Briefwahlkarten.
Ja vll sind einige erst um 10 Uhr gekommen und haben gar nichts mitbekommen, weil sie annahmen, dass das Öffnen und Zählen erst um 9:00 Uhr begonnen hat. Ich glaub zwar, dass die Wahlhelfer dann hätten warten müssen auf den Zuspätkommenden..... aber wir sind in Österreich........ alles ist möglich..... (war das der Peter Rapp, der das immer sagte?)
und es stimmt, jede Partei KÖNNTE manipulieren. In der Vergangenheit haben die Grünen der SPÖ Wahlmanipulation vorgeworfen, das war 2010 und zwar mit fast den gleichen Anschuldigungen bezügl Briefwahlakrten. Wirklich neu ist die Idee also nicht.Anzeige wurde aber damals keine erstattet.
Diesmal ist es etwas anders. Diesmal hat das Innenministerium selber begonnen Wahlbehörden einzelner Gemeinden anzuzeigen und erst Tage später kam Strache mit der Wahlanfechtung raus.
Magdalena
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10.06.2016, 12:36Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
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10.06.2016, 15:35
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Wieso durftest du nicht wählen?
Ich meine, wenn ich jahrelange woanders leben würde und mir "dor" eine Existenz aufgebaut hätte, dann wäre es mir vermutlich auch wichtiger, wie die Politik vor Ort ist, und "dort" wählen zu können.
Andererseits: wenn man beruflich auf absehbare Zeit im Ausland ist, ist Wählen schon wichtiger.
Ossy Kolmann
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10.06.2016, 16:38Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Bis 1989 konnten AuslandsösterreicherInnen ohne permanenten Wohnsitz in Ö nicht an den Wahlen teilnehmen.
Diese Exklusion wurde allerdings als nicht verfassungskonform beurteilt und in den 1990er Jahren mit Einführung der Briefwahl aufgehoben. Quelle
Ich erinnere mich, dass ich später in der Auslandsvertretung wählen ging (vermutlich mit Wahlkarte).
Die Alternative wäre gewesen, die Staatsbürgerschaft zu wechseln. Wollte ich aber nicht.
EU-Bürger dürfen inzwischen an Kommunalwahlen an ihrem ausländischen Wohnort teilnehmen. Das finde ich gut.
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10.06.2016, 16:40Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
ah, danke

genau, das war der Ossy Kolman
ich versteh die 'Grünen, dass sie sauer sind. Da haben sie mit Zittern und Zagen und doch ganz knapp ihren Kanidtaten durchgebracht und dann ist es noch immer nicht ausgestanden......
Wäre es umgekehrt, würden die Grünen die Wahl anfechten, da bin ich mir ganz sicher.
Die Blauen führen jetzt das Wort Demokratie im Mund und tragen dies als moralische Rechtfertigung vor sich her. Die Grünen würden zusätzlich die Nazikeule schwingen und die Vergangeheit verbal heraufbeschwören. So meine Einschätzung.
Ach, warum ist es nicht die Griss geworden, oder von mir aus der Khol oder der Hundstorfer. Dann hätten wir jetzt Ruhe und wir könnten uns den wichtigen Dingen zuwenden, TTIP, der zu erwartetenden neuen Flüchtlingswelle im Sommer, dem Schulsystem, Der Wirtschaft, dem Steuersystem tbc.....
Aber nein, die Streithanseln der Nation müssen sich befetzen und jeder einen Kandidaten aufstellen...
Magdalena
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10.06.2016, 16:41Inaktiver User
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10.06.2016, 17:15
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Ah danke, das wusste ich nicht.
Das mit dem permanenten Wohnsitz ist ja auch so eine Sache.
Ja, ich auch - man soll dort mitbestimmen dürfen, wo man permanent wohnt, bzw. vorhat zu bleiben.EU-Bürger dürfen inzwischen an Kommunalwahlen an ihrem ausländischen Wohnort teilnehmen. Das finde ich gut.
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12.06.2016, 18:37Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
anderes Thema
Geändert von Inaktiver User (13.06.2016 um 07:58 Uhr)
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12.06.2016, 20:48
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Das kann gut sein, dass die Grünen auch angefochten hätten.
Die Wahlanfechtung der FPÖ war aber eindeutig von langer Hand geplant gewesen, nämlich schon lange vor dem 2. Wahlgang.
Die FPÖ hat schon VOR dem 2. Wahlgang begonnen, auf eine Wahlanfechtung hinzuarbeiten. Ein beträchtlicher Teil der Wahlanfechtung soll bereits vor dem Wahlausgang verfasst worden sein. Systematisch wurden nach der Wahl vorbereitete Fragebögen an die FPÖ-Wahlhelfer geschickt, auf diese Fragebögen stützt sich jetzt ein großer Anteil der Anfechtungsgründe. Noch steht Aussage gegen Aussage.
Andere Punkte der Wahlanfechtung sind so derart kurios, dass man sich wirklich fragt, ob die FPÖ den VFGH "papierln" will. Psychischer Druck auf die Wähler soll da ausgeübt worden sein, weil VdB-Wähler ihre ausgefüllten Wahlzettel in den sozialen Netzwerken posteten. Wobei ja Strache das selber auch so gemacht hat. Die steirische FPÖ rief sogar mit einem Gewinnspiel auf, diese Wahlzettel zu posten. Ich finde sowas echt lächerlich.Es ist, was es ist.
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13.06.2016, 13:55Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
In Wien gab es am Samstag offene Straßenkrawalle zwischen Rechts- und Linksextremisten
Dabei waren auch die linken Gegendemonstranten nicht zimperlich, sie bewarfen ihre Gegner mit Steinen, Flaschen, Eisenstangen und anderen Gegenständen. Einschreitende Beamte seien selbst "mehrfach tätlich attackiert" worden.
Die Polizei musste Pfefferspray gegen beide Seiten einsetzen. Es gab Verletzte. Ein Teilnehmer der der Identitären wurde nach dem Verbotsgesetz angezeigt, sieben Teilnehmer der Gegendemonstrationen festgenommen.
Kritik am "aggressiven Pfeffersprayeinsatz der Polizei" kam von der Sicherheitssprecherin der Wiener Grünen, Birgit Hebein. FPÖ-Landesparteisekretär Anton Mahdalik forderte die "linken Stiefeltruppen" dagegen auf, "auf ein paar Spritzer Pfefferspray nicht memmenhaft zu reagieren". Der Einsatz gegen "linksradikale Gewalttäter" sei völlig in Ordnung.
Quelle
So heizt man sich gegenseitig auf. Und die Grünen entblöden sich nicht, mit zu mischen, statt die spinnerten Identitären einfach auszulachen.
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13.06.2016, 18:11Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Meine Rede.
links und rechts schenken einander nichts.
FPÖ raus - Flüchtlinge rein .........ist auch eine sagen wir mal endenwollend glücklich gewählte Parole
Wobei die demonstrierenden Ultrarechten keinerlei FPÖ Symbolik an sich hatten, oder habe ich etwas übersehen?
Die Linken hatten Kommunistische Fahnen und das Regenbogenbunte ist ein Grünsymbolik.
Der Kommentar der grünen Sciherheitssprecherin wunder mich nicht.
Ich finds schlimm, wie weit es schon gekommen ist.
Magdalena



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