Ja, kann gut sein.
Aber was ist das für eine Logik?
Wenn man so argumentiert könnte man z.B. auch jeden Dealer laufen lassen (denn die anderen Händler würden dann eben mehr Stoff verticken)
Dieses vermischen ist ja genau der Punkt.Du vermischst hier meiner Meinung nach zwei Dinge. Die produzierten Waffen, gerade die deutschen, gehen ja nicht in den Supermarkt an der Ecke. Die werden an Staaten und deren Institutionen vertickt, die auf dem Papier sonst was versprechen um die schöne Deutsche heile Welt nicht zu stören.
Wenn sie die nicht hier kaufen, dann eben woanders. Gekauft werden sie in jedem Fall. Nicht jedes Land lebt im rosa Käsekuchen so wie wir.
Es wäre doch ziemlich blauäugig zu sagen Waffen sind für Deutschland kein Problem.
Sicher, innerhalb Deutschlands sind sie das auch nicht unbedingt.
Aber was ist denn das für ein Standpunkt zu sagen "Was können wir denn dazu, wenn sich auf der Welt Tausende mit unseren Waffen gegenseitig umbringen?"
Solange diese Vollpfosten der NRA so einflußreich sind sicher nicht.Die privaten Waffen stammen bereits jetzt zum Großteil aus USA. Und die dort kämen nicht mal ansatzweise auf die Idee die Produktionszahlen zu senken.
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14.06.2016, 08:32Inaktiver User
AW: privater Waffenbesitz, Waffenregulierung, Attentate
Geändert von Analuisa (14.06.2016 um 08:53 Uhr) Grund: Zitat repariert
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14.06.2016, 08:47Inaktiver User
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14.06.2016, 09:31Inaktiver User
AW: privater Waffenbesitz, Waffenregulierung, Attentate
... und kein Waffengesetz der Welt kann einen Hausverstand ersetzen oder erzwingen. Wenn jemand Kinder und Schusswaffen im Haus hat, braucht es normalerweise kein Waffengesetz das vorschreibt, die Waffen inkl. Munition so zu verwahren, dass Kinder da nicht dran kommen. Da braucht der Waffenbesitzer nur etwas Hirn. Ganz ehrlich.
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14.06.2016, 14:43Inaktiver User
AW: privater Waffenbesitz, Waffenregulierung, Attentate
Nur mal so am Rande: Das in Orlando verwendete AR-15 wird in fast jedem Bundesstaat der USA von Klein- und Kleinstherstellern produziert, da die Patente mittlerweile erloschen sind. Für eine Kleinserie reicht als Produktionsstätte die Garage eines Wohnhauses.
Das Grundproblem ist, dass sich die Funktionsweise von Handfeuerwaffen kaum weiterentwickelt hat, während die Fertigungstechniken immer besser und erschwinglicher wurden, und Informationen über die Herstellung von Schusswaffen leicht zu erhalten sind.
Das AR-15 gehört mittlerweile zu den preiswertesten halbautomatischen Gewehren in den USA, und lohnt sich für grössere Hersteller kaum noch.
In den USA gibt es derzeit die kuriose Erscheinung, dass den Umfragen nach immer weniger Leute Waffen besitzen, sich jedoch Waffen auf einem eigentlich gesättigten Markt immer besser verkaufen. Wird hier gelogen, oder verschwinden Waffen auf einem Sekundärmarkt?
Auch der deutsche Staat selbst ist an diesem Spass beiteiligt. Man kann z.B. G3 Kits aus BW Beständen ohne Lauf und Verrschlussgehäuse erwerben, Maschinen zur Wiederherstellung des Gewehres werden dann aus Ländern angekauft, die früher das G3 in Lizenz fertigten, wie z.B. Portugal.
Letztendlich ist die Produktion von Handfeuerwaffen wesentlich dezentraler und inhomogener als bei grösseren Militärwaffen.Geändert von Inaktiver User (14.06.2016 um 16:13 Uhr)
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14.06.2016, 16:15Inaktiver User
AW: privater Waffenbesitz, Waffenregulierung, Attentate
So siehst aus. Und darum haben wir in Deutschland entsprechende Vorschriften , welche auch kontrolliert werden.
