mal eine kurze Frage ?
die Frankreich wird der Bura/Burkini eher abgelehnt, wie siehst du es im zusammenhang mit dem katholizismus der Bevölkerung (was viele nicht bedenken), da eines der letzten Attentate ja einem Pfarrer galt.
war das allgemein ein prägender Vorfall für die öffentliche Meinung, zusammen mit Nizza der Punkt, wo die Bevölkerung sagt, jetzt reicht es ?
und an die anderen was mein ihr, wie D reagiert, nach so einer Liste wie in Frankreich.
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Thema: Burkini-Verbot
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28.08.2016, 09:49Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
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28.08.2016, 09:53Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
ich kann diesen westlich-feministischen zugang verstehen, ich vertrete ihn sogar bis zu einem gewissen punkt, ABER:
wenn ich vor der wahl stehe, ob ich den frauen selbst zuhöre und sie so, wie sie sind, mit ihrer identität, mit ihrem kultruellen background, akzeptiere, oder einer theorie, wie ich mir das leben vorstelle, dann folge ich ersterem.
ich kenne viele muslimas, die sich selbst -auch und gerade mit kopftuch (und eben in weiterer folge mit burkini)-nicht als unterdrückt betrachten.
wer bin ich, ihnen zu sagen: doch, bist du, du bist nur zu blöd, naiv oder was auch immer, um es zu merken?
hier ein paar aussagen von frauen, die im burkni baden: (im text kommen noch mehr frauen zu wort zum thema)
Jusra Sharif, 26, arbeitet als Zahnärztin. Vor wenigen Wochen ist sie aus dem niedersächsischen Syke nach Amman, Jordanien, gezogen.
Als Muslimin wird einem oft unterstellt, man würde unterdrückt und hätte keine Kleidungsfreiheit. Es werden so viele Unterstellungen gemacht, die einfach nicht stimmen und junge Frauen werden abgestempelt. Überhaupt wird viel auf Kosten der muslimischen Frauen ausgetragen. Das nervt! Und dann kommen Leute und meinen, mir Vorschriften darüber machen zu müssen, wie ich mich kleide. Das nimmt mir doch mein Recht auf Selbstbestimmung, schränkt mich in meiner persönlichen Freiheit ein und hat keinerlei Emanzipationssinn. Ich bin ja auch Deutsche, aber da verstehe ich die deutsche Mentalität nicht.
...
Merve Kayikci, 22, lebt und studiert in Stuttgart. AlsPrimamuslima bloggt sie übers Muslimischsein in Deutschland. .
Für mich ist der Burkini das Fashion-Item, das alle meine Probleme löst.
„Der Burkini ist für mich ein Kleidungsstück, kein religiöses Symbol. Ich trage ihn, um schwimmen gehen zu können – und nicht, um den Islam damit ins Schwimmbad zu bringen oder mich von anderen abzugrenzen. Das ist kein Aufruf von mir, dass sich alle bedecken sollen. Ich möchte damit auch nicht erreichen, dass mich keiner mehr ansehen darf – oder mich ansehen muss. Aber ich bin eben Muslima, ich gehe gerne schwimmen und ich möchte mich im Wasser genauso bedecken, wie ich das sonst auch mache. Das ist eine persönliche Entscheidung. Ob ich das aus religiösen oder anderen Gründen tue, sollte niemanden etwas angehen – so wie es mich nichts angeht, was andere Menschen im Schwimmbad oder am Strand tragen.
Burkini-Debatte: Warum ich ihn trage - Islam - jetzt.de
selbst, wenn ich die argumentation falsch finde, oder nicht dieser meinung bin, so respektiere ich doch diese frauen, ihren zugang zur welt und ihre lebensweise.
weil sie die meine eben nicht verändert oder tangieren will und sie sich NICHT patriarchal unterdrückt fühlen. (obwohl sie sehr wohl wissen, was das bedeutet)
hier noch ein artikel von einer burkiniträgerin und ihren erfahrungen in einem (wiener) schwimmbad - mal von der anderen seite betrachtet....
