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05.06.2016, 08:22Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
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05.06.2016, 08:36
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Was blende ich aus? Dein Satz passt nicht zu meinem Zitat.
Ich habe mich zwar nicht auf dich bezogen, sondern das war eine allgemeine Feststellung, finde es aber interessant, dass du dich überhaupt angesprochen fühlst. Dein nächster Satz ist allerdings eine Herausforderung, die ich rein grammatikalisch nicht verstehe, vielleicht möchtest du da nachbessern:Ich muss dein Vorurteil leider enttäuschen, ich bin Akademikerin.
'Deine Untergriffigkeit darfst du behalten, sie gehört DIR.
ja war um nicht, der Vorfall war krass genug dafür.
Ja, und deshalb ist VdB für dich unwählbar, das habe ich schon verstanden. Es zwingt dich ja auch niemand dazu. Was ist jetzt das Problem?Ich schrieb ganz deutlich, dass die Parteijungend das verbrochen hat und sich die Führung bis heute nur sehr lahm davon distanzierte.
Es wurde behauptet, dass die Grünen eine Verbotspartei sind. Die Argumente der Rechten gegen die Grünen beziehen sich auch sehr stark auf alle möglichen "Verbote", und die Bestrafung der armen Autofahrer, Pensionisten, braven Österreicher, Anrainer der Mariahilfer Straße ...Wer hat das hier im Strang wo geschrieben/behauptet?
Magdalena
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05.06.2016, 08:41Inaktiver User
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05.06.2016, 08:46
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05.06.2016, 18:35Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Du hast mich gefragt, ich habe dir geantwortet.
Grammatikalisch ist mein Satz wunderbar im Kontext zu verstehen.
Ja, warum nicht, der Vorfall (Gackerl-Falggerl) war krass genug für einen Parteiaustritt. Zumindest hätte sich die Parteiführung eindeutig und absolut klar gegen die Aktion ihrer Jugend abgrenzen müssen und es hätte Sanktionen geben müssen. Gab es beides nicht.
Die Gesprächsstruktur wird untergriffig und destruktiv. Daher steige ich an dieser Stelle aus.
Sachliche politische Diskussion jederzeit gerne.......
Magdalena
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06.06.2016, 00:40Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Kannst du dir behalten, lies einfach in meinem letzten Link,
das Kapitel Österreichs#Opferthese
Der „Anschluss“ war ein einmaliger „Grenzfall zwischen Annexion, Fusion und Okkupation“.[65] Die anfänglich euphorische Stimmung in der Bevölkerung wich im Laufe des Krieges weitverbreiteter Ernüchterung. Nach Ende des Krieges wurde ein unabhängiges Österreich wiederhergestellt.
die Stimmung beruhte auf der Hoffnung nach einem wirtschaftlichen Aufschwung, für den Anschluß war nur ein Teil der Bevölkerung.
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06.06.2016, 05:51
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
"Ja war um nicht" - das ist für mich kein Satz. Ohne Leerzeichen vielleicht, aber offensichtlich fehlt mir die Fantasie, mir die Wörter selbst zusammenzustoppeln, ich habs nicht kapiert.
Also einen Parteiaustritt wegen einer zugegebenen unangebrachte und idiotischen Aktion der Jugend - das wäre wohl etwas zuviel verlangt. Bei anderen Parteien ist das auch nicht Gang und Gebe.Ja, warum nicht, der Vorfall (Gackerl-Falggerl) war krass genug für einen Parteiaustritt. Zumindest hätte sich die Parteiführung eindeutig und absolut klar gegen die Aktion ihrer Jugend abgrenzen müssen und es hätte Sanktionen geben müssen. Gab es beides nicht.
Die Gesprächsstruktur wird untergriffig und destruktiv. Daher steige ich an dieser Stelle aus.
Sachliche politische Diskussion jederzeit gerne.......
Magdalena
Du verbeißt dich da ständig an einem Vorfall, und dieser ist Jahre her.
Wenn du aussteigen möchtest, gerne, deinen aggressiven Unterton werde ich hier nicht vermissen.Geändert von hawaiianstarline (06.06.2016 um 06:46 Uhr)
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06.06.2016, 08:10Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Zumal es von Seiten Deutschlands Wirtschaftssanktionen (Tausend-Mark-Sperre) gegeben hatte, um deutsche Touristen von einem Besuch in Österreich abzuhalten.
Diese Sanktionen wurden erst beim Juliabkommen 1936 wieder aufgehoben.
Erstaunlich. Ein Leerzeichen führt dazu, dass du es nicht mehr lesen kannst?
Ist zwar O.T, aber solche Unregelmäßigkeiten (und noch viel stärkere) können schon Schulkinder überlesen. Es gibt sehr lustige Beispiele dafür.
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06.06.2016, 08:15Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Unter dem gleichen link findet sich auch dieser Abschnitt
Am 15. März verkündete Hitler auf dem Heldenplatz in Wien unter dem Jubel von ca. 250.000 Menschen[37] „den Eintritt meiner Heimat in das Deutsche Reich“. Er bezeichnete Österreich als „älteste Ostmark des Deutschen Volkes“ und „jüngstes Bollwerk der Deutschen Nation und damit des Deutschen Reiches“, vermied aber, den Namen Österreich zu nennen. In zahlreichen Wiener Betrieben war zwar die Belegschaft dazu verpflichtet worden, an dieser Kundgebung geschlossen teilzunehmen, gleichwohl spiegelte dieser Jubel die damals vorherrschende Stimmung wider.
Bereits in den ersten Tagen nach der Machtübernahme inhaftierten die neuen Machthaber unter Mithilfe österreichischer Anhänger rund 70.000 Menschen, insbesondere in Wien. Darunter waren viele Politiker und Intellektuelle der Ersten Republik und des Ständestaates sowie vor allem Juden. Der Terror hatte unmittelbar nach dem Einmarsch begonnen und in Ausmaß und Brutalität die Verhältnisse in Deutschland bei weitem übertroffen.[38]
Der am 11. März zurückgetretene Bundeskanzler Schuschnigg wurde zunächst in seiner Dienstwohnung im Belvedere unter Hausarrest gestellt, dann monatelang im Wiener Gestapo-Hauptquartier, dem ehemaligen Hotel Metropol, inhaftiert und später wie die meisten anderen Häftlinge in das KZ Dachau deportiert, wo er allerdings wesentlich besser behandelt wurde als die anderen Häftlinge (Hitler überlegte, ihn für einen später geplanten Schauprozess bereitzuhalten).
Die Polizei, die jetzt Himmler unterstellt war, unterband jeden nachhaltigen Widerstand. Die Grenzen wurden abgeriegelt, um Regimegegnern die Flucht unmöglich zu machen. Am Brenner trafen schließlich deutsche und italienische Truppeneinheiten zu freundschaftlichen Zeremonien zusammen.
Meine Großmutter, damals junge Frau in Wien, erzählte mir von der anfänglichen Begeisterung. Die Menschen hungerten in den 30er Jahren, es gab eine immense Wirtschaftskrise. Die Menschen glaubten eifnach den Versprechungen und erhofften sich eine Verbesserung ihrer Lage.
Die Fehler , die zur weiteren desaströsen Entwicklung wesentlich beitrugen, sind bereits im Friedensvertrag von Saint Germain passiert.
Meine Großmutter erzählte mir auch, dass die Bevölkerung erst gegen Ende des Krieges hinter vorgehaltener Hand ganz leise über die Vorgänge in den KZ´s munkelte. Erst gegen Ende des Krieges ist es durchgesickert.
Treppenwitz dabei ist, dass Dollfuß GEGEN die Nazis war und trotzdem durch massive Aufweichung der demokratischen Strukturen zu deren Erfolg beigetragen hat.
Nun wir sind von der Wahl ausgegangen.
