Seltsam Sobotka hat die Einschulung doch erst gestern für die Zukunft in Aussicht gestellt. Und heute sind alle bereits geschult? Alle Achtung .....
Mit wäre ein wenige mehr Unparteilichkeit lieb.
Sonst muss ich wieder zum Ausgleich loslegendamit es fair bleibt......
Hier gehts um die Demokratie und darum ob nun oder ob nciht Wahlbetrug stattgefunden hat. Das ist keine Lappalie. Missstände scheint es auf jeden Fall zu geben udn diese gehören schleunigst abgestellt. Die Briefwahl ist dringend zu überdenken. Denk dir das Procedere der Briefwahl mal durch. Da ist Betrug Tür und 'Tor geöffent. ist dir das für die Zukunft wirklich egal?
Liebe smiling: keine Ahnung ob er gelogen hat, man darf ja lügen...... haben wir von VdB gelernt.... also immer schön fair bleiben. Vom ORF erwarte ich, dass er in einer Wahlabschlussrunde einfach richtig recherchiert und nciht in der Gier, dem missliebigen Kandidaten eins reinzuwürgen schlampig wird. Das ist KEIN seriöser Journalismus.
Magdalena, die nur mehr entsetzt ist
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09.06.2016, 21:39Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
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10.06.2016, 08:34Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Auf NZZ.at findet sich heute ein lesenswerter Kommentar von Wolfgang Rössler, der noch einmal darauf hinweist, wie wichtig eine lückenlose Aufklärung der Ungereimtheiten um die Bundespräsidentenwahl ist.
Er zeigt auf, dass die FPÖ wie alle populistischen Parteien sehr stark von Verschwörungstheorien lebt. Der Plot geht so: Wir leben in einem korrupten System und sind die einzigen, die etwas dagegen tun, deswegen schließen sich alle anderen Parteien gegen uns zusammen, um uns davon abzuhalten, das verfaulte System zu sprengen.
Dazu gehört, dass die Funktionäre keine klaren Beschuldigungen aufstellen (für die sie konkrete Beweise vorlegen müssten), sondern Andeutungen machen. Strache spricht von Unregelmäßigkeiten und Pannen - seine Fangemeinde malt das dann auf FB oder anderen Medien aus. Zum Schluss heisst es: Die anderen Parteien manipulieren so lange, bis der Richtige gewinnt.
Die Unterstellung, dass sich die anderen Parteien abgesprochen haben, um die FPÖ mit unlauteren Mitteln zu bekämpfen, gehört seit jeher zu ihren mächtigsten Erzählungen. So geht Populismus: Man entwirft das Bild eines in sich homogenen Machtkartells, dem es einzig um die Wahrung der eigenen Interessen geht. Nur eine Partei, die Populistische, würde das miese Spiel gegen die Bevölkerung durchschauen und bekämpfen. Kein Wunder, dass die Regierenden nicht erfreut sind und die neue Kraft mit allen Mitteln klein halten möchten.
Zur Erzählung vom Machtkartell gehört auch, dass jene Institutionen korrupt sind, deren Aufgabe es ist, die Einhaltung der Spielregeln sicherzustellen. Gerichte zum Beispiel. Die FPÖ ist die einzige Partei, die missliebige Entscheidungen nicht akzeptiert. Wird einer der Ihren verurteilt, ertönt verlässlich der Vorwurf der „Politjustiz“. Soll heißen: Richter stehen im Einflussbereich der etablierten Klasse und bestrafen FPÖ-Politiker, weil sie FPÖ-Politiker sind.
So verlieren Menschen das Grundvertrauen in die staatliche Ordnung und damit die Bereitschaft, sie zu verteidigen.
Es ist genau das, was die Populisten anstreben, denn wenn die Leute das Gefühl haben, der ganze Staat sei korrupt, sind sie empfänglich für die Idee eines "starken Führers" oder einer autoritären Partei, die mal "ordentlich aufräumt".
Sehr gefährlich.