"Wir sind hier nicht in der Türkei!" | dasbiber
​Die Dame konnte nicht aufhören mit ihrem drohenden Zeigefinger vor meiner Nase zu fuchteln und schimpfte mit mir:“Ich habe Sie gesehen, Sie kamen mit diesem Gewand schon hier herein! Das ist unhygienisch!“ Ich versuchte mich zu verteidigen:“Schauen Sie, das ist ein Burkini, und der Stoff aus dem der gemacht wurde, ist wie der von einem stinknormalen Badeanzug, es ist nur mehr Stoff dran.“ Sie sah mich unglaubwürdig an und fasste meinen Burkini ohne mich zu fragen an. Als sie bemerkte, dass ich Recht hatte, kam die Nonplusultra-Aussage von ihrer Seite :“ Trotzdem, wir sind hier nicht in der Türkei! Sie müssen SOFORT gehen!“
Das regte mich so sehr auf, zumal meine Eltern aus Ägypten sind, dass mir nur diese Antwort einfiel:“ Ich verstehe, ich muss mich also ausziehen, um Österreicherin zu sein? Schön! Was wollen Sie denn von mir sehen? Meine Brüste, davon könnte ich Ihnen zwei anbieten, eine Pobacke, davon hätt ich eine ganze Postleitzahl, so groß ist mein Hintern! Oder vielleicht lieber ein bisserl Wampe? Ich habe viel Wampe, man sieht das nur nicht. Ich kann Ihnen aber leider nichts zeigen, was Sie nicht ohnehin schon kennen und wenn Sie sich hier umsehen, dann werden Sie viel Brust und vor allem Wampe sehen, ist es denn so schlimm, wenn das dann eine Person nicht von sich zeigt?
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28.08.2016, 09:55
AW: Burkini-Verbot
Fluctuat nec mergitur
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28.08.2016, 09:56
AW: Burkini-Verbot
Außerdem haben wir es hier mit einer Ideologie zu tun, die recht aggressiv auf dem Vormarsch ist. Auch wenn die kleine, vielleicht auch dumme Muslima das nicht sehen will und die Zusammenhänge nicht erkennen will.
Wir dürfen nicht vergessen, sie ist manipuliert, sie ist das Gegenstück zum jungen, ungebildeten, katholischen, bayerischen Bauernmädchen bis zur 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Damals das Symbol für Benachteiligung im Bildungswesen.
Gefährlich sind aber die gut gebildeten, politisch aktiven Muslime, das Gegenstück zur RAF der 70er und ihrer Sympathisanten. Solche Leute sind nämlich genau die, die unsere kleine, ungebildete Muslima manipulieren und ihr einreden, das Kopftuch hätte mit Sittsamkeit und Gottesfurcht zu tun.
Hat es aber nicht.
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28.08.2016, 09:57Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Full body swim suits gibt es schon seit ewigen Zeiten. Es sind enganliegende Einteiler. Doch es fehlt ihnen das Röckchen, war ihn erst für Muslimas geeignet macht. Ich habe einen, schon seit vielen Jahren. Den trage ich z.B. unter dem Neoprenanzug, weil man diesen dann viel leichter anziehen kann, oder auch wenn ich quallenverseuchten Gewässern schwimme. Aber an Land ziehe ich ihn sofort aus weil:
1: Ich keiner Relgionsgemeinschaft angehöre, die der Meinung ist, Frauen sollten sich so unsichtbar wie möglich machen
2: Weil ich ihn hässlich finde
3: Weil er am Strand sehr unangenehm ist. Wenn er nass ist, klebt er auf der Haut, der Sand bleibt auf ihm kleben, man tropft auch nach 1000 maligem Abrocknen rum etc. und ich persönlich erkälte mich, selbst in den Tropen.
Wenn er trocken ist, schwitzt man sich darin zu Tode.
Habe noch keinen gesehen. Wahrscheinlich aufgrund meiner Unsportlichkeit. Aber wenn ich einen sehe, rege ich mich darüber auf. Versprochen!Wieso regt sich keiner über die Ganzkörpertrikots inklusive Kopfbedeckung der mulimischen Leichtathletinnen auf?
