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  1. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kommt auf die Demokratie an, auch eine Demokratie kann Unrecht begehen (um mal was heute unpolitisches zu nehmen: altes Rom), aber prinzipiell meinte ich es so, ja.
    Nur: Die Entscheidung "lebe ich in einem Unrechtsstaat oder nicht" ist ja selbst schon eine Gewissensentscheidung, die kann einem kein Gesetzbuch der Welt abnehmen.
    Manche haben vielleicht ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihrem "Meister" nicht folgen, wer auch immer das ist (kann eine Person sein, oder auch religiös).

    Verstand und Vernunft sind deshalb tauglichere Maßstäbe. Ein bißchen Empathie mit anderen schadet auch nicht, und verhindert vielleicht, zusammen mit Verstand und Vernunft, daß z.b. Ärzte get*tet werden, weil sie etwas tun, was jemand anderem nicht paßt (z.B. abtreiben).

  2. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nach Bennetts Aussagen kann das alles unter "seine Überzeugungen verteidigen" subsumiert werden. Und, nach ihrer Aussage, sollte das auch geschehen. Hat sie ausdrücklich gesagt,sonst "hätte der Staat zuviel Macht" so ungefähr drückte sie sich aus. Deshalb finde ich diese Beiträge von ihr ja so unterirdisch.
    ... ich habe nicht alles gelesen, es scheint mir etwas wild durcheinander zu gehen...

  3. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... ich habe nicht alles gelesen, es scheint mir etwas wild durcheinander zu gehen...
    Hier kannst du Dir eine Zusammenstellung einiger Beiträge durchlesen:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich vermute,

  4. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Du hast recht, selbst fängst du aber an, von alimentierten Menschen zu reden, was mit dem Thema auch null zu tun hat.
    Ich fang mit gar nichts an! Vielleicht kannst Du mal den Zusammenhang herstellen, worauf sich meine Aussage und Antwort bezieht. Sollte nicht so schwer sein! Dinge und Sätze aus dem Zusammenhang zu zitieren , scheint eine große Mode geworden zu sein.

  5. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sie sprach von Vorfällen vor allen in USA (so sagte sie).
    Seufz.....die USA waren ein Beispiel............da steht nirgends ich meinte exklusiv die.
    Dann sprach sie davon, daß man seine religiösen Überzeugungen über das Gesetz stellen sollte. Und brachte wieder dieses Beispiel, das sie auf die USA bezogen hatte, sie sagte sowas wie, hier sei das seltener. Also sie sprach von "hier" und "USA".
    Du schreibst schon selbst, Beispiel.

    Und Du reißt es völlig aus dem Zusammenhang.
    Machst Du aus meiner Sicht häufig mit meinen Beiträgen.



    Nach Bennetts Aussagen kann das alles unter "seine Überzeugungen verteidigen" subsumiert werden
    .
    Es kann sein dass diese Leute das so sehen.
    Halte ich sogar für wahrscheinlich.
    Ich glaube, die Verbrecher, die einfach nur die Welt brennen sehen wollen sind äußerst selten, die meisten werden glauben dass sie einen wichtigen Grund haben.
    Und, nach ihrer Aussage, sollte das auch geschehen. Hat sie ausdrücklich gesagt,sonst "hätte der Staat zuviel Macht" so ungefähr drückte sie sich aus. Deshalb finde ich diese Beiträge von ihr ja so unterirdisch.
    Den Teil legst Du mir in den Mund.

  6. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Muslimische SteuerzahlerInnen kommen in deiner Welt nicht vor, oder?
    Ich sehe zur Zeit vor allem asylsuchende Migranten/Moslems mit ihren Frauen, Kindern. Von Steuerzahler/Innen kann ich zur Zeit keine sehen und ja, sie kommen deshalb in meiner Welt noch nicht so ausgesprochen viel vor. Ich könnte mir auch vorstellen, dass bei den hier etablierten und integrierten sich diese Frage nach dem Tragen von Burkinis gar nicht erst stellt.

    Die Frage nach dem Tragen-/Nichttragen von Burkinis in öffentlichen Schwimmbädern steht vor allem erst in der letzten Zeit zur Diskussion.

  7. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Frage nach dem Tragen-/Nichttragen von Burkinis in öffentlichen Schwimmbädern steht vor allem erst in der letzten Zeit zur Diskussion.
    irgendwo (ich weiß jetzt nicht mehr wo das war) habe ich gelesen, dass der Burkini erst vor 4 Jahren von einer Designerin in Australien "erfunden" wurde. Also scheint es den noch gar nicht mal so lange zu geben.

  8. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe zur Zeit vor allem asylsuchende Migranten/Moslems mit ihren Frauen, Kindern. Von Steuerzahler/Innen kann ich zur Zeit keine sehen und ja, sie kommen deshalb in meiner Welt noch nicht so ausgesprochen viel vor. Ich könnte mir auch vorstellen, dass bei den hier etablierten und integrierten sich diese Frage nach dem Tragen von Burkinis gar nicht erst stellt.

