Antworten
Seite 38 von 136 ErsteErste ... 2836373839404888 ... LetzteLetzte
Ergebnis 371 bis 380 von 1358
  1. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Entschuldigung.
    Schon gut

  2. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie will das Opfer eigentlich beweisen, dass es NEIN gesagt hat?
    Die Beweisbarkeit war bislang wenig das Problem, sieht man davon ab das in solchen Fällen sehr oft "Aussage gegen Aussage" steht.

    Nein, auch in den Fällen, in denen das "Nein" nicht angezweifelt wurde, ging man über dieses "nein" hinweg, da "nein" nicht als Zeichen für "nicht einvernehmlichen Sex" gewertet wird.

  3. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich gebe ich dir recht. Aber in diesem Fall ist es so, dass nach gegenwärtiger Rechtslage dies vermutlich keine Vergewaltigung war. Aber gerade das soll ja mit der geplanten Reform geändert werden.
    Es scheint doch aber überhaupt nicht klar zu sein, ob sich das "Nein" auf die Gesamtsituation oder auf eine bestimmte Praktik bezogen hat. Einer der der Typen (so wird es hier geschildert) will Oralverkehr mit ihr durchführen, sie sagt "hör auf" und er lässt es bleiben. Das kann man auch nach einer Reform beim besten Willen nicht für eine Vergewaltigung halten.

    Und ganz im Ernst, es gibt nicht so verschwindend wenige Pärchen, die eine etwas ruppige Gangart bevorzugen und es (einvernehmlich) mit dem Wort "nein" nicht so genau nehmen. Das ist doch der Grund, warum in der SM-Szene oft Codewörter vereinbart werden, die ganz deutlich machen, wann es wirklich genug ist. Soll man solche Spielarten grundsätzlich und immer kriminalisieren? Wohl gemerkt, Vergewaltigung ist ein Offizialdelikt. Wenn es entsprechendes Videomaterial gibt, dann müsste die Staatsanwaltschaft auch dann ermitteln, wenn die Beteiligten das ausdrücklich nicht wollen.

    Und was machen wir, wenn ein Video auftaucht, in dem sowohl die Frau als auch der Mann irgendwann verehmlich "Nein" quietscht, anschließend aber noch zwei Stunden lang enthusiastisch zugange ist? Beide wegen Vergewaltigung mehrere Jahre lang ins Gefängnis stecken?

    Wenn Menschen sich beim Sex filmen lassen, dann kann man doch häufig nicht abschließend beurteilen, ob das Nein nicht ganz einfach ein Teil des Plots war.

    Aus meiner Sicht ist der ganze Fall denkbar schlecht geeignet, über Justizreformen zu diskutieren.

    Anhand eines aktuellen Falles für das eigene Rechtsverständnis zu werben sollte auch PolitikerInnen erlaubt sein - finde ich. Du darfst gerne etwas anderes finden.
    Wenn es denn wenigstens ein abgeschlossener Fall wäre, in dem alle Fakten klar auf dem Tisch liegen.

    Aber auf der Grundlage von Gerüchten und Hörensagen für eine bestimmte Rechtsauffassung zu werben, ist ganz einfach schlechter Stil.

    Ich will hier keine Schrumpf-Erdogans, die versuchen, die Justiz im Sinne ihrer Weltanschauung zu beeinflussen.

  4. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber auf der Grundlage von Gerüchten und Hörensagen für eine bestimmte Rechtsauffassung zu werben, ist ganz einfach schlechter Stil.
    Nein, sondern auf der Grundlage eines vorhandenen Filmes, in dem die Betroffene "nein" sagt.

  5. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ganz im Ernst, es gibt nicht so verschwindend wenige Pärchen, die eine etwas ruppige Gangart bevorzugen und es (einvernehmlich) mit dem Wort "nein" nicht so genau nehmen. Das ist doch der Grund, warum in der SM-Szene oft Codewörter vereinbart werden, die ganz deutlich machen, wann es wirklich genug ist.
    Da zeigt aber in der Regel nicht einer den anderen wegen Vergewaltigung an und ein für private Zwecke gedrehter Film, wenn denn überhaupt gefilmt wird, landet nicht im Netz.

  6. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vergewaltigung ist ein Offizialdelikt. Wenn es entsprechendes Videomaterial gibt, dann müsste die Staatsanwaltschaft auch dann ermitteln, wenn die Beteiligten das ausdrücklich nicht wollen.
    Dann würde ja aber auch heute schon bei allen möglichen bereits vorhandenen Pornofilmen, die z.B. Vergewaltigungen simulieren, die Staatsanwaltschaft ermitteln. Und am Ende von Ermittlungen steht nicht zwingend eine Anklageerhebung.

  7. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und was machen wir, wenn ein Video auftaucht, in dem sowohl die Frau als auch der Mann irgendwann verehmlich "Nein" quietscht, anschließend aber noch zwei Stunden lang enthusiastisch zugange ist? Beide wegen Vergewaltigung mehrere Jahre lang ins Gefängnis stecken?
    Um jemanden ins Gefängnis zu stecken, braucht es eine Klageerhebung, eine Verhandlung und eine Verurteilung.

    Deine Fallbeispiele sind arg konstruiert.
    Geändert von Inaktiver User (12.06.2016 um 01:09 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich will hier keine Schrumpf-Erdogans, die versuchen, die Justiz im Sinne ihrer Weltanschauung zu beeinflussen.
    Und ich will, dass die sexuelle Selbstbestimmung der Frau hierzulande endlich konsequent in gesetzlichen Regelungen verankert wird.

  9. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Verirrter Zug, wieso? Ich halte den "Fall" nämlich für besonders gut geeignet, die Thematik zu diskutieren.
    Ist er leider nicht. Er läßt viel zu viel Spekulationen zu, um als ein "Präzendenzfall" gelten zu können, anhand dessen man etwas Generelles ableiten könnte.

  10. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, sondern auf der Grundlage eines vorhandenen Filmes, in dem die Betroffene "nein" sagt.
    Dem aber Folge geleistet wurde. So verstehe ich die Beurteilung der Richterin. Und jetzt kann man spekulieren, ob das vielleicht doch anders war.

    Es ist eben ein unklarer Fall, und damit nicht geeignet, um daraus etwas Allgemeines abzuleiten.

Antworten
Seite 38 von 136 ErsteErste ... 2836373839404888 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •