Richtig, da haben alle Parteien Dreck am Stecken, vor allem die FPÖ. Trotzdem erhält sie dort großen Zuspruch. Nach dem Krieg zogen viele Altnazis nach Kärnten zurück, die von Haider, dessen Vater in den 30er Jahren ein "Illegaler" (ein Mitglied der in Ö verbotenen NSDAP) war, hofiert wurden.
Dass so wenig über die Landeshypos gesprochen wird, liegt vermutlich daran, dass die meisten von ihnen Dreck am Stecken haben und viele Bundesländer mit dem Mehrfachen ihres Landesbudgets haften.
Die Hypo Vorarlberg wurde letzthin im Zusammenhang mit den Panama Papers genannt. Sie hatte über ihre frühere Tochter in Liechtenstein tatkräftig und mit Hilfe der berühmt-berüchtigten Liechtensteiner Treuhänder ihren Kunden dabei geholfen, ihr Geld nach Brunei zu bringen und vor Fiskus und Familie zu retten.
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03.05.2016, 08:22Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
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03.05.2016, 08:36Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Diese nackten Zahlen allein sagen gar nichts aus.
Es ist davon auszugehen, dass jeder, der tatsächlich Bürger dieses Landes werden und sich politisch beteiligen will, sich von sich aus um die Staatsbürgerschaft bemühen wird. Daneben gibt es noch andere, für die das keine Prioriät hat.
In Österreich stellen inzwischen die Deutschen die größte Anzahl an "Ausländern". Sie sind EU-Bürger (und dürfen bei Kommunalwahlen mit wählen). Warum sollten sie ihren deutschen Pass gegen einen österreichischen tauschen?
Ausserdem befinden sich in Wien große internationale Organisationen, Universitäten etc. mit ausländischen Mitarbeitern und Studenten. In anderen Städten ist das teilweise noch krasser: Zürich hat dank großer internationaler Konzerne und der berühmten ETH einen Ausländeranteil von 50%.
Die CH besitzt insgesamt einen Ausländeranteil von ca. 25% (das Gros davon aus der EU), in Österreich sind es um die 13%, davon ebenfalls viele aus der EU.
Meinetwegen kann man den EU-Bürgern hierzulande ein Wahlrecht einräumen. Drittstaatsangehörige, die auf Dauer hier wohnen, können sich nach den geltenden Bestimmungen einbürgern lassen.
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03.05.2016, 08:43Inaktiver User
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03.05.2016, 08:54Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
aber nein, vidrei.
ich bezog mich auf meine familie, davon hatte ich ja im vorangehenden posting -es ging ja um den begriff "heimat" in zusammenhang mit der eu, gerade für junge menschen - geschrieben...
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04.05.2016, 17:46Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Als ich von dem schrecklichen Totschlag durch einen vielfach straffällig gewordenen Illegalen in Wien las, dachte ich: Oh Gott, das ist wieder Wasser auf die Mühlen der FPÖ. Drei Tage vor der letzten Wahl hatte eine brutale Vergewaltigung durch afghanische Asylbewerber am Praterstern statt gefunden. Das alles ist "Wahlhilfe" für Hofer.
Zum Glück äußerte sich VdB heute in einem "Krone"-Interview klar und unmissverständlich. Gut so.
Weniger konstruktiv finde ich, dass 300 Schriftsteller und Künstler in einer Petition vor Hofer warnten.
Warum sprechen sie sich nicht einfach für VdB aus? Solche gut gemeinten "Warnungen" von Leuten, die für die FPÖ-Wähler ohnehin nur "Spinnerte Künstler" sind, bewirken eher das Gegenteil.Geändert von Inaktiver User (04.05.2016 um 19:13 Uhr)
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05.05.2016, 13:41Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
mit dieser Aussage ist alles von der FPÖ für mich unwählbar
Strache fordert Referendum zur Wiedervereinigung Tirols - Bundesländer - derStandard.at
Strache erklärte, dass Österreichs Grenzkontrollen am Brenner eine "Notstandslösung" seien. "Wenn man nicht angemessen die EU-Außengrenzen schützt, wenn ihr Italiener weiterhin Migranten einreisen lässt, als wärt ihr Staatsschlepper, ist das nicht in Ordnung. Österreich muss sich schützen. (Italiens Premier) Matteo Renzi tut nichts anderes, als die Migranten hierher einzuladen, nicht wahr? Genau wie (die deutsche Bundeskanzlerin) Angela Merkel. Wir müssen uns schützen", kritisierte Strache. -
Strache zeigte sich vom Sieg des FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer bei der Bundespräsidenten-Stichwahl am 22. Mai überzeugt. "Wir stehen vor einer Wende, vor einer neuen politischen Ära. Dieses verkrustete System aus zwei Parteien ist zu Ende. Das verdanken wir der außerordentlichen Persönlichkeit unseres Kandidaten Hofer (...) Hofer wird der Verteidiger der Interessen des österreichischen Volks sein", so Strache. - derstandard.at/2000036352376/Strache-fordert-Referendum-zur-Wiedervereinigung-Tirols
Italien wird die neuen Politiker sicher mit wohl wollen Akzeptieren.
Ps: Viele Leser-Kommentare sind besser als jede D Satiresendung.
am besten fand ich
" nicht Vorwärts - Rückwerts ist die neue Zukunft , geben wir den Römern Pannonien zurück "
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05.05.2016, 13:55Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

