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  1. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von smiling_soul Beitrag anzeigen
    Soll das jetzt der Witz des Tages sein? Hast du die Rede gesehen, in welcher er diesen Sager mit "Man wird sich noch wundern ..." gemacht hat? Anscheinend nicht.

    Das jetzt so zu argumentieren, ist nicht mehr lächerlich, sondern hochgradig lächerlichst. Und du glaubst diesen Schmarren auch noch tatsächlich? Sag bitte, dass es nicht so ist.

    Das sagte er mit einem wütendem Gesicht: "Sie werden sich noch wundern, was einem Bundespräsidenten alles möglich ist."
    die Rede habe ich nicht gesehen, mich hat dieser Sager heute überrascht, ich faste ihn aber nicht auf, wie manche das er die jetzige Regierung entläßt um einen Strache zum BK zu machen, sondern seine Macht mehr auszunutzen, aber nicht bis zum letzten. ich bin gerade seine heutige Aussage am suchen, wird nachgeliefert versprochen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist interessant.
    Wenn es stimmt... und die Hofer-Wähler Veränderung wollen, dann koennte man ja daraus schließen, dass sich Männer die keine Akademiker sind und auf dem Land leben sich von der jetzigen Regierung weniger vertreten fühlen als Frauen, die studiert haben und in der Stadt leben.
    .
    ein Grund von vielen und so wie Eos (?) Opa höre ich andauernd viele reden, übrigens auch VdB wähler.

    bin grad drübergestolpert

    Wähler wollten jeweiligen Gegenkandidaten verhindern | Tiroler Tageszeitung Online - Nachrichten von jetzt!

    Für 18 Prozent der Hofer-Wähler hat der Blaue die richtigen politischen Ansätze. Bei Van der Bellen sagten 11 Prozent, dass er ihre politische Einstellung vertrete. Für 37 Prozent der Nichtwähler waren beide Kandidaten nicht wählbar.

    so unwichtig ist die pol. Einstellung der Kandidaten.

    https://www.youtube.com/watch?v=TkMtspDd2Gs

    Bundespräsidentenwahl 2016 - Erste Stellungnahmen der Kandidaten (ORF2)

    wäre schön wenn sich die Wähler wie die 2 Kandidaten verhalten würden.

  2. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Der kommentierende Meinungsforscher sagte, wenn man davon ausgeht, dass die politische Übereinstimmung in einer Partnerschaft wichtig ist, dann müsste es in Ö viel mehr Singles geben
    und die armen Kinder denkt keiner

    KUF - Peter Kufner: Karikaturen « DiePresse.com

    und jeden der mich pers. kritisiert muß die Suppe auslöffeln t
    Geändert von Inaktiver User (22.05.2016 um 23:04 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von eos-01 Beitrag anzeigen

    Flüchtlinge gibt es ca. 90 in meinem Ort (im Bezirk weiß ich es nicht). Für diese ca. 90 Männer hat man 2 Holzhäuser aufgestellt. In denen wohnen auf ca. 50-60 m2 jeweils 4 Personen sehr spartanisch in einer Art WG - ich hab mir das angeschaut. So möchte ich nicht wohnen müssen. Aber trotzdem hört man oft, dass "die viel schöner wohnen als ich und das auch noch gratis. Und mir schenkt keiner was!" - "Der Strache würde das nicht zulassen. Der ist für die kleinen Leute... "
    ich kenne die gegend ja, da leben die einheimischen ja eigentlich nicht wie im slum - soo schön dort....
    also einfach so was wie ein merkwürdiger neid?
    schlimm.....


    gerade habe ich noch zeit im bild gesehen.
    der wahlsprengel yppenplatz (dort wurde letzte woche die frau erschlagen, ihr habt sicher davon gehört, von einem mann, der aus kenia kam) hat zu 82% vdb gewählt.

  4. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    ein letztes posting für heute ...
    hier ein weiterer erklärungsansatz, warum vdb als grüner "am land" in vielen regionen so gar nicht ankam:

    Das Stadt-Land-Gefälle spiegelt die Typologie der Grün-Wähler wider: Eher junge und gebildete Menschen ziehen häufig in die Städte. Auf dem Land hängt den Grünen das Image der Bürgerschreckpartei nach, ihre Organisationsdichte kann mit jener der FPÖ nicht mithalten. Derzeit stellt die Ökopartei in Österreich keinen einzigen Bürgermeister. Ein Rezept von Vizechef Werner Kogler: das berühmte Feuerwehrfest nicht meiden, sondern hingehen.