    Die Frage nach dem Tragen-/Nichttragen von Burkinis in öffentlichen Schwimmbädern steht vor allem erst in der letzten Zeit zur Diskussion.
    Jein, diese Fragen gab es schon hin und wieder in den letzten 2, 3 Jahren. Wurden aber meist abgelehnt. Durch den Druck der Flüchtlingskrise und die Aufmerksamkeit werden die Forderungen mehr.

    Wobei wir z.b. Flüchtlingsschwimmen anbieten (der Großteil kann nicht schwimmen-sowohl männlich als auch weiblich).
    Gab auch den Fall, dass ein Schwimmlehrer kostenlos in seiner Freizeit (normal verlangt er einen angemessenen Stundensatz) Schwimmunterricht gab. Kein Problem bis am Ende des Kurses die Betreuer (oder Freiwilligen) den Erfolg ihrer Schützlinge sehen wollten....und ihren weiblichen (leider in der absoluten Minderheit. Bei einer Gruppe von 13 nur 2 Frauen-die im Badeanzug den ihnen der Schwimmlehrer (gebraucht) gegeben hat) die Frauen darauf hinwiesen, dass sie nicht im Badeanzug ins Wasser müssen. Sie hätten doch was sagen sollen, dann hätten sie versucht Burkinis zu bekommen. Tja...soviel dazu
    Zuvor kam es zu keinerlei Problemen. Es war nett ihnen zuzusehen. Die Frauen waren sehr interessiert und ich hatte nullkommanull den Eindruck, dass sie in irgendeiner Art und Weise gelitten haben. Eher, dass sie Spaß hatten (ist auch ein toller Lehrer)
    Sie fragten uns ab und an wie sie schneller werden usw.
    Alles war total entspannt.
    Geändert von Inaktiver User (16.06.2016 um 18:28 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Das ist natürlich genial von den Betreuern.

    So rein aus Interesse, waren das einheimische Betreuer?

  10. Inaktiver User

    AW: Burkini-Verbot

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Den Teil legst Du mir in den Mund.
    Du hast es geschrieben(und zum Thema weiter ausgeführt in darauf folgendem Beiträgen):
    Eigentlich hoffe ich dass jeder Mensch religiöse Gesetze (oder eben, wenn er keine Religion hat, sein Gewissen) über staatliche Gesetze stellt.
    Und zwar unmittelbar nach Deinem Beispiel mit den christl. Fanatikern.

    Und schau mal, was Du für Antworten bekommen hast:
    Zitat Zitat von Saphire Beitrag anzeigen
    Diese Einstellung legitimiert dann das Erschießen von Ärzten durch Abtreibungsgegner. Ist auch perfekt als Rechtfertigung zum Orlandoattentat.

    Saphire
    Und darauf schriebst Du:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Seufz.......Du überliest immer wieder den zweiten Teil, und der zweite Teil ist eben, dass man damit rechnen muss dass der Staat sich wehrt wenn man seine Gesetze übertritt.


    Wenn einer bereit ist für seine Überzeugungen die jeweilige Höchststrafe in Kauf zu nehmen (etwa lebenslange Gefängnis - oder in den USA sogar Todesstrafe für den Mord an einem abtreibenden Arzt), wird man das niemals verhindern können, das ist einfach Realität.

    Mal angenommen man könnte tatsächlich durchsetzen dass keiner mehr bereit wäre, hohe Strafen für seine Überzeugungen in Kauf zu nehmen, dann hätten wir einen Staat der mit seinen Bürgern alles machen könnte.

    Für dieses Dilemma gibt es keine Lösung.
    Obwohl ich jetzt beim erneuten Lesen sehe, daß Du immerhin von einem Dilemma schreibst. Allerdings ist es trotzdem völlig daneben. Weil man steckt in keinem Dilemma, wenn ein Arzt bei irgendeiner Frau (also einer anderen Person) abtreibt, und man selbst das nicht gutheißt. Schon gar nicht in einem, welches Gewalt hervorrufen müßte.


    Okay, einigen wir uns darauf, daß ich Dich dann falsch verstanden habe, und Du nicht meintest, daß man seine religiösen Überzeugungen über den Staat stellen sollte, und schon gar nicht, daß, wenn niemand seine religiösen Überzeugungen unter Inkaufnahme hoher Strafen mit Gewalt versuchen sollte durchzusetzen, wir einen Staat hätten, der "mit dem Bürger alles machen" könne.

    So habe ich Deine Aussagen im Zusammenhang nämlich verstanden. Ich würde mich ja freuen, wenn es nicht so zu verstehen wäre.
    Geändert von Inaktiver User (16.06.2016 um 19:49 Uhr)

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