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  1. Inaktiver User

    AW: Wohin steuert Europa?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .....

    Noch höher dürfte der Anteil der Osteuropäer sein, die in westeuropäischen Staaten leben und arbeiten. Das entspricht der normalen Freizügigkeit innerhalb der EU.
    Ja, gehe ich auch von aus, daher bin ich immer wieder verwundert, wenn den Östeuropäern (und Ex-DDRlern) pauschal Fremdenfeindlichkeit unterstellt wird, nur weil sie sich gegen die Ansiedlung von Arabern und Afrikanern aussprechen.

  2. gesperrt

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    AW: Wohin steuert Europa?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die EU will sie keineswegs ausschließen, das machen die Schweizer schon selbst, wenn sie die bilateralen Verträge nicht mehr einhalten.
    Welche Verträge werden denn nicht mehr eingehalten?die Durchsetzungsinitiative wurde immerhin abgelehnt.

    Und soeben hat Europa von der Schweiz einen nigelnagelneuen Eisenbahntunnel geschenkt bekommen:http://www.gottardo2016.ch/de

    und wenn sich die EU-Spitze da nicht einladen lassen will, finde ich das eher peinlich. Merkel, Hollande und weitere wichtige nationale Politiker sind aber gern gekommen :-)

    Ich erinnere mich noch gut an die Reaktionen in der CH: Dann verhandeln wir eben neu mit der EU, die EU braucht uns, die wird schon kompromissbereit sein. Ist sie aber nicht, denn sie hat im Moment ganz andere Sorge als bilaterale Verträge mit einem kleinen Drittstaat neu auszuhandeln.
    Die EU ist sehr wohl an guten Beziehungen mit der Schweiz interessiert; Die Schweiz ist ein wichtiger Handelspartner der EU:
    http://www.europarl.europa.eu/brusse...elspartner.jpg


    Die werden sich schon was einfallen lassen. Für die Schweizer Wirtschaft wäre es eine Katastrophe, wenn sie zusätzlich zum extrem hohen Frankenkurs auch noch einen erschwerten Zugang zu ihrem wichtigsten Markt hätten.
    "Hoher Frankenkurs" ist die Standardsituation der Schweiz, und das Lavieren um umwillige Grossmächte herum auch. nichts Neues unter der Sonne...

    gruss, barbara

  3. Inaktiver User

    AW: Wohin steuert Europa?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Welche Verträge werden denn nicht mehr eingehalten?die Durchsetzungsinitiative wurde immerhin abgelehnt.
    Die laufenden Referenden gegen Ausländer wirken sich bereits aus:
    Ausländer meiden zunehmend die Schweiz

    Viele Touristen bleiben weg, weil ihnen die Preise zu hoch sind und nun hat auch noch der Guardian englische Touristen davor gewarnt, in der CH einen Leihwagen zu mieten und damit eine Spritztour über die EU-Grenze zu machen.

    So ein Sonderstatus ist ziemlich mühsam.

    Aber ich würde bei der Frage "Wohin steuert Europa" die Schweiz mit einbeziehen. Europa ist nicht deckungsgleich mit der EU.

    Die CH ist im übrigen ein eindrückliches Beispiel dafür, dass eine große Zuwanderung selbst dann problematisch ist, wenn die Zugewanderten hoch qualifiziert sind und viel zum Wohlstand des Aufnahmelandes beitragen.

    Oder hältst du die Schweizer für xenophober als andere Länder, Bae?
    Geändert von Inaktiver User (02.06.2016 um 19:28 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Wohin steuert Europa?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die laufenden Referenden gegen Ausländer wirken sich bereits aus:
    Ausländer meiden zunehmend die Schweiz
    Ich weiss ja nicht, woher die das haben, aber das ist nicht sehr spürbar. ^^

    Viele Touristen bleiben weg, weil ihnen die Preise zu hoch
    auch dieses Problem ist schon über 100 Jahre alt. Man arrangiert sich eben damit. Und wenn ich so sehe, was an Touristen-Hotspots wie Paris oder Venedig so abgeht... nein danke, das braucht kein Mensch.

    sind und nun hat auch noch der Guardian englische Touristen davor gewarnt, in der CH einen Leihwagen zu mieten und damit eine Spritztour über die EU-Grenze zu machen.
    Man kann die EU wohl nicht daran hindern, lächerliche Regeln einzuführen, aber man kann ihr immerhin nicht beitreten. Ist doch schon was.

    So ein Sonderstatus ist ziemlich mühsam.
    Die Schweiz begreift sich seit eh und je als Sonderfall und ist eher stolz darauf.


    Die CH ist im übrigen ein eindrückliches Beispiel dafür, dass eine große Zuwanderung selbst dann problematisch ist, wenn die Zugewanderten hoch qualifiziert sind und viel zum Wohlstand des Aufnahmelandes beitragen.
    Es wird viel gejammert und gemeckert, aber grundsätzlich kommt die Schweiz mit ihren ca 25% Ausländeranteil gut klar.

    Oder hältst du die Schweizer für xenophober als andere Länder, Bae?
    Nein. Ich glaube nicht, dass Volksabstimmungen rund ums Thema Ausländer und Einwanderer in andern europäischen Ländern anders ausgingen als in der Schweiz.

    Bloss dürfen die alle so gut wie nie abstimmen, die Armen. Und wenn sie mal dürfen, wird es trotzdem ignoriert (zB EU-Verfassungsabstimmungen F und NL) :-(

    gruss, barbara

  5. Inaktiver User

    AW: Wohin steuert Europa?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Es wird viel gejammert und gemeckert, aber grundsätzlich kommt die Schweiz mit ihren ca 25% Ausländeranteil gut klar.
    Und deswegen gibt es in letzter Zeit so viele Referenden zum Thema Ausländer? Damit die Schweiz sich darüber klar wird, was sie eigentlich will?

  6. gesperrt

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    AW: Wohin steuert Europa?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und deswegen gibt es in letzter Zeit so viele Referenden zum Thema Ausländer? Damit die Schweiz sich darüber klar wird, was sie eigentlich will?
    Genau das ist der Sinn und Zweck von Abstimmungen :-)

    Natürlich nicht nur zum Thema Ausländer, sondern auch zu andern Themen. Dieses Wochenende (5. Juni 2016) wird zB auch über das bedingungslose Grundeinkommen abgestimmt. ich bin gespannt! Und über Verkehrssteuern. und zur Präimplantationsdiagnostik. über den Service Public. Und ja, eine der fünf nationalen Vorlagen hat Ausländer zum Thema, nämlich die Revision des Asylgesetzes.

    gruss, barbara

  7. Inaktiver User

    AW: Wohin steuert Europa?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Welche Verträge werden denn nicht mehr eingehalten?die Durchsetzungsinitiative wurde immerhin abgelehnt.

    Und soeben hat Europa von der Schweiz einen nigelnagelneuen Eisenbahntunnel geschenkt bekommen:gottardo2016.ch | Home

    und wenn sich die EU-Spitze da nicht einladen lassen will, finde ich das eher peinlich. Merkel, Hollande und weitere wichtige nationale Politiker sind aber gern gekommen :-)
    also wie ich mir dachte, mehrere Einzelabkommen und die EU macht nict anderes wie Erdogan.

    N beim NEAT von schenken zu reden ist wohl übertrieben, die Ch werden schon gerechtfertigte Gebühren verlangen wie ich sie kenne , zumindest bie der Brennerbasistunnel fertig ist und damit Konkurenz , hoffen wir das sie kostendeckend betrieben werden können.

    "Hoher Frankenkurs" ist die Standardsituation der Schweiz, und das Lavieren um umwillige Grossmächte herum auch. nichts Neues unter der Sonne...

    gruss, barbara
    schweiz muß man sich erst mal leisten können und mit unwillige Großmächte meinst du nicht Ö oder etwa doch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und deswegen gibt es in letzter Zeit so viele Referenden zum Thema Ausländer? Damit die Schweiz sich darüber klar wird, was sie eigentlich will?
    Ja, die Ch dürfen sogar solange abstimmen bis die Bevolkerungsmehrheit damit einverstanden ist, die Spinnen die Schweizer

    Ps: Stimmt es das der NEAT günstiger wie Geplant wurde ?

  8. gesperrt

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    AW: Wohin steuert Europa?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    N beim NEAT von schenken zu reden ist wohl übertrieben, die Ch werden schon gerechtfertigte Gebühren verlangen wie ich sie kenne ,
    Teil des Deals war, dass die ganzen alpenquerenden Transporte der EU (besonders Deutschland-Italien) nicht auf Lastwagen sondern auf der Schiene transportiert werden.

    die Gebühren werden sich wohl im üblichen Rahmen bewegen, wie immer der aussieht. Auf alle Fälle wird der Zug nicht vor dem Tunnel anhalten müssen, damit alle ein Maut-Ticket lösen können.^^

    zumindest bie der Brennerbasistunnel fertig ist und damit Konkurenz , hoffen wir das sie kostendeckend betrieben werden können.
    Infrastruktur muss nicht kostendeckend sein, Infrastruktur muss funktionieren und sicher sein. Eine gute Infrastruktur ermöglicht es Privaten, darauf aufzubauen und sie zu nutzen für ihre Geschäfte.


    schweiz muß man sich erst mal leisten können und mit unwillige Großmächte meinst du nicht Ö oder etwa doch
    nun ja es gibt gute Gründe, warum die Schweiz teuer ist. politische Stabilität und Rechtssicherheit sind eben hoch geschätzte Güter.

