Auch der unterlegene Kandidat Hofer hat eine Wahlanfechtung beantragt - sie wurde vom VfGH jedoch zurück gewiesen.
Der Kandidat einer Präsidentenwahl hat hingegen laut Bundespräsidentenwahlgesetz keine Möglichkeit, die Wahl vom VfGH überprüfen zu lassen. Dieses Recht hat nur der zustellungsbevollmächtigte Vertreter.
Wenn der unterlegene Kandidat eine Wahlanfechtung durchsetzen will, hat das mehr als ein Geschmäckle![]()
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23.06.2016, 13:11Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
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23.06.2016, 13:20Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
er hat Prinzipien, und der Artikel wo gesagt wird, er sagte es. (es leben ca 50 Verwandte von Hitler, die meisten in den USA)
Dazu stehe ich“, bekräftigt er gegenüber dem KURIER. „Das ist meine Grundhaltung.“ Dass er damit Empörung auslöst, stört ihn nicht. „Das Gleiche gilt übrigens auch für rote, schwarze und grüne Politiker“. Schlechte Erfahrungen habe er zwar nicht mit Asylwerbern gemacht, aber „ich würde mir und dem Volk nichts Gutes tun.“ Er sei nicht dazu bereit, Leute zu behandeln, „die ich ohnehin ungefragt durchfüttern muss.“ Er, der laut eigener Aussage außerdem einer der „letzten Verwandten Adolf Hitlers“ sei, lasse sich nicht das „Maul verbieten“.
Disziplinarverfahren: Wiener Arzt behandelt keine Asylwerber - KURIER.at
Nachdem die Wiener Gebietskrankenkasse bereits angekündigt hatte, den Fall zu prüfen und die Ärztekammer ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet hat, lässt er ausrichten: „Das ist mir wurscht! Ich scheiß mich vor nix an! Die eingeschriebenen Briefe, das können S’ denen schon ausrichten, kommen ungelesen zurück!“ Doch auch strafrechtlich könnte einiges auf ihn zukommen: Der ehemalige Grün-Politiker Karl Öllinger kündigt eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft an – wegen NS-Wiederbetätigung.
Grund sind Postings wie etwa ein Bild der Deutschen Reichsmark mit Hakenkreuz, ein geteiltes Bild „Unsere Ehre heißt Treue“ oder antisemitische Aussagen.
Keine Behandlung für Asylwerber: Wiener Arzt wird Fall für den Staatsanwalt - KURIER.at
ich habe aber die damaligen Artikel nur überflogen, und was ich beim suchen seines Namens fand, ist schon leicht Lugner
und OT.
Geändert von Inaktiver User (23.06.2016 um 13:27 Uhr) Grund: Link hinzugefügt
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23.06.2016, 14:29Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
das mit den - letzten Verwandten.... - lese ich heute zum ersten Mal.
Soweit ich informiert bin, hat der Kollege sehr wohl Erste Hilfe geleistet, wollte aber - wie Pragmatix schrieb - nicht fast nur mehr Flüchtlinge betreuen. Es ist halt ein Problem, wenn dann bald alles als Erste Hilfe gilt. Von irgendwas muss der Mensch - ja auch Ärzte sind solche -leben, wer kann es sich leisten fast ausschließlich für Gottes Lohn zu arbeiten........
sicher hätte es eine andere Lösung gegeben, aber .......
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23.06.2016, 14:34Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Warum hätte er für Gottes Lohn arbeiten müssen? Asylbewerber sind automatisch krankenversichert.
Dass die Kasse den Vertrag mit dem Arzt kündigt, wenn dieser die Behandlung von Versicherten ablehnt, erscheint mir logisch.
Um nicht alle Patienten annehmen zu müssen, gibt es elegantere Lösungen, zB. die Erklärung, dass man wegen Überlastung leider keine neuen Patienten aufnehmen kann.
Dass seine Existenz ruiniert wurde, kann ich nicht erkennen. Er kann doch als Wahlarzt weiter für das selbst gewählte Klientel praktizieren.
