Ich fürchte, du verstehst miss .[
Auch wenn hier eigentlich nur Burkinis das Thema sind, handelt es sich mitunter (auf eine passiv-aggressive Art) um indirekte Kommunikationsverweigerung .wir reden hier über burkinis.
und in diesem zusammenhang kann ich "kommunikationsverweigerung durch burkini" eigentlich nur erkennen, wenn es um etwas sexualisiertes geht (zeig, was du hast, oder du kommunizierst nicht -raus mit beinen und co....)
Und zwar deswegen, weil die Frauen, die meinen unbedingt einen Burkini tragen zu müssen, genau wissen, dass die meisten Leute um sie herum, das ein wenig befremdet.
Ob aus freiem Willen oder nicht ist eigentlich nicht so sehr das Thema. Im zweiten Fall sind dann die dazugehörenden Männer natürlich noch extra befremdlich.
Aber gut, deren Ding - nur dann halt nicht beschweren, wenn mancher eher auf Abstand geht.
Also das finde ich nun schon sehr prüde.wenn es um etwas sexualisiertes geht (zeig, was du hast, oder du kommunizierst nicht -raus mit beinen und co....)
Ein entsprechender Badeanzug bedeckt den Körper doch schon sehr gut, außer - *bibber* -natürlich Hals und Beine.
Wobei ich schon mal irgendwo gehört habe, dass Beinfreiheit ganz wesentlich dazu beiträgt, sich sicher im Wasser bewegen zu können.
Wenn die Haare unbedingt bedeckt sein sollen, gibt es Badekappen.
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Thema: Burkini-Verbot
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27.08.2016, 00:17
AW: Burkini-Verbot
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27.08.2016, 00:19Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Burkini und Co. Diese werden als Symbole des Terrorismus gesehen ( was ich gelinde gesagt schon sehr abenteuerlich finde). Es gibt genügend Symbole, die mit Tod und Verwüstung in Verbindung gebracht werden könnten. Zwar ebenso abenteuerlich in der Begründung, aber auch nicht abenteuerlicher als die Burkini-Begründung. Im Grunde macht man die Frauen für die Taten der Männer verantwortlich. Sie werden ja bestraft, nicht die Männer. Na, herzlichen Glückwunsch.
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27.08.2016, 00:24Inaktiver User
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27.08.2016, 00:36Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Ach so, danke für die Erläuterung.
Sie sind halt Ausprägung von Fundamentalismus. Weswegen man es auch "abenteuerlich" nennen könnte, wenn Burkiniträger einfach "für Musliminnen" sprechen. Mit Sicherheit sprechen sie eben nicht für alle Musliminnen, sondern für fundamentalistische Muslime, männlich oder weiblich.Diese werden als Symbole des Terrorismus gesehen ( was ich gelinde gesagt schon sehr abenteuerlich finde).
Deswegen ist wirklich wichtig, was türkisblau schrieb:
wieder von durutti:Es wäre für Europäer wesentlich sinnvoller, die gemässigten Muslime zu stärken anstatt sich Gedanken über persönliche Freiheiten extremistischer Gläubiger zu machen.
Der Fundamentalismus ist der Unterbau jeden Fanatismus' und somit letztlich auch der Unterbau des Islamismus.Es gibt genügend Symbole, die mit Tod und Verwüstung in Verbindung gebracht werden könnten.
Fundamentalismus (von lateinisch fundamentum ‚Unterbau‘, ‚Grund‘, ‚Fundament‘) ist eine Überzeugung oder eine Geisteshaltung einer sozialen Bewegung, die ihre Interpretation einer inhaltlichen Grundlage (Fundament) als einzig wahr annimmt. Fundamentalismus wird durch eine stark polarisierte Auslegung einer Letztbegründung umgesetzt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus
Weswegen vermutlich Sarkozy auch von "Unterstützung" sprach.
