Immerhin habe ich eine Job ... und ebenso mein Mann ... mit dem ich tatsächlich überlegen konnte, ob ich nun in Schweden, Dubai, USA hätten arbeiten wollen ..
und konkrete Angebote und Einladungen vorlagen ... und wir auch gereist sind und uns einiges angeschaut haben!
Ob wir auswandern .. und uns woanders eine gemeinsame Existenz aufbauen ...
wir haben das in Erwägung gezogen.
Denn wir hätten dort sichere berufliche Perspektiven und gutes Einkommen ...
Wir haben es wegen der Kinder gelassen ... wegen der Schulbildung mit 3 Kindern im Ausland ... das fand ich pers jetzt z.B schon auch schwierig.
Neben dem Gedanken, was ist, wenn in Dubai der Scheich auf dem Tisch bleibt ... oder ähnliches ...
doch, ich hab das schon angedacht, mich in die Emirate zu verpflanzen und dort zu arbeiten ... aber ich hab den Gedanken auch wieder fallen gelassen... nicht wegen Ramadan und Burkinis .. das hätte mich doch am wenigsten gestört!
Bräuche und Traditionen .. die kann ich den Menschen dort lassen ... völlig problemlos...
Und, was ich gut finde, mach ich mit .. Ramadan Kareem ist doch erfreulich ...
auch ich freu mich auf die Party zum Fastenbrechen im Steakhaus... so ab 18 Uhr, wenn die Sonne endlich weg ist ...
und könnte mir vorstellen auch im Burkini zu schwimmen... weil die Sonne so brennt.
Ja, wieso denn nun nicht ???
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Thema: Burkini-Verbot
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24.06.2016, 10:13
AW: Burkini-Verbot
Geändert von Lonamisa (24.06.2016 um 10:56 Uhr)
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24.06.2016, 10:35
AW: Burkini-Verbot
Das scheint tatsächlich das Problem zu sein. "Es ist doch nur ein Burkini." Wenn ich A auslöse, kommen irgendwann B, C, D ... um die Ecke. Also sollte ich mir schon bei A sehr gut und lange Gedanken machen, wie ich damit umgehe. Weder lässt sich eine solche Kette mal eben rückabwickeln (das in den Brunnen gefallene Kind ...), noch einfach stoppen. Meine Befürchtung ist, am Ende wartet der große Knall. Und der wird nicht zu unseren Gunsten ausfallen. Im schlimmsten Fall wird eine kommende Generation die Frage stellen, was wir uns dabei schon wieder gedacht haben.
Ich sehe einen Unterschied im Verhalten, der mich massiv stört.
Kämen wir in ein arabisches Land, würde uns einiges nicht passen. Dann passt man sich an und/oder sucht seine Rückzugsorte, wie das z. B. in Dubai für ausländische Beschäftigte möglich ist. Mir sind allerdings keine Gerichtsklagen von dort tätigen Ausländern bekannt, die in Dubai z. B. auf ihr "Recht" des Alkoholtrinkens in der Öffentlichkeit bestehen würden.
Hier wird geklagt, anstatt sich anzupassen. Mir fehlen hier seitens der Zuwanderer die Zugeständnisse und die Bereitschaft, sich zu arrangieren. Keiner schreibt ihnen Stringtangas vor. Irgendwo wäre die goldene Mitte wohl richtig. Und die hatten wir in Europa zum Glück irgendwann gefunden. Daher herrschen bei uns aktuell andere Zustände als in anderen Ländern. Gut genug, um hier leben zu wollen. Nicht gut genug, diese Zustände zu erhalten und mitzutragen?Geändert von Fourthhandaccount (24.06.2016 um 12:48 Uhr) Grund: Tippfehler
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24.06.2016, 10:45Inaktiver User
AW: Burkini-Verbot
Danke für das ganze Posting
..
Ein sehr interessanter Gedankengang ist nämlich auch ,warum es ausschliesslich bestimmte Muslime sind (es sind ja nicht alle ! ),die das nicht mittragen wollen und erhalten sondern Ihr ultrakonservatives Weltbild mitdurchdrücken wollen ,um was hier eigentlich zu verändern ?
Der Preis dafür ist einfach zu hoch und es wäre besser ,wenn man es diesen Leuten dann auf keinen Fall zu kommod macht. Deren Ziel ist nicht Freiheit sondern das Gegenteil davon ,was sie aber mit der Argumentation der Freiheit erreichen wollen.
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24.06.2016, 10:50
AW: Burkini-Verbot
lonamisa,
du bist in der privilegierten situation, durch eure jobs weltweit arbeiten zu können und offenbar habt ihr auch die finanziellen mittel dazu.
auswandern muss man sich erst einmal leisten können, viele unserer mitbürger haben diese wahl eben nicht.
wenn man privilegiert ist, ist manches leichter zu ertragen. das meine ich nicht persönlich auf dich bezogen.
solange ich in meinem schönen wohnviertel wohne, wo soziale probleme eigentlich gar nicht vorkommen (bzw. man sie wegklagt wie in hamburg), und mich in sportvereinen bewege, wo ein gewisses (finanzielles) niveau herrscht, kann ich locker darüber philosophieren, wie einfach die migration doch ist.
wenn ich in einem viertel wohne, das im lauf der jahre zum brennpunktviertel geworden ist, sieht das schon ganz anders aus. ich meine mich zu erinnern, dass eine der scchreiberinnen hier "ihr" viertel deshalb verlassen hat.
luci
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH
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24.06.2016, 10:56
AW: Burkini-Verbot
Naja.. nach allem was ich hier gestern im Strang so gelesen habe... hatte ich nicht den Eindruck... man wäre hier noch auf der Suche nach der "goldenen Mitte" ....