    Grüne Aufholjagd könnte neue Türen öffnen - Hofburg-Wahl live - derStandard.at

    60% der briefwahlstimmen müssten an vdb gehen, damit er gewinnt. das ist durchaus realistisch. ich bin vorsichtig optimistisch.

  5. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    ich hab die Aussage Hofers gefunden

    Duell um die Hofburg: Wer wird Bundespräsident?

    Das erste Statement Norbert Hofers (das Video mit dem Sager ich geh ins Caffeehaus, ab min 1)

    wenn er es wird, müß er sich daran halten.
    Geändert von Inaktiver User (22.05.2016 um 23:10 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von eos-01 Beitrag anzeigen
    ...... Er meinte die Leute wollen einfach Veränderung, alles soll anders werden, besser werden, raus aus der EU - weil das ja sowieso nur Idioten sind - usw. - so hört er das immer wenn er z.B. auf ein Bier geht.
    Ja, das ist der Grund. Sie sehen die EU als Riesengrossen Überkopf der alles regiert, die Nationalstaaten haben keine Stimmen und die Menschen in den Ländern sind nur Wahlvieh.

    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  7. Inaktiver User

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    und mein letztes für heute

    Der Graben durch Österreich wird bleiben « DiePresse.com

    Ginge es nicht um das kleine Österreich und die dann doch überschaubare Macht des Präsidentenamts, man könnte eine Parallele zwischen diesem Wahlsonntag und der Too-Close-to-Call-Abstimmung zwischen George W. Bush und Al Gore ziehen. In Österreich haben die Freiheitlichen sogar rechtliche Bedenken über das mögliche Wahlkartenergebnis, das am Montag wohl endgültig vorliegen wird.

    Nichtsdestoweniger gibt es einige klare Aussagen und Implikationen dieses Wahlsonntags: Während Van der Bellen von einer bunten Koalition von Prominenten und Vertretern mehrerer Parteien unterstützt wurde, steht hinter Hofer nur die FPÖ. Noch nie haben so viele Wähler einem FPÖ-Politiker die Stimme gegeben. Noch nie war der Zorn so vieler über Regierung und System so groß. Noch nie wollten so viele Wähler einen FPÖ-Kandidaten in eine bundespolitische Spitzenposition heben. Das alte Argument, wer FPÖ wähle, stimme für den Protest, denn in eine Regierung käme sie ohnehin nicht, ist Geschichte. Knapp oder mehr als die Hälfte will eine blaue Hofburg und einen Mann, der klar gesagt hat, gegebenenfalls auch Regierungen abzuberufen.


    das war für viele das Argument VdB zu wählen.

    und die Welt schreibt

    Präsidentschaftswahl: In Österreich kommt das System der Mauschelei an sein Ende - DIE WELT

    . Als "weltoffen" oder "nationalistisch" würden die Österreicher in den nächsten sechs Jahren wahrgenommen werden, als "stark" oder "diplomatisch" der neue Präsident. Entweder oder. Eine gemeinsame Schnittmenge schien es nicht mehr zu geben.

    "Dann werde ich die Regierung entlassen. Das hat dann ja keinen Sinn mehr"

    Die Interpretation des Amtes stand dann auch im Mittelpunkt der gesamten Wahlauseinandersetzung. Van der Bellen wurde nicht müde, vor einer "Blauen Republik" zu warnen, während Hofer, Mitglied einer deutschnationalen Burschenschaft, das Schreckgespenst einer "grünen, faschistischen Diktatur" an die Wand malte.

    Für das größte Aufsehen im Wahlkampf hatte Hofer gesorgt, als er den Österreichern ausrichtete, dass sie sich noch wundern würden, was ein Präsident alles darf. Man konnte das durchaus als Drohung verstehen, und Experten wie der Rechtswissenschaftler und Anwalt Alfred Noll konkretisierten dieses Szenario wie folgt: "Wenn Hofer will, dann kann er innerhalb von zwei Wochen die derzeitige Regierung entlassen."

