Das ist also eine private Entscheidung einer einzelnen Frau. Welche Relevanz hat deren Beispiel für dich? Am Ende fragst du:
Sorry, nicht böse gemeint, aber: Gegenfrage: Was macht diese Frau mit uns?
Erschwert die die Erörterung nicht gerade damit, dass sie das, was im Gesellschaftlichen Fokus steht, nämlich die politische Aussage des Kopftuches, das Bekenntnis zur problematischen Variante des Islam dahingehend deckt, dass sie uneindeutig macht, wofür es im Einzelfall steht? Macht sie sich nicht gemein mit den Unterdrückern, wenn sie die politische Auswirkung ihrer persönlichen Entscheidung ignoriert bzw. in Kauf nimmt. Fällt sie nicht denen, die das Tuch tragen müssen, die, wenn sie keinen Burkini anziehen und darauf drängen, dass selbst dann noch keine Männer im selben Raum sind nicht nur in den Rücken, sondern unterstützt massiv die dahinter stehende Menschenverachtung beiden Geschlechtern gegenüber?
Ja, was machen wir mit denen? Akzeptieren wir diese doch an Erdogans Demokratieverständnis erinnernde Auffassung von Emanzipation?
Oder verbieten wir solche Symbole und geben ihnen die Wahl, sich ohne Burkini und Kopftuch frei zu bewegen und alle Berufe und Positionen zu bekleiden? Bekennen wir uns zu politischer und religiöser Neutralität ( was in D allerdings eine kleine bis mittlere Revolution bedeutet...) als Basis für Frieden und Toleranz, indem wir Kopftuchfreie (und erst recht Burkinifreie) Zonen mit allen demokratischen und rechtsstaatlichen Mitteln durchsetzen:
Ich plädiere unbedingt für dieses Bekenntnis und prognostiziere, dass dann tatsächlich einige Frauen nicht mehr schwimmen oder aus dem Haus dürfen. Dass tatsächlich die ganze Ablehung unserer Kultur offen zutage treten würde. Und genau deswegen, weil die dahinter liegende Haltung nicht nach Europa gehört, weil es allein eine Frage der Zeit ist, bis entweder die Anzahl derer, die geistig da verortet sind, wo die Verhältnisse im nahen Osten zu Lebzeiten Mohemeds waren, oder deren Einfluß auf anderem Weg stark genug ist, entscheidet sich heute, wie wir morgen in Europa leben werden.
Islamkenner warnen seit Jahren, benennen deutlich. Was braucht es noch? Rücksicht auf eine oder enige Muslimas, die meiner Ansicht nach ihre pubertär anmutende Auflehnung gegen was auch immer für Emanzipation halten und sich um die Empfindungen der Gesellschaft genau null scheren?
Eben weil wir hier niemandem in den Kopf schauen, Glauben und Gesinnung als geschützte Privatangelegenheit anerkennen, zieht ein auffälliges und potentiell zweifelhaftes Statement auch Folgen nach sich. Wer als Muslima Kopftuch oder Burkin freiwillig trägt, und deswegen nicht als Lehrerin arbeiten oder mitschwimmen kann, hat ein hausgemachtes Problem, das er jederzeit auch eigentsändig lösen kann.
Aller anderen profitieren aber.
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Thema: Burkini-Verbot
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22.08.2016, 14:03
AW: Burkini-Verbot
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22.08.2016, 14:18Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
dürfen die extremen, die deswegen Flüchten müssen, sich bei uns
die Komplett auf ihre Religion bezogene Lebensweise,
ausleben ?
helfen wir damit den moderneren Moslems, hier und in den muslimischen Ländern.
in Europa die Burka/Kopftuch erlauben, in diesen Ländern aber deswegen mekkern.
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22.08.2016, 15:55
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22.08.2016, 16:29Inaktiver User
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22.08.2016, 17:38Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Nein, kannst Du nicht! Das sind zwei verschiedene, nicht vergleichbare und weit hergeholte Vergleiche von Bekleidungsvorschriften mit Schönheits-OPs, die meilenweit auseinanderliegen. Wie kommt man nur auf solche Ideen? Es gibt sogar Regeln, wie man sich auf Beerdigungen zu kleiden hat, wenn man zu einem Gala-Diner geladen ist, ein Diplom entgegennimmt und und und, und eben auch in einem Hallenschwimmbad.