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10.06.2016, 08:43
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Ich bin ebenfalls entsetzt. Diese Verschwörungstheoretiker geben einfach keine Ruhe.
unzensuriert.at/content/0020988-Unfassbar-Auch-Bundeswahlbehoerde-Chef-Stein-entsetzt-ueber-Wahlkarten
Wir erleben gerade Live und in Farbe wie eine Systemwandel funktioniert. Interessant wird es aber erst dann, wenn die alten Eliten es plötzlich merken, dass es zu Ende ist. Da wird noch einiges zu berichten sein.Geändert von Lukulla (11.06.2016 um 19:11 Uhr) Grund: entlinkt, da kommerzielles Angebot
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10.06.2016, 08:55Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Nein, sie geben keine Ruhe. Und wenn zwei Parteien jahrzehntelang das Land unter sich aufteilten, fallen ihre Verdächtigungen auf fruchtbaren Boden.
Das Groteske daran ist allerdings, dass die FPÖ von 1999 - 2006 mit in der Regierung saß und sofort alles daran setzte, Teil des Systems zu werden. Ausserdem hat Haider dem Land den schlimmsten und teuersten Wirtschaftsskandal der Zweiten Republik beschert (Hypo Alpe Adria).
Die Wähler könnten also durchaus wissen, wie die FPÖ tickt. Aber sie fallen nach wie vor auf ihre Parolen herein. Das ist das, was mich wirklich entsetzt - dass die alten rhetorischen Tricks ein paar Jahre nach dem Demagogen Haider noch immer so gut funktionieren.
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10.06.2016, 10:26Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Toller Beitrag
genauso funktioniert das, leider gießen die Grünen laufend Öl ins Feuer und ÖVP und SPÖ kommen mir vor die sprichwörtlichen Kaninchen vor der Schlange (Kurz als Ausnahme)
WAs hast erwartet Unzensuriert.at ist die Internet-Nachrichtenplattform der Rechten. Der link den du gepsotet hast ist vergleichsweise absolut harmlos.
Aber geh, denk doch mal an den Riesen-AKH-Skandal und an die Bawag-Pleite.
lg, Magdalena
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10.06.2016, 12:10
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Auch ich bin entsetzt, wie die rhetorischen Tricks einer populistischen Partei auch heute noch wirken. Sollte vielleicht doch mehr für die politische Bildung der Bevölkerung getan werden, um sie nicht auf jeden Rattenfänger herein fallen zu lassen???
Es war zu erwarten, dass die FPÖ ihre so knappe Unterlegenheit bei der BP-Wahl nicht einfach hinnimmt und alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ausnützt, das Wahlergebnis noch zu revidieren.
Wahrscheinlich rechnet sie auch damit, dass bei einer Wiederholung der Stichwahl etliche VdB - Wähler nicht mehr zur Wahl gehen. Die Briefwahl abzuschaffen, finde ich schon ziemlich grotesk. Und in den Wahlgremien waren ja auch FPÖ - Leute, die das korrekte Auszählen mit ihrer Unterschrift bezeugten. Oder waren sogar Ungereimtheiten beabsichtigt, um das Ergebnis im Bedarfsfall anzufechten???
Ich kann vidrei nur zustimmen, was die Vorgangsweise populistischer Parteien betrifft.
Und ob man nun für VdB oder die Grünen ist oder nicht - ich bevorzuge Parteien, die sich für Demokratie, Menschenrechte und den Schutz von Minderheiten und Schwachen aussprechen...
Mir kommt langsam das Grausen, wo wir uns hinbewegen. Noch mehr als die BP - Wahl fürchte ich das Ergebnis der nächsten Nationalratswahl...
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10.06.2016, 12:19Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Die Briefwahl war bei ihrer Einführung schon umstritten und wirklich notwendig ist sie nicht. Sie birgt viel Möglichkeiten der Manipulation, schau dir das Konzept mal genauer an.
Und wenn das alles zutreffen sollte, so wie es behauptet wird........ schlimm...... und jede Partei würde dann Anfechten, wirklich jede.
Ziel muss sein, Wahlen so zu gestalten, dass sie nicht angefochten werden können. Nicht hinhacken sondern auf sich selber schauen, was man besser machen kann.
hm, dir kommt das Grausen,..... du dann brauchen die anderen Parteien, Grün, Rot und Schwarz nur so weiter machen wie bisher ...... einfach "mehr desselben" (Watzlawick) dann wird das schon........
