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10.06.2016, 11:56Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
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10.06.2016, 12:10Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Es war doch, lt. Stern-Artikel, umgekehrt, Hedwig ?
ERST hat sie von KO-Tropfen gesprochen, später dann eingeräumt, das es andere Drogen gewesen wären, die sie selbst eingeworfen hat.
Klar wird es als Drogenkonsument schwierig mit der Glaubwürdigkeit .... Aber WENN man schon behauptet, komplett willenlos gewesen zu sein, sollte man schon auch dazu beitragen, zu klären, warum und wodurch, meine ich. Sonst muß man sich wirklich nicht wundern, wenn die Glaubwürdigkeit in Frage gestellt wird.
Wenn man z.B, einräumt, "Ich trinke zwar jeden Tag eine Flasche Wein, da war es aber eine Flasche Whisky, deshalb war ich hoffnungslos betrunken" wirft das zwar nicht gerade ein positives Licht auf einen, wirkt aber glaubwürdig und plausibel.Geändert von Inaktiver User (10.06.2016 um 12:19 Uhr)
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10.06.2016, 12:28Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Was war umgekehrt?
Wenn ich den Artikel richtig deute, dann hat sie erst von KO-Tropfen und dann bei der Vernehmung wahrheitsgemäß angegeben, dass AUCH andere Substanzen im Spiel waren.ERST hat sie von KO-Tropfen gesprochen, später dann eingeräumt, das es andere Drogen gewesen wären, die sie selbst eingeworfen hat.
November 2012, mehr als fünf Monate später. Die Verzögerungen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Verfahren. Erst jetzt wird Gina-Lisa Lohfink zum ersten Mal vernommen. Ja, mit Pardis F. habe sie am Abend davor einvernehmlichen Sex gehabt. Nein, mit Sebastian C. wollte sie keinen Sex. Nein, sie wisse nicht, wie sie in C.s Wohnung gekommen sei. Ja, es seien auch andere Drogen konsumiert worden, welche, wolle sie aber nicht verraten. "Ich könnte deren Leben zerstören." Allgemein ist ihre Aussage sehr vorsichtig formuliert. "Ich will den beiden nichts Falsches", sagt sie. Während ihrer Vernehmung wird Lohfink auch gefragt, wie sie darauf komme, dass ihr K.o.-Tropfen verabreicht wurden. "Mir ist das schon mal passiert, das fühlte sich genauso an wie damals", erklärt sie. Mit keiner Silbe erwähnt sie jedoch, von wem und wann sie glaubt, K.o.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben. "Das hätte im Grunde ja auch schon im Club passieren können", sagt sie dem stern. "Ich weiß es nicht. Ich kann es nur vermuten. Und diese Vermutung habe ich ausgesprochen."
Der Vorgang spricht doch tendenziell für ihre Glaubwürdigkeit und nicht dagegen. Mit einem Abstand von fünf Monaten hätte sie rundweg abstreiten können, dass sie überhaupt Drogen konsumiert hat.
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10.06.2016, 12:30Inaktiver User
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10.06.2016, 12:45Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Sei mir nicht böse, aber ich finde gerade die zitierten Worte komplett unglaubwürdig. Speziell den Satz oben .... Ich zeige sie wegen Vergewaltigung an, aber welche Drogen (von allen) konsumiert wurden, will sie nicht sagen um "deren Leben nicht zu zerstören" ?! Völlig logisch - Drogenkonsum wird ja härter bestraft als Vergewaltigung.
Und das sie unter Drogen stand und deshalb nicht wußte, was abgeht, ist ja nun mal die Kernaussage ihres Vergewaltigungsvorwurfes.
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10.06.2016, 12:47Inaktiver User
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10.06.2016, 12:53Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Keine Angst, ich bin Dir nicht böse. Der zitierte Satz IST abseitig.
Ja schon, aber wer sagt Dir, dass sie stringent und logisch denkt und handelt? Wer ganz bewusst eine Falschbeschuldigung in die Welt setzt, der wird solche Klopper doch nicht bringen. Sie hätte ja sagen können "Die beiden haben Kokain konsumiert und ich hatte Haschisch geraucht." Nach fünf Monaten kann ihr kein Mensch das Gegenteil beweisen.Ich zeige sie wegen Vergewaltigung an, aber welche Drogen (von allen) konsumiert wurden, will sie nicht sagen um "deren Leben nicht zu zerstören" ?! Völlig logisch - Drogenkonsum wird ja härter bestraft als Vergewaltigung.
Wenn ich mir aber vorstelle, dass sie einen Filmriss hatte, sich an der Geschichte mit den KO-Tropfen festhält, um ihr Selbstbild zu wahren, und eventuell Züge einer Persönlichkeitsstörung aufweist - damit sind solche völlig unlogischen Aussagen zwanglos vereinbar.
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10.06.2016, 13:07Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Naja, aber auf der Basis kann man eben niemand wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs ins Gefängnis schicken. Nicht mal diese widerlichen Typen.
Das ist jedenfalls mein Rechtsverständnis.
Ich bin über viele Aussagen hier wirklich entsetzt, die solche Punkte mal locker ignorieren und jeden, der darauf hinzuweisen wagt, des "victim blamings" bezichtigen.
Früher waren vergewaltigte Frauen per se die Dummen ..... Heute scheint mir der Zug oft in die umgekehrte Richtung zu fahren. - Und Männer, die einmal wegen Vergewaltigung vor Gericht standen, sind erledigt, auch wenn sie frei gesprochen wurden. Ich erinnere an Andreas Türck.
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10.06.2016, 13:14Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Aber das habe ich doch nie behauptet.
Ich will lediglich darauf hinaus, dass ich nicht sehe, wie man auf dieser Basis jemanden wegen einer Falschbeschuldigung verurteilen kann. Das heißt ja umgekehrt nicht, dass man den Vergewaltigungsvorwurf für wahr halten muss.
Da gehe ich weitgehend mit Dir konform. Soweit ich den Fall überblicke, sehe ich weder eine zweifelsfreie Vergewaltigung noch eine zweifelsfreie Falschbeschuldigung.Ich bin über viele Aussagen hier wirklich entsetzt, die solche Punkte mal locker ignorieren und jeden, der darauf hinzuweisen wagt, des "victim blamings" bezichtigen.
Was nichts daran ändert, dass ich den einen oder anderen Beitrag hier schwer genießbar finde.
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10.06.2016, 13:18Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung



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