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  1. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    was eine nicht differenzierte Sichtweise auslösen kann, es ist ein Unterschied was-wo-wer-wie eine Aussage tätigt.

    eine Entschuldigung reicht, klar, bei allem ?

    Grüner Abgeordneter erzürnt ÖVP bundesweit | Tiroler Tageszeitung Online - Nachrichten von jetzt!

    .....Das Posting samt „weiterer geschmackloser provozierender Kommentare sei eine riesige Sauerei“. Demir habe als Politiker, der für Integrationsbelange zuständig sei, definitiv seinen Beruf verfehlt. „Anstatt hanebüchene pseudowitzige Vergleiche zu ziehen und darin katholische Ordensschwestern verächtlich zu machen, wäre er in seiner politischen Tätigkeit besser beraten gewesen, die letzten Jahre und Monate sinnvoll zu nützen,....

    Demir leiste hervorragende Arbeit im Landtag. „Er hat sich schriftlich entschuldigt und erklärt, dass es ihm leidtut. Damit hat sich die Sache“, meint Fischer.


    ich sehe den Artikel eher Strangübergreifend, habe ihn wegen des Hauptthemas hier eingestellt.

    was dieser "Mensch" nicht bedenkt, diese Frauen haben mehr soziales, integratives geleistet, wozu er jemals
    vielleicht Fähig ist, es anzudenken.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber Hermann Gmeiner ging bei ihnen zur Schule.

    was aber feststeht, die Leute erinnern sich daran, daß Ordensschwestern mit islamistischen Frauen gleichgesetzt wurden, da nutzt keine Entschuldigung. (@ Analusia verstehst du jetzt was ich mit "schafft sich ab" meinte.)

    deswegen bin ich für ein absolutes Verbot der Gesichtsverschleierung,

    "Kopftücher" zu verbieten u religiöse Kleidung ist real nicht möglich, es ist populismus und Anlaß Gesetzgebung und wegen des "Zelt" Arguments, soll locker sitzende Kleidung der Hippos und Esoteriker dann auch verboten werden, nur noch enge erlaubt sein, Geschlechtsunabhängig es betrift nicht nur Frauen.

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    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Funkelnde Beitrag anzeigen
    Das wünsche ich mir gerade hier auch, und deswegen ist mir keine Idee zu wild.


    Da wir aber eine Kanzlerin haben, die auf entsprechende Fragen religiös reagiert (das Interview mit ihrer Aufforderung, durch Bibelfestigkeit dagegen zu halten ), sehe ich es mittlerweile wie @ Kholja, die davon ausgeht, dass sich die Religiösen gegenseitig nicht die Butter vom Brot nehmen.
    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Auchda, meine Frage ging deshalb an vanDyck, weil er ein anderes Modell befürwortete als das im Tessin gültige. Es ging nicht darum, wie man eine allgemeine Vorschrift durchsetzt.

    VanDyck wollte ja gegen die Personen vorgehen, die die Frauen zwingen, in der Öffentlichkeit einen Niqab zu tragen. D.h., sofern die Frauen es freiwillig tun, hat er nichts dagegen. So habe ich ihn jedenfalls verstanden.
    Ja, stimmt - das war, bzw. ist (bisher) mein Ansinnen.
    Gleichwohl - und das hatte ich ja schon angedeutet - gibt es aus meiner Sicht sehr schwerwiegende Argumente dafür, dass alle islamischen Bekleidungsvorschriften für Frauen, bzw. die verschiedenen Verschleierungsformen selbst auch gewissermaßen 'für sich genommen' als äußerst problematisch zu betrachten sind - das es also in der Debatte nicht 'nur' darum gehen kann, dass muslimischen Frauen zumeist die entsprechenden Kleidungsstücke verordnet werden.

    Ich denke in diesem Zusammenhang an die sehr bedenkenswerten Ausführungen von Alice Schwarzer (mein Beitrag 2533, bzw. der verlinkte Artikel) - die wesentlichen Aussagen lauteten zusammengefasst aus meiner Sicht:

    1. Das Kopftuch ist, wie auch die Burka (und somit natürlich auch der Burkini), ein politisches und religiöses Symbol. Diese Kleidungsstücke folgen einem Menschenbild, nach dem Frauen unrein und dem Mann nachgeordnet sind.

    2. Es ist falsch, die Burka-, Burkini und Kopftuchfrage aus dem kulturellen Zusammenhang ihrer Herkunftstaaten zu lösen.

    3. Die islamisch begründeten Verhüllungen und Verschleierungen sind keine Modemarke, sondern ein Vorposten der weltweiten Gewalt gegen Frauen.

    Frage: wenn also die Punkte 1-3 richtig sind - und ich halte sie mindesten im Kern für richtig - können wir dann als freiheitlich orientierte Gesellschaft tolerieren, dass quasi völlig selbstverständlich in hoher Anzahl Kleidungsstücke in der Öffentlichkeit präsentiert werden, deren Programm es ist, die weibliche Hälfte der Gesellschaft zu diskriminieren und zu unterdrücken?

    Man stelle sich mal vor, wenn in der Öffentlichkeit tagtäglich hunderttausend- wenn nicht millionenfach Kleidungsstücke getragen würden, deren postuliertes Programm es ist, die Unterdrückung und Diskriminierung bspw. aller Afrikaner zum Inhalt zu haben.
    Was wäre dann wohl bei uns los?

