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  1. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum bist du denn eigentlich so dagegen, das Nein heißt nein auch gesetzlich festzulegen?
    Ich wüsste nicht, dass irgendwo das Gegenteil stände, daher finde ich diese Debatte reichlich überflüssig. Das sind m.E. rein akademische Gedankenkonstrukte.

    Und mich stört, dass Frauen grundsätzlich victimisiert und als schwach wahrgenommen werden. Ich dachte, so seit 1980, als ich in der Frauenbewegung aktiv wurde, wir wären da bereits weiter.

  2. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Dann dürfen Frauen deiner Meinung nach nicht mehr alleine nachts auf die Straße gehen, keine kurzen Röcke tragen, keinen Alkohol trinken, mit keinem Mann mehr flirten etc. denn dadurch machen sie sich ansonsten schuldig ?
    Wo bleibt da die Gleichberechtigung und Freiheit der Frau ?
    Bei so einer Einstellung sind wir dann aber auch nicht mehr weit von der Burka und dem Ausgehverbot für Frauen entfernt. Möchtest du etwa hierzulande Verhältnisse, wie sie zum Teil in islamisch geprägten Ländern herrschen ? Ich nicht !
    ...
    Warum werden Männer für ihre Taten / Verhalten stets in Schutz genommen, nach dem Motto "Der kann nichts dafür, seine Hormone haben ihn dazu verleitet, welche durch die Frau erst angeregt wurden. Der Arme ist Opfer weiblicher Reize und Provokationen geworden" und Frauen beschuldigt selbst an ihrem Schicksal schuld zu sein ?

    Sorry, da könnte ich k***** !
    Meine Güte, das hat Lorelei beim allerbesten Willen niemals auch nur ansatzweise geschrieben.

    Das ist ein wirklich unterirdischer Diskussionsstil. Da werden jemandem Dinge in den Mund gelegt, die er nie verwendet hat, und dann wird mit möglichst kraftmeiernden Formulierungen ("Ich könnte kotzen") draufgehauen.

  3. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich wüsste nicht, dass irgendwo das Gegenteil stände, daher finde ich diese Debatte reichlich überflüssig. Das sind m.E. rein akademische Gedankenkonstrukte.
    Dann findest du also das Sexualstrafrecht, so wie es heute ausgestaltet ist, ausreichend? Vergewaltigung nur, wenn das Opfer sich mit Händen und Füßen wehrt? Dass das anders sein muss, war übrigens auch 1980 schon eine feministische Forderung.

  4. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und mich stört, dass Frauen grundsätzlich victimisiert und als schwach wahrgenommen werden. Ich dachte, so seit 1980, als ich in der Frauenbewegung aktiv wurde, wir wären da bereits weiter.
    Wo steht das denn bitte?

    Manche Beiträge sind hier auch sehr an Diskussion vorbei....

  5. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann dürfen Frauen deiner Meinung nach nicht mehr alleine nachts auf die Straße gehen, keine kurzen Röcke tragen, keinen Alkohol trinken, mit keinem Mann mehr flirten etc. denn dadurch machen sie sich ansonsten schuldig ?
    Wo bleibt da die Gleichberechtigung und Freiheit der Frau ?
    Da solche Behauptungen hier stets nur von Dir und ähnlich gestrickten userinnen kommen, erspare ich mir eine Antwort.

    Von mir wirst Du in 12 Jahren in diesem Forum keine Äußerung dieser Art finden.

    Du wirst wissen, warum Du versuchst, mir solches zu unterstellen. Reichlich übergriffig und ehrverletzend, übrigens.

    [Warum werden Männer für ihre Taten / Verhalten stets in Schutz genommen, nach dem Motto "Der kann nichts dafür, seine Hormone haben ihn dazu verleitet, welche durch die Frau erst angeregt wurden. Der Arme ist Opfer weiblicher Reize und Provokationen geworden"
    Du kannst ja sicher einen entsprechenden Beitrag hier zitieren ?

    Im übrigen habe ich mich in meiner Sturm - und Drangzeit sehr sexy angezogen, reichlich Alkohol getrunken und Männer zum ONS mit genommen, wenn mir danach war. Stell' Dir vor. Und ein Nein galt auch damals schon als nein.

    WENN ein Mann sich um ein Nein nicht scheren will, und WENN die Frau dem nichts entgegen setzen kann, wird daran kein Gesetz der Welt etwas ändern.
    Ich rate daher eher zum Studium der Kampfkünste (und habe früher ehrenamtlich Mädchenselbstverteidigungskurse in einem Berliner Problemviertel gegeben).
    Geändert von Inaktiver User (12.06.2016 um 13:06 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach, und das ist heute in D. nicht der Fall ?
    Ich frage mich, in welchem Paralleluniversum Du lebst.

