Deutsche Gerichte sagten dazu bislang, dass man keinen Vater zwingen kann.Zitat von Yana
Ich wüsste auch nicht wie.
So lange die Mehrzahl der Frauen die alleinige Sorge um die Kinder im Alltag hat und sich selbst eheliche Väter im Familienverband nicht mehr einbringen, wird es keine Annäherung an die Ideen des hier postenden Herrn geben.
Verbale Aufgeschlossenheit bei nachweislichem älltäglichem Phlegma führt zu nicht, wie man in den letzten Jahrzehnten in Deutschland sehen konnte.
Die meisten Frauen versorgen sich bis zur Geburt des ersten Kindes gut selbst. Danach scheint es vielen allerdings aufgrund der nicht vorhandenen Mitwirkung der Väter gar nicht möglich, sich noch durch Arbeit zu finanzieren. Ich habe das Glück und die Situation dies anders leben zu können, sehe aber viele, denen das aufgrund der häusslichen Situation nicht gelingen kann.
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02.01.2007, 19:45Inaktiver User
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
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02.01.2007, 19:49Inaktiver User
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Wenn es den deutschen Staat nicht juckt, was der EuGH gesagt hat, warum soll es mich jucken?
Zitat von lordsofmidnight
Aber mein Bester, das können Elternteile schon lange - wenn beide es wollen. Wie ihr Sorgerecht auf dem Papier aufgeteilt ist, ist völlig belanglos. Papier ist geduldig und nicht Papier bestimmt die Gefühle von Menschen. Blinde Gesetzesgläubigkeit erstaunt mich immer wieder, vor allem im Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen.
Zitat von lordsofmidnight
Du scheinst etwas nicht verstehen zu wollen. Mein Ex hat die vollen Rechte und ich bin die LETZTE, die sie ihm nehmen würde. Er WILL diese Rechte nicht. Soll ich ihm das Kind hinterhertragen und ihm vor die Tür setzen?
Zitat von lordsofmidnight
Oder hast du einen anderen Vorschlag? Ich bin ganz Ohr, wie ich die Vaterrolle des Ex stärken kann.
Das ist leider ganz traurig, dass so viele Männer glauben, ihre Vatergefühle und das Maß ihrer Verantwortung (zahl ich? oder zahl ich nicht? Die Alte nervt so, da zahl ich halt nix) von einem Stück Papier abhängig machen zu müssen.
Zitat von lordsofmidnight
Die Bereitschaft, Kindesunterhalt zu zahlen, soll beim gem. Sorgerecht ja auch höher sein, obwohl ich das leider nicht bestätigen kann.
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02.01.2007, 20:37
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Wenn es den deutschen Staat nicht juckt, was der EuGH gesagt hat, warum soll es mich jucken?
Ach so, Du findest es also in Ordnung, wenn Deutschland Menschenrechte nicht umsetzt? Naja, dann...
Aber mein Bester, das können Elternteile schon lange - wenn beide es wollen. Wie ihr Sorgerecht auf dem Papier aufgeteilt ist, ist völlig belanglos. Papier ist geduldig und nicht Papier bestimmt die Gefühle von Menschen. Blinde Gesetzesgläubigkeit erstaunt mich immer wieder, vor allem im Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen.
Erst muß das Fundament stehen, nämlich die rechtliche Absicherung, dann kann darauf gebaut werden, nicht umgekehrt, sonst kracht sowohl Haus als auch Elternschaft ein.
Du scheinst etwas nicht verstehen zu wollen. Mein Ex hat die vollen Rechte und ich bin die LETZTE, die sie ihm nehmen würde. Er WILL diese Rechte nicht. Soll ich ihm das Kind hinterhertragen und ihm vor die Tür setzen?
Du widersprichst Dir immer mehr. Dein Ex hat volle Rechte, kümmert sich aber nicht, während Du Vätern allgemein eben diese von Dir privat gewährten Rechte nicht zugestehen willst? Etwas verworren, findest Du nicht?
Oder hast du einen anderen Vorschlag? Ich bin ganz Ohr, wie ich die Vaterrolle des Ex stärken kann.
Du verwechselst Deinen Einzelfall mit der Gesamtbetrachtung.
Und lt. Gesamtbetrachtung ist es eben so, daß Väter die das gemeinsame Sorgerecht haben, sich mehr kümmern und auch bessere Zahler sind. Das dies nicht unbedingt auf Deinen Fall zutreffen muß, ist doch klar.
