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  1. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    liebe vidrei,

    du scheinst überlesen zu haben, dass die Bezahlung der Leistungen GEDECKELT ist. Heißt - ab einer bestimmten Anzahl erbrachter Leistungen gibt es GAR KEIN Geld mehr, obwohl die Leistungen erbracht wurden.

    Sag mal zu deinem Tischler, dass du nur drei Beine des Tisches bezahlen wirst......

  2. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Du meinst, der Arzt wird dann, wenn er sein Budget ausgeschöpft hat, über die Erste Hilfe gezwungen, kostenlos zu arbeiten?
    Das ist natürlich eine Schweinerei.

  3. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du meinst, der Arzt wird dann, wenn er sein Budget ausgeschöpft hat, über die Erste Hilfe gezwungen, kostenlos zu arbeiten?
    Das ist natürlich eine Schweinerei.
    exakt so ist es

    und das tun auch alle Ärzte, die ein Praxis mit Kassenvertrag betreiben - egal für wen, seien es nun Flüchtlinge oder Migranten oder Österreicher. Allerdings muss sich das im Rahmen halten und darf nicht ausufern - das ist hoffentlich verständlich.

    Magdalena

  4. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Er sei nicht dazu bereit, Leute zu behandeln, „die ich ohnehin ungefragt durchfüttern muss.“ Er, der laut eigener Aussage außerdem einer der „letzten Verwandten Adolf Hitlers“ sei, lasse sich nicht das „Maul verbieten“.

    Disziplinarverfahren: Wiener Arzt behandelt keine Asylwerber - KURIER.at
    dabei hat er als arzt diesen eid geschworen:

    Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.
    Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.
    Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.
    Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.
    Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.

    Genfer Ärztegelöbnis - DocCheck Flexikon


    danke, ärztekammer, dass du diesen grauenhaften menschen, der gegen jegliche ärztliche ethik gehandelt hat, rausgeschmissen hast.
    menschen nicht behandeln zu wollen, nur weil sie flüchtlingsstatus haben -da kommt mir wirklich das

    (die sache, stolz darauf zu sein, nachfahre hitlers zu sein, ist nochmal eine ganz andere hausnummer, die ich hier gar nicht erörtern will)


    edit.
    honorarerstattungstabelle der wiener gebietskrankenkasse.
    - natürlich bekommt ein arzt pro patent bezahlt, nur zusatzleistungen sind "gedeckelt2 nach menge.....
    (so kann er pro person und tag nur einen hausbesuch machen -irgendwie selbstverständlich)
    und auch "erste hilfe" im rahmen der ordination ist bezahlt bei ärzten - ist im pdf nachzulesen.
    Geändert von Inaktiver User (23.06.2016 um 17:43 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und das tun auch alle Ärzte, die ein Praxis mit Kassenvertrag betreiben - egal für wen, seien es nun Flüchtlinge oder Migranten oder Österreicher. Allerdings muss sich das im Rahmen halten und darf nicht ausufern - das ist hoffentlich verständlich.
    Mir wurde der Fall eines Arztes berichtet (in D), der in die Privatinsolvenz schlitterte, weil er es nicht fertig brachte, Patienten weg zu schicken. So etwas dürfte niemals passieren, das ist einfach grotesk.

    Meines Wissens ist es in D noch um einiges heftiger in puncto Budgetüberschreitung.

  6. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    und die politiker solche Aussagen tätigen

    Kern sagte jetzt, Österreich wolle sich nicht vor seinen Verpflichtungen drücken. "Aber auf der anderen Seite geht's halt auch darum, Probleme politisch so zu lösen, dass die Bevölkerung zumindest zu einem gewissen Teil auch noch dahintersteht."

    Die Entscheidung Faymanns sei auch aus der Sorge heraus getrieben gewesen, "das Verständnis der eigenen Bevölkerung noch auf der Seite zu haben. Und das ist doch reichlich schnell gekippt", sagte Kern, ohne das Erstarken der rechtspopulistischen FPÖ in seinem Land zu erwähnen.


    hört sich irgendwie an, die Sorgen sind jetzt weg, wir machen so weiter wie bisher, ist das sein NEW DEAL neue Art zu Regieren ?

    So erklärt Österreichs Kanzler Christian Kern den Flüchtlingsschwenk - DIE WELT

    Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter hatte Kern vor seinem Besuch bei Merkel angerufen. Der ÖVP-Politiker forderte den Kanzler auf, Merkel zum Einsatz für eine gemeinsame Flüchtlingspolitik zu drängen. "Eine abgestimmte und gemeinsame Vorgehensweise ist für mich die letzte Chance, um das Projekt Europa zu retten", teilte Platter am Donnerstag in einer Aussendung mit.

    Der ÖVP-Politiker kritisierte auch die Haltung Deutschlands zu den österreichischen Überlegungen, die Brennergrenze zu kontrollieren. "Deutschland kontrolliert seine Grenzen nach Tirol seit Monaten. Wenn aber Österreich andenkt, die Grenze am Brenner zu kontrollieren, wird dies von Deutschland kritisiert. In Tirol ist das Verständnis darüber gelinde gesagt enden wollend", sagte der frühere Innenminister. Er habe Kern auch "unmissverständlich mitgeteilt", dass Tirol Grenzkontrollen durchführen können müsse, "sobald wir beobachten, dass Italien seiner Kontrolltätigkeit auf der Mittelmeerroute Richtung Norden nicht nachkommt".


