Das mag ja alles Stimmen und es gibt sehr viele Frauen, die gerne aus dem Berufsleben ausscheiden oder kürzer treten. Aber, wie gesagt, weshalb lässt der Partner das zu, wenn er das nicht will? Vielleicht, weil er sich dann, wenn Mama vollzeit arbeitet und er auch vollzeit arbeitet, nach dem Arbeitstag gleichwertig um Haushalt und Kinder kümmern müsste?Zitat von lordsofmidnight
Das sind dann nämlich keine so rosigen Aussichten für den Papa, nach dem Vollzeitjob den Putzlappen zu schwingen, Abendessen zu kochen, Hausaufgaben mit dem Kind zu erledigen.
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03.01.2007, 09:40
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
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03.01.2007, 10:02
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
In meinem Fall bin ich und war ich immer die Hauptverdienerin (Vollzeit). Deiner Theorie nach müsste ich mich dann nach der Arbeit nicht um die 3 Kinder kümmern, sondern nur Freizeitspass mit ihnen haben, so wie das ein hauptverdienender Vater auch machen würde?
Wenn beide arbeiten gehört die Hausarbeit natürlich fair aufgeteilt. Arbeitet nur einer, macht der andere eben die Hausarbeit.
Das mag ja alles Stimmen und es gibt sehr viele Frauen, die gerne aus dem Berufsleben ausscheiden oder kürzer treten. Aber, wie gesagt, weshalb lässt der Partner das zu, wenn er das nicht will? Vielleicht, weil er sich dann, wenn Mama vollzeit arbeitet und er auch vollzeit arbeitet, nach dem Arbeitstag gleichwertig um Haushalt und Kinder kümmern müsste?
Welche Druckmittel hat denn der Mann einer sich weigernden Frau? Mit "wenn Du Dich weigerst, lasse ich mich scheiden", geht der Schuß jedenfalls voll nach hinten los. Dann ist er nämlich erst recht der Gelackmeierte. Die Frau hat doch die wahre Machtposition in einer Beziehung, denn sie hat im Hintergrund stets die Riesenkeule "Scheidung" (von der ja auch viele Frauen Gebrauch machen) mit der sie -wenn es hart auf hart kommen sollte- den Mann fertigmachen kann. Die Gesetze sind auf ihrer Seite.
Aufgrund dieser Machtverhältnisse haben sich viele Männer schon längst in die innere Emigration zurückgezogen, sind zu Schweigern geworden, lassen die Beziehung so dahinplätschern, gehen arbeiten und wollen ansonsten ihre Ruhe haben, denn sie haben Angst im Falle einer Scheidung alles zu verlieren und halten daher den Mund. Kein Wunder, daß dann auch die Partnerin unzufrieden wird mit so einem sturen Typen.
Das sind dann nämlich keine so rosigen Aussichten für den Papa, nach dem Vollzeitjob den Putzlappen zu schwingen, Abendessen zu kochen, Hausaufgaben mit dem Kind zu erledigen.
Wie man´s nimmt. Viele Frauen fürchten erst recht die Konkurrenz am Herd und halten darüberhinaus Männer am Herd für ziemliche Versager.
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03.01.2007, 12:16Inaktiver User
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
ja, wenn man "auseinandersetzung" mit "machtkampf" gleichsetzt... traurige sache, das.
Zitat von lordsofmidnight
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03.01.2007, 12:29
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Schöne Worte. In der Theorie, so rein verbal versteht sich, sah das mein Ex so und mein jetziger Mann auch. Aber die Realität sah und sieht anders aus. Der erste Mann verstand unter dieser "fairen" Aufteilung, dass er zu hause nur Tee trank und sowohl den Haushalt als auch die Kinder sich selbst überliess. Der zweite Mann ist wirklich sehr engagiert. Er putzt mit, er kümmert sich auch um die Kinder mit, er erledigt mit die Einkäufe, aber man muss ihm erst sagen, was zu tun ist und ganz wichtig, nicht etwa einen Tag vorher sagen, weil dann hat er das vergessen bis es soweit ist. Nein, man muss es ganz konkret sagen, wenn es soweit ist. Von alleine, sprich selbstständig macht er das nicht. Diese Selbstständigkeit wäre aber eine Grundvoraussetzung, wenn der Mann zu hause bleiben sollte und es sollte eigentlich auch eine Selbsverständlichkeit sein, wenn beide arbeiten. Aber, wie gesagt, das ist die Theorie.
Zitat von lordsofmidnight
Das ist doch jetzt wohl keine ernstgemeinte Frage, oder? Welches Druckmittel hat denn die Frau? Etwa, dass sie sich scheiden lässt, weil das Leben als Alleinerziehende so herzerfrischend leicht ist?
Zitat von lordsofmidnight
Ich nehme an, du meinst mit fertigmachen, den finanziellen Aspekt.
