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05.12.2016, 12:33
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
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05.12.2016, 12:43Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
hawaian , ich kann deine Reaktionen überhaupt nicht nachvollziehen. Pragmatix hat die politische Realität der angeblichen "Macht" des österreichischen Bundespräsidenten klar beschrieben. (wie ich auch übrigens)
Sogar Frau Thurner hat gestern im Interview darauf hingewiesen und diesbezüglich nachgefragt. Herr Filsmayer hat das ebenfalls sehr gut und sachlich thematisiert.
Unser BP - Bundesxandl in dem Fall
- hat faktisch fast keine Macht. Die Regierungsmacht liegt bei den Regierungsparteien (derzeit SPÖ/ÖVP in großer Koalition) und nicht beim BP.
Regierungschef in Österreich ist Bundeskanzler Kern.
*kopfschüttel*
Magdalena
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05.12.2016, 12:53Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Die nächste Nationalratswahl ist 2018
Natürlich nicht. Die FPÖ gibt es seit Jahrzehnten. Insofern halte ich auch die Drohungen mit Rechts für übertrieben.
Hofer hätte das aber getan. Schon allein deswegen, weil sich kein westliches Staatsoberhaupt mit ihm hätte treffen wollen.
Filzmaier lästerte gestern: Hofer hätte im Vorfeld krampfhaft versucht, jeden Staatschef zu besuchen, dem es nicht gelungen wäre, sich in seiner Kanzlei zu verschanzen.......aber außer auf dem Balkan und in den Visegradstaaten wollte ihn keiner empfangen.
Ich möchte keine Wiederholung der Waldheim-Geschichte, auf die ich damals im Ausland permanent angesprochen wurde.
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05.12.2016, 13:03Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
So ist das und ich wünsche mir sehr, dass nun mehr gearbeitet und weniger bis gar nicht mehr wahlgekämpft wird.
Es gibt genug Probleme, die es zu lösen gilt und nicht jeder, der nicht exakt so wie Fr. Glawischnig es will im Dreieck hüpft ist "an keiner Lösung interessiert". Genau dies behauptete die gute Frau gestern mehrmals - ohne auch nur ein einziges Argument anzuführen, dass diese Behauptung untermauern könnte.
Demokratie ist, wenn es verschiedene Meinungen gibt und auch geben darf.
Magdalena
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05.12.2016, 13:06Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
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05.12.2016, 13:06Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
doppelt
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05.12.2016, 13:27
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Was ist dein Problem? Ich habe lediglich daran erinnert, dass du uns gelehrt hast, dass der "Bundespoidl" eine legitime und überhaupt nicht despektierliche Bezeichnung für das österreichische Staatsoberhaupt ist.
Jo danke, das wusste ich bereits bevor es mir in diesem Wahlkampf von der FPÖ zigmal vorgekaut wurde.
Konntest du dein Wahldilemma lösen?
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05.12.2016, 14:15Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Danke

habt ihr gestern diesen Artikel gelesen, ich heute morgen
Auch im Elfenbeinturm der heimischen Intelligenzija, der zu Recht besorgten Mahner, der ehrlich beherzten Linken und der etwas weniger ehrlichen politischen Betonierer, knallten die Champagnerkorken: Die Strategie der Angst vor jeder Veränderung ging auf. Und Norbert Hofer war als Gegenkandidat zu unösterreichisch, einfach zu Trump.
- Und Van der Bellen hat zugelassen, dass seine Person, sein Wahlkampf von absolut unbeliebten Vertretern der für Österreich so typischen politischen Verhaberung vereinnahmt wird: Die plumpe Öxit- Kampagne des Industriellen Haselsteiner und des Ex- EU- Bonzen Fischler konterkarierte die gute Positionierung Van der Bellens als volksnaher Anwalt aller Österreicher - plötzlich war der Ex- Grüne der Kandidat eines Multimillionärs, eines grantelnden Ex- Bankers, eines mittelmäßig beliebten ÖVP- Obmanns und auch der Wiener SPÖ.
Sie haben's natürlich alle gut gemeint. Aber das ist ja oft das Gegenteil von gut.
Alexander Van der Bellen war stark genug, um auch diese Helfer zu verkraften.
Kann Van der Bellen ein Präsident für alle sein? - krone.at-Kommentar - Österreich - krone.at
also Ila wer ist hier der konservative, Hofer als BP hätte in der EU klar aufgezeigt, wer Demokrat ist, wenn die "Ideologie" über alles geht, wer für ein gemeinsame Eu steht, auch wennes mal nicht nach seinen Plänen klapt. ( mehr als ein Warnschuß mM)
Mir ist auch ein gutes Ansehen von Ö angenehm, was ich aber nicht brauche das wegen eines "Beamten" Ö insgesamt von den Herren (Bonzen) abgelehnt wird.
