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  1. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    das habe ich so nicht gelesen.
    ich würde das verdient weglassen und dafür wundern einsetzen.
    Ich auch nicht, vor allem nicht den Part "der hat es so verdient".

    Es gab user, die darauf hingewiesen haben (zugegeben: z.T. in grenzwertiger Wortwahl), dass es Personengruppen gibt, für die derartige mediale Inszenierungen (= Sexvideos im Netz) zum Business gehören. Und das man sehr wohl die Frage stellen kann, ob das bei diesem "Fall" auch gegeben ist.

  2. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Bamboo82 Beitrag anzeigen
    Was wäre denn eine "normale Frau"? Der Begriff wird ja hier öfter als Erklärung verwendet, da wäre interessant zu wissen wie sich dieser definiert.
    das kann man gar nicht definieren, weil jeder menschen vermutlich seine eigene definition hat.
    vielleicht den user ansprechen, der den begriff benutzt hat.
    ich benutze nicht solche begriffe, weil es das nicht gibt.

    Verstehe ich also richtig, dass ein gewisser Lebenswandel einen bezüglich einer Vergewaltigungs-Klage unglaubwürdig macht? Und hier auch keine Bedenken welche Auswirkungen das auf die Rechtsprechung gegenüber Frauen hat?
    scheinbar ist das so.
    du kannst nicht EINEN prozess nehmen und ihn stellvertretend für alle machen.
    man könnte auch gina-lisa unterstellen, was für ein bild von einer frau sie abgibt.
    nein, es gibt ja nicht "die" frau.

    beispiel (hat jetzt nichts mit gina-lisa zu tun, soll nur darstellen was ich meine): nimm doch einen lügner. jemand der zehnmal lügt, dem glaubst du beim elften mal nicht mehr. ist so.
    oder die aussage eines polizisten wiegt mehr, als die aussage eines bürgers. ist so.
    Geändert von Inaktiver User (10.06.2016 um 10:37 Uhr)

  3. User Info Menu

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    nimm doch einen lügner. jemand der zehnmal lügt, dem glaubst du beim elften mal nicht mehr. ist so.
    Und Gina-Lisa Lohfink hat schon früher 10 andere Männer der Vergewaltigung bezichtigt und jedes Mal war es dann auch noch gelogen?

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  4. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Und Gina-Lisa Lohfink hat schon früher 10 andere Männer der Vergewaltigung bezichtigt und jedes Mal war es dann auch noch gelogen?

    VanDyck
    das weiß ich nicht.
    es war auch nur ein beispiel. ich kennzeichne das noch, damit das auch jeder versteht.

  5. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    danke VanDyck, es war mir nicht klar, dass es ausschließlich um die "Anschuldigung KO-Tropfen" gehen soll.
    Ein Gutachter aber sah sich das Video an und kam zu dem Schluss, er könne nicht erkennen, dass Lohfink beim Sex unter Drogeneinfluss gestanden habe. Diese Aussage brachte eine unerwartete Wende in das Verfahren. Plötzlich stand das Opfer als Täterin da.

    Lohfink habe gelogen, erklärte die Staatsanwältin und verhängte im Dezember 2015 einen Strafbefehl über 60 Tagessätze à 400 Euro - eine ungewöhnlich hohe Geldstrafe, sagen Juristen."

    Ich finde diesen Fall reichlich unübersichtlich...
    Da kann ich mich nur anschließen.

    Wie gesagt, es kann ja durchaus sein, dass Frau Lohfink lediglich unter Alkoholeinfluss gestanden hat, aber später subjektiv davon überzeugt war, dass KO-Tropfen im Spiel gewesen sind. Selbst wenn der Gutachter keinen Drogeneinfluss erkennen kann, muss ja keine bewusste Falschaussage vorliegen.

    Zumal mir auch nicht klar ist, ob ein Gutachter anhand eines Films Drogeneinfluss definitiv erkennen oder ausschließen kann. Es hat ja seine Gründe, warum man sich bei Drogentests auf Blutproben und nicht auf den Augenschein verlässt.