Ich heiße es auch gut. Ich hinterfrage aber auch, warum welche Fraktion meint, einen full body suit zu brauchen. Und das Ergebnis macht mir Sorgen.Ich heisse es gut, wenn muslimische Frauen anfangen, schwimmen zu gehen oder Leichtathletik machen oder BEachvolleyball oder Netzball spielen. Wenn sie dazu einen 'Full Body Suit' brauchen, solls mir recht sein.
Ich doch. Guck dir die muslimischen Männer an. Die haben keine Probleme, Badehosen, Jeans oder kurze Hosen zu tragen. Von der Mode, von den angenehmeren Kleidungsstücken wird nur das mindere Geschlecht ausgeschlossen.Ich glaube nicht, dass sich solch langen Traditionen wie Kleiderordnung innerhalb kurzer Zeit auflösen lassen.
Oder lins einfach mal ins Nachbarland rüber. In Indonesien, diesem islamischen Land z.B., haben Frauen über Jahrhunderte den Sarong Kebaya getragen. Von Sumatra bis West-Papua. Dann infiltrierten radikale Islamisten das Land und innerhalb von 3 Jahrzehnten brachten sie 90% der Frauen dazu, vom Sarong Kebaja auf wallende Gewänder und Kopftücher (aus Kunstfaser!!!!) umzusteigen, obwohl es dafür in Indonesien keine Tradition gab.
Das wäre der Burkini für mich gewesen, wenn er in islamischen Ländern erlaubt wäre, aber dort dürfen die Frauen ja trotz Burkini nach wie vor nich schwimmen gehen. Im Westen hingegen ist eine Frau per se frei und muss das nicht durch ihre Kleidung signalisieren.Für mich ist der Burkini kein Schritt zurück, sondern ein Schritt raus aus der Unterdrückung (der Frauen, die bis dahin nicht schwimmen gingen, weil sie nicht entsprechend gekleidet sein konnten).
Siehst du? Diese Anzahl ist in Deutschland deutlich höher und wird noch steigen. In den Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern in meinem Viertel wird nach Kräften gepresst. Und noch viel mehr als unsereiner werden die liberalen Moslems gepresst. Siehe Indonesien, wo sie sich alle umstellen mussten. Meine säkularen muslimischen Freundinnen sind in absoluter Panik. Weil die radikalen Moslems allen hier lebenden Moslems immer stärkere Vorgaben machen. Und weil die Deutschen dazu klatschen, weil Deutschland jetzt "bunter" wird.Wenn es lange braucht, ok. Solange mich keiner dahineinpresst. Und das tut keiner. Das wird auch bei der prozentual doch eher geringen Anzahl muslimischer Mitbürger meiner Ansicht nach nicht passieren.
Hier sieht man das nicht so eng. Wer sich nicht daran hält, bekommt noch Chance. Und noch eine. Und noch eine. Und noch eine.Hier gilt die australische Verfassung und fertig. Wer sich nicht dran hält, wird entsprechend bestraft.
Ich weiß nicht. Man hat das Volk ja nie gefragt, genausowenig wie seinerzeit die Aborigines. Außerdem ist D im internationalen Vergleich bereits jetzt schon sehr dicht bevölkert. Es fehlt an Wohnungen und Arbeitsplätzen und an Fachleuten, die die Integration sinnvoll steuern könnten.Dreht es sich in D mit dem Protest möglicherweise allein darum, dass man im Prinzip gar kein Einwanderungsland sein will?
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28.08.2016, 10:00Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
und wegen der Freiheit der Frauen,
Afghanistan before Taliban صور أفغانستان سنة 1960
heute tragen sie modische Kleidung freiwillig,
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28.08.2016, 10:01Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Nein ,mir geht es erst mal um ein Erkennen oder auch Anerkennen dieser Strukturen ,nicht um deren Umerziehung und Behandlung !
Ich werte so etwas auch überhaupt nicht ,denn mein Weltbild trennt sich nicht in gut und böse ,so einfach ist das meist nicht. Erst wenn man sich aber in Menschen und deren Wertestrukturen hinein versetzen kann ,kann man sie tatsächlich erreichen.Gerade bei Muslimen ist alles andere sehr schwer möglich ,da sie sich auch relgiös abgrenzen.
Auch das ist natürlich politisch fein ,denn dadurch sind sie überhaupt nicht aufnahmebereit für Kritik von aussen.
