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  1. Inaktiver User

    AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Aus dem gleichen Grund, warum die grenznahen Ausländer alle in der Schweiz arbeiten wollen?
    Ja genau: Wegen des Geldes. Die einen wollen mehr verdienen und die anderen nutzen jede Gelegenheit, etwas billiger zu kriegen (auch die Miete).

    Nationalstolz gibt´s kostenlos dazu.
    Wobei ich es etwas befremdlich finde, die Vorteile eines anderen Landes zu nutzen und gleichzeitig nur das eigene in den Himmel zu loben, während man keine Gelegenheit auslässt, das Gastland zu kritisieren..

    Das war´s von mir zum Thema. Mir geht es auch auf den Keks.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist was anderes. Beim Schwingen darf man sich nur an der Hose anpacken. Das hat weder mit Rangeln noch mit Ringen was zu tun.

  2. Inaktiver User

    AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    was ist besser das Wachstumsdogma oder die Übersicht über die eigenen Schulden, oder indirekt der Anteil an den Aussenständen der EZB, ist für mich, von der rechten in die linke Hosentasche geschoben und einige Nutznießer kaufen sich aus dem Gewinn von "Luftgeld" ein reales Schloss. [...]
    Solange die Bevölkerung eines Landes wächst, solange ist das Wachstum alles andere als ein Dogma, da es ansonsten zu einer relativen Verarmung kommt.

    Die Folgen des "Helikoptergeldes" sind für Bevölkerungsteil deutlich unterschiedlich. Wirklich reiche und arme Menschen trifft es kaum. Alles was dazwischen liegt wird auf die sanfte Form enteignet.

    Aber diese Dynamik gibt es in fast allen westlichen Industrienationen.

    OK Schäubles Überschuß wurde dadurch erst möglich, in anderen Staaten sind Reformen nicht mehr wichtig oder der Schuldenberg noch größer.

    ach ja die Finanzpolitik gehört weiter liberalisiert und Bankomat- und Kontogebühren müsssen sein, sonst verlieren die Banken durch die Negativzinsen ihr Eigenkapital.
    Auch wenn Banken wenig Mitleid bekommen, so stellt die Politik derzeit an die Banken fürchterlich gegensätzliche Anforderungen.

    und in der Nachkriegszeit wurden durch den Aufbau der Länder immense Staatsschulden angehäuft, in D bis jetzt über 2 000 Millarden, in Ö nur 350 Mrd (ja ungefähr gleich wie die GR), offiziell. Ohne EZB,ESM,.. und sonstige Bürgschaften.
    Die immer wieder umfinanziert werden müssen. Kommt die Wirtschaft nicht in Schwung, können sich das viele Staaten nicht mehr leisten. Deutschland ist hier die Ausnahme.

  3. Inaktiver User

    AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und in der Nachkriegszeit wurden durch den Aufbau der Länder immense Staatsschulden angehäuft, in D bis jetzt über 2 000 Millarden, in Ö nur 350 Mrd (ja ungefähr gleich wie die GR), offiziell. Ohne EZB,ESM,.. und sonstige Bürgschaften.
    Inzwischen wird auch bei der Angabe der Staatsschulden getrickst. Dir ist sicher bekannt, dass in Ö die Kosten für die Flüchtlingskrise nicht dazu gerechnet werden, damit Ö die Maastrichtkriterien nicht reisst......
    da wird doch beschixxen, dass es nur so eine Art hat.

  4. gesperrt

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    AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Ein Zahlungsmittel funktioniert für micn vor allem dann super, wenn es allgemein anerkannt ist und nicht allzu heftigen Wertschwankungen ausgesetzt ist.
    nachhaltige Stabilität wäre auch noch ein Kriterium. Da hat der Euro noch die Probe vor sich, bzw das was bisher zu sehen ist, macht eher Angst als was Anderes.



    Ansonsten ist es mir zu blöde, Dir in extenso und immer wieder erklären zu müssen. dass auch in der Schweiz nicht alles Käse ist, was stinkt.
    Ist es natürlich nicht, das weiss ich genauso gut wie alle andern auch.

    ... Daher beließen die [schweizerischen] Währungshüter den Leitzins auf dem Rekordtief von minus 0,75 Prozent. ...
    ja ich weiss. Das ist nun aber tatsächlich ein "Opfer des Erfolgs"-Problem, der Schweizer Franken als Fluchtwährung.

    gruss, barbara

  5. gesperrt

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    AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Danke, das gibt es in der EU alles auch. Manche Länder haben sogar noch das Meer dazu
    ja da kann schon gelegentlich Neid aufkommen :-)


    Unter "heissen Höschen" versteht man anderswo allerdings etwas Eleganteres
    Auch das ist wahr; Eleganz und Schweizer, das ist nicht unbedingt eine grosse Freundschaft. Wenn die Schweizer Eleganz wollen, müssen sie entweder nach rechts in Richtung Wien gehen oder nach links in Richtung Paris.

    Aber das war schon ohne EU so.

    gruss, barbara

  6. gesperrt

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    AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja genau: Wegen des Geldes. Die einen wollen mehr verdienen und die anderen nutzen jede Gelegenheit, etwas billiger zu kriegen (auch die Miete).
    Genau. nach x Jahren neoliberalen Predigten findet das hoffentlich niemand mehr anstössig, dass Menschen ihre wirtschaftliche Situation optimieren, wo immer sie können?

