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  1. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Nicole1965 Beitrag anzeigen
    neee, ich bin da auch seit Jahren dafür.
    Eine Uniform im strengen Sinne bitte nicht, aber was nettes. Leider traue ich den Deutschen keine guten Schnitte zu, also habe ich es lieber nicht so häufig laut gesagt.
    Das ist ja jetzt OT: aber es gibt so "süße" Uniformen von kleinen Mädchen/Jungen - ich habe Fotos von Indien, Sri Lanka, Kambodscha, Vietnam ..... Jamaika ....Teile von Europa... und das sollten wir in D nicht hinkriegen? Da wo ich normalerweise "absteige", finde ich, dass gerade bei den deutschen Frauen der Kleidungsstil, Schnitt und auch Qualität der Kleidung um Etliches besser ist als das was z.B. Französinnen tragen, Italienerinnen vielleicht ausgenommen. Und das würde man 100%ig auf die Schuluniformen übertragen.

  2. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    @martabak und Funkelnde: Das ist mir ja alles bewusst, und deshalb bin ich ja auch für ein Verbot im öD für Positionen mit Bürgerkontakt und/oder Vorbildcharakter, insbesondere Richterinnen, Lehrerinnen, Erzieherinnen etc. Hier will ich strikte Neutralität, auch im Aussehen.

    Aber sonst? Ich denke da an eine ehemalige Kollegin, die jetzt im öD ist. Deutsche Konvertitin, religiös aus tiefster Überzeugung, aber absolut tolerant und liberal eingestellt. Ähnlich wie Beate_muslimisch hier in einem anderen Strang. Die Vorstellung, dieser netten Kollegin ihre Kleidung verbieten zu wollen, behagt mir einfach nicht.
    Geändert von Inaktiver User (26.08.2016 um 10:07 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Funkelnde Beitrag anzeigen
    Diese Rücksicht ehrt dich und ist doch kurzsichtig


    Weg mit beidem. Wo ist das Problem? Solange man sich nicht die verlogene Argumentation eben jender Islamverbände zu eigen macht, deren Absichten gelinde gesagt Raumfordernd sind.

    Wenn sich restriktive Kleiderordnungen ausbreiten, weil sie von einigen "freiwillig" eingehalten werden, werden sie zur Norm - auch für die, die sie eigentlich ablehnen. Dafür sorgen dann nicht zuletzt die Männer: "Warum siehst du aus wie eine Schlampe? Warum trägst du nicht Kopftuch/Nikab/Burkini wie deine Schwester/Mutter/Cousine?" Und wenn dann nicht auch noch mit physischer Gewalt nachgeholfen wird, hat die Betreffende wahrscheinlich Glück gehabt.
    Wenn also Frauen das Kleidungsstück gar nicht frei wählen, sondern befohlen bekommen, wenn sich "islamische Kleidung" als soziale Norm durchsetzt, die deshalb von den Familien oder deren Männern mit psychischem und physischem Druck durchgesetzt wird, wessen Freiheitsrechte sind dann zu schützen? Wenn man im Namen des Liberalismus gegen das Nikab-Verbot ist, wessen Freiheit wird dann geopfert, damit die mehr oder minder freiwilligen Trägerinnen die ihre haben?

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    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man sich anschaut ,was z.b. diese ganzen islamischen Verbände ,die Imane aus der Türkei und die AKP nahen Gruppierungen in Deutschland anrichten ,dann ist das Verhinderung von Integration durch Religion und Nationalstolz.
    Das wird mittels Islam tatsächlich unter die Leute gebracht.
    Allein nur um das Zeichen zu geben ,sorry wir haben es inzwischen erkannt und dulden diese Form von Einflussnahme in unserem Land nicht mehr ,halte ich es tatsächlich für sinnvoll das komplett und gerade im öffentlichen Dienst durchzuziehen.
    Yepp!

    Mein Eindruck ist, dass viel zu wenig in Erfahrung gebracht wird, was Islam eigentlich ist, und krass zu wenig auf die gehört wird, die es wissen müssen:

    Die religiöse und politische Sozialisation sehr vieler Muslime in Deutschland in ihren Moscheevereinen ist, vereinfacht gesagt, geprägt von einer Pädagogik der Unterwerfung, die in den türkischen und auch in den arabischen Gemeinden durch sogenannte Import-Imame praktiziert wird. Diese hat verheerende Folgen.


    Abdel-Hakim Ourghi im Gespräch
    «Dieser Islam gehört nicht zu Deutschland!»