Das Problem ,was ich tatsächlich sehe ,ist das strenggläubige Muslime Opfer ihrer Selbst werden.
Und man kann sie auch nicht davor bewahren.Aber wir könnten uns davor bewahren und hoffen ,dass es immer mehr kritische Stimmen aus ihren eigenen Reihen gibt ,die eigentlich genau das gleiche sehen ,was ich hier auch schreibe.
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28.08.2016, 10:07
AW: Burkini-Verbot
Pacifique, es geht doch überhaupt nicht darum, dass jemand z.B. den Burkini "gut fände". Es geht um die Frage, ob wir ihn tolerieren oder, und wenn mit welcher Begründung, verbieten sollten.
Nur für den Fall, dass da irgendwas falsch angekommen sein sollte von dem, was ich schrieb: Ich befürworte weder Burkini noch Hijab noch Niqab noch Burka. Alle diese Formen der Verhüllung sprechen für ein, im einzelnen Fall sicherlich unterschiedlich stark ausgeprägtes, traditionelles Menschenbild, in dem die Frau dem Mann nachgeordnet und ihrem Gott untergeordnet ist. Mein Menschenbild ist das nicht.
Im Unterschied zu vielen hier bin ich aber nicht der Meinung, dass der muslimischen Frau damit geholfen wäre, wenn die von ihr gewählte Verhüllung per Gesetz verboten würde (welche auch immer). Ebayfan, du sagst, es ist dir sowieso egal, ob die Frauen dann noch aus dem Haus kommen bzw. ob sie schwimmen gehen oder nicht - das finde ich zwar frauenfeindlich, aber es ist wenigstens ehrlich.
Mir ist es nicht egal, die muslimischen Frauen selbst stehen für mich im Zentrum der Debatte.
Im Grunde machst du jetzt das Gleiche, was du den fundamentalistischen islamischen Männern vorwirfst: Es interessiert dich nicht, was die verhüllten Frauen selber denken, und wie sie für sich die Verhüllung begründen.
Ich habe gestern ziemlich lange nach Selbstzeugnissen verhüllter Frauen gesucht. Es gibt weniger davon als ich dachte, aber in allen sprechen die Frauen von ihrer "Beziehung zu Gott", die sich für sie durch die Verhüllung ausdrückt. Nicht eine einzige interpretiert den Islam politisch.
Selbst Niqab-Trägerinnen tun das nicht. Hier Interviews mit Niqab-Trägerinnen in Katar:
Der Welt da draußen vertraut sie nicht. Sie möchte nicht den Menschen gefallen, sondern nur Gott. Vor allem möchte sie sich nicht nach menschlichen Moden richten, sondern nach einem höheren Ziel streben.
[...] Dass sie sich unter dem Schleier entspannt und ruhig fühle. Sicherer und selbstbewusster. Und vor allem viel freier als vorher. Nadas Sätze kann man in vielen Varianten hören, in mancher Hinsicht sind sie typisch. Allerdings mit Vorbehalt. Denn so wenig es die typische Frau mit Kopftuch gibt, so wenig gibt es die typische Gesichtsschleier-Trägerin.
[...] Es gibt keine Schublade, die für alle passt.
Diese österreichische Konvertitin schätzt den Niqab als Schutz vor sexueller Belästigung.
Jeder hat seinen eigenen Willen und Geschmack, wie er seine Kleidung tragen möchte. Niqab oder Kopftuch oder keines von beiden. Jeder muss es selbst wissen, sollte aber dann auch nicht über den anderen urteilen, sondern ihn respektieren.
[...] An der Burka-Debatte stört die Mutter einer Tochter vor allem eines, dass nämlich kaum jemand auf die Idee kommt, nach der Meinung der Betroffenen zu fragen.
Keine Ahnung welchen Link du jetzt meinst. Ich erinnere mich an sowas nicht, ich lese in den Selbstzeugnissen überall, dass betont wird, dass jede Frau für sich entscheiden soll, wie sie ihre Religion lebt.
Wenn ich jetzt wüsste, wie du für dich den Begriff "fundamentalistisch" definierst.