Zitat von lordsofmidnight
Dazu muss ich dir sagen, wenn der Mann erst gar nicht zulässt, dass sie aus dem Erwerbsleben aussteigt, dann hat die Frau, da sie weiterhin Vollzeit arbeitet, auch keinen Unterhaltsanspruch für sich. Was spricht dagegen, dass der Mann einfach Elternzeit beantragt? Dazu hat er dasselbe Recht wie die Frau. Notfalls kann er sie ja vor vollendete Tatsachen stellen. Dann hätte er ja das Drucklmittel, dass sie ihm Unterhalt zahlen muss. Die Gesetze sind auf der Seite dessen, der nicht arbeitet. Das kann sehr wohl auch der Mann sein.
Wenn beide Vollzeit arbeiten, dann hat sowieso keiner dem anderen gegenüber Anspruch auf Unterhalt.
Und da denkst du nun eine Mediation kann das ändern? Dass es erst gar nicht zu solch ungleichen Machtverhältnissen kommt, ist es dringend nötig, dass beide im Erwerbsleben bleiben. Und das sollten sie vielleicht auch klären bevor sie Kinder bekommen, nicht einfach davon ausgehen, dass sich das von alleine schon irgendwie regeln wird.
Zitat von lordsofmidnight
Dieses "ansonsten ihre Ruhe haben" bezieht sich das darauf, dass der Mann sich ansonsten überhaupt nicht um die Kinder während der Ehe kümmert (abgesehen von Tätigkeiten mit Spassfaktor), weil er ja arbeitet?
Da habe ich in meinem Fall gar keine Bedenken. Einen grösseren Versager als mich am Herd gibt es gar nicht.
Zitat von lordsofmidnight
Mein jetziger Mann kocht super, da lasse ich ihm immer den Vortritt. Da muss ich ihn auch nicht zweimal bitten, das macht schon sein Bauch
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03.01.2007, 13:21Inaktiver User
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Zitat von lordsofmidnight
Na das ist mal eine Logik! Vatersein ist so schwer, weil Mann täglich zur Arbeit muss? Und Frau kann sich einen Lenz machen?
UUUUhhh, arme arme Männer! Jeden Tag zur Arbeit gehen - grauslig! Aber was hat das alles mit Kindern zu tun? Hättest du keine, würdest du nicht arbeiten gehen und den ganzen Tag Siesta in der Hängematte machen oder wie? Nur für die Kinder opferst du dich auf! Hey yo Respekt Alda!
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03.01.2007, 13:29Inaktiver User
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Da hab ich nen Tipp für dich, wenn du so von Angst zerfressen bist, deine Alte könnte dich ausnehmen wie ne Weihnachtsgans. Steig aus dem Hamsterrad des täglichen zur-Arbeit-Fahrens aus, werde HartzIV, die Frau bist du dann schnell los, Scheidung kostet nix, Unterhaltskosten null.
Zitat von lordsofmidnight
Dann suchst du dir eine andere, vorzugsweise eine ältere stinkreiche Dame, die Mitleid mit dir hat und dich in ihrem Schloss aufnimmt. Dafür musst du auch nicht viel tun, außer hübsch auszusehen.
Na, wie wäre das?
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03.01.2007, 13:47
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Schöne Worte. In der Theorie, so rein verbal versteht sich, sah das mein Ex so und mein jetziger Mann auch. Aber die Realität sah und sieht anders aus. Der erste Mann verstand unter dieser "fairen" Aufteilung, dass er zu hause nur Tee trank und sowohl den Haushalt als auch die Kinder sich selbst überliess.
Warum hat er sich nicht um die Kinder gekümmert?
Das ist doch jetzt wohl keine ernstgemeinte Frage, oder? Welches Druckmittel hat denn die Frau? Etwa, dass sie sich scheiden lässt, weil das Leben als Alleinerziehende so herzerfrischend leicht ist?
Natürlich war die Frage ernstgemeint. Tatsache ist, daß eine Frau, die keinen Bock hat zu arbeiten, vom Mann nicht dazu gezwungen werden kann. Stellt sie sich auf die Hinterbeine und weigert sich, bleibt dem Mann nur die Scheidung, bei der er meist als Loser endet. Ca. 2/3 aller Trennungen werden von Frauen eingereicht, und dies hat seinen Grund auch in der Tatsache, daß eine Frau dabei weicher fällt als ein Mann. Es gibt zwar dann weniger Kohle, aber den ungeliebten Ex ist Frau los und das Kind wird Frau ja auch meist zugesprochen. Für die finanzielle Alimentierung darf der Ex herhalten oder der Staat.