    Statt sich über die Bedeutung des Kopftuches oder des Burkini für Muslime einen Kopf zu machen gilt es aus meiner Sicht, die Muslime herauszufordern und zur internen Auseinandersetzung über ihren Glauben und dessen Kompatibilität mit ihrem Einwanderungsland zu erklären.

    Etwa so: Das Kopftuch (und sonstige Symbole für das islamische Menschenbild) gehören nicht zu Deutschland eben weil behauptet wird, es sei aus religiösen Gründen alternativlos. Dieses Gebot nämlich ist schon das Symptom einer Auffassung, die Toleranz und Meinungsfreiheit entgegen steht. Wer an Verhüllungen jeder Art aus ideologischen Gründen festhält, kann nicht teilhaben weil er nicht will und braucht sich nicht als Opfer ausgerechnet der Gesellschaft zu gerieren, die sich klar gegen Bekenntnisse zu Gehorsam gegenüber unhinterfragten, zumindest fragwürdigen Gepflogenheiten ausspricht.

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    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man im Namen des Liberalismus gegen das Nikab-Verbot ist, wessen Freiheit wird dann geopfert, damit die mehr oder minder freiwilligen Trägerinnen die ihre haben?

    des Pudels Kern

    an dieser Stelle und nicht auf dich und was zu schreibst bezogen möchte ich noch den Gedanken hier lassen, dass es vielleicht nicht ganz sachgerecht ist, den muslimischen Mann zum Gegenlager zu machen. Vordergründig ist er das, scheinbarer Nutzniesser weiblicher Unterwerfung auch. Aber der Islam tut beiden Geschlechtern unrecht und sperrt Männer nur in andere Gefängnisse als Frauen....

  6. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @martabak: Das ist mir ja alles bewusst, und deshalb bin ich ja auch für ein Verbot im öD für Positionen mit Bürgerkontakt und/oder Vorbildcharakter, insbesondere Richterinnen, Lehrerinnen, Erzieherinnen etc. Hier will ich strikte Neutralität, auch im Aussehen.

    Aber sonst? Ich denke da an eine ehemalige Kollegin, die jetzt im öD ist. Deutsche Konvertitin, religiös aus tiefster Überzeugung, aber absolut tolerant und liberal eingestellt. Ähnlich wie Beate_muslimisch hier in einem anderen Strang. Die Vorstellung, dieser netten Kollegin ihre Kleidung verbieten zu wollen, behagt mir einfach nicht.
    Es wäre interessant zu wissen ,ob Beate muslimisch überhaupt ein Kopftuch trägt?
    Denn genau das musste man doch bis vor 20 Jahren gar nicht und konnte genauso tief religiös sein. Religion ist im reinen Sinne doch etwas für einen selbst. Das ist der Islam aber nicht mehr.
    Ich fänd es übrigens toll wenn genau diese deutschen Konvertitinnen den Anfang machen würden ,aber leider sind die oft fast noch schlimmer als gebürtige Muslimas.
    Ich sehe auch viele Deutsche inzwischen und mir kommt bei denen immer in den Sinn , dass sie doch irgendwie etwas besonderes sein wollen und das herausstellen müssen. (allein körpersprachlich ,da bin ich ziemlich sensibel)ähnlich wie manche anderen Damen ,die Ihre indienreisen schon allein kleidertechnisch dokumentieren.
    Ist im Normalfall auch kein Problem,nur wenn es dann eben politisch ist wie in diesem Fall ,dann haben die deutschen Damen eben auch Pech.

  7. Moderation

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    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Chef der Hells Angels klagte vor dem örtlichen Verwaltungsgericht, da mehrere Rockergruppen ihre Westen mit den Rockeremblemen nicht tragen durften, was von ihm als einen groben Eingriff in die persönliche Freiheit gesehen wurde.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und genau das macht den Unterschied. Wären die Hell's Angels eine religiöse Gemeinschaft, wäre es mehr als nur ein geringfügiger Eingriff in die Grundrechte gewesen.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur religiöse Gemeinschaften genießen den vollen Umfang von Persönlichkeitsrechten?
    Ich kenne jetzt den Fall, von dem du sprichst, nicht, Cherie, und wie genau das Verbot der Rockerkluft begründet wurde. Denke aber, dass die Begründung "sie sind keine Religionsgemeinschaft" auf dem Holzweg ist. Bei dem Vorgang muss man bedenken, dass die Hell's Angels insgesamt eine große Nähe zur Kriminalität aufweisen. Einzelne Regionalgruppen in Deutschland sind bereits verboten, seit 2010 wird wohl ein bundesweites Verbot geprüft (Info aus wikipedia). Siehe auch diesen Abschnitt.