    Gerade "geübte" Drogenkonsumenten können einigermaßen nüchtern wirken, obwohl sie schon eine Dosis intus haben, bei der andere Menschen längst im Koma liegen.

  6. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zumal mir auch nicht klar ist, ob ein Gutachter anhand eines Films Drogeneinfluss definitiv erkennen oder ausschließen kann. Es hat ja seine Gründe, warum man sich bei Drogentests auf Blutproben und nicht auf den Augenschein verlässt.
    was vergessen wird: gina-lisa hat drogenkonsum zugegeben. sie wollte nur nicht sagen welche.
    das macht sie doch auch nicht glaubwürdig.

  7. User Info Menu

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    danke VanDyck, es war mir nicht klar, dass es ausschließlich um die "Anschuldigung KO-Tropfen" gehen soll.

    inzwischen habe ich diesen Artikel bei welt-online gefunden... das liest sich für mich nun wiederum so, als ob es um die gesamte Anschuldigung der Vergewaltigung geht.
    Ich weiß, dass es in anderen Medien anders dargestellt wird.
    Allerdings kann es m.W. (und das entspräche ja auch der Logik) nur dann eine Anklage, bzw. Verurteilung wegen Falschbeschuldigung geben, wenn bspw. ein Mann vom Gericht wegen erwiesener Unschuld vom Tatverdacht der Vergewaltigung freigesprochen wird.
    Sollte das Verfahren jedoch gegen einen beschuldigten Vergewaltiger eingestellt werden mit der Begründung, dass ihm die Tat nicht (zweifelsfrei) nachgewiesen werden kann, dann kann es (soweit ich das weiß) auch aus der Logik der Rechtssprechung nicht eine Anklage gegen die betreffende Frau wegen Falschbeschuldigung geben.

    VanDyck
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  8. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Auch interessant:
    In diesem Video auf der Seite von T-online sagt Gina-Lisa Lohfink, dass von den besagen Videos "immer nur Scheiße" gezeigt wird, doch bspw. die Sequenzen wo sie auch um Hilfe ruft und auch nach der Polizei ruft, die werden nicht gezeigt - und die Reporter sollten sich mal das komplette Video-Material ansehen, dann wüssten sie Bescheid.
    Aha. Jetzt hat sie nicht nur "Hör auf" gesagt, sondern nach der Polizei gerufen. Was das Gericht, das ja das gesamte Videomaterial gesichtet hat, leider irgendwie übersehen hat - oder wie ?

    Sorry - aber wie glaubhaft ist das denn ?

    Mir wird die Geschichte immer suspekter.

  9. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    was vergessen wird: gina-lisa hat drogenkonsum zugegeben. sie wollte nur nicht sagen welche.
    das macht sie doch auch nicht glaubwürdig.
    Eben. Das wird hier auch geflissentlich übersehen.

  10. Inaktiver User

    AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Allerdings kann es m.W. (und das entspräche ja auch der Logik) nur dann eine Anklage, bzw. Verurteilung wegen Falschbeschuldigung geben, wenn bspw. ein Mann vom Gericht wegen erwiesener Unschuld vom Tatverdacht der Vergewaltigung freigesprochen wird.
    Sollte das Verfahren jedoch gegen einen beschuldigten Vergewaltiger eingestellt werden mit der Begründung, dass ihm die Tat nicht (zweifelsfrei) nachgewiesen werden kann, dann kann es (soweit ich das weiß) auch aus der Logik der Rechtssprechung nicht eine Anklage gegen die betreffende Frau wegen Falschbeschuldigung geben.
    genau so denke ich auch.

    Deshalb finde ich diesen Fall ja auch so merkwürdig... denn erwiesene Unschuld käme ja nur in Frage, wenn zweifelsfrei geklärt ist, dass Frau Lohfink absolut freiwillig an diesem Film mitgewirkt hat.

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