    Kern wirbt bei Merkel um Verständnis für Faymann-Schwenk « DiePresse.com

    könnte man so auslegen, es ist egal was Wien, Berlin oder Brüssel davon hält, da steht die Bevölkerung dann dahinter.

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    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und wegen der Reaktionen, du weist ja "verblendete" gibt es überall, das könnte zb auch ein ÖVP/SPÖ-Humanist gewesen sein.
    Schön, dass nach "Gutmensch" nun auch "Humanist" (oder ist "human" gemeint?) zum Schimpfwort degradiert wird.
    Humanismus ist eine seit dem 19. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung für verschiedene, teils gegensätzliche geistige Strömungen in diversen historischen Ausformungen, unter denen der Renaissance-Humanismus begriffsbildend herausragt. Gemeinsam ist ihnen eine optimistische Einschätzung der Fähigkeit der Menschheit, zu einer besseren Existenzform zu finden. Es wird ein Gesellschafts- und insbesondere Bildungsideal entworfen, dessen Verwirklichung jedem Menschen die bestmögliche Persönlichkeitsentfaltung ermöglichen soll. Quelle: Wikipedia

    human (von lateinisch humanus ‚menschlich‘, auch englisch human ‚Mensch‘, ‚menschlich‘) bezeichnet
    in der Medizin: etwas auf den Menschen bezogenes (z. B. Humanpathogen)
    in der Philosophie: „menschlich“, im Sinne von ethisch hochwertig, siehe Humanität
    Quelle: Wikipedia

    Scheinbar ist auch die Lebenseinstellung, dass alle Menschen gleich an Würde und Rechten geboren sind, in den Augen vieler heute nicht mehr zeitgemäß.
    Warum sollte sonst jemand die Einstellung eines Arztes, nur "Arier" behandeln zu wollen, verteidigen und richtig heißen (ich meine nicht Pragmatix)?
    Was kommt als nächstes?

  8. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von honey333 Beitrag anzeigen
    Schön, dass nach "Gutmensch" nun auch "Humanist" (oder ist "human" gemeint?) zum Schimpfwort degradiert wird.
    Was kommt als nächstes?
    OK, bei den genannten Parteien soll es sowas ja nicht geben,trotzdem nächstes mal wieder Gutmensch ,

    als nächste vielleicht D Verhältnisse, ich schätze aber in Ö den rechten Teil der Bevölkerung humaner ein.

    Ps: auch Magdalena schrieb seine Ethik ist zweifelhaft.

  9. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    ich hab es geahnt wie Griss den Rechnungshof-Posten abgelehnt hat

    Griss gründet Plattform für Zivilgesellschaft, Kandidatur möglich - Parteien - derStandard.at

    Eine eigene Partei will die frühere Präsidentin des Obersten Gerichtshofes vorerst nicht gründen, auch einer bestehenden politischen Bewegung will sie sich nicht anschließen. Sie schloss aber auch nicht aus, bei künftigen Wahlen zu kandidieren. Die zivilgesellschaftliche Plattform sei ein "erster Schritt".

    und dann noch eine 5% Partei.

  10. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    dabei hat er als arzt diesen eid geschworen:

    Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.
    Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod des Patienten hinaus wahren.
    Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten.
    Meine Kolleginnen und Kollegen sollen meine Schwestern und Brüder sein.
    Ich werde mich in meinen ärztlichen Pflichten meinem Patienten gegenüber nicht beeinflussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethnische Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politische Zugehörigkeit, Rasse, sexuelle Orientierung oder soziale Stellung.

    Genfer Ärztegelöbnis - DocCheck Flexikon
    ........


    Der Eid des Arztes bezieht sich auf das Arzt-Patientenverhältnis und nicht auf alle Menschen. Der Arzt ist (ausserhalb von Notfall) keineswegs verpflichtet, jeden Menschen zum Patienten zu nehmen, nur weil er Arzt ist.

    In Deutschland dürfen niedergelassene Ärzte sich ihre Patienten durchaus aussuchen. Insofern ist es kein Verstoss gegen den Eid, wenn ein Arzt bestimmte Patienten ablehnt.

    Nur Ärzte mit Kassenarztsitz müssen alle Kassenpatienten (ausser, wenn keine Termine) behandeln und D-Ärzte die Unfallpatienten.

    Privatversicherte oder Nicht-Versicherte haben diese rechtliche Position nicht. Dies betrifft auch alle Flüchtlinge, für deren Behandlung es keine Verträge mit der kassenärztlichen Vereinigung gibt.


    danke, ärztekammer, dass du diesen grauenhaften menschen, der gegen jegliche ärztliche ethik gehandelt hat, rausgeschmissen hast.
    menschen nicht behandeln zu wollen, nur weil sie flüchtlingsstatus haben -da kommt mir wirklich das
    Kennst Du den Mann persönlich, dass Du das beurteilen kannst? Einen anderen Menschen als "grauenhaft" zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück.

    Dieser Arzt handelt keineswegs gegen "jegliche ärztliche Ethik", sondern gegen die Vorschriften der Krankenversicherung. Asylwerber und Personen mit anerkanntem Asylstatus sind in Ö krankenversichert (meines Wissens) und somit anspruchsberechtigt. Es besteht also eine Behandlungspflicht wegen des Vertrages mit der Krankenkasse und keine grundsätzliche Behandlungspflicht eines Arztes.

    Überall auf der Welt lehnen Ärzte die Behandlung von verschiedensten Patienten ab. Wer verbreitet eigentlich immer wieder das Gerücht, dass Ärzte dies nicht dürfen?

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