Wozu also wieder die Verbotsdiskussion?
Was ich auch noch nie verstanden habe. solche Diskussionen flammen immer wieder auf, wenn ganz wo anders was passiert ist.
Warum muss man in D den Waffenbesitz verbieten, wenn in USA was passiert?
Da dies keinerlei Logik ergibt, stellt sich doch der Verdacht das bestimmte Interessengruppen nicht davor zurückschrecken das Leid der Menschen anderswo für ihre Zwecke zu missbrauchen.
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14.06.2016, 16:30Inaktiver User
AW: privater Waffenbesitz, Waffenregulierung, Attentate
Ganz genau so ist es aber. Kann ich täglich selber beobachten, und einige "Grokopferte" überlegen nicht erst seit gestern was man dagegen machen könnte.
Paradebeispiel dafür, dass jedwedes Verbot verpufft.
Annahme: Wir verkaufen, politisch gewollt heute Gewehre an Bananenrepublik X.
Wie das in solchen Ländern nun mal so ist, die Regierungen haben eine geringe Halbwertzeit, und werden übermorgen durch die nächste korrupte Horde ersetzt.
Da wir aber nicht hellsehen können, woher wissen wir was dann mit den Gewehren passiert?
Also krass gesagt: Ja, was können wir dafür?
Nun , du und viele andere dürfen die NRA gerne so sehen und auch so betiteln.
Das ändert nichts daran, dass sie in USA ein legitimer Interessensverband ist, mit beträchtlichen Mitgliederzahlen.
Die Amis hätten für unsere "Grünen" sicher ebenfalls solch schmeichelhafte Worte, und könnten mit Sicherheit kopfschüttelnd nicht verstehen warum wir solchen Leuten solchen Einfluss zugestehen.
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14.06.2016, 16:46
AW: privater Waffenbesitz, Waffenregulierung, Attentate
Gegenseitige Beschimpfungen helfen hier niemandem.
Und wir werden hier keines der Probleme der Welt lösen.
Selbstverständlich, wenn deutsche Firmen Waffen verkaufen - egal an wen - können wir davon ausgehen, diese Waffen werden benutzt werden. Niemand kauft sich Landminen, um sie dekorativ an die Wand zu hängen.
Erst werden Landminen verkauft, dann Minenaufspürer und auch Körperersatzteile, für die von Minen weggerissenen Beine und ähnliches. Das nenne ich geschäftstüchtig. Vermutlich wird alles drei von einem Konzern produziert und vertrieben.
Würde das Verbot Waffen an irgendjemanden als die eigene Bundeswehr zu verkaufen irgendetwas auf der Welt ändern ?
Ich fürchte nicht. Denn tatsächlich, Waffen sind offenbar so einfach zu produzieren, dass geht in China oder Indien oder sonst überall auf der Welt genauso.
Und nein, dafür habe ich noch nicht mal die Idee einer Lösung.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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14.06.2016, 17:02
AW: privater Waffenbesitz, Waffenregulierung, Attentate
Extraordinary claims require extraordinary evidence.
"Good people are doing good things and evil people are doing evil things.
But for good people to do evil things, that takes religion." (Steven Weinberg)
People deserve respect. Ideologies, ideas, opinions and beliefs do NOT.
Da man nicht entscheiden kann, was man glaubt, ist Glaube moralisch bedeutungslos.
Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.
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14.06.2016, 17:05
AW: privater Waffenbesitz, Waffenregulierung, Attentate
Mein absoluter Lieblingskabaretist - nur lachen kann ich nicht, weil eigentlich jedes Wort wahr ist.
Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
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14.06.2016, 19:55Inaktiver User
AW: privater Waffenbesitz, Waffenregulierung, Attentate
In Amarillo, Texas hat es eine Schießerei mit Geiselnahme gegeben.
Sowas gehört anscheinend zum Leben dazu, es sei denn der Täter ist Moslem, denn dann handelt es sich um Terrorismus.



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