In "wilden", also nicht ausgewiesenen FKK-Bereichen kommt das vor und voll bekleidete Leute werden dort nicht gern gesehen.
Ich mags übrigens auch nicht, wenn ich im Strandurlaub irgendwo im Bikini liege und ein voll bekleideter Strandverkäufer rückt mir auf die Pelle. Es ist einfach dieser Gegensatz voll angezogen - (fast) nackt, der sich für mich unbehaglich anfühlt. Je näher, desto extremer. Wenn sich der Bekleidete dann auch noch moralisch überlegen fühlt, macht es das noch extremer.
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Thema: Burkini-Verbot
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13.06.2016, 08:07
AW: Burkini-Verbot
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13.06.2016, 08:33Inaktiver User
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13.06.2016, 08:36Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
xanidae, lebst Du in Deutschland?
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13.06.2016, 08:43Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Ich bin wahrlich kein Freund der Verhüllung, frage mich aber trotzdem, wieso dermaßen mit zweierlei Maß gemessen wird.
Es ist genauso Freiheit, wenn ich mich entscheide, NICHT alles von mir zu zeigen!
Du hältst dich doch auch an die hiesigen Konventionen - woher hast du die wohl? Durch deine Sozialisation hier, das hast du dir auch nicht völlig im freien Raum selbst ausgedacht.
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13.06.2016, 08:52Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
So frei sind wir auch nicht. Wir verhüllen mindestens Brüste und Schamdreieck und tragen Höschen, wo die Grenze auch scharf steht (bei Tanga, glaube ich.
Die Männer tragen Badehosen, aber schon einen freien Oberkörper.
Das ist traditionsmäßig so gesetzt.
Ich habe mal einen utopischen Roman gelesen, von einer Französin, glaube ich, da mussten Männer im täglichen Leben und Bad einen ihrer individuellen Größe angepassten PH tragen. Auch in Taucheranzügen. Von den Frauen wurde ständig über ihre Penisse in den BHs und ohne gesprochen ...
Die Frauen hatten keine Vorstellung von BH und auch nicht im Bad. Da trugen sie nur Badehosen, und unterhielten sich dort gern über Männer im Bad, gerade bezüglich deren PHs, Penisse, Form, Altersspuren an besagten Männern diesbezüglich....
Das war eine moderne matriarchalische Gesellschaft.
Alle fanden es normal so, Männer und Frauen.
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13.06.2016, 08:55Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Richtig.
Mich persönlich stört tatsächlich auch, dass öffentliche Nacktheit (außer in gesonderten FKK-Bereichen) hierzulande vom Gesetz verboten wird.
Es gab da mal was das nannte sich "cod-piece".Ich habe mal einen utopischen Roman gelesen, von einer Französin, glaube ich, da mussten Männer im täglichen Leben und Bad einen ihrer individuellen Größe angepassten PH tragen. Auch in Taucheranzügen. Von den Frauen wurde ständig über ihre Penisse in den BHs und ohne gesprochen ...
Gut, damals gabs noch keine Taucheranzüge, aber so neu ist die Idee nicht.
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13.06.2016, 09:07Inaktiver User
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13.06.2016, 09:22Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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13.06.2016, 10:08Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
In welchem Zeitrahmen gilt denn die Tradition? Um 1920 konnten Frauen noch am Strand verhaftet werden, wenn sie zuviel Haut zeigten. Freier Oberkörper für Männer war auch nicht selbstverständlich. Übrigens wurden zweiteilige Badeanzüge und später der Bikini von Männern entwickelt.
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13.06.2016, 10:16Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Das ist der Punkt. Und deswegen kann man auch nicht "einfach so" Zwang und Gewalt öffentlich ausüben. Normalerweise wird - deshalb - daran Anstoß genommen. Und bei einer Demo oder einer Aufführung von irgendwas, wo es eine Aussage treffen, also z.B. Gewalt anprangern soll, geht das durch, weil jeder weiß, daß es "nicht echt" ist. Wenn es "echte Gewalt" ist, wird sicher daran Anstoß genommen. Wer wäre nicht entsetzt, wenn jemand "in echt" jemand anderen an Ketten führt (oder irgendwas anderes Gewalttätiges, Unterdrückerisches).
Was das juristisch ist, weiß ich auch nicht genau. Erregung öffentlichen Ärgernisses vielleicht, oder Gewaltverherrlichung?
Weil es doch dann symbolisch wäre, und nicht, um denjenigen zu unterdrücken/ihm Gewalt anzutun.Wenn man etwas damit aussagen will darf man?
Mir sind die Diskussionen manchmal echt zu intellektualisierend.
Ach ja, und Boxen ist ein Sport. Kann man geteilter Meinung sein, aber da wird nicht ein Opfer geboxt, sondern ein Teilnehmer. Es ist auch kein in einer Beziehung Unterdrückter, der das masochistisch mitmacht oder so.



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