    Nationalstolz gibt´s kostenlos dazu.
    Wobei ich es etwas befremdlich finde, die Vorteile eines anderen Landes zu nutzen und gleichzeitig nur das eigene in den Himmel zu loben, während man keine Gelegenheit auslässt, das Gastland zu kritisieren..
    oh ich liebe das Land, in dem ich lebe, das hat auch viele hervorragende Qualitäten, die die Schweiz nicht hat; allerdings gehört das politische System nicht dazu.

    gruss, barbara

  7. Inaktiver User

    AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?

    Es muss eine Möglichkeit geben, dass man weiß, dass es die eigene Regierung verbockt hat.
    Dennoch hätten die Regierungen der EU-Staaten Glyphosat stoppen können. Mehrmals haben sie über die neue Zulassung in einem Ausschuss der Union abgestimmt. Immer wieder verfehlten sie die nötige Mehrheit dafür oder dagegen. Vor allem, weil Staaten wie Deutschland sich enthielten. Hätten sie mit Nein votiert, wäre die aktuelle Erlaubnis von Glyphosat an diesem Donnerstag ausgelaufen.

    Aber für Kanzlerin Angela Merkel, eine Glyphosat-Befürworterin, war die Enthaltung bequemer: Damit erreicht die CDU-Politikerin ihr Ziel, aber in der Öffentlichkeit muss nicht in erster Linie sie den Kopf dafür hinhalten, sondern „Brüssel“. So hat sie es auch schon gemacht, als auf EU-Ebene der Import bestimmter gentechnisch veränderter Organismen wie Monsantos Sojabohnen zuzulassen waren.
    Es hat also keinen Sinn, nun auf die EU zu schimpfen und zu fordern, dass sie weniger Macht bekommen sollte. Vielmehr müssen zum Beispiel wir in Deutschland unsere Regierung ändern – etwa bei der nächsten Bundestagswahl.



    Es steht hier.

  8. gesperrt

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    AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nachhaltige Stabilität wäre auch noch ein Kriterium. Da hat der Euro noch die Probe vor sich, bzw das was bisher zu sehen ist, macht eher Angst als was Anderes. ...
    Kauf Dir halt CHF.

    Fluchtwährung, tja, ein Schicksal, das die DM auch lange hatte.
    Wir durften unsere Währung schön stabil halten, damit die Geldsäcke aus aller Welt ruhig schlafen konnten.

    @Pragmatix
    Yup, D hat 2 Bio. Euro Schulden.
    D hat aber auch 10+ Bio. Privatvermögen.

    Beides zusammengenommen ist für mich eine Problemlösung.

  9. gesperrt

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    AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Genau. nach x Jahren neoliberalen Predigten findet das hoffentlich niemand mehr anstössig, dass Menschen ihre wirtschaftliche Situation optimieren, wo immer sie können? ...
    Ich schon.
    Aber es muss jede/r für sich entscheiden, ob er mehr ausgibt für fair gehandelte und produzierte Waren.
    Oder für Bio-Kram.
    Und so weiter.

    Ich sage immer, der Geldschein ist ein Wahlzettel, den man jeden Tag nutzen kann.

  10. Inaktiver User

    AW: Was bringt uns die EU, was finden wir gut, was wollen wir ändern?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Inzwischen wird auch bei der Angabe der Staatsschulden getrickst. Dir ist sicher bekannt, dass in Ö die Kosten für die Flüchtlingskrise nicht dazu gerechnet werden, damit Ö die Maastrichtkriterien nicht reisst......
    da wird doch beschixxen, dass es nur so eine Art hat.
    occh die tricksen schon Jahrzehnte, schau dir mal die Asfinag zb an, die Flüchtlingskosten darf jeder rausrechenen hat die EU beschlossen, auch Schäuble freut sich, wenn er Gewinn melden kann.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es muss eine Möglichkeit geben, dass man weiß, dass es die eigene Regierung verbockt hat.
    Dennoch hätten die Regierungen der EU-Staaten Glyphosat stoppen können. ..Es hat also keinen Sinn, nun auf die EU zu schimpfen und zu fordern, dass sie weniger Macht bekommen sollte. Vielmehr müssen zum Beispiel wir in Deutschland unsere Regierung ändern – etwa bei der nächsten Bundestagswahl.

    Es steht hier.
    das mit dem Abstimmen stimme ich dir zu, am schlechten ist immer die EU Schuld, bei Glyphosat bin ich geteilter Meinung, wenn man den Krebsverdacht mal wegläßt, ist es bei richtiger Anwendung, das beste Mittel um Unterwuchs zu entfernen, und eines der gefahrlosesten Mittel für den Menschen, erklärte mir mal ein BIO-Bauer.

    Zitat Zitat von Kistenkumpel Beitrag anzeigen
    Kauf Dir halt CHF.
    @Pragmatix
    Yup, D hat 2 Bio. Euro Schulden.
    D hat aber auch 10+ Bio. Privatvermögen.

    Beides zusammengenommen ist für mich eine Problemlösung.
    der CHF ist auch nur Papier, Betongold wäre vor 5 Jahren gut gewesen.

    hast nur ein Problem bei der Umschichtung, wer soll es kaufen, naja VW ist ja schon eine Ö-Firma mit arabisch, deutschen Anteilen.

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