Erst durch die Aufweichung und dann Außerkraftsetzung jeglichen demokratischen Prinzips (Pressezensur, Unterdrückung missliebiger Parteien um nur zwei kleine Beispiel zu nennen) war jener Boden bereitet, auf dem die Nazis ihre ungute Saat erfolgreich aussäen konnten. Daher ist mir und vielen anderen Österreichern die Demokratie so wichtig.
Eine demokratisch gewählte Partei ist zu respektieren. Die politische Auseinandersetzung mit dieser Partei steht ja jedem frei.
Eine Partei, die bei einer Wahl die Mehrheit an Stimmen bekommt, ist als solche zu behandeln. Das Hinterfragen aus welchen Gründen, diese Partei so viele Stimmen erhalten hat, ist erlaubt
Es steht jeder Partei frei, ein Verbotsgesetz im Parlament zu beantragen. Man könnte also nach demokratischen Grundsätzen versuchen eine Partei verbieten zu lassen. Dies müsste man dann allerdings sachlich begründen und argumentieren. Offensichtlich kann dies nicht sachlich argumentiert werden. Ein solcher Antrag würde sich daher ad absurdum führen. Somit ist die FPÖ eine demokratische Partei Österreichs, obs einem passt oder nicht.
Die Grünen sind ja auch eine demokratische Partei Österreichs.
Jedes Spielen mit dem Gedanken der Auflösung des Nationalrates, der Nicht-Anerkennung einer demokratisch gewählten Partei , der Außerkraftsetzung des Parlaments in welcher Form auch immer, beunruhigt mich daher massiv. Allein bin ich damit in Österreich bei weitem nicht.
Aufrufe wie: Alles ist erlaubt, nur nicht kriminell werden, zumindest nicht sehr (war Stemberger, sorry für den Irrtum) die fast unwidersprochen bleiben udn eher der äußeren Form halber ein wenig gerügt werden, beunruhigen mich noch mehr.
In manchen Wahlbezirken wurden die Wahlkartenstimmen vom Leiter der Wahlkommission vorab ALLEIN ohne Beisitzer anderer Parteien geöffnet und ausgezählt! Für sich allein im stillen Kämmerlein!
Für mich ist dabei völlig unerheblich ob dadurch oder nicht dadurch einer der beiden Kanditaten gewonnen hat oder nicht. Ein solcher Vorgang ist für sich genommen einfach nur schrecklich und in einer Demokratie absolut abzulehnen und zu untersuchen . Solche Missstände sind abzustellen.
Leider muss ich die Behauptung einer anderen userin, die Grünen neigen zu Zwangsmaßnahmen etc... unterstützen.
Die Grünen neigen zu sofortiger Verbotskultur per Verordnung gegen alle, die nicht ihrer Meinung sind. Man betrachte dazu die Vorgänge um die Mahü (Mariahilferstraße) in Wien.
Die Grünen neigen ebenfalls dazu Totschlagargumente zu bringen. Wer es z. B. "wagt" nach den Kosten und der Finanzierbarkeit der letzten Flüchtlingswellen zu fragen wird reflexartig als pöser Nazi bezeichnet.
Ich halte solche Fragen für verantwortungsbewusst dem Staat und der Bevölkerung gegenüber, die schließlich die erforderlichen Steuern zur Finanzierung aufbringen muss.
Nicht verstehen kann ich (und viele andere ebenfalls) dass uns seit vielen Jahren gesagt wird, wir müssten den Gürtel enger schnallen (Schüssel-Diktion) , ein Sparpaket jagte das andere, manchmal gabs wirklich tiefe Einschnitte, wir haben eine der höchsten Abgabenquoten in Österreich ..... und trotzdem wurden und werden immer mehr Leistungen gestrichen.
Dann kommt die Flüchtlingswelle....... und plötzlich ist Geld da...... viel Geld....... nur nicht für uns.
Wer sich darüber wundert ist kein böser Nazi sondern fragt sich einfach erstaunt, wie es derlei geben kann.
MagdalenaGeändert von Inaktiver User (06.06.2016 um 08:23 Uhr) Grund: tippfehler ausgebessert
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06.06.2016, 08:21Inaktiver User



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