Ein Gebot oder Verbot von Kleidungsstücken per Gesetz, wäre für mich auch eine Form von Diktatur.
Kann sich noch jemand erinnern, als das Afghanentuch in der 80er Jahren modern war?
Es war ein Halstuch (Schalersatz) in rot oder schwarz.
Da hat sich kein Mensch drüber aufgeregt.
Wir (auch ich) trugen es sogar in geschlossenen Räumen, wenn z.B. der Klassenraum im Winter nicht gut beheizt war und weil wir es schick fanden.
Beschneiden wir uns und unsere Kinder in unserer Freiheit nicht selber?
In meinem Job begegnete ich einigen Menschen mit Kleidung aus ihrem Land.Teilweise verhüllt, ganz verhüllt, sogar mit Highheels, Handy zwischen Kopftuch und Ohr, dafür aber Armfreiheit, geschminkt etc...
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Thema: Burkini-Verbot
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13.09.2016, 09:10
AW: Burkini-Verbot
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13.09.2016, 10:32
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13.09.2016, 10:55
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13.09.2016, 11:01
AW: Burkini-Verbot
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13.09.2016, 11:42Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
es gibt kein "palistinensertuch", dieser schwarz-weiß karierte Schal ist und war immer das Erkennungszeichen der PLO, eine zeitlang damals ziemlich modern ( Burkini - Mode oder politische Aussage ?),übrigens bis vor kurzem eine terroristische Organisation.
kann man durchaus mit Springerstiefeln (incl der richtigen Schnürsenkenln) vergleichen, oder anderen Symbolen.
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13.09.2016, 12:32
AW: Burkini-Verbot
Du hast ja einen witzigen Gebrauch von "kurz"

bis 1991. Das ist 25 Jahre her. Die PLO existiert quasi nicht mehr. Arafat trug dieses traditionelle Tuch, das ganz ursprünglich ein Symbol gegen die osmanische Besetzung der arabischen Welt war. Auch Arafat ist jetzt schon weit über 10 Jahre tot (ich glaube 2002 oder so).
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13.09.2016, 12:38Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Außer für Frauen in Saudi Arabien (glaube, war es). Ich hatte mal, in einem anderen Strang, was verlinkt dazu. Frauen, denen unter der Burka Turnschuhe hervorblitzen, die es wagen, zu joggen. Also nicht richtig joggen, aber sie wagen es, wenigstens schneller zu gehen. Aber auch das ist hier ot.
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13.09.2016, 12:39
AW: Burkini-Verbot
Wie kommst du denn zu solchen Aussagen?!
Das Palästinensertuch ist ein Begriff für Menschen, die in ihrer Jugend fast tagtäglich Arafat und den Nahen Osten in den Nachrichten verfolgt haben. Der Friedensprozess dauerte lange und letztlich gab es für die Heren Arafat, Perez und Rabin den Freidensnobelpreis.
Und es war ein Kleidungsstück, das durchaus nicht nur Alternative getragen hatten. Es gefiel einfach, auch ohne politische Bekenntnis.
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13.09.2016, 12:40
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13.09.2016, 14:17Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
dieses Tuch war glaub ich das Stammeszeichen dem Arafat angehörte, und es zum Erkennungszeichen der PLO machte, es gab nie ein Volk der "Palistinenser" , es waren (Araber) Stämme in Palestina . Den Begriff als Volk prägte Arafat ca 1970, um die Bevölkerung den Herrschaftsanspruch der PLO zu legitimieren.
DWG RADIO | Wer sind die Palästinenser?
Die Römer nannten Jerusalem »Aelia Capitolina« und das Land Israel mit den Landesteilen Judäa, Samaria und Galiläa fortan »Philistäa«, um den Namen Israel unter dem Himmel vergessen zu machen.
Um das Jahr 1880 lebten nur wenige Araber im Lande, die völlig arm und krank dahinvegetierten. Die Bilder aus dieser Zeit zeigen viele zerlumpte, Lepra- und malariakranke Araber, die nur eine Lebenserwartung von, wie schon erwähnt, etwa 25 bis 30 Jahren hatten. Das ganze Land gehörte dem türkischen Sultan in Konstantinopel. Die türkischen Beamten beuteten das arme Volk aus und machten sich selbst zu reichen Herren. Den Arabern/Palästinensern gehörte kein Quadratmeter des Landes Palästina. Von 1870/1880 an begannen die starken Wellen der jüdischen Einwanderer in das völlig verwüstete Land ihrer Väter. Ausgelöst wurde die Einwanderung durch folgende Ereignisse in Europa:
1. die Judenverfolgung in den 80er Jahren in Russland,
2. der Dreyfus-Prozess 1894 bis 1895 in Frankreich,
3. der erste Zionistenkongress unter Theodor Herzl vom 29. bis 31. August 1897 in Basel in der Schweiz,
4. die Balfour-Deklaration der englischen Regierung vom 2. November 1917.
Gleichzeitig trat ab 1856 eine Änderung der türkischen Politik ein. Jeder Bewohner, der dem türkischen Sultan in Konstantinopel für drei Jahre die Steuer zahlen konnte, war fortan Besitzer des Landes, auf dem er wohnte. Das aber konnten nur die 500 reichen arabischen Familien, die das eigene Volk ausbeuteten. Die armen arabischen Bauern lebten in einer schrecklichen Zinsknechtschaft diesen 500 Feudalfamilien gegenüber.
Die jüdischen Einwanderer kauften nun einerseits das Land für teures Geld von den reichen arabischen Effendis, andererseits aber verkauften die armen arabischen Bauern das Pachtland heimlich an die Juden. Oft mussten die Juden durch diesen Betrug das Land gleich zweimal kaufen! Als ab 1917/18 die Türkenherrschaft über Palästina nach 400 Jahren zusammenbrach, blieben alle Araber, ob reich oder arm, auf dem Land sitzen, auf welchem sie saßen und behaupteten, dass es ihr Land sei. In Wirklichkeit aber hatte es bis dahin der türkischen Herrschaft bzw. den reichen arabischen Familien gehört
Arabisch und hebräisch gehoren der semitischen Sprachgruppe an, ( Antisemitismus ist Judenhass ? )
Jüdische und Arabische Kultur sind ja ähnlich, im Koran wird vom gemeinsamen Urvater Abraham gesprochen.
Ps: ich habe den Link auf die schnelle gefunden, die Quelle ist nicht ganz ersichtlich welcher christl. Richtung sie angehört (astrein ?) , die Daten und geschichtl. Hintergründe stimmen aber nach meinem Informationsstand und sind durchaus lesenswert,
Genug OT



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