    Zur sexuellen Selbstbestimmung gehört für mich im übrigen auch Eigenverantwortung. Wie hier Frauen teilweise dargestellt werden, klingt eher nach unmündigen Kindern, die man vor sich selbst schützen muss.

    Eigenverantwortlich ist es NEIN zu sagen, den weiteren Satz verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht.

  7. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von FrauDorothea Beitrag anzeigen
    Ich sage ja nicht, das eine Vergewaltigung unter Drogen oder Alkoholkonsum zu entschuldigen ist. Wenn ich mich auf`s Oktoberfest begebe und von einer Horde alkoholisierter Vergewaltigt werde, trage ich keine Mitschuld.
    Na gut, aber solche Formulierungen
    Und wenn in Folge dessen dieser Kontrollverlust in einer Vergewaltigung ausartet, dann darf m.E der bewusste und willige Konsument nicht empört die selben Rechte für sich einfordern, die Menschen für sich einfordern, wenn ihnen etwas schlimmes widerfährt, die sich niemals bewusst oder willig einem Milieu aussetzen, in dem ein bewusster Kontrollverlust mittels Drogen herbeigeführt wird.
    klingen zumindest stark danach, als wolltest Du alkoholisierten Opfern ihre Rechte ganz oder teilweise absprechen. Und das finde ich äußerst unglücklich.

    Und wenn ich mich unter diesen Aspekt immer wieder bewusst in dieses Milieu begebe und mich zusätzlich entsprechend in der Öffentlichkeit positioniere kann es eben schwierig werden vor allem wenn keine Zeugen zugegen sind.

    Ich sage nicht, dass das gut ist. Oder das eine Gina Lisa es gar verdient hätte. Nein, ganz und gar nicht! Aber, dieses Entsetzten, dieser Ruck der Empörung der jetzt durch die Presse geht ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Eines muss man doch auch wieder sehen: Es spricht vieles dafür, dass Gewaltopfer dazu neigen, immer wieder in Gewaltsituationen hineinzustolpern. Wer im Elternhaus Gewalt erlebt hat, der sucht sich fatalerweise gewalttätige Partner, wer sexuellen Missbrauch erlebt hat, der hat Schwierigkeiten, sich abzugrenzen und sich gegen körperliche Zudringlichkeiten zu wehren.

    So betrachtet kann man die Empörung durchaus teilen. Dass jemand sich in ein bestimmtes Milieu begibt, kann nicht heißen, dass man ihm weniger Schutz zubilligt.

    Dass die Beweislage dadurch nicht einfacher wird, ist natürlich klar.

  8. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    WENN ein Mann sich darum nicht scheren will, und WENN die Frau dem nichts entgegen setzen kann, wird daran kein Gesetz der Welt etwas ändern.

    Sondern nur, an seinem Auftreten und seiner Schlagkraft zu arbeiten.
    Aha

  9. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Kardinalproblem ist doch folgendes: In Vergewaltigungsprozessen liegt fast immer eine schwierige Aussage-gegen-Aussage-Konstellation vor, die Beweislage ist verdammt schwierig und man kann kaum Hoffnung haben, dass sich daran etwas ändern wird. Und weil man mit der Problematik nicht zurechtkommt, verlegt man sich auf Symbolpolitik. Da wird den Wählerinnen suggeriert, die Nein-heißt-Nein-Regelung wäre der Schlüssel zum besseren Opferschutz. Und das ist aus meiner Sicht unredlich.
    Das bringt die Sache treffend auf den Punkt.

    Eingangs hat ja jemand Zahlen zitiert, dass prozentual immer weniger angezeigte Vergewaltigungen zu einer Verurteilung führen.

    Das ist m.E. darauf zurück zu führen, dass das Problembewusstsein gestiegen ist und Frauen mehr Vergewaltigungen anzeigen, sich auch rechtlich etwas geändert hat, z.B. zur Vergewaltigung in der Ehe.

    Aber der Punkt bleibt, dass da Aussage gegen Aussage steht, und die Tat nicht nachweisbar ist.

    Mich würde wirklich mal interessieren, wie da der Prozentsatz bei Vergewaltigung in der Ehe ist. Vermutlich gering.
    Geändert von Inaktiver User (12.06.2016 um 13:10 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Güte, das hat Lorelei beim allerbesten Willen niemals auch nur ansatzweise geschrieben.

    Das ist ein wirklich unterirdischer Diskussionsstil. Da werden jemandem Dinge in den Mund gelegt, die er nie verwendet hat, und dann wird mit möglichst kraftmeiernden Formulierungen ("Ich könnte kotzen") draufgehauen.
    Danke !

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