Das ist leider ganz traurig, dass so viele Männer glauben, ihre Vatergefühle und das Maß ihrer Verantwortung (zahl ich? oder zahl ich nicht? Die Alte nervt so, da zahl ich halt nix) von einem Stück Papier abhängig machen zu müssen.
Tja, und bei den Müttern erst. Die sind nämlich die weitaus schlechteren Zahlerinnen.
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02.01.2007, 20:50
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
So lange die Mehrzahl der Frauen die alleinige Sorge um die Kinder im Alltag hat und sich selbst eheliche Väter im Familienverband nicht mehr einbringen, wird es keine Annäherung an die Ideen des hier postenden Herrn geben. Verbale Aufgeschlossenheit bei nachweislichem älltäglichem Phlegma führt zu nicht, wie man in den letzten Jahrzehnten in Deutschland sehen konnte.
Wie soll sich denn ein Vater mehr einbringen, solange er i.d.R. die Hauptlast der finanziellen Verantwortung erbringt? Den Wundermann, der 10000 Euro netto nach Hause bringt, keine Überstunden macht, und dann noch 50% von Kinderbetreuung und Haushalt übernimmt, gibt´s nun einmal nur in feministischen Fiktionen, nicht in der Realität.
Nimm meinen persönlichen Fall: Ich mache fast keinerlei Hausarbeit (Kindererziehung schon). Warum nicht? Weil ich Alleinverdiener bin. Warum sollte ich dann auch noch die Arbeit meiner Frau machen, während sie Null Euro zum Einkommen beiträgt? Sie hat jederzeit die Möglichkeit Geld zu verdienen und mir dann einen Teil der Hausarbeit zu übertragen, kein Problem. Macht sie aber nicht, weil´s zu Hause bequemer ist: Relativ freie Zeiteinteilung, keine blöden Chefs, kein Mobbing im Job, kein Berufsverkehr, keine entmenschlichte Arbeit. Glaub mir: Sie weiß ganz genau warum sie -vollkommen freiwillig übrigens- lieber zu Hause bleibt und da ihren Job macht.
Die meisten Frauen versorgen sich bis zur Geburt des ersten Kindes gut selbst. Danach scheint es vielen allerdings aufgrund der nicht vorhandenen Mitwirkung der Väter gar nicht möglich, sich noch durch Arbeit zu finanzieren.
Das es kaum möglich ist, einerseits ein Kind zu haben, und trotzdem -ohne Partner- auch noch auf vernünftigem Niveau zu leben, mag sein. Das die Väter daran schuld sind, bestreite ich aber.
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02.01.2007, 21:11Inaktiver User
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Nein, finde ich nicht. Die heutige Gesetzeslage finde ich völlig ausreichend. Geschiedene Eltern bekommen automatisch das gemeinsame Sorgerecht und ledige Väter bekommen es mit Zustimmung der Mutter.
Zitat von lordsofmidnight
Was Väter letztendlich daraus machen, liegt außerhalb des Einflussbereiches der Mutter und des Gesetzgebers.
Mütter zahlen in jedem Fall. Und zwar mindestens einen lebenslang körperlich sichtbaren und fühlbaren Preis.
Zitat von lordsofmidnight
Das zu kapieren, ist einem Mann wohl nicht gegeben. Das muss man schon durchmachen.
Sollte mir ein Mann mit solchen Sprüchen kommen, gibts nur einen Weg für ihn: den zur Tür.
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02.01.2007, 21:20Inaktiver User
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Hier in den Foren wie auch ausserhalb leben Frauen, die sich selbst versorgen, erwerbstätig sind und die Hauptlast von Familie und Kindern zusätzlich schultern.
Zitat von lordsofmidnight
Nimm die Zahlen der Väter in Erziehungszeit - schamlos wenig. Schau bei Elternabenden und vielem andern mehr - lächerlich.
Was bei Euch zu Hause läuft und wer daran die Schuld trägt, ist mir gelinde gesagt egal. Die Mehrzahl der Väter tut nicht so viel, dass die Mehrzahl der Mütter raus könnte.
Das kannst Du gern bestreiten. Die Zahlen sprechen dafür, dass es so ist.Das es kaum möglich ist, einerseits ein Kind zu haben, und trotzdem -ohne Partner- auch noch auf vernünftigem Niveau zu leben, mag sein. Das die Väter daran schuld sind, bestreite ich aber.
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02.01.2007, 22:22
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Nein, finde ich nicht. Die heutige Gesetzeslage finde ich völlig ausreichend. Geschiedene Eltern bekommen automatisch das gemeinsame Sorgerecht und ledige Väter bekommen es mit Zustimmung der Mutter. Was Väter letztendlich daraus machen, liegt außerhalb des Einflussbereiches der Mutter und des Gesetzgebers.