Ich nehme an, du meinst mit fertigmachen, den finanziellen Aspekt. Dazu muss ich dir sagen, wenn der Mann erst gar nicht zulässt, dass sie aus dem Erwerbsleben aussteigt, dann hat die Frau, da sie weiterhin Vollzeit arbeitet, auch keinen Unterhaltsanspruch für sich. Was spricht dagegen, dass der Mann einfach Elternzeit beantragt? Dazu hat er dasselbe Recht wie die Frau. Notfalls kann er sie ja vor vollendete Tatsachen stellen. Dann hätte er ja das Drucklmittel, dass sie ihm Unterhalt zahlen muss. Die Gesetze sind auf der Seite dessen, der nicht arbeitet. Das kann sehr wohl auch der Mann sein. Wenn beide Vollzeit arbeiten, dann hat sowieso keiner dem anderen gegenüber Anspruch auf Unterhalt.
Das ist ja gerade das Perverse. Meist fällt ein Einkommen weg wenn ein Kind da ist. Papa macht deswegen Überstunden damit die Familie über die Runden kommt. Mama meckert dann weil Papa keine Zeit mehr für Haushalt/Erziehung hat, und am Ende steht Papa ganz doof da, weil seine jahrelangen Überstunden bei einer Scheidung in höheren Unterhalt umgemünzt werden.
Und da denkst du nun eine Mediation kann das ändern? Dass es erst gar nicht zu solch ungleichen Machtverhältnissen kommt, ist es dringend nötig, dass beide im Erwerbsleben bleiben. Und das sollten sie vielleicht auch klären bevor sie Kinder bekommen, nicht einfach davon ausgehen, dass sich das von alleine schon irgendwie regeln wird.
Die Frau hat den Mann doch in der Hand. Sie kann VOR der Geburt hoch und heilig behaupten, sie werde so schnell wie möglich wieder arbeiten. Macht sie es dann nicht, guckt Papa in die Röhre.
Dieses "ansonsten ihre Ruhe haben" bezieht sich das darauf, dass der Mann sich ansonsten überhaupt nicht um die Kinder während der Ehe kümmert (abgesehen von Tätigkeiten mit Spassfaktor), weil er ja arbeitet?
Ja.
Sieh Dir doch die vielen Männer an. Die haben sich innerlich längst in die Emigration verabschiedet. Ihre Sorgen und Probleme nimmt niemand ernst, man spricht nicht mit ihnen und fragt was sie wirklich bewegt.
Na das ist mal eine Logik! Vatersein ist so schwer, weil Mann täglich zur Arbeit muss? Und Frau kann sich einen Lenz machen
UUUUhhh, arme arme Männer! Jeden Tag zur Arbeit gehen - grauslig! Aber was hat das alles mit Kindern zu tun? Hättest du keine, würdest du nicht arbeiten gehen und den ganzen Tag Siesta in der Hängematte machen oder wie? Nur für die Kinder opferst du dich auf! Hey yo Respekt Alda
Das Frauen sich zu Hause einen Lenz machen, hat ja niemand behauptet. Aber natürlich arbeiten sehr viele Väter nach Familiengründung wesentlich mehr als vorher. Aus 40 Stunden werden dann auch mal 60. Diese Stundenzahl würde er ohne Familie ggf. nicht leisten, da sein Einkommen aus 40 Stunden dann locker reichen würde.
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03.01.2007, 14:04Inaktiver User
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Tatsache ist, daß ein Mann, der keinen Bock hat zu arbeiten, von der Frau nicht dazu gezwungen werden kann.
Zitat von lordsofmidnight
Ich verstehe immer noch nicht, was du willst, außer bissl aufmischen. Wenn man dir zuhört, bekommt man den Eindruck, in Ehen und Partnerschaften geht es ausschließlich um Zwang und Machtverteilung. Wenn du das so siehst, entsage allem und geh ins Kloster. Wahre Liebe gibt es sowieso nur unter Männern.
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03.01.2007, 14:05
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Wahre Liebe gibt es sowieso nur unter Männern.
Woher weißt Du das denn?
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03.01.2007, 14:11Inaktiver User
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Na da hat er aber Glück, dass seine Überstunden noch bezahlt werden! Das ist durchaus nicht der Regelfall.
Zitat von lordsofmidnight
Tja, dann muss die arme Sau halt auf Familie verzichten und sein ganzes Geld nach Feierabend alleine in Kneipen versaufen.
Ist doch auch ein Weg. Und er kann sich später im Altenheim stolz auf die Schulter klopfen "Was für ein Glück, dass ich nie geheiratet habe und eine faule Schlampe und ihre Blagen aushalten musste! Fast hätte sich so eine Klette an meine Fersen geheftet, aber ich hab noch rechtzeitig die Kurve gekriegt!"
Du hast echt ein Problem, Lord. Läuft die Ehe nicht gut? Wollen die Kinder zuviel Taschengeld? Und du bist nur ein armer Schuhverkäufer?


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