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23.06.2016, 14:40Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
also - ich habe soeben etwas gegoogelt, damals, als der Fall aktuell war, habe ich mit Absicht lediglich die ärzteinternen Infos wahrgenommen, denn unsere Zeitungen schreiben viel, wenn der Tag lang ist...... grade wir Ärzte sind immer wieder gut für ein nettes kleines Feindbild zwischendurch.
Sympathieträger ist der gute Mann mit Sicherheit nicht, trotzdem wäre es zu diskutieren wie weit jemand gezwungen werden kann kostenlos zu arbeiten und kostenlos Material zur Verfügung zu stellen.
Magdalena
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23.06.2016, 14:44Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Das ist aber kein Vergleich........
Die Kasse zahlt sehr gemächlich und deckelt auch ihre Leistungen, übrigens auch für Österreicher.
Ein Beispiel - wenn in einem Quartal die genehmigte Anzahl EKG´s erreicht ist, zahlt die Kasse kein weiteres EKG mehr, auch dann nicht, wenn der betreffende Patient einen Herzinfarkt hatte. Dies gilt sinngemäß für ALLE Leistungen eines Arztes in der Praxis.
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23.06.2016, 14:51Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Dazu mal ein Vergleich
Kann man einen Wirten verpflichten ohne sofortige Gegenleistung Menschen zu verköstigen..... denn irgendwann mal bekommt er seine Auslagen ersetzt, vermutlich aber nicht in der tatsächlichen Höhe. Zwischenzeitlich bleiben ihm seine bisherigen Stammgäste aus und kommen auch nicht wieder.
Kann man einen Anwalt zwingen mehrheitlich Flüchtlinge zu vertreten, denn irgendwann mal an einem wunderschönen Tag in irgendeiner Zukunft bekommt er seine Auslagen bezahlt, allerdings vermutlich nicht in voller Höhe......
tbc.
und OT-Ende
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23.06.2016, 14:53Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
keine neuen ausländischen Patienten ?
seine Existenz ist ruiniert durch den Ausschluß aus der Ärztekammer, dadurch kann er nicht einmal als Privatarzt praktizieren, er ist mittlerweile nach Spanien gezogen, nach meinen Wissensstand.
Magdalena da bin ich bei dir, mich zwingt auch keiner meine Arbeit zu machen, außer der Mammon.
Ot Ende
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23.06.2016, 15:19Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Wien: Hohe Förderungen für parteinahe Vereine « DiePresse.com
m Bericht der Stadt finden sich einige kuriose Förderungen wie 2907 Euro für die Wiener Bergrettung.


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23.06.2016, 15:25Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Dass man erst mal in Vorleistung gehen muss, gilt auch für viele andere Berufe.
Zahlst du dem Tischler im Voraus sein Holz, dem Autohändler seine Ersatzteile - oder auch erst nach Erhalt der Leistung?
Dass gemächlich bezahlt wird, ist leider in vielen Branchen üblich. Gerade die öffentliche Hand ist da so säumig, dass schon Handwerksbetriebe trotz voller Auftragsbücher in die Pleite gerutscht sind, wenn sie wegen Liquiditätsengpässen die Löhne ihrer Angestellten nicht mehr bezahlen konnten.
Ich verstehe schon, wenn der Arzt nicht das ganze Wartezimmer voller Asylbewerber haben wollte, aber das könnte man sicher auch diskreter handhaben.
Es ist schon lange bekannt, dass über die Hälfte der Kulturförderung in Wien bleibt - der Finanzskandal am Burgtheater passt wunderbar zu dem Chaos.
Auch für die Sportförderung gibt es hohe Subventionen. Und das, obwohl 90% der Österreicher ihren Sport ganz ohne Verein ausüben.
Es ist unglaublich, wie viel Geld da abgezweigt wird.Geändert von Inaktiver User (23.06.2016 um 15:30 Uhr)


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