Dann wirst Du damit leben müssen, daß einige Väter eben nicht nur rechtlich als 2.Klasse behandelt werden, sondern sich auch dementsprechend verhalten. Ich finde beides nicht in Ordnung.
Mütter zahlen in jedem Fall. Und zwar mindestens einen lebenslang körperlich sichtbaren und fühlbaren Preis. Das zu kapieren, ist einem Mann wohl nicht gegeben. Das muss man schon durchmachen. Sollte mir ein Mann mit solchen Sprüchen kommen, gibts nur einen Weg für ihn: den zur Tür.
Dann würde ich ihm an Deiner Stelle erstmal zuhören :-)
Ich persönlich kann nicht sagen, daß es als Vater einfacher ist, im Gegenteil. Jeder arbeitende Mann zahlt auch einen Preis, jeden Tag. Wenn es so geil ist auswärts zu arbeiten, warum kämpfen dann viele Mütter wie wahnsinnig darum zu Hause zu bleiben?
Hier in den Foren wie auch ausserhalb leben Frauen, die sich selbst versorgen, erwerbstätig sind und die Hauptlast von Familie und Kindern zusätzlich schultern.
Schön. Machen Männer aber auch. Oder warum steigen die Zahlen von alleinerziehenden Vätern immer weiter an? Und diese Väter bekommen i.d.R. weniger oder gar keinen Unterhalt von den Ex-Frauen. Da wird aber viel weniger gejammert.
Nimm die Zahlen der Väter in Erziehungszeit - schamlos wenig. Schau bei Elternabenden und vielem andern mehr - lächerlich.
Oft ist der Vater der Hauptverdiener. Ist Mama denn bereit ggf. 2 Jobs anzunehmen um die Famile weiterhin wie gewohnt zu ernähren? Meist nicht, also bleibt Mama zu Hause und schickt Männe an die Arbeitsfront. In Schweden -wo das Erziehungsgeld weit höher ist- nehmen ein Viertel der Väter Erziehungsurlaub. Bei mir zu Hause -und bei anderen auch- bestand die Frau auf "ihren" Erziehungsurlaub.
Was bei Euch zu Hause läuft und wer daran die Schuld trägt, ist mir gelinde gesagt egal. Die Mehrzahl der Väter tut nicht so viel, dass die Mehrzahl der Mütter raus könnte.
Unsinn.
Das kannst Du gern bestreiten. Die Zahlen sprechen dafür, dass es so ist.
Na komm, dann rück die Zahlen mal raus.
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02.01.2007, 22:34Inaktiver User
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Dein Gegenargument ist keins. Sie jammern bei der geringen Anzahl doch laut vernehmlich, wenn ich mir die Foren anschaue, in denen es um solche Themen geht.
Zitat von lordsofmidnight
Nimm die Zahlen der Väter in Erziehungszeit - schamlos wenig. Schau bei Elternabenden und vielem andern mehr - lächerlich.
Oft ist der Vater der Hauptverdiener. Ist Mama denn bereit ggf. 2 Jobs anzunehmen um die Famile weiterhin wie gewohnt zu ernähren? Meist nicht, also bleibt Mama zu Hause und schickt Männe an die Arbeitsfront. In Schweden -wo das Erziehungsgeld weit höher ist- nehmen ein Viertel der Väter Erziehungsurlaub. Bei mir zu Hause -und bei anderen auch- bestand die Frau auf "ihren" Erziehungsurlaub.
Selbst wenn es nicht so ist, wie ich es in meinem Posting anführte, sind die Männer in der Familie auf dem Rückzug in den Beruf und die Frauen sind die, die beides schultern. Das kannst Du in vielen Fällen auch wieder in den Foren hier bzw. dort wo sich arbeitende Mütter treffen, immer wiedere nachlesen.
Mama arbeitet voll und macht den Hauptteil des Rests - Papa ist am Arbeiten und geniesst das Familienleben. Peinlich aber so ist es immer noch.
Was bei Euch zu Hause läuft und wer daran die Schuld trägt, ist mir gelinde gesagt egal. Die Mehrzahl der Väter tut nicht so viel, dass die Mehrzahl der Mütter raus könnte.Schön, dass Du das so vereinfacht feststellst. Ist aber allen Untersuchungen nach immer noch so.
Unsinn.
Such sie Dir doch einfach selbst. Sie sind frei verfügbar und ich habe keine Lust, Deine Bildungslücken mit meiner Zeit zu füllen.Das kannst Du gern bestreiten. Die Zahlen sprechen dafür, dass es so ist.