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22.08.2016, 17:52Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
wenn man will
Das versprochene Burka-Verbot ist nur ein erster Schritt: Es muss auch für die Teilnahme auf Straßen ausgedehnt werden. Der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi nennt einen ganzen Katalog notwendiger Maßnahmen.
und wegem dem da
Übrigens: Das Vollverschleierungsverbot soll ja auch bei Verkehrskontrollen gelten. Damit meint man alle Verkehrsteilnehmer. Streng genommen heißt es für mich, dass das Verbot für Autofahrerinnen, Radfahrerinnen – aber auch für Fußgängerinnen gilt. Auch vollverschleierte Fußgängerinnen sind wie alle anderen Verkehrsteilnehmer. Dementsprechend muss das Verbot auch für diese Gruppe gelten. Nur dann macht das Verbot auch einen Sinn. Sonst wäre das für mich ein weichgespültes „Light-Verbot“. Das wäre weder Fisch noch Fleisch. Ein verschleiertes Verbot und eine verschleierte Sicherheitspolitik würde nur populistischen Parteien dienen. Glaubwürdige Sicherheitspolitik darf keinen „Schönwetter-Rabatt“ beinhalten. Wenn wir Nägel mit Köpfen machen wollen, dann dürfen wir die Härtes des Gesetzes nicht verwässern.
das Verschleiern (einschränkung der Sicht) ist doch jetzt schon im Strassenverkehr nicht erlaubt. mWn
(alle nur zum männlichen Augenarzt und kontrollieren lassen und einen Fußgänger FS einführen, dieser wird bei Alkoholisierung und Unterhaltsverweigerung natürl. auch entzogen)
Vollverschleierung: Nur „Light-Verbot“ würde Ziel verfehlen
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22.08.2016, 18:28
AW: Burkini-Verbot
Mit uns?
Da wirst du ein paar Mio verschiedene Antworten darauf bekommen.
Mit mir macht weder ein Kopftuch etwas noch ein Burkini, ein Niqab macht durchaus etwas mit mir.
Ich finde es hier wie auch vorher sehr schwierig Kopftuch, Vollverschleierung und Burkini miteinander zu vermischen.
Ich lese da einen Widerspruch: einerseits schreibst du das Kopftuch sei ein Bekenntnis zur problematischen (was heißt das?) Variante des Islams und im gleichem Atemzug sagst du, "es" sei uneindeutig.Erschwert die die Erörterung nicht gerade damit, dass sie das, was im Gesellschaftlichen Fokus steht, nämlich die politische Aussage des Kopftuches, das Bekenntnis zur problematischen Variante des Islam dahingehend deckt, dass sie uneindeutig macht, wofür es im Einzelfall steht?
Wie meinst du das?
Und warum das Kopftuch, wenn da Niqab stehen würde, würde ich es eher verstehen, was du schreibst.
Ich lese hier ansatzweise eine Gleichsetzung einer freiwilligen Kopftuchträgerin mit einem Bekenntnis zum Salafismus/Wahabismus (problematische Variante des Islams)?
Verstehe ich das richtig? (das ist keine rhetorische Frage, sondern eine Verständnisfrage)
Zusatzfrage:
In Deutschland ist die Religion keine strikte Privatangelegenheit. Leider.Eben weil wir hier niemandem in den Kopf schauen, Glauben und Gesinnung als geschützte Privatangelegenheit anerkennen, zieht ein auffälliges und potentiell zweifelhaftes Statement auch Folgen nach sich.
Wärst du auch für eine strikte Trennung von Staat und Religion in Deutschland?Geändert von Nicole1965 (22.08.2016 um 18:40 Uhr)
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22.08.2016, 19:12
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22.08.2016, 19:27
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22.08.2016, 19:39Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Nein, das recht einen Kirchenbeitrag einzuheben, gibt es in D, Ö, IT; bei der CH bin ich mir nicht sicher.
D ist der einzige Staat wo das Finanzamt diese Arbeit für die Kirche erledigt, und bekommt dafür meines wissens nach eine Entschädigung.
nur mal kurz gefragt, wie finanziert sich in F die Kirche ?



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