimmt jeder problemlos leisten. Wenn die Eltern in verschiedenen Städten wohnen, das gibt Hin- und Hergependel und soll das Kind auch in zwei verschiedenen Schulen angemeldet werden? Was ist denn plötzlich mit dem Prinzip der Kontinuität?

    Kontinuität heißt auch, daß das Kind auch nach einer Trennung stets von Mutter und Vater versorgt wird. Dafür gibt es zahllose Modelle, z.B. auch das Nestmodell, wo das Kind nicht umziehen muß.
    Alle diese alternativen Nachtrennungsmodelle sind besser als der bundesdeutsche Regelfall.

  7. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Alle diese alternativen Nachtrennungsmodelle sind besser als der bundesdeutsche Regelfall.
    Wer sagt das denn? Sehe ich ganz anders.

  8. User Info Menu

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Kontinuität heißt auch, daß das Kind auch nach einer Trennung stets von Mutter und Vater versorgt wird. Dafür gibt es zahllose Modelle, z.B. auch das Nestmodell, wo das Kind nicht umziehen muß.
    Alle diese alternativen Nachtrennungsmodelle sind besser als der bundesdeutsche Regelfall.
    Ja lord, aber wie soll das dann in der Praxis aussehen, wenn die Eltern in verschiedenen Städten wohnen, die etwas weiter voneinander entfernt sind?
    Wenn das Kind dann nicht hin und her umziehen muss, dann läuft es doch wieder darauf hinaus, dass es die überwiegende Zeit bei einem Elternteil lebt.
    Mach doch mal für diesen Fall einen konkreten Lösungsvorschlag.

    Vielleicht hast du ja einen interessanten Link zu Nachtrennungsmodellen. Würde ich zumindest sehr hilfreich finden.

    Und wie sieht es denn dann mit dem Wohnraum aus? Wenn das Kind bei jedem Elternteil leben soll, dann braucht auch jeder ausreichend Platz. Mein Ex hat z.B nur 20qm zur Verfügung. Da würde es schon schlecht aussehen, wenn er plötzlich zwei Kinder jeweils die Hälfte des Monats nehmen müsste.
    Klar fällt dann natürlich der Kindsunterhalt weg, aber der freiwerdende Betrag ist nicht so riesig, dass er sich davon gleich eine 3-Zimmer Wohnung hier in München leisten könnte.

    Angenommen, du würdest dich trennen, wie würdest du dir das in deinem konkreten Fall vorstellen (angenommen, deine Frau würde dann ebenfalls Vollzeit arbeiten und der Kindes- und Ehegattenunterhalt würde dann wegfallen, weil ihr alles gleich aufteilt)?
    Würdest du dann mit Lohsteuerklasse I genügend verdienen, um dir eine ganztägige Kinderbetreuung leisten zu können? Wie würde es mit den Öffnungzeiten der KITAs aussehen? Wie würdest du die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten?

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Ja lord, aber wie soll das dann in der Praxis aussehen, wenn die Eltern in verschiedenen Städten wohnen, die etwas weiter voneinander entfernt sind?
    Wenn das Kind dann nicht hin und her umziehen muss, dann läuft es doch wieder darauf hinaus, dass es die überwiegende Zeit bei einem Elternteil lebt.Mach doch mal für diesen Fall einen konkreten Lösungsvorschlag.


    Hatte ich bereits im Laufe des Threads geschrieben: Im Interesse des Kindes ist es erforderlich, die Freizügigkeit einzuschränken. Oder anders ausgedrückt: Einfach wegziehen, egal ob mit oder ohne Kind, ist nicht drin, jedenfalls nicht ohne Zustimmung des anderen Elternteils. Soweit ich weiß, ist dies in Frankreich so geregelt.

    Vielleicht hast du ja einen interessanten Link zu Nachtrennungsmodellen. Würde ich zumindest sehr hilfreich finden.
    Und wie sieht es denn dann mit dem Wohnraum aus? Wenn das Kind bei jedem Elternteil leben soll, dann braucht auch jeder ausreichend Platz. Mein Ex hat z.B nur 20qm zur Verfügung. Da würde es schon schlecht aussehen, wenn er plötzlich zwei Kinder jeweils die Hälfte des Monats nehmen müsste.
    Klar fällt dann natürlich der Kindsunterhalt weg, aber der freiwerdende Betrag ist nicht so riesig, dass er sich davon gleich eine 3-Zimmer Wohnung hier in München leisten könnte.


    http://www.trennungsfaq.de/umgang.html#wechselmodell

    Angenommen, du würdest dich trennen, wie würdest du dir das in deinem konkreten Fall vorstellen (angenommen, deine Frau würde dann ebenfalls Vollzeit arbeiten und der Kindes- und Ehegattenunterhalt würde dann wegfallen, weil ihr alles gleich aufteilt)? Würdest du dann mit Lohsteuerklasse I genügend verdienen, um dir eine ganztägige Kinderbetreuung leisten zu können? Wie würde es mit den Öffnungzeiten der KITAs aussehen? Wie würdest du die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten?

    Wenn ich mich trennen würde, wäre ich natürlich zur gemeinsamen Sorge auf jeden Fall bereit. Mein Kind braucht mich doch mehr als nur z.B. alle 2 Wochen mal ein Wochenende. Mit so einer "Onkellösung" kann ich meiner Verantwortung als Vater nicht gerecht werden.
    Ich würde auf halbtags umsatteln wenn mein Arbeitgeber mitspielt. Wenn nicht, habe ich in meinem Fall jederzeit die Möglichkeit von zu Hause aus eine selbständige Tätigkeit auszuführen. Eine Halbtagstätigkeit meiner Frau wäre kein Problem. Öffnungszeiten der Kita ist auch kein Problem, es gibt im Umkreis von 1 km gleich 3 davon, eine bietet sogar eine Ganztagsbetreuung an, die man notfalls nutzen könnte.
    Finanziell sollte es reichen, zumal bei einer derartigen kooperativen Trennungslösung viel Geld gespart wird, welches sonst im sinnlosen Trennungskrieg verbraten würde.

  10. Inaktiver User

    AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Soweit ich weiß, ist dies in Frankreich so geregelt.
    Meines Wissens trägt der wegziehende Elternteil nur die ihm und dem anderen aus dem Wegzug erwachsenden Kosten, die zur weiteren Sicherung des vereinbarten Umgangs - in Frankreich in der Regel, meine ich, Wechselmodell - anfallen.

    Was irgendwo auch völlig klar ist.

    In Deutschland ist Wegzug des betreuenden Elternteils, meist der Frau, einer der Hauptgründe für die Einstellung des Kindeskontaktes zum umgangsberechtigten Elternteil ( gewesen ? Es war auf jeden Fall mal so ... ), meistens dem Vater.
    Der Umgangsberechtigte bleibt nämlich auf den erhöhten Umgangskosten sitzen und kann sich Umgang daher von dem, was ihm nach Abzug des Unterhalts bleibt, oft nicht mehr leisten.

    Na ja.


    @Yana:
    Ich halte Deine Schilderung, ehrlich gesagt, für völlig untypisch. Ich kenne es eigentlich so, daß die meisten Väter nach Feierabend und am Wochenende genauso für ihre Kinder da sind wie ihre Frauen - die im Gegenteil sich zu diesen Zeiten oft praktisch nicht mehr kümmern, es sei denn, sie sind auch berufstätig.



    Grüße, mnn

Antworten
Seite 23 von 25 ErsteErste ... 132122232425 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •