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Thema: Burkini-Verbot
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02.09.2016, 11:44
AW: Burkini-Verbot
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02.09.2016, 11:45Inaktiver User
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02.09.2016, 11:45
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02.09.2016, 11:49
AW: Burkini-Verbot
TV-Kritik: Maybrit Illner: Vom Burkaverbot und der Loyalität von Deutsch-Türken - TV-Kritik - FAZ
Ich fand die Aussagen interessant, unter anderem weil sie beleuchten, wie es zu der symbolischen Aufladung des Burkiniverbotes kommen konnte.
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02.09.2016, 11:51
AW: Burkini-Verbot
Generell ist das mit einem Link oft etwas schwierig. Als Abonnentin des E-papers verwendet man eine App, die nicht verlinkbar ist. Und ob ein Artikel auch frei erhältlich ist, entscheidet die Redaktion. Wären es alle, könnte ich mir das Geld auch sparen. Aber dieses Mal ging es und ich habe Nicole den Link als PN geschickt.
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02.09.2016, 12:04Inaktiver User
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02.09.2016, 12:15
AW: Burkini-Verbot
Hast du schon mal überlegt, dass sich der Anteil im Schwimmbad nach und nach erhöht, wenn man immer wieder solche Pressemeldungen zu lesen bekommt? Wenn man Angst haben muss, dass seine Kinder belästigt werden, geht man vielleicht lieber ins teurere Privatbad mit geringerem Ausländeranteil und der Rest verbleibt im öffentlichen, bis auch der allerletzte Hartz IV Empfänger sich das auch nicht mehr antun will und lieber zum Baggersee fährt. Ohne Badeaufsicht!
Und dann bist du bei 50 % im Burkini!
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02.09.2016, 12:19
AW: Burkini-Verbot
Also wenn ich mich in der Stadt oder in der Nachbarschaft, auf dem Spielplatz vor dem Haus, im Park meiner Wohngegend, im Einkaufszentrum, in den Öffis umsehe, dann sind hier mehr als 5 % gelandet. Und meine Befürchtung scheint nicht absurd.
Ich weiß ja nicht, woher Du kommst, als ich z.B. vor ein paar Wochen in einer anderen Gegend Deutschlands Urlaub gemacht habe, habe ich nicht einen Flüchtling gesehen. Die Verteilung scheint nicht überall gleich zu sein. Außerdem werden es vermutlich noch mehr werden, wenn auch nicht mehr so viele, wie im vergangenen Jahr.









LG, BNH2009
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02.09.2016, 12:54
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02.09.2016, 12:59
AW: Burkini-Verbot
Da musste ich jetzt echt lachen:
Muslimische Jugendliche aus dem Osnabrücker Land, Islamexperten und der türkische Verband Ditib halten das Urteil für falsch. Der Koordinator des Sportunterrichts am Graf-Stauffenberg-Gymnasium, Uwe Bolz, sagt sogar: „Wir werden Muslimas auf keinen Fall dazu zwingen.“ Einen Verstoß gegen das Urteil aus Leipzig würde er aus guten Gründen hinnehmen.
In den vergangenen sechs Jahren hat das Gymnasium am Kalkhügel vier Fälle dieser Art gehabt. Als die Eltern Befreiungsanträge vom Schwimmunterricht für ihre Töchter einreichten, hatte Bolz das akzeptiert. Er findet, man solle nicht gegen das Recht auf Religionsfreiheit ankämpfen. „Der richtige Weg ist der Dialog“, betont Bolz. Man sollte nicht mit Schulpflichtverletzungen drohen, sondern lieber auf Elternabenden diskutieren. An seiner Schule, an der 30 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund haben und ein sehr hoher Anteil muslimische Migranten sind, komme man mit Verboten nicht weiter. Das Burkini-Urteil habe die Schüler da sehr verunsichert.
Dieser Artikel ist vom November 2013
Muslimas in Osnabrück lehnen Burkini ab
und natürlich war da ein Burkini noch pfui-pfui, weil man eigentlich Geschlechtertrennung im Schwimmunterricht bzw. Schwimmunterrichtsbefreieung für junge Mädchen aus religiosen Gründen hatte durchsetzen wollen. Wobei, wenn man den Artikel liest, waren sich wohl Schulleiter und radikal-konservative Moslemeltern sogar stillschweigend darüber einig, dass niemand zum Schwimmunterricht gezwungen werden solle.
Ähnlicher Meinung sind die Islamexperten der Uni Osnabrück. „Man kann nicht einfach pauschal sagen, dass junge Menschen, die aus religiösen Gründen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen wollen, integrationsfeindliche Absichten haben“, sagt Dr. Michael Kiefer von der Uni Osnabrück. „Manchmal kann man im Stillen auch andere Wege gehen.“
Um den gesunden Menschenverstand von diesem Islamexperten steht es aus meiner Sicht nicht zum Besten.
Nun hat also das Burkiniurteil Schülerinnen gezwungen, am Schwimmunttericht teilzunehmen. Das geht natürlich nicht...




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ausnahmslos alle regelmäßig zur selben Zeit ins Freibad gehen.