und salzburg den bayern (ist ja auch erst seit 200 jahren bei österreich)
vor allem aber: slowenien zurück! das war schon babenbergisches stammland, sozusagen "der östereichische ursprung". mh, aber ob das für strache die gleiche wichtigkeit hat, wo man dort ja seit jahrhunderten nicht mehr deutsch spricht?
ernsthaft:
es ist kein wunder, dass strache sich dafür stark macht.
sein lt. eigendefinition "geistiger ziehvater" und ehemaliger fast-schwiegervater norbert burger, ein rechtsextremist, gehörte zu den separatistischen südtiroler terroristen.
Er war Mitgründer des separatistischen Befreiungsausschusses Südtirol (BAS), der sein Ziel, die Abspaltung Südtirols von Italien, mit terroristischen Mitteln betrieb[5] und reklamierte für sich, einer der Führer des BAS zu sein.[6] Er wurde deswegen 1961 in Klagenfurt verhaftet. Anschließend ging er in die Bundesrepublik Deutschland und leitete von Augsburg und Münchenaus illegale Aktionen in Südtirol. https://de.wikipedia.org/wiki/Norber...er_(Politiker)
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05.05.2016, 14:04Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
LOL. Südtirol ist eh der sonnigere Teil des ehemaligen Gesamtlandes Tirol.
Vielleicht will Strache auch zu dem Staat Deutsch-Österreich zurück kehren, der von 1918 bis 1919 existierte.
Die am 12. November 1918 gegründete Republik Deutsch-Österreich verstand sich als Teil der deutschen Republik und strebte einen Anschluss an den nördlichen Nachbarn an. Volksabstimmungen in Tirol und Salzburg 1921 ergaben eine nahezu hundertprozentige Zustimmung für einen derartigen Schritt.
Nur Vorarlberg scherte aus und wollte lieber mit den Schweizern über einen möglichen Beitritt verhandeln.
Oder gleich alles zurück holen, was einstmals Teil von "Vorderösterreich" war.Geändert von Inaktiver User (05.05.2016 um 14:09 Uhr)
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05.05.2016, 14:41Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Fräulein
Lernen sie Geschichte,
Vertraue nie sofort D Schlagzeilen , die haben zb eine ganz andere Geschichtsscheibung , Preußen halt
Vor genau 200 Jahren kam Salzburg von Bayern zu Österreich
liest sich irgendwie anders ,
Salzburgs steiniger Weg nach Österreich « DiePresse.com
1803 erlitt das Land die nachhaltigste Zäsur seiner Geschichte: Das Fürsterzbistum wurde säkularisiert, der tausendjährige „Kirchenstaat“ aufgelöst, und Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo setzte sich ab. Salzburg wurde zum Herzogtum und zum Spielball konkurrierender Mächte, die Eigenständigkeit drohte völlig verloren zu gehen. Es war nur mehr die Frage, welcher von den mächtigen Nachbarn – Bayern? das habsburgische Österreich? – sich das Land nach dem Untergang des napoleonischen Staatensystems auf Dauer unter den Nagel reißen würde.
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05.05.2016, 14:57Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich

ich wusste, dass das wieder mal missverständlich formuliert war...
aber ich brauche keine deutschen medien, um österreichische geschichte zu lernen.
salzburg ist erst seit 200 jahren bei österreich.
und war- keine frage! -nicht immer teil bayerns, sondern weitgehend eigenständig, über längere zeiträume hinweg.
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aber:
Erzbischof Eberhard II., einem entschiedenen Parteigänger der Staufer, gelang es 1200 bis 1246 aus Grafschaften, Gerichten undVogteien ein geschlossenes erzbischöfliches Herrschaftsgebiet aufzubauen. Mit der Anerkennung der Grenzen dieses – vorerst noch bayrischen – Landes Salzburg durch den Herzog Heinrich XIII. von Landshut im Jahr 1275 begann die Ablösung Salzburgs vom Herzogtum Bayern. 1328 wurde Salzburg durch die Erlassung einer eigenen Landesordnung zum weitgehend selbstständigen Staat innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Als Fürsterzbistum Salzburg entwickelte es sich zu einem Pufferstaat zwischen Bayern und den Habsburger-Ländern. Es galt aber bis zum Ende des alten Reiches als Teil Bayerns im landschaftlichen Sinn (so war es Bestandteil des bayerischen Reichskreises; Abraham a Sancta Claraspricht von „Salzburg in Bayern“).
https://de.wikipedia.org/wiki/Land_Salzburg
besser so?
und fräulein sagt zu mir auch niemand....



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