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  1. gesperrt

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    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Schröder war damals allerdings eher "Genosse der Bosse" statt "Genosse der Arbeitnehmer", denn die Reformen fanden auf dem Rücken der eigenen SPD-Wähler statt.
    Das ist dann auch mit ein Grund, weshalb in den SPD-Hochburgen heute die AfD gewählt wird und der nächste SPD-Spitzenkandidat bei den Bundestags-Wahlen keine Chance haben wird.

    Bei entsprechenden Reformen wie die Agenda 2010 würde sich die SPÖ also auch selbst schaden. Das dürfte niemand innerhalb der SPÖ wollen.
    vor allem ist in diesem speziellen fall ein Vgl. mit Dtl. durchaus angebracht.

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    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Irgendwo muss also auch eingespart werden - und das wird nicht einfach. Als Deutschland 2003 in einer ähnlichen Abwärtsspirale steckte, führte der Sozialdemokrat Schröder die Agenda 2010 durch. Mit dieser Arbeitsmarktreform schaffte es D, wieder zum wirtschaftlichen Zugpferd in Europa zu werden.
    Die Agenda 210 zielte ja v.a. darauf ab, einen großen Billiglohnsektor zu etablieren.
    Auf diese Weise hat Deutschland einen wirtscchaftlichen Vorteil gegenüber den anderen Eu-Ländern errungen - die Steigerung der Wirtschaftskraft erfolgte ganz vornehmlich zu lasten der anderen EU-Länder und auf Kosten der stark gestiegenden Anzahl von Billig-Arbeitskräften im eigenen Land.
    Mittlerweile liegt Deutschland m.W. innerhalb der EU vorn beim Anteil von Niedriglohnempfängern in Relation zu allen Arbeitnehmern.

    VanDyck
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  3. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei entsprechenden Reformen wie die Agenda 2010 würde sich die SPÖ also auch selbst schaden. Das dürfte niemand innerhalb der SPÖ wollen.
    Heisst im Klartext: Kern wird an seiner eigenen Partei scheitern.
    Das fürchte ich leider auch, dabei wünsche ich ihm wirklich, dass er Erfolg hat.
    Ohne Reformen wird es nicht gehen, denn kein Staat kann auf Dauer mehr ausgeben, als er einnimmt.

    Das Investitionsklima in Ö ist in den letzten Jahren immer schlechter geworden, große deutsche Konzerne haben ihre Zulieferbetriebe in Ö geschlossen, dadurch sind viele Arbeitsplätze verloren gegangen.

    Wer die Wirtschaft ankurbeln will, muss nicht zuletzt die Situation der (potentiellen) Arbeitgeber verbessern. Das Gros der Arbeitgeber sind kleine Unternehmer, zB. im Tourismus. Die sind sehr vorsichtig damit, Leute einzustellen, weil sie dadurch ein großes Risiko eingehen.
    Wenn das Wetter schlecht ist und wenig Gäste kommen, müssen die Angestellten alle bezahlt werden und wenn das Hotel in die Pleite rutscht, bekommen die AN Arbeitslosengeld, der AG aber landet im schlimmsten Fall in der Privatinsolvenz.

    Die meisten Neugründungen sind EPUs - Einpersonenunternehmen. Zwar hat sich steuerlich für sie einiges verbessert, aber die meisten werden sich hüten, Leute fix anzustellen, wenn es nicht dringend erforderlich ist.

    Die sozialdemokratischen Parteien fallen auch deswegen überall in Europa zurück, weil sich die wirtschaftlichen Bedingungen grundlegend geändert haben. Was in der Zeit der Industrialisierung gut geklappt hat, hilft heute nicht mehr weiter.

  4. Inaktiver User

    AW: Hetze & Rechtsradikale Gewaltzunahme

    es lief mir kalt den Rücken runter, zuerst groß verkünden ein Präsident für alle Ö zu sein, zu verbinden und dann solche Aussaagen

    ." Daher werde er den Freiheitlichen nicht den Auftrag zur Regierungsbildung erteilen, wenn sie nach der nächsten Nationalratswahl stärkste Kraft im Parlament werden sollten.

    dazu kann ich nur sagen

    "Nicht dramatisieren" will er die politische Lage in Österreich nach dem knappen Wahlausgang. Er wolle nicht von einem gespaltenen Land reden. Positiv sei, dass der Wahlkampf das Land politisiert habe. Zu seinen eigenen Gefühlen nach dem Herzschlagfinale befragt, räumte er ein: "Man steht ein bisschen neben sich."

    3 Tage nach einer polarisierenden Wahl, hat er selber zu einer Schaufel gegriffen.
    Das verstärkt die Gegnerschaft und führt wirklich zu Gräben, wenn sie noch nicht vorhanden waren.

    ER wird aufgrund dieser Aussage der 2. Österreichische Präsident sein, der unter Polizeischutz zur Angelobung gehen wird. (also eine indirekte Aufforderung zur Gewalt mMn)

    welche Regierung will er Angeloben, wenn sich Keine SPÖ,ÖVP,Grüne Regierungsmehrheit ausgeht.
    Ist er wirklich der Meinung die FPÖ unter Strache verzichtet wegen der Außenwirkung auf den BK-Posten ?