    Dass Hofer das zumindest in Betracht zog für den Fall, dass die Regierung in entscheidenden Fragen (Flüchtlingspolitik, Steuerpolitik) nicht nach seinen Vorstellungen handeln würde, brachte er mehrmals deutlich zum Ausdruck. Zum neuen Kanzler Kern fiel ihm ein: "Wenn die Streitereien innerhalb der Koalition nicht aufhören, dann werde ich die Regierung entlassen. Das hat dann ja keinen Sinn mehr."

    Tatsächlich waren es diese ewigen Streitereien sowie der damit verbundene gefühlte und tatsächliche Stillstand in der heimischen Politik, die ein hohes Maß an Frustration bei den Wähler herbeigeführt hatte, bis hin zur totalen Verdrossenheit. Und die im ersten Wahlgang schon dafür sorgten, dass die Vertreter der beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP aus dem Rennen waren.

    Diese beiden Parteien hatten über die Jahrzehnte ein System der Mauschelei und Entscheidungsfindung hinter verschlossenen Türen etabliert, bei dem man sich im Austausch "Zuckerl" für die eigene Wählerschaft zuschob. Sie nannten das "Sozialpartnerschaft", und aus unerfindlichen Gründen waren sie sogar stolz darauf und nannten dieses System "erfolgreich." Jetzt aber, da sich angesichts zahlreicher Krisen die zu verteilenden Töpfe leeren, kommt dieses System an sein Ende, und es zeigt sich, dass diese beiden Parteien auf drängende Fragen keine Antworten wissen.



    und deswegen kam es zur Stichwahl ohne SPÖ u ÖVP Kandidaten. (es war denkbar knapp zwischen VdB und Griß, die eigentliche Überraschung)

  8. User Info Menu

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Das nüchterne Ergebnis vom Montag, ohne Berücksichtigung der Wahlkarten, lautete: Hofer mit 51,9 Prozent knapp vor Van der Bellen mit 48,1 Prozent - Standard

    warum wird dann immer noch in den Medien von 50:50 berichtet?
    Körperlich Distanz
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    Kari Bremnes

  9. Moderation

    User Info Menu

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Weil viele möglicherweise ihre Seiten nachts nicht updaten - in der Süddeutschen reden sie ja schon von 48.1% vs 51.9 ohne die Wahlkartenauszählung.


    Eins frag ich mich grad, nach dem Lesen der letzten Seiten und dem verlinkten Welt-Artikel: wieso stellt man das Adjektiv 'stark' dem Adjektiv 'diplomatisch' gegenüber?

    Als "weltoffen" oder "nationalistisch" würden die Österreicher in den nächsten sechs Jahren wahrgenommen werden, als "stark" oder "diplomatisch" der neue Präsident. Entweder oder. Eine gemeinsame Schnittmenge schien es nicht mehr zu geben.
    Kann es keinen starken diplomatischen Präsidenten geben? Keinen starken weltoffenen?
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  10. User Info Menu

    AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Ja, das ist der Grund. Sie sehen die EU als Riesengrossen Überkopf der alles regiert, die Nationalstaaten haben keine Stimmen und die Menschen in den Ländern sind nur Wahlvieh.

    Haben wir nicht alle dieses Gefühl? Die Politiker lassen doch mittlerweile keine Gelegenheit aus, um uns dieses mitzuteilen.

    „Heilfroh, dass wir Bundespräsident nicht direkt wählen“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article155561858/Heilfroh-dass-wir-Bundespraesident-nicht-direkt-waehlen.html


    Das muss man sich mal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf.
    In Österreich hat es deshalb jetzt gekracht, weil die Menge an Menschen kleiner ist. Bei zahlenmäßig größeren Ländern dauert es etwas länger, bis die Masse durchdrungen ist.
    Unsere Politiker sitzen allen Ernstes da und sind davon überzeugt, dass kann uns nicht passieren. Wir können ungeniert weiter am dummen Wahlvolk vorbeiregieren.
    An kindlicher Naivität und Lebensentfremdung unüberbietbar.

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