ein bisschen Lesestoff
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28.06.2016, 16:44Inaktiver User
AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?
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28.06.2016, 16:49
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28.06.2016, 18:30
AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?
Ich würde mir eine EU wünschen in der es nicht erst zu Veränderungen kommt, wenn führende Banker irgendwas sagen...
Nach dem Brexit-Votum dämmert es führenden Banken und Fondsgesellschaften, dass die Ungleichheit in der Gesellschaft zu einem ernsthaften Problem für die Finanzmärkte werden könnte. Sowohl die Bank of America als auch die Fondsgesellschaft Pimco warnen Investoren, dass die Kluft zwischen Arm und Reich womöglich zu groß geworden sei und dies zu weiteren politischen Verwerfungen führen könnte.
...
„Der Brexit ist die Antwort der Wähler auf das Zeitalter der Ungleichheit“, schreibt die Bank of America in einer Analyse. Das Votum sei nicht zuletzt deshalb ein Schock, weil Menschen in einem Land ohne jegliche Wirtschafts- oder Finanzkrise einen derart radikalen politischen Schnitt wollten. Das zeige, dass von der wirtschaftlichen Erholung der vergangenen Jahre offenbar nur ein Teil der Bevölkerung profitiert habe.
ähm ja.
Die Analysten erwarten nun einen „War on Inequality“, einen Kampf gegen die Ungleichheit, sowie einen wachsenden Einfluss von Populisten in der Politik.
Achso echt?!
FAZ: Nach dem Brexit-Votum:
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28.06.2016, 19:24Inaktiver User
AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?
Ich würde es nicht einmal Ungleichheit nennen. Ein Artikel im WSJ bezeichnete es eine Spaltung der Gesellschaft in diejenigen, die real oder gefühlt mit dem Rücken zur Wand stehen, und solche, die noch ein Gefühl der Sicherheit empfinden.
Auch wenn es keine konkrete Wirtschaftskrise zu diesem Zeitpunkt gab, so höre ich gerade einen Banker darüber reden, dass die Unterschichten sich von der Finanzkrise des Jahres 2008 einfach nicht erholt haben.
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28.06.2016, 19:34Inaktiver User
AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?
aus dem Faz Link
Zu dem Tenor der Schreiben passt eine am Dienstag veröffentlichte Erhebung der britischen Denkfabrik Resolution Foundation. Demnach haben sich die Lebensverhältnisse von rund 11 Millionen Haushalten – das entspricht etwa der Hälfte der Arbeitsbevölkerung in Großbritannien – seit dem Jahr 2002 nicht verbessert, sondern sind bestenfalls gleich geblieben oder aber gesunken.
wenn man das bedenkt und die EU als Vorreiter der Globalisierung (Liberalisierung) sieht, wundert es mich eigentlich das knappe Ergebnis.
ist das Weltwirtschaften wirklich wichtiger wie die eigene Bevölkerung ?
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28.06.2016, 19:45
AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?
Schön, dass die Banker jetzt das reden, was andere seit 5 Jahren vor sich hin beten und sich den Mund fusselig reden. Sie wetten auf jeden Atemzug einer Aktie im Sekundentakt, aber bei so was dann: ah ja, da war doch was, lass mal kurz nachdenken.
Ok schön, dass die es auch merken.
Bekommen wir jetzt eine Finanztransaktionssteuer?
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28.06.2016, 19:51Inaktiver User
AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?
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28.06.2016, 20:00Inaktiver User
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28.06.2016, 20:21Inaktiver User
AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?
Die EU hat uns gebracht, dass die Banken jetzt Politik machen dürfen. Die EZB kauft z.B. Staatsanleihen aus politischem Kalkül.
Europa wird von den Staats-und Regierungschefs, deren Außenminister und der EU-Kommission regiert, das Europäische Parlament darf Gesetzen und Haushalt zustimmen.
Es gibt keine Parteien oder eine Meinungsbildung. Der EU-Bürger wird informiert, wenn Gesetze verabschiedet sind.
EU-Gesetze brechen Bundesrecht und Landesrecht. Damit ist der Föderalismus in unserem Land de facto abgeschafft.
Ich finde, es ist ein Verlust an Demokratie.
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28.06.2016, 20:34
AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?
Weil das erste Gute, was den Leuten einfällt, ERASMUS und Krankenversicherungsabkommen sind.
Und dann kommt meist ohne Ende Gemeckerund Gemotze, dass vielfalkch einer rationalen Prüfung nicht standhält.
Da denke ich eben, dass mit dem Frieden haben die Leute vergessen oder finden es nicht so wichtig.
Bürgerinnen und Bürger der EU können (visa-)frei reisen.... Ja, das ist schön, aber woran machst Du das fest?
An der EU? An Schengen?...
Bürgerinnen und Bürger der Schengenstaaten können das ohne Grenzkontrollen.
Insofern ja, das mache ich an der EU-Mitgleidschaft und dem Schengener Abkommen fest.
Wobei ich persönlich mir auf Schengen ein Ei pelle - sollen sie halt meinen Pass anschauen. Mir ist das wurst.
Was werden die Rumänen anders sehen?... Werden die Rumaenen, auch EU-Bürger, aber anders sehen.
Auch Grossbritannien, Irland und Zypern haben Schengen nicht angewandt.
Trotzdem konnte ich wunderbar in diese Länder reisen.
Auch in die Schweiz hat man mich reingelassen. ...
Und klar, Du als Deutsche kommst ast überall rein.
Im Falle der Schweiz übrigens deshalb, weil die Schweiz entsprechende Abkommen mit der EU geschlossen hat ;O)
In die USA beispielsweise darst Du nur mit Visum einreisen und wenn der Imigrations Officer das so befindet, kommst Du da nicht rein.
Punkt, fertig.
Das ist innerhalb der EU anders.
Naja, die bekommen doch hoffentlich eher zu hören:... Die Fluechtlinge auf den griechischen Inseln werden es auch anders sehen.
Die bekommen zu hören: Deine Nase gefällt mir nicht. ...
Ihr seid keine EU-Bürger.
Ihr braucht ein Visum oder müsst einen Asylantrag stellen - und zwar in dem Land, in dem ihr erstmals den Boiden der EU betretet.
Ich habe nichts als alternativlos bezeichnet, das ist eher Frau Merkels Baustelle. Bezieht sich meist auch mehr auf nationale Fragen.... Da ist großartige Annäherung passiert nach dem 2. Weltkrieg und ich wuensche mir, dass das weiter geht.
Ich glaube eben, dass es verschiedene Wege gibt dies zu erreichen, ich habe keine Lust mehr auf das staendige "alternativlos" in der deutschen Politik.
Es gibt immer verschiedene Optionen und Wege.
Fragt sich, welche man für die besten hält.Geändert von Kistenkumpel (28.06.2016 um 22:02 Uhr)


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