Du meinst das Burkiniverbot in Frankreich? Das geht nicht gegen Frauen, auch nicht gegen Musliminnen, wie manche Burkiniträger glaube ich schon fälschlicherweise sagten, sondern gegen Fundamentalismus. Hier fragte jemand, ob einer in Beduinenkluft am Strand ebenso gehen müßte (Kluft als neutrales Wort zu verstehen), oder das ausziehen. Jemand meinte, ja, ich meine auch, ja. So wird's vielleicht jetzt auch kommen, ein neu formuliertes Verbot, daß es einfach klarer formuliert wird. Und so verstehe ich jedenfalls diese Erklärungen (von dem Bürgermeister, Sarkozy und so, keine Ahnung, wie viele es da von Franzosen zu lesen gab, klangen alle ähnlich jedenfalls)Im Grunde macht man die Frauen für die Taten der Männer verantwortlich. Sie werden ja bestraft, nicht die Männer.
Ich bin ja auch nicht sicher, ob ein Burkiniverbot das Beste und einzig Wahre ist, ich verstehe halt durchaus die Beweggründe.
Ich warte noch auf die Aussagen von ganda und Nicole, welche Maßnahmen sie zielführender fänden zur "Lösung". Aber ich muß mal zurücklesen, habe noch nicht alles gelesen, vlt. wurde es bereits beantwortet.
P.S.: Habe jetzt zurückgelesen, jedenfalls nach Beiträgen der beiden gesucht. Noch nichts, also warten wir mal, vielleicht kommen ja erstaunliche Ideen zutage.
Nicole hat ja schon mal was dazu gesagt:
Und Amarena hat's begrüßt. Aber ich verstehe nicht, was sie meinen. Verstehst Du es?Geändert von Inaktiver User (27.08.2016 um 01:30 Uhr)
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27.08.2016, 07:58
AW: Burkini-Verbot
Ja, darum gehts. Um Fundamentalismus und Provokation. Wer einen Burkini in einer mitteleuropäischen Badeanstalt trägt, will provozieren und seinen Fundamentalismus demonstrieren. Es den anderen mit Gewalt auf die Nase binden.
Es ist normal, dass alle, die dieses Signal wahrnehmen und diese Einstellung nicht teilen, sowas sch... finden. Nur die Merkbefreiten finden sowas bunt und multikulti.
Es geht überhaupt nicht darum, dass unterdrückte Frauen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen könnten. Mit einem Burkini mögen sie vielleicht mittendrin, aber niemals dabei sein. Es geht darum, in einem von Einheimischen geliebten Freizeitbereich eine eigene kulturelle Bastion einzurichten und zu erweitern und idealerweise völlig zu übernehmen (Frauenbadetag mit verhängten Fenstern). Und das erreicht man, indem man den Einheimischen solche Orte verleidet, denn man kann sie ja nicht einfach so, wie ein saudischer Prinz, für die Öffentlichkeit sperren lassen.
Es geht nicht um Integration, es geht um Separation und um die Übernahme von öffentlichen Einrichtungen. Man will uns von Orten verdrängen, die schön sind.
So wie einheimische Rentner auch in manchen Parks nicht mehr die Parkbänke benutzen können, weil sie von jungen, männlichen Migranten besetzt sind, so können einheimische Männer irgendwann nicht mehr in ihr eigenes öffenliches Schwimmbad, denn das ist dann von Burkini-Frauen besetzt. Und ich möchte dann da auch nicht mehr hin.
Und glaubt mir, das ist volle Absicht!
Es gab und gibt immer mal Personen, die zu verklemmt waren, um im Schwimmbad im Badeanzug herumzulaufen. Schon immer blieben diese Leute einfach weg. Es ist nicht nötig, ausgerechnet provokanten Migrantinnen den roten Teppich auszurollen. Wenn sie schwimmen wollen und mit ihrem Burkini nicht schwimmen dürfen, dann müssen sie es eben im Badeanzug tun. Und wer wirklich will, wird das dann auch machen. Evtl. unauffällig in einem anderen Bad.
Und wer nicht will, der hat schon.^^
Wir gehen doch auch nicht im Clownskostüm zu einer Beerdigung. Auch wenn das nicht ausdrücklich verboten ist. Es gibt Dinge, über die herrscht ein gewisser gesellschaftlicher Konsens. Man tut sowas einfach nicht, weil man anderen damit auf den Schlips tritt.
