Das stimmt.
Es hat in der Vergangenheit mehrere bestätigte Fälle gegeben, in denen Menschen mit KO-Tropfen vergiftet worden sind.
Im Jahr 2011 ist mindestens ein Mann auf Weihnachtsmärkten herumgegeistert und hat ahnungslosen Passanten vergiftete Getränke verabreicht. Hier einer von mehreren Artikeln zu dem Fall. Der Himmel mag wissen, weshalb. Es hat sowohl Männer als auch Frauen erwischt und ich habe nichts von Sexual- oder Eigentumsdelikten in dem Zusammenhang gehört.
Anfang des Jahres war in Itzehoe ein Fall anhängig, in dem ein Mann sogar als Serienvergewaltiger aufgetreten sein soll. Auch hier ist von K.O.-Tropfen die Rede. Hamburger Tageblatt
Andererseits scheint es nicht so wenige Fälle zu geben, in denen junge Frauen sich als Opfer von K.O.-Tropfen sehen, obwohl sie schlicht und ergreifend erheblich zu viel getrunken haben. Paradoxerweise ist dieses Phänomen auch nicht ganz ungefährlich, weil es dazu führen kann, dass die Gefahren des Alkoholkonsums verdrängt werden.
Eine Legende ist es also nicht, aber die Häufigkeit wird eventuell überschätzt.
Antworten
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24.06.2016, 15:01Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
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24.06.2016, 15:06Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Das wohl nicht. Es wurde ja ein Gutachten in der Sache in Auftrag gegeben.
Gutachter sind natürlich fehlbar, aber sie haben zumindest ein gewisses Eigeninteresse, gründlich zu arbeiten. Für die Reputation eines Gutachters ist es ja verheerend, wenn ihm in einem Prozess, der so viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erfährt, methodische Fehler und schlampiges Arbeiten attestiert werden.
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24.06.2016, 15:16Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Es bleibt natürlich die Möglichkeit, dass der Betreffende einen erheblichen Dachschaden hat und absolut unvernünftig handelt. Die Sache mit den KO-Tropfen auf den Weihnachtsmärkten ist in sich auch völlig unsinnig, der Täter hatte keinen erkennbaren Nutzen von der ganzen Aktion.
Hier noch ein Artikel, der Mann ist offenkundig recht häufig in Erscheiung getreten und es gab viele Geschädigte.
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24.06.2016, 15:45Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Wobei eben auch wenn Sie welche verabreicht bekommen hat/hätte, es sowieso nicht mehr hätte nachgewiesen werden können.
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24.06.2016, 15:52Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Unmittelbar nach der Tat aber sehr wohl.
Das ist ja eine der Merkwürdigkeiten an dem Fall. Frau Lohfink gibt an, sie sei früher schon mit KO-Tropfen betäubt worden und wisse, wie sich das anfühlt. Warum sie dann unmittelbar nach jener Nacht nicht ins Krankenhaus gefahren ist, sondern sogar noch den Kontakt zu einem der beiden Männer gehalten hat, ist völlig unklar.
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24.06.2016, 16:58Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Darüber zu spekulieren würde nur wieder für heftigste Diskussionen sorgen, das könnte nur sie beantworten.
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24.06.2016, 17:02
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Der Film ist tatsächlich sehr beeindruckend, vor allem die Qual der vergewaltigten Frau und ihr Gefühl, durchzudrehen, weil sie so sehr fühlt, dass es einer der Männer von der Party gewesen sein muss und die Reaktionen ihrer Umgebung, die sie bald für schwachsinnig halten und sie ausgrenzen.
Meinst Du nicht, dass es für ein Modell/Sexdarstellerin bessere und lukrativere Wege gibt, im Gespräch zu bleiben als eine Falschbeschuldigung und ein verlorener Prozess?Körperlich Distanz
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24.06.2016, 21:55Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Wenn man auf dem absteigenden Ast ist, nicht. "Künstlerinnen" dieser Art haben eine kurze Halbwertszeit, weil durch die diversen Formate jedes Jahr neue, frische "Models" auf den Markt kommen und etwas Bekanntheit erlangen. Von Fr. Lohfink habe ich seit Jahren nichts mehr gehört.
Und ich denke, sie hat die Tragweite einfach nicht durchblickt. Das zeigt schon ihr lapsiger Umgang damit, z.B. ihre Aussage erst im November, also 6 (!!) Monate nach der angeblichen Tat.
Ich finde es echt grotesk, bei einem solchem Verhalten der Anzeigerin der Staatsanwaltschaft Vorwürfe zu machen.Geändert von Inaktiver User (24.06.2016 um 22:04 Uhr)
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24.06.2016, 22:01Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Hältst Du das für geistreich?

Vielleicht bin ich ja einfach nicht so leichtgläubig wie Du.
Und hinterfrage Dinge kritisch, wenn eine Geschichte Ungereimtheiten aufweist.
Übrigens habe ich nirgends geschrieben, dass es keinen Einsatz von KO-Tropfen gäbe. Nur ist das bei weitem nicht so häufig, wie behauptet. Dazu gibt es valide Untersuchungen.
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25.06.2016, 10:36
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
ich kann keine Ungereimtheiten an dem hier geschilderten 'Erlebnis' mit K.O.-Tropfen von einer Userin entdecken.
Gleichwohl sehe ich allerdings einige Ungereimtheiten bei der ganzen Sache bzgl. Gina-Lisa Lohfink, aber eben nicht nur auf der Seite von Gina-Lisa Lohfink.
Warten wir mal den 27. Juni ab ...
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