da droht noch mehr ungemach:
Gina-Lisa Lohfink: Anwalt eines vermeintlichen Vergewaltigers droht RTL - SPIEGEL ONLINE
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12.08.2016, 08:49Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
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12.08.2016, 09:09
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Naja, damit war zu rechnen....die Anwälte von Gina-Lisa hätten sie besser zum Schweigen verdonnert.
Aber es gibt sowohl seltsame Anwälte als auch "Mandanten, mit denen man keinen Blumentopf gewinnt" wie mein Ausbilder sagte...
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12.08.2016, 09:19Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
ich habe (bei inzwischen allen beteiligten Anwälten) das Gefühl das ihnen die öffentliche Aufmerksamkeit und auch die entstandene Diskussion gar nicht so unrecht ist...
ich meine... die einen befeuern die "Nein heißt Nein Kampagne", der andere will (wie gestern irgendwo zu lesen war) diesen Fall nutzen um allgemein den Männern zu mehr Rechten in Fällen von falscher Verdächtigung verhelfen.
Mir tun irgendwie alle beteiligten Personen in diesem Fall leid.
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12.08.2016, 10:00Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Es existiert ja ein Video von der Vergewaltigung. Damit ist ganz klar, was genau passiert ist und nicht "Aussage gegen Aussage". Das Video zeigt eine Vergewaltigung, keinen einvernehmlichen Sex.
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12.08.2016, 10:06
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Das siehst Du so, die Richter sahen es anders.
Es wurde niemand verurteilt. Folglich darf man die Beteiligten auch nicht der Vergewaltigung beschuldigen- ungestraft.
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12.08.2016, 10:34Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung

Lies' doch diesen Strang einfach mal ...... Sorry, aber es ist immer etwas nervtötend, wenn hier etwas wochenlang diskutiert - und Informationen verlinkt werden, und jemand dann wieder mit Informationsstand NULL hier rein grätscht .....
Ich sehe auf diesem Video keine Vergewaltigung, sondern Betrunkene beim Sex.Geändert von Inaktiver User (12.08.2016 um 11:09 Uhr)
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12.08.2016, 11:23
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Du hast doch schon selbst hier eingeräumt, nur die kürzeste Version des Videomaterials gesehen zu haben. Schon wieder vergessen?
In dem längeren Video sagt sie drei Mal eindeutig 'Hör(t) auf' - ein Mal bzgl. Oralsex und zwei Mal bzgl. Penetration. Zusätzlich macht sie abwehrende Handbewegungen.
Haben auch Userinnen hier bestätigt, die das längere Video ebenso gesehen haben.
Im Stern gibts noch einen neuen Artikel:
Die Sätze "Hör auf" und "Nein, nein, nein", die in einzelnen, unzusammenhängenden Videoaufnahmen festgehaltenen, sexuellen Handlungen aus jener Nacht zu hören sind, können sich nicht sämtlich auf das Gefilmtwerden beziehen, wie jetzt plötzlich behauptet wird. Denn in mindestens einem Fall hält sie dabei die Augen geschlossen und den Kopf von der Kamera weggedreht. Sie kann also gar nicht erkennen, ob sie gefilmt wird. Noch zu Beginn des Prozesses hieß es, das "Hör auf" habe sich auf einzelne sexuelle Handlungen der Männer bezogen. Jetzt war es plötzlich das Filmen. Es wirkt, als präsentierten die beiden Männer und ihr Anwalt stets solche Erklärungen, die gerade zur öffentlichen Stimmung passen.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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12.08.2016, 11:36Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Das ist so ungefähr die Logik von Zweijährigen: Wenn ich den Kopf weg drehe von der Kamera, weiß ich nicht mehr, dass sie da ist - weil ich sie ja nicht sehe !

Völlig logisch.
Nein, das ist die Einschätzung der Polizeibeamtin, die , im Gegensatz zu Dir, das gesamte Videomaterial gesichtet hat.Noch zu Beginn des Prozesses hieß es, das "Hör auf" habe sich auf einzelne sexuelle Handlungen der Männer bezogen. Jetzt war es plötzlich das Filmen. Es wirkt, als präsentierten die beiden Männer und ihr Anwalt stets solche Erklärungen, die gerade zur öffentlichen Stimmung passen.
Du kannst den Strang auch gerne noch mal nachlesen, wenn Dir dies entfallen sein sollte.
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12.08.2016, 11:55Inaktiver User
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
So oder so, irgendwie ist es müßig, die ganze Diskussion nochmal von vorne anzufangen.
Wenn ich es richtig sehe, dann gibt es eine kurze Version des Videos, die lange online war, eine längere Version, die ebenfalls lange online zu sehen war, und es gibt das Rohmaterial, das nicht öffentlich zugänglich ist, sondern nur den Ermittlungsbehörden vorliegt. Einen wirklich zutreffenden Eindruck wird man sich wahrscheinlich am ehesten anhand des Rohmaterials verschaffen können.
Mal ins Unreine gedacht: In gewisser Hinsicht illustriert der Fall, welche Probleme die neue Gesetzeslage aufwerfen könnte. Die Grundsatzfrage ist: Was muss man sich unter dem "erkennbarem Willen" vorstellen?
Obwohl hier einer der seltenen Fälle vorliegt, wo das Geschehen gefilmt worden ist, sind sich die Diskutanten keineswegs einig, ob gegen den "erkennbaren Willen" gehandelt worden ist oder nicht. Wie man diese Frage in zukünftigen Prozessen sauber klären soll, ist wirklich nicht leicht zu sagen.
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12.08.2016, 12:15
AW: Der Fall Lohfink: Nach Vergewaltigungsvorwurf Anklage wegen Falschbehauptung
Tja, auch das muss nicht so sein.
Leider finde ich die Artikel grad nicht im Netz, wo man nachlesen kann, wie die Videos am dritten Verhandlungstag von der Verteidigung einerseits und von der Richterin andererseits bewertet werden:
Der Verteidiger sieht, wie Gina-Lisa ins Gesicht geschlagen wird. Die Richterin sagt, sie sehe keinen Schlag. Der Verteidiger sieht, wie Gina-Lisa gewürgt wird. Doch die Richterin sieht kein Würgen.
Beide sehen zur gleichen Zeit das gleiche ...
Hier noch mal ein anderer Artikel aus der Süddeutschen:
Die Richterin schildert an diesem Morgen so neutral wie möglich, was sie sieht: Lohfink und die beiden Männer beim Geschlechtsverkehr, die Bewegungen des Models. Sie sagt, Lohfink lächelt, "ich sehe ein Lächeln." Dass sie sich einmal abwendet, einmal Oralverkehr verweigert, ihn dann doch ausübt, sich in einer anderen Situation zurücklehnt, die Arme nach hinten legt.
Halten wir also zumindest folgendes fest:
In mindestens einer Sequenz interpretiert auch die Richterin das Videomaterial so, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt der Oralverkehr von Gina-Lisa Lohfink erkennbar verweigert und sich auch abgewendet wurde.
VanDyck
P.S.: das angebliche "lächeln" habe ich ja auch gesehen - das als 'lächeln' zu bezeichnen ist einfach nur grotesk ... da sind einem Menschen die Gesichtszüge entglitten, so könnte man das eher ausdrücken.
Aus meiner Sicht ist diese Richterin also völlig weltfremd und nicht in der Lage, Körperreaktionen eines anderen Menschen richtig einzuordnen, bzw. zu erkennen, dass man auf dem Videomaterial zu Zeiten des angeblichen lächelns einen völlig weggetretenen und apathischen Menschen siehtEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
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Daniel Kahneman


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