[editiert]Geändert von Analuisa (27.08.2016 um 10:39 Uhr) Grund: Unterstellung gelöscht
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27.08.2016, 08:12Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
sagst du.
und ich sag: das gegenteil ist der fall.
wer aus einer sehr schamhaften gesellschaft kommt, für den ist der burkini eine individuelle möglichkeit, trotz dieses schamgefühls baden und schwimmen zu gehen.
er ist ein akt der feministischen befreiung.
es wurden auch schon öfter diesbezügliche äußerungen vön muslimas verlinkt, es wurde schon ausführlich begründet.
wer ihn als provokation auffassen will, wird seine meinung nicht ändern -stimmt.
aber davon auszugehen, dass es eine gewollte und absichtliche provokation ist, dass es eine übereinstimmung mit terroristischen zielen etc ist, halte ich schon für - provokativ.
was ich mich immer frage:
was wollen du und andere bukinigegnerInnen erreichen?
dass frauen und mädchen, die sich nicht trauen, im badeanzug schwimmen zu gehen, zu hause bleiben?
oder doch einen zwang zur fleischbeschau?
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27.08.2016, 08:23
AW: Burkini-Verbot
Ob das was mit Terrorismus zu tun hat, kann auch sein, ich glaube das weniger. Es ist eine Art Dominanzverhalten, da wird das Revier markiert. [editiert]
Ich finde, sowas müssen sich Einheimische in ihrem eigenen Land nicht bieten lassen.
Diese Migrantinnen versuchen damit, das Land und die Gepflogenheiten in ihrem Sinne umzugestalten. Wollen wir das? In deren Sinne? Oder lieber in unserem?
Und sowas passiert auch an anderen Stellen, in Parks, auf öffentlichen Plätzen, überall da, wo man Orte nicht mehr wie früher nutzen kann, sondern aus Vorsicht zurückweicht. Wo man andere Hotels bucht, weil man Platz X abends lieber nicht mehr allein überquert. Wenn man Taxis benutzt, weil man sich in der Bahn nicht sicher fühlt, wenn man den Stadtpark meidet, wenn man aus Angst vor Terror keine Großveranstaltungen mehr besuchen mag ...
Es in der Badeanstalt zu verhindern ist dabei noch die leichtere Übung. Woanders ist es noch schwieriger.Geändert von Analuisa (27.08.2016 um 08:37 Uhr) Grund: unangemessenen Vergleich gelöscht
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27.08.2016, 08:32
AW: Burkini-Verbot
Ebay, es handelt sich nicht um Migrantinnen, sondern um (teilweise) Französinnen, die die Möglichkeit hatten, unsere Schulen zu besuchen, eine Ausbildung zu absolvieren und einen Beruf zu ergreifen.
Sie sind hier zuhause, genau so wie die Terroristen, die zum grössten Teil ebenfalls die französische Staatsangehörigkeit besitzen.Fluctuat nec mergitur
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27.08.2016, 08:51Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Libentia, Du warst gestern auch in diesem Strang präsent. Es erstaunt mich wirklich, dass Du weder gestern noch beim Zurückblättern die entsprechenden Beiträge von Nicole und mir gefunden hast. Ganda stimmte mir beim Thema Verkehrskontrollen bzw. Grenzkontrollen zu, mag sein, dass Du Dich auch darauf beziehst.
Ich empfehle Dir, einen Beitrag der entsprechenden Userin aufzurufen und auf "Beiträge anzeigen" zu klicken, dann brauchst Du nicht zu blättern.
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27.08.2016, 08:53
AW: Burkini-Verbot
Und weil sie dort irgendwann mal eingewandert sind, haben sie das Recht, die französische oder unsere Gesellschaft in eine muslimisch geprägte umzuwandeln? Entgegen der Mehrheit im Land?
Man reicht den kleinen Finger und sie nehmen die ganze Hand, darauf läuft es hinaus.




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