    Und nein mit den Grossmächten meinte ich eher die EU.

    Ps: Stimmt es das der NEAT günstiger wie Geplant wurde ?
    günstiger nicht; einfach im Budget. Ist ja auch schon was.

    Aber ein Jahr früher fertig als geplant.

    gruss, barbara

  9. Inaktiver User

    AW: Wohin steuert Europa?

    wie in der EU "abgestimmt" wird kann man daran sehen,

    EU-Kommission verschärft Gangart gegenüber Polen - Europapolitik - derStandard.at

    Im Streit um die Verletzung der Rechtsstaatlichkeit beziehungsweise einen Bruch der in EU-Verträgen garantierten Grundrechte durch direkte Einflussnahme auf die Verfassungsrichter in Warschau verschärft die EU-Kommission nun die Gangart gegen die nationalkonservative polnische Regierung. Man habe zwar seit vier Monaten "einen sehr konstruktiven Dialog geführt", sagte der für Grundrechte zuständige Vizepräsident der Kommission, Frans Timmermans, am Mittwoch in Brüssel – es sei jedoch nicht gelungen, eine Lösung zu finden.

    Polen reagiert spöttisch auf Mahnung aus Brüssel | Tiroler Tageszeitung Online - Nachrichten von jetzt!

    Warschau – Die Ermahnung aus Brüssel zur Einhaltung der rechtsstaatlichen Prinzipien der EU ist in Polen mit demonstrativer Gelassenheit aufgenommen worden. Er werde den Text „in einigen Tagen“, lesen, „wenn ich einen Moment freihabe“, sagte Außenminister Witold Waszczykowski am Donnerstag dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

    „Wir behandeln dieses Dokument wie eine Meinung, eine Empfehlung, die uns zu nichts verpflichtet“, fügte er hinzu. Die EU-Kommission hatte am Mittwoch eine offizielle Verwarnung nach Warschau geschickt. Brüssel wirft der rechtskonservativen Regierung von Ministerpräsidentin Beata Szydlo vor, rechtswidrig die Ernennung mehrerer Verfassungsrichter rückgängig gemacht, die Unabhängigkeit des Gerichts eingeschränkt und seine Beschlüsse missachtet zu haben. Ohne Einlenken Warschaus drohen Polen Sanktionen bis hin zum Stimmrechtsentzug im Rat.


    da zeigt ein Land der Kommision ziemlich deutlich, das die Verfassung Angelegenheit des betr. Staates ist und nicht der Kommision, bis ins Detail alles vorschreiben kann, auch wenn das beim Beitritt unterschrieben wurde.

    Wenn sich die EU-Staaten nicht auf die Zustandigkeiten der Gemeinschaft bzw soll es als Staatenbund oder Bundesstaat weitergehen einigen wird sie sich selber abschaffen, also eine Reform andenken und durchführen.

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    AW: Wohin steuert Europa?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    da zeigt ein Land der Kommision ziemlich deutlich, das die Verfassung Angelegenheit des betr. Staates ist und nicht der Kommision, bis ins Detail alles vorschreiben kann, auch wenn das beim Beitritt unterschrieben wurde.

    Wenn sich die EU-Staaten nicht auf die Zuständigkeiten der Gemeinschaft bzw soll es als Staatenbund oder Bundesstaat weitergehen einigen wird sie sich selber abschaffen, also eine Reform andenken und durchführen.
    Es geht um die Einhalt rechtsstaatlicher Prinzipien. Polen marschiert geradewegs in eine Richtung, die nicht mit Rechtsstaatlichkeit vereinbar ist und das Volk in Rechten, Unabhängigkeit und Freiheit beschneidet.

    Will Polen diesen Weg weitergehen, dann ist es mit den Prinzipen der EU nicht verträglich und Polen wird die Konsequenzen daraus ziehen müssen.

    Wobei ich mir denke, das polnische Volk checkt so langsam, was da in der Regierung abgeht und in welche Richtung man da gehen will. Bei der nächsten Wahl wird sich das sicher bemerkbar machen, ob Polens Bevölkerung den Schritt in die Vergangenheit mitmachen will.
    Es ist, was es ist.

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