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23.05.2016, 05:09
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
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23.05.2016, 06:57Inaktiver User
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23.05.2016, 07:01Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Bloedsinn. Bei der Ausstellung von rund 800 000 Wahlkarten ist da einfach noch Luft drin, und genau das habe ich ueberall gelesen. 50:50 kenne ich nur aus einer Grafik. Aktualisieren dauert, Redaktionen sind morgens um 05.00 noch nicht voll besetzt, und im Internet sieht man einfach haeufig auch aeltere Berichte. Internet heisst eben auch, kritisch lesen - heisst mal auf die Uhrzeit des Artikels schauen, und sich vielleicht auch mal mit der Methodik einer Hochrechnung oder Prognose vertraut machen bevor man 'Medienmanipulation' ruft. Auch wenn "Faelscher" bruellen einfacher ist.
Und dass man selbst und das eigene Umfeld einen Politiker mag/nicht mag ist nun Wirklichkeit ch ueberhaupt kein Anhaltspunkt fuer den Rueckhalt in der Bevoelkerung.
In meiner Wahrnehmung duerfte kein einziger AFD/UKIP/LePen-spinner auch nur eine Stimme gekriegt haben, aber leider leben wir nicht in meiner Wirklichkeit.
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23.05.2016, 07:30
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23.05.2016, 07:51
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Lesen hilft in der Tat weiter. Ich schrieb, „die hoffen auf Wahlfälschung“ und nicht, die organisieren Wahlfälschung oder es ist eine Wahlfälschung.
Nachdem ich schon das Ende der DDR sehr aktiv und aufmerksam miterleben durfte kann ich dir versichern, das vom dummen Wahlvolk „Gefühlte“ ist der Wahrheit näher als das, was in den Medien verbreitet wird. Im Jahr 88 hat die DDR ihre Pläne übererfüllt und war plötzlich 89 pleite.
Heute stehen 80% hinter Merkel und morgen wird mit Mehrheit abgewählt, so schnell kann’s gehen.
Heute werden alle deutschen Politiker der Etablierten verkünden, uns wird das Schicksal aus Österreich nicht ereilen, warum auch immer.
AfD Politiker haben es denkbar einfach, Schnauze halten und die „Alten“ aussitzen.
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23.05.2016, 08:20Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
nein.
in österreich werden die wahlkarten erst einen tag später ausgezählt -also heute.
14% der stimmen sind also überhaupt noch nicht ausgezählt.
die wahlkarten müssen zu 60% für vdb sein, um das prognostizierte knappe wahlergebnis für vdb zu bringen, das ist angesichts der bisherigen wahlkartenerfahrung realistisch.
http://orf.at/stories/2340519/2340522/Geändert von Inaktiver User (23.05.2016 um 08:28 Uhr)
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23.05.2016, 08:24Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
weil in diesem kontext "stark" eher gleichbedeutend ist mit "alle (theoretischen) kompetenzen auch ausnützend".
österreich will eigentlich keinen in diesem sinne "starken" präsidenten (hoffe ich sehr) -denn die verfassung ermöglicht dem präsidenten doch ein paar recht autoritäre eingriffsrechte, wenn er es wirklich will -die allerdings noch nie von einem präsidenten genutzt wurden in der 2. republik.
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23.05.2016, 08:27Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Stimmt so leider nicht.
VdB hat in zwei Bundesländern gewonnen: Im großstädtischen Wien und im ländlichen Vorarlberg.
Die Grünen hatten bei den letzten Nationalratswahlen in V sogar mehr Stimmen als in Wien und V hat nach Wien den höchsten Ausländeranteil aller Bundesländer.
Mein Eindruck ist, dass es weniger mit Stadt-Land zu tun hat als mit einer Untertanenmentalität in weiten Teilen Österreichs, die sich einen starken Mann wünscht, der "es richten soll".
Es stimmt schon, dass V anders tickt. Deswegen aber zu sagen: In Ö ist es so und so und die paar Leute hinter den Bergen im Westen waren eh schon immer anders, finde ich unfair (ist aber sehr typisch für W).
Er muss? Ich staune wirklich Bauklötze, wie geschichtsvergessen die FPÖ-Wähler sind. Nicht nur, dass diese Partei sechs Jahre lang im Parlament mitregierte und nicht nur nichts veränderte, sondern fröhlich mitmauschelte - und dass uns Haider und Kärnten den größten Wirtschaftsskandal der Zweiten Republik eingebrockt haben, an dem noch unsere Kindeskinder abzahlen werden.
Es ist schon richtig, dass sich in Österreich Vieles ändern muss. Aber dass man dann ausgerechnet eine Partei wählt, die schon bewiesen hat, dass sie es auch nicht besser kann, das erschließt sich mir nicht.
Wenn ich sehe, dass 50% der Wähler bei einer Direktwahl einen Populisten wählen, bin ich froh, dass es nicht mehr direkte Demokratie gibt. Da wäre hätten wir hierzulande nur noch Stammtischpolitik.
Eine direkte Demokratie kann nur funktionieren, wenn die Bürger mündig und politisch gebildet sind. In der CH, in der eine Untertanenmentalität wie die der Ösis undenkbar wäre, funktioniert das.
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23.05.2016, 08:30
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Über die Kompetenzen hab ich heute mittag auch erst nachgelesen, da mir das neu war. Danke für die 'Übersetzung' :)
'Stärke' kann man in der Tat so oder so auslegen."I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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23.05.2016, 08:32Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Ein Bundespräsident muss nicht "stark" sein (das sollte die Regierung sein), er soll das Land repräsentieren. Und wenn 50% der Österreicher der Meinung sind, unser Land werde am besten durch einen Rechtspopulisten repräsentiert, wird mir übel.
Wir hatten schon einmal einen ähnlichen Fall: Den Bundespräsidenten Waldheim, dessen Rolle in der Wehrmacht nie richtig aufgearbeitet wurde.
Außenpolitisch blieb Waldheim (und damit Österreich) weitgehend isoliert. In die USA durfte Waldheim nicht einreisen, obwohl er neun Jahre lang UNO-Generalsekretär gewesen war.
Er wurde von keinem westlichen Staat eingeladen und nur von wenigen Staatsoberhäuptern besucht. Die Schweiz wies den traditionellen Antrittsbesuch des österreichischen Staatsoberhaupts zurück. Weitere Staaten, darunter Finnland, Irland, die Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland, gaben ihm auf Anfrage keine Besuchstermine.
Quelle: Wiki
Der einzig positive Effekt an Waldheim war, dass Österreich endlich anfing, seine Kriegsvergangenheit aufzuarbeiten.
Als Ösi im Ausland wurde man immer wieder auf Waldheim angesprochen. Und da die meisten Leute die Details nicht wirklich kannten, hieß es schlicht: Die Österreicher haben einen alten Nazi als Bundespräsidenten.
Und jetzt vermutlich einen Rechtspopulisten.
Auch wenn es innenpolitisch auf dasselbe herauskommt, wäre ich froh, wenn VdB doch noch gewinnen würde - allein schon, um eine außenpolitische Isolation zu vermeiden.Geändert von Inaktiver User (23.05.2016 um 08:45 Uhr)



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