Die Willkommenskultur und das gnadenlose Gutmenschentum der Grünen gibt den Blauen die von ihnen gewollte Bühne. Aber ich glaub den Tag erleb ich nimmer, wo die Grünen das einsehen. Fundis da wie dort.
MagdalenaGeändert von Lukulla (11.06.2016 um 19:12 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt
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10.06.2016, 12:19
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Du bist mir eine
bittest um mehr Unparteilichkeit und bist dann im letzten Absatz fies zum VdB 
Was die Briefwahl betrifft:
In vielen Ländern, wie zB der Schweiz gibt es die Möglichkeit der Briefwahl. Es werden über 80 % der Stimmen in der Schweiz mittels Briefwahl abgegeben. Sind die denn nun ehrlicher oder was?
Wie stellst du dir eine Alternative zur Briefwahl denn vor?
Alle Auslandsösterreicher davon ausschließen, weil die haben eh nix zu bestimmen, wenn sie nicht hier leben? Für 700.000 Bürger, die nicht persönlich zur Urne können, aus welchen Gründen auch immer, fliegende Wahlkommissionen schicken? Berufstätige sollen vllt automatisch frei bekommen für die Wahl? Auf Urlaub fahren oder zB wegen eines Studiums an einem anderen Ort ist dann auch nicht erlaubt?
Natürlich könnte man auch noch über E-Voting reden. Nur: So ein System bietet wahrscheinlich noch mehr Betrugsmöglichkeiten.
Ich will damit nur sagen, es ist einfach, sich gegen etwas auszusprechen ohne dafür Alternativen zu haben.
Die jetzigen Missstände mit den Wahlkarten gehören selbstverständlich überprüft, das ist keine Frage. Ich sehe nämlich genau hier im vorzeitigen Öffnen und Aussortieren die größte Möglichkeit des Betruges und zwar von jedweder Partei. Es gehören einfach Personen jeder Partei bzw. total unparteiische Leute in die Wahlkommission. Der Schlendrian lag ja eigentlich bei alljenen, die mit Ihrer Unterschrift die Richtigkeit des Vorganges bestätigt haben, ohne es zu wissen.Es ist, was es ist.
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10.06.2016, 12:29Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
smiling soul,
wer nicht an seinem Wohnort wählen gehen kann, kann eine Wahlkarte beantragen. Das war schon immer möglich. Mit dieser Wahlkarten geht man dann am Aufenthaltsort (Arbeitsplatz , Urlaub, etc...) zum nächsten Wahlbüro , weist seine Identität mit Lichtbildausweis nach und geht persönlich und geheim in die Wahlzelle zur Wahl. Weiters gibt es fliegende Wahlkomissionen, die Krankenhäuser/Pflegeheime etc. besuchen. Mit Wahlkarte kann jeder, der krank ist, wählen. Die fliegende Komission sieht dann aber auch, wer vollkommen dement ist und nicht in der Lage eine Stimme abzugeben. Das fällt bei der Briefwahl weg, siehe eines meiner letzten posts, auch die Identität muss nicht nachgewisen werden sondern nur durch Kopie eines Ausweises glaubhaft gemacht werden.Niemand wird ausgeschlossen. Lass dir das doch nicht einreden.
Das einzige Problem sind die Auslandsösterreicher. Wie viele sind das derzeit?
MagdalenaGeändert von Inaktiver User (10.06.2016 um 12:39 Uhr)
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10.06.2016, 12:29Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Und wenn sie dann noch anschließend so tun, als wären sie gegen ihren Willen zur Unterschrift genötigt worden, wie die Stadträtin aus Schwechat, wird das Ganze zur Posse.
Laut Wiki sollen es derzeit um die 400 000 Menschen sein.
Ich durfte als Auslandsösterreicherin auch jahrzehntelang nicht wählen. War mir zu diesem Zeitpunkt auch ziemlich egal.


damit es fair bleibt......
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