Da ist VdB für Ö wesentlich besser wie Hofer .(noch, wie sieht die EU nach den anderen Wahlen in Europa aus (F;D;.. ?)
Wie reagiert die EU bei einem BK Strache der sehr wahrscheinlich ist, den BK und damit die Regierung abzulehnen, hat ganz andere Auswirkungen.
Nächstes Jahr werden NR Wahlen stattfinden, aus ganz banalen Gründen, 2017/8 sind die Wahlen geplant (nach hinten schieben geht nicht), in 4 BL (S;T;K; NÖ) und Ö am 01.07.2018 den Eu Vorsitz übernimmt, gleichzeitig einen Wahlkampf bzw eine frisch eingesetzte Regierung.
Der Brexit Schock und seine daurch beschworenen Auswirkungen nützen genauso wie bei VdB den 2 großen Parteien. (Nach derzeitigen Stand). Lieber eine schlechte EU, wie keine wirtschaftlichen Beziehungen zu Europa, wie die Angstmacher es darstellen.
Die bedingungslosen EU-Befürworter kommen mir, manchmal vor wie Gralssucher, die EU ist das einzig wichtige, die realen, alltäglichen Schwierigkeiten werden nicht lösungsorientiert angegangen, ausgeblendet, das schaft aber neue Größere.
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05.12.2016, 15:38Inaktiver User
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Nun, bei der ersten Wahl im April haben immerhin 35 % den Herrn Hofer gewählt.
Und wenn ich mir so die einzelnen Ergebnisse für die Bundesländer anschaue, dann sieht es wohl so aus, dass die "Städter" Herrn Alexander van der Bellen zum Sieg verholfen haben, die Ergebnisse für die Steiermark, Kärnten und das Burgenland sind schon sehr rechtslastig, ja sogar Niederösterreich hat Hofer gewählt.
Das starke Votum der Wiener für VdB, unterstützt von Voralberg und Tirol gaben wohl letztlich den Ausschlag.
Kann mir jemand diese regionalen Unterschiede erläutern?
Steiermark außer Graz wählt Hofer, Kärnten außer Klagenfurt wählt Hofer, Burgenland außer Eisenstadt wählt Hofer, alles wunderbare Urlaubsziele, und die Menschen, die ich bisher dort kennenlernen durfte, kamen mir alle gar nicht so rechtslastig vor.
Woran liegt das wohl, sogar vom Tourismus stark geprägte Regionen (z.B. Millstätter See, Neusiedlersee etc.) haben sich mehrheitlich für Hofer entschieden, ich wäre für nähere Ausführungen wirklich dankbar.
lg jaws
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05.12.2016, 16:26
AW: Bundespräsidentenwahl in Österreich
Geht es um die Wahl von rechten und reaktionären Bewegungen, dann spielt zumeist immer der Stadt-Land-Gegensatz eine Rolle, bzw. der Gegensatz zwischen Zentrum und Peripherie.
Ebenso spielt häufig eine Rolle, dass Wahlgebiete mit einem hohen Bevölkerungsanteil von Menschen mit römisch-katholischem Glauben relativ resistent gegen rechte und reaktionäre Bewegungen sind - war schon in der Weimarer Republik in Deutschland so.
Nun ist zwar Österreich in der Gänze ganz überwiegend katholisch - insofern lässt sich da auf den ersten Blick schwerlich ein Zusammenhang feststellen.
Gleichwohl wird es kein Zufall sein, wenn ausgerechnet die beiden Bundesländer, wo Hofer den größten Erfolg hatte, nämlich das Burgenland mit 59,6% und Kärnten mit 56,6% zugleich die beiden Bundesländer in Österreich sind, wo man den höchsten Bevölkerungsanteil von Anhängern der evangelischen Kirche finden kann.
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4rnten#Religionen
Der größte Teil der Bevölkerung bekennt sich zur römisch-katholischen Kirche, der Anteil von Anhängern der evangelischen Kirche ist nach dem Burgenland (13,3 %) in Kärnten mit 10,3 % der zweithöchste in Österreich.
Mehr habe ich für den Moment leider auch nicht auf Lager, wenn es um deine Fragen geht.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman



Allerdings wundere ich mich über eine derart ausführliche und ernsthafte Reaktion.
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