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Thema: Pflicht zum politisch sein ?
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03.07.2016, 13:27Inaktiver User
AW: Pflicht zum politisch sein ?
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03.07.2016, 13:42Inaktiver User
AW: Pflicht zum politisch sein ?
In den Schulen werden Klassenvertreter/innen und Schulsprecher/innen gewahlt. Es gibt auch Gremien auf lokaler und Landesebene.
Debattierclubs gibt es wenige.
Parteien und Gewerkschaften haben ihre Jugendorganisationen.
Ich denke der Knackpunkt ist die Anerkennung aus der Gesellschaft heraus.
Dass Nachbarn, Freunde (und auch die Bri) sagen.. Finde ich gut, dass du das machst.
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03.07.2016, 13:43
AW: Pflicht zum politisch sein ?
Nein, gewählt wird schon noch - aber jeder muss sich irgendwie und irgendwo zur Wahl stellen.
Wie gesagt, ich habe kein fertiges Konzept in der Schublade, sondern im Moment mehr eine vage Idee.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
Profilbild © edwardbgordon
Moderation: "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"
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03.07.2016, 13:46Inaktiver User
AW: Pflicht zum politisch sein ?
Dir schweben also Listen mit Millionen von Namen drauf vor? Oder denkst Du an Rotieren? Und kann man sich den Posten, für den man evtl. eines Tages aufgestellt wird, aussuchen? Sonst landet noch der Hundehasser als Vorstand im Pudelverein (mal als plakatives Beispiel).
Im alten Griechenland wurden die Richter aus dem Volk gelost, für einen konkreten zu verhandelnden Fall. Der mußte dann unverzüglich begonnen werden zu verhandeln. Damit wollte man jegliche Einflußnahme verhindern. (Meiner Meinung nach ist die Einflußnahme der Politik in die Judikative in Deutschland auch ohne das nicht möglich, das nur angefügt). Aber das war ein Beispiel der "Bestellung" von jemandem direkt aus dem bisher unbeteiligten Volk. Stellst Du es Dir ungefähr so vor? Für ein bestimmtes Projekt sozusagen jemand aus dem Volk (gelost oder so).Geändert von Inaktiver User (03.07.2016 um 13:54 Uhr)
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03.07.2016, 13:53
AW: Pflicht zum politisch sein ?
Es gibt Angebote, wer will beteiligt sich.
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03.07.2016, 13:56
AW: Pflicht zum politisch sein ?
https://de.wikipedia.org/wiki/Model_United_Nations
Ein Beispiel, daran haben sich meine Kinder schon vor vielen Jahren beteiligt.
Freiwillig und mit Begeisterung.
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03.07.2016, 13:57Inaktiver User
AW: Pflicht zum politisch sein ?
Promethea will ja verpflichten, das ist der Unterschied. Es gibt ja auch Schöffen, die bestellt werden, das ist glaube ich auch Pflicht, das dann zu machen (und nur besondere Gründe, aus denen abgelehnt werden kann). So meint sie es wohl.
Wer dann wohl so alles Bundeskanzler und Minister würde? Könnte ja auch gut sein, so eine Rotation, alle zwei Jahre jemand anderes.Geändert von Inaktiver User (03.07.2016 um 14:16 Uhr) Grund: ot gelöscht
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03.07.2016, 14:11
AW: Pflicht zum politisch sein ?
Charlotte, ich glaub, mit dem Knackpunkt, da sagst du was - solang das Politikmachen so ein schlechtes Image hat, wird es schwierig sein, mehr Leute zu motivieren.
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03.07.2016, 14:14
AW: Pflicht zum politisch sein ?
Schuelervertreter in Stadtratssitzungen? Gibt es sowas?
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03.07.2016, 14:30
AW: Pflicht zum politisch sein ?
Im Moment will ich ja kein konkretes Gesetz erlassen .... noch nicht mal ein Bürgerbegehren starten .... ;-))
Sondern ich will brainstormen (lassen), was uns hier für Ideen vom Für und Wider kommen. Alleine ist brainstormen ja höchstens ein laues Lüftchen.
Meine Idee ging dahin, dass jeder bis zur Vollendung des 35. Lebenjahres ein mehr oder minder demokratisch gewähltes Amt innegehabt haben muss, in dem er sich für die Allgemeinheit eingesetzt hat, ob nun Kaninchenzüchterverein, Elternbeirat, Stadtparlament oder was weiß ich denn.
Jeder natürlich nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten.
Einfach um die Bandbreite sowohl der Menschen die sich engagieren zu erweitern als auch das Interesse und das Engagement des Einzelnen zu wecken und klar zu machen - jeder innerhalb einer Gemeinschaft kann und soll diese Art von Verantwortung übernehmen, das ist nicht wenigen einzelnen vorbehalten.
Vielleicht ein neuer Weg die viel beschworene "Bürgergesellschaft" zu aktivieren.
Vielleicht auch kein Zwang, sondern zB, wer ein solches Amt ausübt kann innerhalb von fünf Jahren nachdem er ein volles Jahr ein solches Amt ausgeübt hat seine Steuerschuld um 1.000,- Euro mindern. Quasi die Aktivität im Ehrenamt als Spende absetzen. .... auch das ist noch nicht zu Ende gedacht, sondern eine unausgegorene Idee um die Motivation zu wecken.
Ich will einfach erreichen, dass sich mehr Menschen aktiv an Politik im weitesten Sinne beteiligen und nicht am Rand stehen und viel reden, aber nur die andere machen lassen und die dafür auch noch verachten und anpöbeln, so wie ich es in vielen Vereinen und auf politischer Ebene erlebe.
Wenn jeder schon mal in der Situation war, oder weiß innerhalb der nächsten paar Jahre werde ich da sitzen, dann wächst vielleicht die Bereitschaft zum konstruktiven Dialog. Vielleicht auch nicht, aber ich würde es gerne ausprobieren.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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