Na komm, dann rück die Zahlen mal raus.
Im Übrigen wäre es schön, wenn Du mal richtig zitierst.
Ich bleib bei dem Satz, den ich von einem Familienforscher las: Der heutige Mann ist verbal aufgeschlossen bei weitgehender Verhaltensstarre.
Trifft es für mich für die Mehrzahl im Kern.
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03.01.2007, 08:26
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
Dein Gegenargument ist keins. Sie jammern bei der geringen Anzahl doch laut vernehmlich, wenn ich mir die Foren anschaue, in denen es um solche Themen geht.
Mit Berechtigung. Denn wer verliert im Trennungsfall Kinder, Partner und Haus? Nur der Mann.
Selbst wenn es nicht so ist, wie ich es in meinem Posting anführte, sind die Männer in der Familie auf dem Rückzug in den Beruf und die Frauen sind die, die beides schultern. Das kannst Du in vielen Fällen auch wieder in den Foren hier bzw. dort wo sich arbeitende Mütter treffen, immer wiedere nachlesen. Mama arbeitet voll und macht den Hauptteil des Rests - Papa ist am Arbeiten und geniesst das Familienleben. Peinlich aber so ist es immer noch Schön, dass Du das so vereinfacht feststellst. Ist aber allen Untersuchungen nach immer noch so.
Nun, dann sollte Mama sich mal emanzipazieren, und sich an der Arbeitsfront außerhalb des Hauses verdingen. Was kann der Mann dafür, wenn Mama lieber zu Hause bleibt? Die Wahrheit ist: Viele Frauen sind -entgegen den Sprüchen der Feministinnen- gerne zu Hause und sind heilfroh den Erwerb des Familieneinkommens dem Mann zuzuschustern.
Deine Kritik kann ich auch nicht nachvollziehen, wenn ich es in den Kontext setze zu meinen Kolleginnen auf der Arbeitsstelle:
15 Frauen, davon ist eine einzige Hauptverdienerin, alle anderen lassen dem Mann diese Verantwortung, incl. Überstunden. 7 haben Kinder. Fünf arbeiten sogar halbtags obwohl sie keine Kinder haben oder diese Kinder schon volljährig sind. Die machen um 13.00 Uhr erst einmal ein Nickerchen zu Hause, während Männe malocht.
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03.01.2007, 09:35
AW: Kindestötungen - ein typisch weibliches Problem?
In meinem Fall bin ich und war ich immer die Hauptverdienerin (Vollzeit). Deiner Theorie nach müsste ich mich dann nach der Arbeit nicht um die 3 Kinder kümmern, sondern nur Freizeitspass mit ihnen haben, so wie das ein hauptverdienender Vater auch machen würde?
Zitat von lordsofmidnight
Ich sehe das aber so: nur weil ich Hauptverdienerin bin, berechtigt mich das nicht dazu meine Pflicheten im Haushalt (z.B. Putzen) oder in der Kindererziehung zu vernachlässigen und ich würde es bei einer Scheidung schon gar nicht vom Sorgerecht für mich abhängig machen, ob ich mich um meine Kinder kümmere oder für sie zahle, falls diese bei Papa leben sollten. Das wäre für mich selbstverständlich, selbst wenn Papa mit den Kindern in der Eigentumswohnung verbleiben würde und ich irgendwo zur Miete wohnen würde. Alleiniges Sorgerecht für den Papa würde ich sogar gut finden, weil ich dann nicht immer unterschreiben muss, wenn er ein Konto für die Kinder eröffnen will, sie in einer Schule anmelden will oder Reisepässe beantragen will.
Scheint ja so zu sein, als ob Papa da nichts zu sagen hätte. Oder hat er keinen Mund, um seine Wünsche nach mehr Haus- und Erziehungsarbeit zu äussern und auch durchzusetzen? Ich dachte man hat eine Partnerschaft und da sollten die Partner auch ihre Wünsche zu gleichen teilen erfüllt bekommen.
Zitat von lordsofmidnight
Ja und warum hast du dich nicht dagegen gewehrt, wenn es dir so wichtig ist auch Erziehungsurlaub zu nehmen? Den kann man sich ja nun teilen. Kann es vielleicht sein, dass du die damit verbundene Hausarbeit scheust oder du dich nicht so gerne stundenlang mit einem weinenden oder kranken Kind auseinandersetzt?
Zitat von lordsofmidnight
Warum hast du deine Frau nicht arbeiten "geschickt"?


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