    Ähnlich wird ja auch das Burkini-Verbot in Frankreich hergeleitet - indem den Frauen, die ihn tragen, eine geistige Nähe zum Islamismus unterstellt wird:

    Zitat Zitat von berezina Beitrag anzeigen
    Hier die Reaktionen von
    N. Sarkozy, Präsident (2007-2012)

    […]Porter un burkini est un acte politique, militant, une provocation […] qui teste la résistance de la République[….]

    Das Tragen des Burkini ist ein politischer, militanter Akt, eine Provokation, die den Widerstand der Republik testet

    Quelle: LE FIGARO
    Die Frage ist jedoch: Ist diese Unterstellung berechtigt?

    Interessant ist ja auch, dass das regionale Burkini-Verbot in F über zwei unterschiedliche Herleitungen begründet wird: Zum einen die eben genannte (ich meine, der Vorwurf der Nähe zum Islamismus wäre in einem anderen Zitat noch deutlicher zum Ausdruck gekommen, ich finde es nur gerade nicht), zum anderen wird die durch das Tragen des Burkinis angeblich symbolisierte Unterwerfung der Frau als Grund genannt:

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Hier noch dazu ein weiterer Artikel:

    Unterstützung erhielten die Bürgermeister der Gemeinden, die sich gegen das Tragen von Burkinis aussprechen, nun vom französischen Innenminister Manuel Valls. [...]

    Aus Sicht des Innenministers stelle der Burkini keine neue Mode dar, sondern "die Übersetzung eines politischen Vorhabens" - der Unterwerfung der Frau. Hinter dem Burkini stehe die Auffassung, dass die Frau "von Natur aus unkeusch und unrein" sei - ein Sinnbild, dass mit den Werten Frankreichs nicht vereinbar sei. Darum müsse sich "die Republik gegen Provokationen verteidigen".
    Das ist aber ein ganz anderer inhaltlicher Zusammenhang. Worum geht es denn nun, um den "Schutz Frankreichs" (vor Islamisten) oder um den "Schutz der muslimischen Frau" (vor Unterdrückung)?

    Auch in der Diskussion hier werden beide Ebenen miteinander vermischt.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  8. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    hier geht es um einen burkini (am strand, zumal)
    ihr unterstellt frauen, dass sie "eigentlich" lieber im bikini am strand rumliefen.
    nun, die beteiligten frauen sagen, ihnen ist ein burkini lieber.

    wer engt nun wessen freiheit ein?

  9. User Info Menu

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Aber sonst? Ich denke da an eine ehemalige Kollegin, die jetzt im öD ist. Deutsche Konvertitin, religiös aus tiefster Überzeugung, aber absolut tolerant und liberal eingestellt. Ähnlich wie Beate_muslimisch hier in einem anderen Strang. Die Vorstellung, dieser netten Kollegin ihre Kleidung verbieten zu wollen, behagt mir einfach nicht.
    Ist dir dabei bewusst, was deine nette Kollegin mit ihrem outfit unterstützt, und dass gerade sie sich dem politischen Geschehen um sie herum nicht entziehen sollte, wenn sie nicht weit striktere Reglementierungen ihres Lebens wünscht? Niemand könnte von außen erkennen, dass sie die Kleidung eines Tages eben nicht mehr freiwillig trägt. Wie frei ist sie, ihren Glauben auf ihre Weise zu leben, wenn sie sich aus Glaubensgründen nicht freiwillig einer Initiative gegen Rückständigkeit und Diktatur aus ebendiesen Gründen anschließen kann?
    Frag sie nur mal, von wem sie ihrer Auffassung nach ihre Menschenrechte verliehen bekam. Konsens bei uns ist nämlich ein generelles Geburtsrecht, unabhängig von allem anderen. Im Islam ist es von Gott verliehen und kann bei Ungehorsam verwirkt werden.

  10. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Funkelnde Beitrag anzeigen

    des Pudels Kern

    an dieser Stelle und nicht auf dich und was zu schreibst bezogen möchte ich noch den Gedanken hier lassen, dass es vielleicht nicht ganz sachgerecht ist, den muslimischen Mann zum Gegenlager zu machen. Vordergründig ist er das, scheinbarer Nutzniesser weiblicher Unterwerfung auch. Aber der Islam tut beiden Geschlechtern unrecht und sperrt Männer nur in andere Gefängnisse als Frauen....
    Genau das ist richtig. Letztendlich geht es darum große Gruppen von Menschen kontrollieren zu können mittels Religion.
    Das ist die Intension aus der das alles geschieht. Sehen wir doch geradezu vorbildlich in der Türkei !

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