    Van der Bellen: Kein Regierungsbildungs-Auftrag für FPÖ « DiePresse.com

  5. gesperrt

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    AW: Hetze & Rechtsradikale Gewaltzunahme

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    welche Regierung will er Angeloben, wenn sich Keine SPÖ,ÖVP,Grüne Regierungsmehrheit ausgeht.
    Ist er wirklich der Meinung die FPÖ unter Strache verzichtet wegen der Außenwirkung auf den BK-Posten ?

    Van der Bellen: Kein Regierungsbildungs-Auftrag für FPÖ « DiePresse.com
    unglaublich!

  6. Inaktiver User

    AW: Hetze & Rechtsradikale Gewaltzunahme

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    es lief mir kalt den Rücken runter, zuerst groß verkünden ein Präsident für alle Ö zu sein, zu verbinden und dann solche Aussaagen

    ." Daher werde er den Freiheitlichen nicht den Auftrag zur Regierungsbildung erteilen, wenn sie nach der nächsten Nationalratswahl stärkste Kraft im Parlament werden sollten.
    Ach Du Schreck. (Das gehört aber eigentlich in den Nachbarstrang.)

    Okay, jetzt ist es im richtigen Strang.

    Lieber Himmel, was macht van der Bellen da nur? Das ist ja völlig verrückt. Damit liefert er den FPÖ-Anhängern eine Steilvorlage wie sie besser nicht sein könnte. Kaum gewählt und schon reißt er alles mit dem Arsch ein.
    Geändert von Inaktiver User (25.05.2016 um 22:11 Uhr)

  7. Moderation

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    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Hedwig, du befindest dich im Österreich-Strang, ich habe Pragmatix' Beitrag samt Antwort hier her verschoben.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

  8. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Hedwig, du befindest dich im Österreich-Strang, ich habe Pragmatix' Beitrag samt Antwort hier her verschoben.
    Analuisa,

    ich erwartete mir eine Verschiebung (da es Ö-Politik ist ) und aktzeptiere sie.

    postete ihn aber absichtlich im Hetze-Strang, , da er dort mehr Leser erreicht und ist im Bezug mit diesem Posting besser zu verstehen. http://bfriends.brigitte.de/foren/po...l#post27241204.

    solche Aussagen motivieren mehr zu Gewalt, als rechtes Parolen schwingen (meine Ansicht).

    Ps: bei OT, dieses Post bitte Komplett löschen.
    Geändert von Inaktiver User (25.05.2016 um 23:59 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Hetze & Rechtsradikale Gewaltzunahme

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach Du Schreck. (Das gehört aber eigentlich in den Nachbarstrang.)

    Okay, jetzt ist es im richtigen Strang.

    Lieber Himmel, was macht van der Bellen da nur? Das ist ja völlig verrückt. Damit liefert er den FPÖ-Anhängern eine Steilvorlage wie sie besser nicht sein könnte. Kaum gewählt und schon reißt er alles mit dem Arsch ein.
    hedwig, er hat die wahlen mit dieser aussage, wenn auch knapp, gewonnen.
    die ist ja nicht neu, sondern eines seiner zentralen wahlkampfthemen gewesen.

    denn der bundespräsident hat freie wahl bei der beauftragung mit der regierungsbildung. er muss nicht die stimmenstärkste partei damit beauftragen.

    wer (die deutsche) geschichte kennt, dem ist sehr klar, worum es hier geht.

    und @pragmatix, dir ist es auch klar, war du hier tust.- denn dieses thema jetzt als angebliche neuigkeit aufzuwerfen, noch dazu im falschen strang, ist absicht.

  10. Inaktiver User

    AW: Hetze & Rechtsradikale Gewaltzunahme

    Ich fand es überflüssig, dass VdB das gegenüber der ARD noch einmal sagte. Natürlich versuchen die Medien, zu polarisieren, wo es nur geht. Er hätte diese Frage einfach ablehnen können und sagen, das werde er dann entscheiden, wenn es der Fall sein sollte.

    Inzwischen sind VdBs Äußerungen vorsichtiger: "Dazu habe ich im Wahlkampf alles gesagt. Damit möchte ich es bewenden lassen."

    VdB steht wie alle Bundespräsidenten unter Personenschutz, für den Ex-Grünen-Chef ist zusätzlich ein spezielles Sicherheitskonzept erstellt worden, das – verständlicherweise – nicht preisgegeben wird.

    Der Grund: Auf der Facebook-Seite von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache wurde Van der Bellen von Usern nicht nur beschimpft, es wurde auch Gewalt angedroht – und die Adresse seiner Wohnung publiziert. Das war selbst Strache zu viel; er rief seine Anhänger zur Mäßigung auf. Das Adressen-Posting wurde gelöscht, eine für Samstag geplante "Demonstration gegen Van der Bellen" abgesagt.


    Strache und Hofer geben sich moderat, aber die Geister, die sie riefen, werden sie so schnell nicht mehr los.

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