Meinst du es im Sinne eines politischen Islams, also des aggressiv missionarischen Typs, einschließlich der Teile, die Andersgläubige gewaltsam bekämpfen? Oder soll fundamentalistisch einfach nur "konservativ, tief religiös" bedeuten?
Ich finde in den Selbstzeugnissen nur Aussagen, die Variante 2 bestätigen. Okay, ihr mögt sagen, keine Frau wird zugeben, dass sie dem fanatischen Islamismus anhängt. Richtig. Mir ging es darum, zu belegen, dass der Burkin (Niqab, was auch immer) die Zugehörigkeit zum Islamismus nicht beweist.
Unabhängig davon, dass evtl. ein paar Islamistenbräute diesen ebenfalls tragen.
Zu sagen: Wir verbieten Burkini/Niqab, um ein Zeichen gegen den Islamismus zu setzen, wäre ungefähr so, als würde man deutschen Männern verbieten, sich Glatzen zu rasieren, nur weil diese eine unter Neonazis gebräuchliche "Haartracht" ist.
Dass antireligiös Denkende nicht damit konfrontiert sein möchten, dass es Menschen gibt, für die Religion einen so wichtigen Stellenwert hat, dass sie die Symbole dieser Religion unübersehbar nach außen tragen, kann ich verstehen.
Die Religion wird sichtbar, und in einer laizistisch denkenden Gemeinschaft stört das.
Ist aber kein Grund, es zu verbieten.
Auch hier die Frage: Was meinst du mit fundamentalistischer Auslegung?
Ist das Problem nicht eher, dass wir diese Verbindung herstellen, weil uns solch eine Art der Religionsausübung fremd ist, und in unseren Köpfen die Assoziation "strenggläubig = islamistisch" existiert?
Lukulla, mich irritiert deine Verwendung der Bezeichnung ""Vollverschleierung" für alle Formen der Verhüllung auch. Ich glaube nicht, dass es eine offizielle Definition dieses Wortes gibt, aber in der Diskussion wurde der Begriff, soweit ich weiß von allen, für den Sachverhalt "Bedeckung des ganzen Körpers einschließlich des Gesichtes" verwendet. Er diente zur Differenzierung zwischen gesichtsverhüllenden und das Gesicht freilassenden Formen.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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28.08.2016, 10:09Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
von zwischenrose, aus dem Link im Beitrag:
Sie ist also "eben Muslima", und deshalb möchte sie einen alles bedeckenden Burkini tragen, sagt sie. Das ist halt falsch. Viele Musliminnen möchten das nämlich nicht.Aber ich bin eben Muslima, ich gehe gerne schwimmen und ich möchte mich im Wasser genauso bedecken, wie ich das sonst auch mache.
Richtig wäre, sie ist "eine der Muslimas", die sich aus religiösen Gründen bedecken möchten, nämlich mehr fundamentalistischen. Sie stülpt es in ihrer Rede einfach "den Muslimas", also einfach allen Musliminnen, über.
Das ist übrigens genau der Punkt, warum Frankreich die Burkinis am Strand untersagt wurden.
Warum sagt sie denn nicht, sie ganz persönlich habe ein Problem damit, etwas (außer Händen und Füßen) von ihrem Körper zu zeigen? Warum benutzt sie "die anderen Musliminnen", um ihre persönliche Gedankenwelt zu versuchen zu rechtfertigen?Geändert von Inaktiver User (28.08.2016 um 10:17 Uhr)
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28.08.2016, 10:10
AW: Burkini-Verbot
Eigentlich geht es darum, relativ liberale Muslime davon abzuhalten, zu sagen 'meinetwegen, wenn alle sowas tragen, ziehe ich halt auch so ein Ding an'. Nein, sie sollen sagen 'du spinnst wohl! Dann darf ich nicht mehr im Schwimmbad schwimmen! Kommt überhaupt nicht infrage, dass ich so einen Blödsinn mitmache.'
Die Extremfälle kann man sowieso abhaken. Aber es ist besser, sie bleiben so unsichtbar wie möglich. Damit sie nicht als Vorbild dienen. Und das erreicht man mit einem Verbot in öffentlichen Einrichtungen. So breit wie irgend möglich.



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