    VanDyck.
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  4. Moderation

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    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    deswegen bin ich für ein absolutes Verbot der Gesichtsverschleierung,

    "Kopftücher" zu verbieten u religiöse Kleidung ist real nicht möglich, es ist populismus und Anlaß Gesetzgebung und wegen des "Zelt" Arguments, soll locker sitzende Kleidung der Hippos und Esoteriker dann auch verboten werden, nur noch enge erlaubt sein, Geschlechtsunabhängig es betrift nicht nur Frauen.
    Sehe ich auch so und habe ich im Burka-Strang öfters vertreten.

    Wenn Verbot, dann nur unter einem nicht-religiösen Aspekt. Über Skimasken und Motorradhelme müssen wir nun wirklich nicht reden.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


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    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so und habe ich im Burka-Strang öfters vertreten.

    Wenn Verbot, dann nur unter einem nicht-religiösen Aspekt. Über Skimasken und Motorradhelme müssen wir nun wirklich nicht reden.
    Es gibt die dritte Option, nämlich die des politischen Bezuges. Symbole können aufgrund der dahinter stehenden Demokratie- und Menschenverachtenden Aussage verboten werden. Selbstverständlich auch Kopftücher und Burkinis. Die Aussage des Kopftuches ist eindeutig ablesbar. Die Beweislage gehört umgedreht und zwar indem eine typische Art des Kopftuchtragens als Demokratiekompatibel definiert wird.
    Bis jetzt ist das nämlich Verhöhnung, die darin besteht, dass die politische Aussage spürbar aber nicht nachweisbar ist, bzw. laufend behauptet wird, es sei gar nicht das, was es offensichtlich ist.

    [editiert]
    Geändert von ganda55 (18.08.2016 um 12:46 Uhr) Grund: Moderation grundsätzlich nur per PN.

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    AW: Burkini-Verbot

    Es widerspricht der Gleichbehandlung der Geschlechter.


    (Wenn Kopftuch, dann auch für Männer )
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  7. Moderation

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    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Funkelnde Beitrag anzeigen
    Es gibt die dritte Option, nämlich die des politischen Bezuges. Symbole können aufgrund der dahinter stehenden Demokratie- und Menschenverachtenden Aussage verboten werden. Selbstverständlich auch Kopftücher und Burkinis. Die Aussage des Kopftuches ist eindeutig ablesbar. Die Beweislage gehört umgedreht und zwar indem eine typische Art des Kopftuchtragens als Demokratiekompatibel definiert wird.
    Bis jetzt ist das nämlich Verhöhnung, die darin besteht, dass die politische Aussage spürbar aber nicht nachweisbar ist, bzw. laufend behauptet wird, es sei gar nicht das, was es offensichtlich ist.

    [editiert]
    Ich verstehe, worauf du hinauswillst, Funkelnde. So etwas wie es der hier zitierte M. Valls für Frankreich betont: Passt nicht zu den Werten im Land. Das halte ich für überlegenswert. Wenn du es ganz anders meinst, bitte sagen.^^
    *
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  8. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Butterblume Beitrag anzeigen


    Da wir aber eine Kanzlerin haben, die auf entsprechende Fragen religiös reagiert (das Interview mit ihrer Aufforderung, durch Bibelfestigkeit dagegen zu halten ), sehe ich es mittlerweile wie @ Kholja, die davon ausgeht, dass sich die Religiösen gegenseitig nicht die Butter vom Brot nehmen.
    Sie leben doch voneinander, seit der Teufel abgeschafft wurde. Nur so richtig hinter'm Ofen vor holt es niemanden, 'Pegida gegen den Untergang des Christentums' interessiert in Wahrheit ja keinen.

  9. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Funkelnde Beitrag anzeigen
    Es gibt die dritte Option, nämlich die des politischen Bezuges. Symbole können aufgrund der dahinter stehenden Demokratie- und Menschenverachtenden Aussage verboten werden. Selbstverständlich auch Kopftücher und Burkinis. Die Aussage des Kopftuches ist eindeutig ablesbar. Die Beweislage gehört umgedreht und zwar indem eine typische Art des Kopftuchtragens als Demokratiekompatibel definiert wird.
    Bis jetzt ist das nämlich Verhöhnung, die darin besteht, dass die politische Aussage spürbar aber nicht nachweisbar ist, bzw. laufend behauptet wird, es sei gar nicht das, was es offensichtlich ist.
    ich stimme dir zu, bis auf das Kopftuch, was macht ein Kopftuch zur pol. Aussage ?,
    schwarz-weiß kariert, wie bei den Palistinensern, es wird unterschiedlich getragen.

    Ps:
    Zitat Zitat von Butterblume Beitrag anzeigen
    Es widerspricht der Gleichbehandlung der Geschlechter.
    (Wenn Kopftuch, dann auch für Männer )
    meinst du das Verbot ?
    Kopftücher für Männer gibt es schon lange, nur Männer sind von Natur aus schön, (es spiegelt sich in den Gesichtern wieder), da ist eine Verhüllung nicht notwendig

  10. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie leben doch voneinander, seit der Teufel abgeschafft wurde. Nur so richtig hinter'm Ofen vor holt es niemanden, 'Pegida gegen den Untergang des Christentums' interessiert in Wahrheit ja keinen.
    genau sowenig wie Merkels Bibelstunde, dazu ist die Religionsausübung schon zu Lange zur Privatsache geworden.

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