Hier im Strang geht es schon eher um die Tatsache, dass sich jeder irgendein Extrem herauspickt und auf diesem ordentlich rumhackt ...
Brennpunktvierte... ist ein Extrem... andere Beispiele hier im Strang auch...
Extreme.
Ich bin sicher, das mit dem Imam, der jener Lehrerin nicht die Hand reicht .. das läuft bei uns auch nicht anders ab, als in der Schweiz .... er verliert vor Gericht.. seine Kinder hat er schon von der Privatschule genommen.
Satz mit X.Geändert von Lonamisa (24.06.2016 um 11:18 Uhr)
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24.06.2016, 11:14
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24.06.2016, 11:27
AW: Burkini-Verbot

Danke für dein ganzes post. Die zitierte Passage drückt meine wesentliche Befürchtung aus. Wobei jetzt schon Wirklichkeit ist, dass politische Muslime (und, nebenbei bemerkt, sind das nur Türken, keine sonstigen Migranten) mit Hilfe von Gerichten die deutsche Gesellschaft vor sich her treiben. Das Klima ist spürbar devot gegenüber angebich religiösen, angeblichen Minderheiten. Bei Licht betrachtet, sind es stets Einzelpersonen, inoffiziell gelenkt und finanziert von politischen Gruppen, auch aus dem türkisch-arabischen Raum. Eine Muslima will dringend nur im Burkini schwimmen, schwupps müssen Regeln angepasst werden. Ganz tolles Signal an mich, und vor allem an aufgeklärte Muslime.
Yep! Ich finde es auffällig, dass es bei dieser "Religionsausübung" ausschließlich um demonstrative, öffentliche Glaubensbekundungen geht. Das Tragen und Praktizieren von aufdringlich sichtbaren Religionsbezogenen Kleidungsstücken zum Beispiel ist ein innerislamisches Kontrollinstrument, über das in Familien, Nachbarschaften oder Gemeinden massiver Druck auf integrationsfähige oder integrierte Muslime ausgeübt wird. Das hat wirklich nichts mit Religion zu tun, das ist reine Restriktion und Machtausübung.
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24.06.2016, 11:38
AW: Burkini-Verbot
Ja, so sehe ich das auch. Ich finde, sie sollen zuhause ihren Teppich ausrollen und beten, soviel sie wollen. Aber sobald sie zur Tür rausgehen, sollen sie zusehen, dass sie nicht anecken. Sie haben doch die Wahl. Schwimmen im Badeanzug oder eben nicht schwimmen. Es zwingt sie doch keiner.
Die Gedanken sind frei, aber missionieren ist unerwünscht. Wie auch immer. Wobei ich das Einklagen von diesen Dinge auch als eine Art Mission im weiteren Sinne empfinde.
Und wem das alles nicht passt, der kann sich ein eigenes Schwimmbad bauen oder das Land wechseln. Es muss doch auch keiner in Deutschland bleiben, wenn es nicht genehm ist.
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24.06.2016, 11:43
AW: Burkini-Verbot
ja.. aber das was ihr hier befürwortet hat mit Freiheit ja nun auch nix zu tun ... denn ihr wollt die freiehit aller Frauen beschränken und festelegen, was wir nun tragen dürfen und was nicht ...
wenns ein Burkini ist... dann ists ein Nogo ... falsches Signal!
Ganz ehrlich .. so wenig wie ich Bock habe mir zwangsweise die Burka verpassen zu lassen ...
ganz genauso wenig möchte ich sie mir aber verbieten lassen, wenn ich meine, ohne mein Ganzkörperzelt nun völlig unwohl zu sein ...
Ist schon so...
die eine Regelung ist mir kein bisschen symphatischer, als die andere.
Was ihr hier tut, ist nichts anderes, als mir künstlich eine Wahl zwischen Cholera und Pest zu suggerieren ...
Nein, Danke.
und von wegen, man dürfte nicht mit jedem Kleidungsstück in die Öffentlichkeit ... Frau im Burkini ist zu provozierend... die kann den nur zu Hause tragen
Sorry, aber ganz ehrlich ...
Bis ihr mal fertig habt, Euch zu ärgern und gegenseitig zu stressen, war ich schon 3mal im Bad und keinen hat es wirklich interessiert, ob ich da im Bikini, Badeanzug oder sonst was geschwommen bin und wann ich mein Handtuch genutzt habe und wo ich meine Bademantel an oder aus hatte ... nackt wäre ein Problem gewesen .. aber alles andere ????
Völlig egal, ob die Nachbarfamilie ihren Gebetsteppich und Kompaß auch dabei hatte und alle sich regelmäßig noch 5 mal am Tag nach Mekka verneigen und sich nie eine Bratwurstemmel kaufen würde...
Nicht wirklich bemerkrenswert!!! Interessiert im Grunde nicht ... kein Thema.
Die Frage ist, wieso ihr Tag für Tag eines draus macht!Geändert von Lonamisa (24.06.2016 um 11:56 Uhr)
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24.06.2016, 11:54
AW: Burkini-Verbot
Jeder kann in seinem eigenen Schwimmbad anziehen, was er mag. Du kannst auch im Burkini auf der Straße herumlaufen, wenn dir das gefällt.
Es geht nur um die Benutzung öffentlicher Schwimmbäder.
Und für dein Sonnenschutzproblem würde ich dir statt Burkini sowas hier empfehlen: https://iq-uv.com/media/image/68/f0/...54_500x650.jpg


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Wenn du religiöse Motive geltend machst, dann hast du, zumindest in D, beste Aussichten, dich durchsetzen zu können.
